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Peer Blumenschein von der Softline AG im Interview

GNN.de: Mit Suns .com-Office-Strategie und Microsofts Office Online und Windows DNA könnte sich die Art und Weise, auf die Software genutzt wird, nachhaltig ändern, entsprechende Bandbreiten vorausgesetzt. Was halten Sie von entsprechenden Initiativen und wird Softline in Zukunft auch im Application-Service-Providing-Geschäft mitmischen?

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Peer Blumenschein: Das ist eine sehr interessante Geschichte, die Softline genau beobachtet. Application Service Providing (ASP) ist derzeit eine Sache im Bereich von ERP-Software wie SAP und Peoplesoft, Produkte, die normalerweise mehrere 100.000 DM kosten. Softlines Produktportfolio ist nicht ERP-Software, sondern Standard-PC-Produktivitäts-Software, wo der Kunde lieber kauft statt mietet. Denkbar ist die Ausweitung der Softline-Dienstleistung auf ASP, sobald der Markt soweit ist. Technisch ist es für uns kein Problem, da mitzumischen. Aber, wie auch erst kürzlich im Handelsblatt zu lesen war, derzeit sind die deutschen Unternehmen da noch sehr zurückhaltend und der Entwicklung in den USA mehrere Jahre hinterher.

GNN.de: Mit zunehmender Konkurrenz spielt der Preis eine immer entscheidendere Rolle, insbesondere bei Standardprodukten, die über das Internet vertrieben werden. Softline leistet sich bisher den Luxus, oft etwas teurer zu sein. Welche Rolle spielen Zusatzleistungen in den Bereichen Service und Schulungen im Softwarevertrieb? Welche Rolle wird der Bereich Open-Source-Software in Zukunft im Hause Softline spielen?

Peer Blumenschein: Unser Geschäftsmodell basiert auf Mehrwerten, wie z.B. Beratung durch unsere qualifizierten Software-Berater, dem technischen Support nach dem Kauf, der sofortigen digitalen Software-Lieferung. Der Business-Kunde achtet nicht ausschließlich auf den Preis, sondern ist bereit, einen gewissen Mehrpreis zu akzeptieren, sofern er Support für das technische Produkt Software bekommt.
Beispiel: Ein professioneller Anwender hat eine Software gekauft, kommt aber mit der Installation nicht zurecht. An wen kann er sich wenden, um Hilfe zu bekommen? Sicher nicht beim billigen Jakob-Versandhändler an der Ecke. Aber eben bei Softline. Das ist echter Mehrwert-Service, den Anwender wünschen.
Open Source ist eine Bewegung im Markt, die positiv ist für Freaks und echte Insider. Man beachte aber trotzdem, dass gerade der PC-Anwender in Firmen einen verlässlichen Partner braucht, der Hilfe bietet, wenn notwendig. Open Source bedeutet kostenlose Software ohne Support - das genügt Firmen nicht, die mission-critical Anwendungen für die tägliche Arbeit brauchen.

 Peer Blumenschein von der Softline AG im Interview
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