Viacom-Chef Redstone kritisiert Fusionsfieber

"Rein rational kann ich diese Fusion nicht nachvollziehen."

Sumner Redstone, Chef des weltweit drittgrößten Medienkonzerns Viacom (MTV, Nickelodeon, Paramount, Blockbuster), übt im Gespräch mit dem Spiegel harsche Kritik am Fusionsfieber seiner Branchenkollegen.

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Redstone kommentierte die Verbindung des Online-Giganten AOL mit Time Warner: "Ich wollte in so einer Ehe nicht enden. Rein rational kann ich diese Fusion nicht nachvollziehen." Redstone will sich "nicht mit Internet-Firmen zusammentun, deren Börsenwert aufgebläht ist und deren Aktienkurs nach einer Fusion sofort verfällt. Da sind mir reale Unternehmen mit realen Gewinnen lieber." Wenn Gier, Größe oder Angst der Antrieb solcher Merger seien, liefe da etwas völlig falsch, sagte Redstone. Viacom selbst kaufte sich kürzlich für rund 37 Milliarden Dollar bei dem US-Network CBS ein und will seine Internet-Aktivitäten allein ausbauen. Dem Spiegel sagte Redstone, dass MTVi, die Online-Tochter seines Musikkanals MTV, im April an die Börse gehen werde: "Das wird ein Multi- Milliarden-Dollar-Wert. Auch mit dem Internet-Angebot von Nickelodeon planen wir einen Börsengang." Das Kinder-Programm war zumindest in Deutschland kläglich gescheitert, soll aber wieder neu aufgelegt werden: "Als Partner für unsere Pläne steht auch Leo Kirch bereit", sagte Redstone. Einen möglichen Einstieg im Imperium des Münchner Medienmachers wollte Redstone nicht ausschließen: "Ich bin mit ihm und seinem italienischen Partner Silvio Berlusconi in engem, persönlichem Kontakt. Im Prinzip sind wir bereit, in Europa zu investieren."

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