• IT-Karriere:
  • Services:

Telekom-Kooperation mit Lagardere und Kirch

Telekom übernimmt Club Internet und Beta Research

Die Deutsche Telekom AG und die französische Lagardere-Gruppe haben eine Online-Partnerschaft auf Basis eines Aktientausches ihrer Online-Töchter Club Internet und T-Online International AG vereinbart. Auch mit der Kirch-Gruppe ist sich die Telekom einig. In einem Joint Venture will man gemeinsam Hard- und Software für TV-orientierte Multimedia-Plattformen entwickeln.

Artikel veröffentlicht am ,

Danach hält die T-Online International AG 99,9 Prozent der Anteile des Internet-Unternehmens Club Internet. Im Gegenzug erhält die Lagardere-Gruppe eine Beteiligung von rund 6,5 Prozent am Kapital der T-Online, die aus einer zusätzlichen Kapitalerhöhung zur Verfügung gestellt werden. Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom hat entsprechenden Rahmenvereinbarungen mit Club Internet und der Lagardere-Gruppe zugestimmt.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Hünfelden
  2. Hannover Rück SE, Hannover

Club Internet ist der zweitgrößte Online-Provider in Frankreich mit aktuell rund 320.000 Kunden sowie rund 80.000 zusätzlichen E-Mail-Accounts. Die Partnerschaft mit dieser Gesellschaft sei - nach dem Start der T-Online Austria - ein weiterer wichtiger Schritt in der Internationalisierungsstrategie der T-Online International wie auch des Konzerns der Deutschen Telekom im Wachstumsmarkt Online-Geschäft, so das Unternehmen.

Insbesondere durch die Kooperation zwischen Club Internet und der im vergangenen Jahr durch die Deutsche Telekom erworbenen Telekommunikationsgesellschaft Siris S.A., die über umfangreiche Festnetzaktivitäten in Frankreich verfügt, erhofft sich die Telekom erhebliche Synergien.

Darüber hinaus sieht die Vereinbarung mit der Lagardere-Gruppe vor, dass der ebenfalls zu dieser Gruppe gehörende größte französische Medien-Bereich der Lagardere-Gruppe auch in den kommenden Jahren umfangreichen Content für Club Internet zur Verfügung stellt. Auf Basis dieser Kooperation in Frankreich sollen auch bei der weiteren internationalen Markterschließung Verbundeffekte genutzt werden.

Außerdem plant die Deutsche Telekom mit der Kirch-Gruppe ein Joint Venture, das gemeinsam Hard- und Software für TV-orientierte Multimedia-Plattformen entwickeln und vermarkten soll. Im Mittelpunkt stehen dabei Set-Top-Boxen für digitales Verteilfernsehen, Multimediadienste, breitbandiges Internet sowie Video-on-Demand-Angebote. Ziel des Joint Ventures ist es, die digitale Decodertechnologie im Sinne einer offenen und diskriminierungsfreien Architektur für die Inhalteanbieter, Diensteanbieter und Hersteller weiterzuentwickeln.

An diesem Joint Venture wird die Deutsche Telekom 51 Prozent halten. In das neue Unternehmen wird die Kirch-Tochter Beta Research zu 100 Prozent eingebracht sowie - von Seiten der Deutschen Telekom - die Multimedia Software GmbH Dresden und das HIC (Home Infotainment Center), das Kompetenzzentrum der T-Nova GmbH, Darmstadt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 99,99€
  2. 106,68€ (Bestpreis!)
  3. (u. a. Overwatch Legendary Edition für 18,99€, No Man's Sky für 20,99€, Star Wars Jedi...
  4. 0,99€ (danach 7,99€/Monat für Prime-Kunden bzw. 9,99€/Monat für Nicht-Prime-Kunden...

Folgen Sie uns
       


Apple TV Plus ausprobiert

Wir haben uns Apple TV+ auf einem Apple TV angeschaut. Apples eigener Abostreamingdienst lässt viele Komfortfunktionen vermissen.

Apple TV Plus ausprobiert Video aufrufen
Surface Laptop 3 (15 Zoll) im Test: Das 15-Zoll-Macbook mit Windows 10 und Ryzen
Surface Laptop 3 (15 Zoll) im Test
Das 15-Zoll-Macbook mit Windows 10 und Ryzen

Was passiert, wenn ein 13-Zoll-Notebook ein 15-Zoll-Panel erhält? Es entsteht der Surface Laptop 3. Er ist leicht, sehr gut verarbeitet und hat eine exzellente Tastatur. Das bereitet aber nur Freude, wenn wir die wenigen Anschlüsse und den recht kleinen Akku verkraften können.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Surface Laptop 3 mit 15 Zoll Microsoft könnte achtkernigen Ryzen verbauen

Gardena: Open Source, wie es sein soll
Gardena
Open Source, wie es sein soll

Wenn Entwickler mit Zeitdruck nach Lösungen suchen und sich dann für Open Source entscheiden, sollte das anderen als Vorbild dienen, sagen zwei Gardena-Entwickler in einem Vortrag. Der sei auch eine Anleitung dafür, das Management von der Open-Source-Idee zu überzeugen - was auch den Nutzern hilft.
Ein Bericht von Sebastian Grüner

  1. Linux-Kernel Machine-Learning allein findet keine Bugs
  2. KernelCI Der Linux-Kernel bekommt einheitliche Test-Umgebung
  3. Linux-Kernel Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

In eigener Sache: Aktiv werden für Golem.de
In eigener Sache
Aktiv werden für Golem.de

Keine Werbung, kein unerwünschtes Tracking - kein Problem! Wer Golem.de-Inhalte pur nutzen möchte, hat neben dem Abo Golem pur jetzt eine weitere Möglichkeit, Golem.de zu unterstützen.

  1. Golem Akademie Von wegen rechtsfreier Raum!
  2. In eigener Sache Wie sich Unternehmen und Behörden für ITler attraktiv machen
  3. In eigener Sache Unser Kubernetes-Workshop kommt auf Touren

    •  /