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Bertelsmann: Mindestens acht Töchter an die Börse

Middelhoff will acht Multimedia-Töchter an die Börse bringen. Thomas Middelhoff verstärkt den Druck: Der Bertelsmann-Vorstand strebt neben den bereits angekündigten Börsengängen von Lycos und dem Internet-Buchhändler BOL mindestens weitere sechs Listings innerhalb der nächsten 18 Monate an, das berichtet das Wirtschaftsmagazin BIZZ unter Berufung auf interne Informationen aus dem Gütersloher Konzern.
/ Jens Ihlenfeld
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Kandidaten sind danach die Hotelreservierungsfirma Trust, eine neue Tochter mit elektronischen Terminkalendern und der Möglichkeit, Reisen oder Tickets zu buchen, und die EPS Electronic Systems, ein Software-Anbieter für Landkarten und Kataloge. Laut BIZZ stehen alle Geschäftsbereiche, die sich für einen Börsengang eignen, derzeit auf dem Prüfstand.

Middelhoff schrecke auch vor radikalen Neuorganisationen nicht zurück, so das Wirtschaftsmagazin: Als Erstes könnte es dabei die Arvato AG treffen, Nachfolgerin der früheren Industrie AG mit den Druckereien und dem Dienstleister Bertelsmann Services. Middelhoff plane, so BIZZ, den Dienstleistungsbereich, der sich um E-Commerce-Abwicklungen kümmert, von Arvato abzuspalten. Der Bereich unter Leitung von Arvato-Vorstand Hartmut Ostrowski soll mit weiteren Dienstleistungsgeschäften des Medienhauses verstärkt werden und an die Börse gebracht werden. Bei Erfolg winkt Ostrowski der Vorstandssessel E-Commerce im Bertelsmann-Konzern.


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