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Microsoft: Windows hat keine 63.000 Fehler

Offener Brief von Microsoft zum Thema Windows-2000-Bugs

Jim Allchin, der Group Vice President der Microsoft Platforms Group, hat in einem offenen Brief Berichte von über 63.000 Fehlern in Windows 2000 als inakkurat bezeichnet. Zahlreiche Tests der Microsoft-Qualitätssicherung, Business-Partnern, Analysten aus der Industrie, technischer Presse und Kunden hätten bewiesen, dass Windows 2000 das bisher stabilste und damit verlässlichste Betriebssystem von Microsoft ist.

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Die Berichte über 63.000 Fehler, die in Windows 2000 stecken sollen, tauchten aufgrund eines internen Microsoft-Memos auf, das diese Zahl erwähnte. Ohne den Microsoft-Entwicklungsprozess zu verstehen, seien diese Zahlen jedoch bedeutungslos, wenn sie aus dem Zusammenhang gerissen werden, erklärte Allchin.

Neben den Fehlern werden in der Bug-Datenbank auch Wünsche für neue Features, verwirrende Beschreibungen in der Dokumentation, Ideen zur Optimierung und Leistungsverbesserung und vieles mehr gesammelt werden. Fast alles was Windows-2000-Tester jemals erwähnt haben, soll sich in dieser Datenbank befinden, ob Fehler, Feature, Idee oder Verständnisfrage. Zusätzliche Daten werden laut Allachin durch eine speziellen Software zugetragen, die den Quellcode analysiert. Darunter soll jedoch eine deutliche Anzahl falscher Fehlermeldungen sein, da der Analysator oft eine Code-Änderung vorschlägt, die nicht notwendig ist. Doch auch diese Meldungen würden in die Bug-Datenbank einfließen.

In dem bereits erwähnten Memo soll es mehr um das Aufräumen der Datenbank durch Entfernung überflüssiger Einträge gehen, als um das Entfernen von Fehlern in Windows 2000, so Allchin. Windows-2000-Anwender werden seiner Meinung nach nicht mit Problemen durch Fehler zu kämpfen haben, erklärt er stolz am Ende des Dokuments.

Kommentar:
Leider erwähnt Allchin in keiner Weise, dass Windows 2000 durchaus noch einige mehr oder weniger gravierende potenzielle Fehler hat, die laut einigen US-Presseberichten im Memo mit etwa 20.000 Stück betitelt werden. So nimmt der offene Brief zwar sicherlich dem einen oder anderen die Sorge, doch ein Zugeständnis seitens Microsoft wäre dann doch etwas ehrlicher gewesen, als nur auf inakkurate Presseberichte hinzuweisen. Golem berichtete übrigens von "zehntausenden Fehlern"...


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