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Deutsche Post schickt Post per Rakete ins All

250 Briefe wurden als Weltraumpost im All ausgesetzt. Um 9 Uhr Ortszeit (12 Uhr mitteleuropäischer Zeit) ist am 7. Februar die erste Postrakete vom Alcantara Launch Center in Brasilien ins All gestartet. Im Gepäck sind 2000 Briefe und Karten mit Botschaften für das neue Jahrtausend.
/ Andreas Donath
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250 davon wurden als Weltraumpost im All ausgesetzt. Die übrigen Karten legten den Rückweg zur Erde in einer Raumkapsel zurück und werden in den nächsten Tagen zusammen mit einer Videodokumentation des Raketenstarts an den Absender bzw. den gewünschten Adressaten geschickt.

SpaceMail 2000 heißt die außergewöhnliche Mission, die die Deutsche Post in Kooperation mit der Dasa-Tochter BEOS anlässlich der Jahrtausendwende auf den Weg brachte. Zwei Millionen Karten und Briefe mit Botschaften für das neue Jahrtausend waren bis zum Jahresende 1999 eingegangen. Die zweitausend Karten, die mitfliegen durften, wurden Anfang des Jahres per Losentscheid ermittelt.

Der Absender konnte wählen, ob seine Botschaft im All verbleiben oder zur Erde zurückkehren soll. Die Karten mit "Rück-Ticket" werden nach der Bergung per Sonderstempel als SpaceMail zertifiziert und in den nächsten Tagen dem Empfänger auf dem irdischen Postwege zugesandt.

Die von der BEOS entwickelte Technik des eingesetzten "SpaceMail-Moduls" bot die Möglichkeit, einen bestimmten Teil der Karten im All auszustoßen und den Rest, gemeinsam mit dem von der Rakete abgesprengten Modul, wieder zu bergen.


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