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DoubleClick - kennt User mit Namen und Adresse

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Das größte Internet-Werbeunternehmen DoubleClick hat einem Bericht der USA Today zufolge begonnen, User mit Namen und Adresse zu tracken, d.h., das Unternehmen weiß nicht nur, wann ein Nutzer auf welche der angeschlossenen WebSites zugreift, vielmehr verfügt DoubleClick auch über Name, Adresse, Haushaltsgröße und Einkaufsgewohnheiten.

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Möglich wird dieses Profiling durch die Übernahme von Abacus Direct durch DoubleClick im Sommer 1999, denn das Direktmarketingunternehmen Abacus verfügt über eine Datenbank von Namen, Adressen, Telefonnummern und Verkaufsverhalten von etwa 90 Prozent der amerikanischen Haushalte. DoubleClick übernahm Abacus durch einen Aktientausch mit einem Volumen von etwa 1,7 Milliarden US-Dollar.

Bisher beteiligen sich aber erst etwa ein Dutzend Seiten, zitiert das Blatt die Unternehmenssprecherin Jennifer Blum.

DoubleClick verteidigt das System mit der Möglichkeit, Onlinewerbung deutlich zielgerichteter schalten zu können und damit profitabler für die Werbekunden zu machen; Verbraucherschützer sehen hierin, so USA Today, eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte.

Um jedoch einen User auf einer WebSite mit den Daten von Abacus zu verbinden, benötigt DoubleClick die Kooperation einer Site, die den User namentlich identifizieren kann. Dazu muss DoubleClick einen Cookie mit einer einzigartigen ID beim User platzieren, die DoubleClick auch an die Seite sendet, die den User identifizieren kann, z.B. E-Commerce-Anbieter. Dieses Unternehmen sendet dann die Daten an DoubleClick, die benötigt werden, um den User in der Abacus-Datenbank zu finden.

Die Namen der Unternehmen, die DoubleClick mit den notwendigen Daten versorgen, hält das Unternehmen jedoch bisher geheim.

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