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Dreameye - Sega macht Dreamcast zum Bildtelefon

Sega stellt digitale Videokamera für Dreamcast vor

Sega hat mit Dreameye die erste Internet-Videokamera für Dreamcast vorgestellt, die selbst über das integrierte 33,6-Kbit-Modem ansprechende vertonte Echtzeit-Videochats ermöglichen soll, jedoch auch als digitaler Fotoapparat unterwegs eingesetzt werden kann. Außerdem können laut Sega aufgenommene Videoschnipsel (max. 25 Sekunden), Einzelbilder und Audio-Dateien per E-Mail versandt werden.

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Die Videochat-Funktion, mit der die Konsole zum "TV-Telefon" mutiert, ist laut Sega sowohl per Internet als auch per telefonischer Direkteinwahl möglich. Die mit der Dreameye mitgelieferte Software DreamPhotoFun von PictureIQ soll zudem eine einfache Verarbeitung und das Editieren der Fotografien ermöglichen. Mit einer eigenen System-CD namens Visual Park sollen alle Funktionen der Videokamera einfach nutzbar werden.

Der Dreameye-CDD-Sensor bietet eine Auflösung von 310.000 Bildpunkten, was einer Bildschirmauflösung von 640x 480 Punkten entspricht. Videos werden jedoch über das integrierte Modem nur mit niedrigerer Auflösung übertragen - beispielsweise mit 160 x 120 oder bestenfalls 320 x 240 Punkten ruckfrei übertragen. Das integrierte Embedded Flash Memory nimmt max. 31 JPEG-Einzelbilder auf. Die Kamera wird mit einem Batteriepack, Verbindungskabel, Mikrofon mit Ständer, den erwähnten Anwendungen auf GD-ROM und Handbuch ausgeliefert.

Mit Dreameye hofft Sega nicht nur seine Dreamarena-Community voranzutreiben, die Dreamcast-Besitzern vorbehalten ist, sondern auch auf die Entwicklung eines komplett neuen und innovativen Genres an Softwaretiteln. Diese sollen nicht nur die Sprach- und Bilderkennungstechnologie integrieren, sondern es den Usern auch ermöglichen, selbst erstellte Audio/Bild-Dateien in Spielen und Netzwerkspielen zu nutzen. Drittanbieter können dazu die Funktionen als Middleware in unterschiedlichste Spielesoftware laden.

Sega baut zudem mit seiner Internet-Tochter ISAO Inc. einen Website-Service auf, der als visueller Kundendienst eine neue Art von Kontakt von Kunde zu Kunde und Kunde zu Sega ermöglichen soll. Eine Erweiterung des Dienstes auf weitere E-Commerce-Anbieter scheint in Planung zu sein.

Dreameye-Technik sowie Encoder-Software stammen von KDD Research Institute und soll sich dank einer speziellen Bild-Kodierung mit dem Arbeitsnamen MeeTwo dynamisch auf schmal- und breitbandige Netzwerke anpassen können. Damit dürfte die Bildqualität bei potenteren Datenleitungen ansteigen. Darüber hinaus hat KDD auch zur Entwicklung und zum Ausbau des Sega-Netzwerks beigetragen. Für Hochgeschwindigkeitspiele, in denen Gamer miteinander konkurrieren, wurde ein Data-on Demand Service bereit gestellt, der ein DWANGO genanntes System nutzt. In Japan ist KDD zudem der Internet Service Provider für das Dreamcast-Netzwerk.

Einen Preis und einen Liefertermin hat Sega Deutschland noch nicht bekannt gegeben. Dreameye wird zuerst in Japan erscheinen.


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