Die letzte Meile ist das Netz

Funkmodems der DIRC KG überbrücken letzte Meile und bilden eigenes Netz

Die DIRC KG stellt auf der CeBIT 2000 den ersten Prototyp eines Funkmodems vor, mit deren Hilfe Netzanbieter auf die teure "letzte Meile" überbrücken können, um der Telekom ein Schnäppchen zu schlagen. Dazu wird mit einzelnen Netzwerk-Modems "vermaschtes Ad-hoc Netze" gebildet, bei denen der Endteilnehmer und sein Anschluss die einzige Infrastruktur bilden.

Artikel veröffentlicht am ,

Jeder Endteilnehmer erhält dabei eine DIRC-Station, einen Funkmodem-Anschluss, der sich selbsttätig mit gleichartigen in der Nachbarschaft befindlichen DIRC-Stationen zu einem Netz zusammen schaltet. Weitere Netzelemente sind laut der 15 Mitarbeiter starken DIRC KG nicht erforderlich.

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DIRC-Netze basieren auf einer neuartigen "Bit-Transporttechnik", der S3- Technologie (Symbol Stream Switching), die laut Hersteller die Vorteile verschiedener Switching-Technologien miteinander verbindet. Dadurch sollen gleichzeitig und ohne Verzögerung Telephonie, Datentransfer, Fax, Internet und Bild-/Videoübertragung von jeder DIRC Station zu jeder anderen für eine geringe feste Monatgebühr möglich werden.

Den ersten funktionierenden Prototyp eines solchen DIRC-Netzes wird die DIRC KG am 29.Februar 2000 im TMC auf der CeBIT 2000 erstmalig der Öffentlichkeit vorführen.

Einen ersten Erfolg scheint die DIRC KG mit ihrer Netztechnologie bereits errungen zu haben: Ein Auftrag zur Lieferung von 2 Miollionen DIRC-Stationen im Gesamtwert von über 1 Milliarde DM wurde dem Unternehmen bereits im November 1999 zur Lieferung bis zum 31.12.2003 von "einem namhaften Netzbetreiber" erteilt.

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