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Computer fürs Internet-Surfen sicher machen

Viele Risiken im Internet lassen sich mit ein paar Einstellungen vermeiden. Wer hier und da ein paar Einstellungen überprüft und einige Grundregeln beherzigt, der kann viele Risiken im Internet vermeiden. Tipps zum Selbstschutz im Netz und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur sicheren Konfiguration der wichtigsten Online-Software gibt das Computermagazin c't in seiner Ausgabe 04/00.
/ Andreas Donath
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Viren, Trojanische Pferde und Cracker bedrohen den heimischen Computer, sobald man "drin" ist im Internet. Nicht jeder Geschädigte dürfte bemerken, dass ab und an jemand über seinen Online-Account und auf seine Kosten mitsurft. Eingeschleuste Software könnte sogar über Modem oder ISDN regelmäßig teure 0190-Nummern anrufen und so in kurzer Zeit immense Kosten verursachen.

Ein erster wichtiger Schritt zu mehr Sicherheit ist ein gesundes Misstrauen: Programme und Word-Dokumente, die unangemeldet per E-Mail eingehen oder im Chat zugeschoben werden, sollte man nicht starten, Software aus dubiosen Quellen im WWW nicht installieren. In ständig benutzten Programmen sollte man alle unnötigen oder fragwürdigen Funktionen ausschalten, denn jede Schnittstelle vergrößert die Angriffsfläche auf den eigenen Rechner. Zudem empfiehlt sich ein regelmäßiger Virenscan, um bekannte Bösartigkeiten zu entlarven.

Auch der Surfer selbst ist gefragt, sich auf dem Laufenden zu halten und auftretende Sicherheitslücken mit den Updates der Softwarehersteller zu schließen. Etwas mehr Know-how und Aufwand bedeutet spezielle Schutzsoftware, sogenannte Personal Firewalls.

Wie ambitionierte Internet-Nutzer ein solches Sicherheitssystem einrichten können und welche rechtlichen Möglichkeiten man hat, wenn doch einmal ein Angreifer durchdringen konnte, steht ebenfalls in der aktuellen c't.


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