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eBay führt Angebotsgebühr ein

/ Andreas Donath
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Das Internet-Auktionshaus eBay(öffnet im neuen Fenster) will zum 5. Februar 2000 von den Auktionsanbietern Gebühren für das Einstellen von Auktionen verlangen – je nach Startpreis zwischen 25 Pfennig und 1,- DM.

Bis zu einem Startpreis von 9,- DM kostet der Start einer Auktion 0,25 DM, bei Startpreisen zwischen 10,- DM und 49,- DM werden 0,50 DM berechnet und ab 50,- DM Startpreis sind 1,- DM fällig, unabhängig davon, ob die Auktion erfolgreich wird oder nicht.

Die Staffelung regt dazu an, möglichst niedrige Startpreise anzugeben, die in aller Regel dazu führen, dass mehr Gebote abgegeben werden und eBay mehr Seitenabrufe bescheren. Ein Mindestpreis wird es weiterhin nicht geben.

Die Verkaufsprovisionen, die bei einem erfolgreichen Verkauf für die ersten 1.000,- DM des Höchstgebotes 3 Prozent betragen, fallen weiterhin an.

In den Webforen von eBay werden schon Boykott- und Protestveranstaltungen geplant, da sich gerade Anbieter von preiswerten Waren benachteiligt fühlen. Das Motto der Aufständischen: Wir brauchen eBay nicht – aber eBay braucht uns.


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