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CeBIT offline: Messeleitung bannt Online-Magazine

Die Gleichstellung von Online- und traditionellen Medien läßt auf sich warten

Online-Journalisten haben es mit der Pressestelle der Deutsche Messe AG Hannover in diesem Jahr nicht leicht: Wer keinen Presseausweis hat, muss als normaler Besucher vor den Toren warten und darf das Pressezentrum nicht betreten. Da die CeBIT-Messeleitung überfordert ist, sämtliche Bewerber vom kleinen Homepagebetreiber bis zum international bekannten E-Zine auf journalistische Tätigkeit zu überprüfen, werden nun alle über einen Kamm geschoren. Zu den Betroffenen zählen Größen wie The Register und Tom's Hardware.

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Um einen unbegrenzten Zugang zur Messe zu bekommen und die zahlreichen Pressekonferenzen besuchen zu können, ist eine Akkreditierung bei der CeBIT-Messeleitung nötig. Journalisten, die einen Presseausweis vorweisen können, sind aus dem Schneider. Auch wer zur Print-Presse gehört, hat keine Probleme: Dem Akkreditierungsgesuch wird einfach die Publikation beigelegt, in deren Impressum man steht.

Inhalt:
  1. CeBIT offline: Messeleitung bannt Online-Magazine
  2. CeBIT offline: Messeleitung bannt Online-Magazine

Wer jedoch zur Online-Presse gehört und keinen Presseausweis vorweisen kann, dem bringen alle Beweise einer professionellen journalistischen Tätigkeit nichts. Selbst jahrelang auf der CeBIT tätige Online-Journalisten sind betroffen und dementsprechend verärgert. Sie fürchten nicht ohne Grund, ohne offizielles Presseschildchen bei Presseveranstaltungen mit Einlassproblemen durch Messepersonal kämpfen zu müssen und dadurch in der Berichterstattung massiv behindert zu werden.

So hat das renommierte britische E-Zine The Register Ende letzter Woche seinem Ärger in Form eines Artikels Luft gemacht und seine Erfahrungen mit der CeBIT-Messeleitung geschildert: Laut einer CeBIT-Sprecherin kämen selbst Reuters-Journalisten nicht ohne Presseausweis auf die Messe.

CeBIT offline: Messeleitung bannt Online-Magazine 
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