Abo
  • Services:

Der Notarzt für elektronische Gehirne

Uni-Absolventen wollen die Fernadministration von Datenservern revolutionieren

Auf der diesjährigen CeBIT stellt das junge ostdeutsche Unternehmen Indakom GmbH aus Lichtenstein auf dem Gemeinschaftsstand "Forschungsland Sachsen" (Halle 16, Stand B23) ein System vor, das die Administration von Servern aus der Ferne revolutionieren könnte. Das sogenannte "iREC-System" (Intelligent recovery) besteht aus einer Zusatzbaugruppe, die es einem Administrator aus der Ferne erlaubt, Fehler auf einem Server selbst dann noch zu ermitteln und zu beseitigen, wenn der Server selbst nicht mehr arbeiten kann oder ausgeschaltet wurde. Die Wartungskosten sollen sich so auf etwa ein Viertel der sonst üblichen Beträge reduzieren.

Artikel veröffentlicht am ,

Das "iREC-System" bildet dabei eine Art Zwischenstation, über die der Wartungstechniker auf nahezu alle Funktionen des Servers von seinem Arbeitsplatz aus zugreifen kann. Er kann aus der Ferne nicht nur den Rechner ein- und ausschalten, das Betriebssystem neu starten, einzelne Softwareprogramme starten und überwachen - er hat auch die Möglichkeit, auf das System-BIOS zuzugreifen. Das "iREC-System" passt in jeden handelsüblichen Rechner und Server und verträgt sich auch mit jedem Serverbetriebssystem, da dessen Funktion für das Arbeiten von iREC nicht benötigt wird, so die vier Studenten.

Stellenmarkt
  1. Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Neckarsulm
  2. Patent- und Rechtsanwälte Hoffmann Eitle, München

Durch diese umfassende Fernsteuermöglichkeit müssen Techniker nicht mehr bei jedem Fehler gleich vor Ort sein. Sie können viel schneller auf Fehlverhalten reagieren und reduzieren die Betriebskosten des Servers. Da die Arbeit von iREC innerhalb eines Servers von Software nicht beeinflusst werden kann, arbeite die iREC zusätzlich noch als absolut manipulationssicherer Schutz vor Computerviren und Hacker-Angriffen, versprechen die Entwickler.

Das Lichtensteiner 4-Mann-Unternehmen, durch die Bank Absolventen der Technischen Universität Chemnitz, will im Spätsommer mit dem Produkt auf dem Markt sein. Es existieren bereits erste Anfragen von Unternehmen. "Wir hatten nur ganz allgemein und dezent in unserer Internet-Präsentation auf unsere Produktidee hingewiesen und waren völlig erstaunt, dass die Einkäufer mehrerer Großunternehmen sofort nachgefragt haben", freut sich Geschäftsführer Dr. Christian Pätz.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

Folgen Sie uns
       


Sony Xperia XZ3 - Hands on (Ifa 2018)

Das neue Xperia XZ3 von Sony kommt mit Oberklasse-Hardware und interessanten Funktionen, die dem Nutzer den Alltag erleichtern können. Außerdem hat das Gerät einen OLED-Bildschirm, eine Premiere bei einem Smartphone von Sony.

Sony Xperia XZ3 - Hands on (Ifa 2018) Video aufrufen
Echo Link: Amazon hält sich für Sonos
Echo Link
Amazon hält sich für Sonos

Sonos ist offenbar für Amazon ein Vorbild. Anders ist die Existenz des Echo Link und des Echo Link Amp nicht zu erklären. Aber ohne ein Ökosystem wie das von Sonos sind die Produkte völlig unsinnig.
Ein IMHO von Ingo Pakalski

  1. Smarte Echo-Lautsprecher Amazon macht Alexa schlauer
  2. Amazon Alexa Echo-Lautsprecher können bald über Skype telefonieren
  3. Zusatzbox Amazon bringt Alexa mit Echo Auto in jedes Auto

Indiegames-Rundschau: Unsterbliche Seelen und mexikanische Muskelmänner
Indiegames-Rundschau
Unsterbliche Seelen und mexikanische Muskelmänner

Düstere Abenteuer für Fans von Dark Souls in Immortal Unchained, farbenfrohe Geschicklichkeitstests in Guacamelee 2 und morbides Management in Graveyard Keeper - und endlich auf Toilette gehen: Golem.de stellt die besten neuen Indiegames vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Kalte Krieger und bärtige Berliner
  2. Indiegames-Rundschau Spezial Unabhängige Riesen und Ritter für Nintendo Switch
  3. Indiegames-Rundschau Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

    •  /