Be stellt BeIA ("Stinger") offiziell vor

Das kleine BeOS soll vor allem durch außergewöhnliche Stabilität glänzen

Kurz nach dem Richtungswechsel auf dem Internet- bzw. Information-Appliance-Markt hat Be Incoporated auf der Demo 2000 Konferenz in Kalifornien sein neues und bisher unter dem Codenamen "Stinger" geführtes BeIA Betriebssystem vorgestellt. Die auf BeOS basierende BeIA Software-Plattform soll auf den verschiedensten Internet Appliances, vom Webpad bis zur Settop-Box, durch eine außergewöhnliche Stabilität und Fähigkeit zum Umgang mit selbst breitbandigen Media-Streams glänzen.

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Gleichzeitig soll die Design-Flexibilität von BeIA eine leichte Anpassung an die jeweiligen Informations-Bedürfnisse des Anwenders ermöglichen.

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"Heute nutzen Konsumenten überwiegend Allzweck-PCs, um das Internet zu nutzen, E-Mails zu versenden und empfangen und E-Commerce-Transaktionen durchzuführen, aber das ändert sich schnell. Während PCs ein akzeptiertes Werkzeug für Arbeit und Spiel geworden sind, werden sie von vielen Menschen als komplex, bedrohlich und instabil angesehen. PCs fehlt es an der befriedigenden "instant on"-Erfahrung und den Medien-Fähigkeiten, die Konsumenten von ihren Heimgeräten wie Fernsehern und anderem Audio- und Stereo-Equipment erwarten", erklärte Jean-Louis Gassée, Chairman und Chief Executive Officer (CEO) von Be. "Um Computertechnologie wirklich mit dem Haushalt verschmelzen zu lassen, wird ein neues Modell für Lifestyle-Geräte benötigt. Unsere neue BeIA Plattform ist ein Grundstein für dieses Modell."

Das Marktforschungsunternehmen IDC prognostiziert dem Markt für Internet-Appliances für das laufende Jahr ein drastisches Wachstum. Laut dem aktuellen IDC-Report erwarten die Experten ein Wachstum von 2,4 Milliarden (1999) auf 17,8 Milliarden US-Dollar (2000), das wäre ein Plus von etwa 742 Prozent.

"Der Nutzen und die Durchdringung des Internets haben ein Bedürfnis nach einer Vielfalt von speziellen, bezahlbaren und leicht zu nutzenden Geräten geschaffen, die sich vom PC unterscheiden", sagte Bryan Ma, Consumer Device Analyst bei IDC. "IDC glaubt, dass Information Appliances (IAs) nicht nur die Bedürfnisse der Technophopen sondern auch der PC-Nutzer ansprechen werden, die Ias als Zusatz in einer Vielzahl von verschiedenen Nutzungs-Szenarien nutzen werden."

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Bis jetzt hat Be einige potente Partner für BeIA gewinnen können. Darunter Opera Software, RealNetworks, Compaq, National Semiconductor, Qubit und seit neuestem auch den taiwanesischen Mainboard-Hersteller First International Computer (FIC). Die erste Version von BeIA wird sowohl auf x86-kompatibler Hardware als auch auf Hitachis kommenden Internet-Appliances laufen.

Be will die fertige Version von BeIA Ende April an Hardware-Hersteller schicken können und erwartet bereits für das zweite Quartal 2000 die Auslieferung erster Produkte, die auf BeIA basieren.

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