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Spieletest: Thandor - Die Invasion

Screenshot #2
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Die Besonderheit von Thandor ist die frei dreh-, kipp- und zoombare Kamera in einer kompletten 3D-Welt, die sogar etwas ansehnlicher ist als in Earth 2150. In vier Landschaftstypen wie grünen oder verschneiten Wiesen, schroffen Gebirgen, Wasser und unwirtlichen Lavawelten können die gut animierten Gebäude platziert werden. Nur realistische Wettereffekte sowie Tag- und Nachtwechsel fehlen - das hat Earth wiederum sehr eindrucksvoll vorgemacht. Die Einheiten sind in Textur und Geometrie gleichermaßen detailliert. So können aus 21 Chassis und 23 Waffen satte 105 verschiedene Truppen zu Lande, Wasser und in der Luft entstehen, die durch gezielte Forschung noch in zwei Stufen verbessert werden können.

Die Auswahl der Waffensysteme sollte auch gut überlegt sein, denn jede Einheit hat bestimmte Schwachstellen, weshalb eine einheitliche Armee schnell zu knacken ist. Andererseits hat auch das Terrain einen sehr großen Einfluss auf das Spielgeschehen. Auf Hochebenen stationierte Einheiten oder Wachtürme können aufgrund der Ballistik weiter schießen, aber noch wichtiger ist die Berechnung der realen Sichtweite. Der Spieler kann auf diese Weise nicht sehen, was hinter einem Berg liegt oder was in einer Schlucht vorgeht, sofern seine Einheiten nicht direkt am Abgrund stehen. Es ist nicht immer leicht, das Terrain richtig einzuschätzen, weswegen die freie Kamera intensiv zu nutzen ist.

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