• IT-Karriere:
  • Services:

Regulierungsbehörde: Inkasso für Call-by-call bleibt

Bisheriges Inkasso-Verfahren bleibt bis Ende 2000 unverändert

Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post verpflichtet die Deutsche Telekom AG gegen ihren Willen, ihren Mitbewerbern die Fakturierungs- und Inkassoleistungen bis zum 31. Dezember 2000 zu unveränderten Bedingungen und unveränderten Preisen zur Verfügung zu stellen. Die Verhandlungen zwischen der Telekom und ihren Wettbewerbern waren am Freitag ergebnislos beendet worden.

Artikel veröffentlicht am ,

In einem Beschlusskammerverfahren legte die Behörde fest, dass die Deutsche Telekom AG ihren Vertragspartnern bis zum 30. Juni 2000 ein neues Angebot für die Liefer- und Leistungsbedingungen in diesem Bereich für die Zeit ab dem 1. Januar 2001 zu unterbreiten hat. Das Angebot muss für Sprachtelefon-, Mehrwert- und Auskunftsdienstleistungen sowie Internet-by-call gelten und sich auf folgende Leistungen erstrecken:

  • einheitliche Rechnung mit Aufführung der einzelnen Produkte und der Gesamtsumme,
  • Aufforderung zur Überweisung der Gesamtsumme auf ein Konto der DT AG oder Ersteinzug der Gesamtsumme durch die DT AG,
  • anteilige Weiterleitung der Zahlungen an die betroffenen Unternehmen,
  • Einzelverbindungsnachweis für Sprachkommunikation, falls vom Endkunden gewünscht.
Die Preise für diese Leistungen, die auch neu zu bestimmen sind, müssen diskriminierungsfrei sein und dürfen keine Höhe erreichen, die einer Leistungsverweigerung gleichkäme.

Stellenmarkt
  1. Deloitte, München, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart, Frankfurt am Main
  2. OXFAM Deutschland Shops gGmbH, Berlin

Auch hat die DT AG die erforderlichen Bestands- und Verbindungsdaten der Endkunden rechtzeitig vor dem 1. Januar 2001 bereitzustellen, damit die jeweiligen Unternehmen Reklamationen und Forderungsverfolgung im nächsten Jahr selbst durchführen können.

"Mit dieser Entscheidung ist es uns gelungen, zwei wichtigen regulatorischen Anliegen gleichzeitig Rechnung zu tragen: einerseits das berechtigte Interesse des Verbrauchers und andererseits der funktionierende Wettbewerb zwischen den verschiedenen Carriern. Damit können viele Unternehmen ihre Angebote im offenen Call-by-call aufrecht erhalten und der Verbraucher behält die große Vielfalt des Angebotes", sagte Klaus-Dieter Scheurle, Präsident der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 39,99€
  2. 1,99€
  3. 1,07€

Folgen Sie uns
       


Philips Hue Play HDMI Sync Box angesehen

Die Philips Hue Play HDMI Sync Box ist ein HDMI-Splitter, über den Hue Sync verwendet werden kann. Im ersten Kurztest funktioniert das neue Gerät gut.

Philips Hue Play HDMI Sync Box angesehen Video aufrufen
Autonomes Fahren: Wenn der Wagen das Volk nicht versteht
Autonomes Fahren
Wenn der Wagen das Volk nicht versteht

VW testet in Hamburg das vollautonome Fahren in der Stadt - und das recht erfolgreich, wie eine Probefahrt zeigt. Als größtes Problem erweist sich ausgerechnet die Höflichkeit der Fußgänger.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Elektroauto Volkswagen ID.3 wird auch in Dresden montiert
  2. Volkswagen ID. Space Vizzion als Elektrokombi vorgestellt
  3. Elektroauto von VW Es hat sich bald ausgegolft

Indiegames-Rundschau: Der letzte Kampf des alten Cops
Indiegames-Rundschau
Der letzte Kampf des alten Cops

Rollenspiel deluxe mit einem abgehalfterten Polizisten in Disco Elysium, unmöglich-verdrehte Architektur in Manifold Garden und eine höllische Feier in Afterparty: Golem.de stellt die aktuellen Indiegames vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Killer trifft Gans
  2. Indiegames-Rundschau Überleben im Dschungel und tausend Tode im Dunkeln
  3. Indiegames-Rundschau Epische ASCII-Abenteuer und erlebnishungrige Astronauten

Tesla-Fabrik in Brandenburg: Remote, Germany
Tesla-Fabrik in Brandenburg
Remote, Germany

Elon Musk steht auf Berlin, doch industrielle Großprojekte sind nicht die Stärke der Region. Ausgerechnet in die Nähe der ewigen Flughafen-Baustelle BER will Tesla seine Gigafactory 4 platzieren. Was spricht für und gegen den Standort Berlin/Brandenburg?
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Gigafactory Tesla soll 4 Milliarden Euro in Brandenburg investieren
  2. 7.000 Arbeitsplätze Tesla will Gigafactory bei Berlin bauen
  3. Irreführende Angaben Wettbewerbszentrale verklagt Tesla wegen Autopilot-Werbung

    •  /