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Interprice - Produktsuche im Internet

Berliner Unternehmen will Produktsuche revolutionieren

Die ehemaligen McKinsey-Berater Dr. Ralf Köhrbrück und Dr. Lutz-Peter Pape haben in Berlin gemeinsam mit dem Spezialisten für Sprachtechnologie und elektronische Zahlungssysteme, Vincent Power, die Interprice GmbH gegründet. Interprice hat eine völlig neuartige, sprachgestützte Produktsuchtechnologie für das Internet entwickelt, die das Unternehmen vor allem an große virtuelle Warenhäuser, Shopping-Portale, Communities und Hersteller lizenzieren will.

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Ziel des jungen Unternehmens ist die weltweite Marktführerschaft auf dem Gebiet der Produktsuche im Internet.

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Das elektronische Einkaufen hat sich zu einer der treibenden Kräfte bei der weiteren Entwicklung des Internet entwickelt, und in allen Industrieländern sind in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Shopping-Portalen enstanden. Nur wenige davon haben es bisher geschafft, eine stabile Kundenbasis aufzubauen und die Erwartungen der angeschlossenen Händler zu erfüllen.

Die Gründe dafür seien vielfältig, meint Dr. Lutz-Peter Pape, Mitbegründer und Geschäftsführer der Interprice GmbH. "Der Einkauf im Internet scheitert häufig an einem ziemlich banalen Problem", so Dr. Pape. "Der Kunde findet einfach nicht, was er sucht." Die meisten virtuellen Warenhäuser und Portale seien viel zu komplex und böten keine einfachen Suchmöglichkeiten an. Wer ein bestimmtes Produkt suche, müsse sich oft anhand von Auswahllisten mühsam durch die Datenbanken klicken, um schließlich fündig zu werden - oder auch nicht.

"Und selbst wenn er dann etwas gefunden hat", so Dr. Pape weiter, "hat der Kunde in der Regel keinerlei Möglichkeiten, unterschiedliche Produkte zu vergleichen oder zu bewerten. Traditionelle Suchmaschinen helfen hier nicht weiter, da sie meist eine sehr unübersichtliche Vielzahl von Einzelinformationen liefern, von denen zudem ein Großteil für den Kunden irrelevant ist."

Hier will Interprice ansetzen und den Betreibern elektronischer Warenhäuser oder Shopping Malls eine natürlichsprachige Produktsuche anbieten, mit der jeder Kunde in seinen eigenen Worten und in seiner Muttersprache eingeben kann, wonach er sucht. Erstmals können Benutzer dabei auch wertende Anfragen, beispielsweise nach dem "leisesten Laserdrucker", oder auch Überbegriffe wie etwa "Sportwagen", eingeben. Anschließend durchsucht die Suchtechnologie von Interprice die Angebote aller angeschlossenen Händler und präsentiert die Ergebnisse nach Kundenwunsch geordnet.

Als zusätzlichen Service ergänzt die Technologie von Interprice das Suchergebnis um herstellerunabhängige Informationen - etwa die Ergebnisse von Produkttests einschlägiger Fachzeitschriften oder die Bewertungen von Customer-Rating-Agenturen.

Virtuellen Handelsunternehmen will Interprice mit seiner Technologie eine Plattform bieten, über die sie eine Vielzahl neuer Kunden in ganz Europa ansprechen können. Damit sie ihre Produkte auch grenzübergreifend anbieten können, hat Interprice eine einzigartige, multilinguale Benutzerschnittstelle und entsprechende Suchalgorithmen entwickelt, die Sucheingaben in allen wichtigen westeuropäischen Sprachen zulassen.

Mit seiner internationalen Ausrichtung wird Interprice auch dem Endverbraucher den Zugang zu internationalen Händlern erleichtern. "Bisher konnten nur die großen Unternehmen von den Vorteilen des gemeinsamen Marktes innerhalb der EU profitieren", so Mitbegründer und Geschäftsführer Dr. Ralf Köhrbrück.

"Für den Endverbraucher war es schlicht unpraktikabel, Angebote aus unterschiedlichen Ländern zu vergleichen und im Ausland einzukaufen. Mit unserer Technologie können Shopping-Portale nun einen internationalen Marktplatz im Internet schaffen."

Dabei will sich Interprice nicht gegen etablierte General-Purpose-Suchmaschinen wie Inktomi, Lycos oder Infoseek positionieren, sondern auf Interoperabilität und Partnerschaft mit diesen setzen.

Die Finanzierung des internationalen Wachstums will Interprice über Venture Capital sicherstellen. Derzeit sei man in intensive Gespräche mit unterschiedlichen Kapitalgebern im In- und Ausland, die laut Dr. Pape kurz vor dem Abschluss stehen. Als erste Auslandstochter wurde bereits die Interprice, Inc. gegründet, über die das Unternehmen den nordamerikanischen Markt betreuen wird.



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