Japanischer E-Commerce-Markt vor dem Boom

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Auch in Japan scheint der E-Commerce zum Überholsprung anzusetzen: Während der 1999er Umsatz noch bei rund 4 Milliarden US-Dollar lag, sollen sich die Umsätze nach einer Studie von Anderson Consulting und dem japanischen Ministerium für internationalen Handel und Industrie (MITI) bis 2003 auf 693 Milliarden Dollar erhöhen.

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Die Studie macht den Business-to-Business-Bereich als Hauptmotor des Wachstums aus: schon zwischen 1998 und 1999 stieg der Umsatz in diesem Sektor um 420 Prozent von 610 Millionen Dollar auf 3,2 Milliarden. 2003 soll der B2B-Umsatz bei 651 Milliarden Dollar stehen.

Während der B2B-Umsatz explosionsartig wachsen soll, werden Japans Privathaushalte der Studie zufolge nur langsam E-Commerce betreiben: 1999 lag deren Umsatz bei unter einer Milliarde Dollar und soll 2003 bei 42 Milliarden liegen. Hauptantriebskräfte hier: Automobilkauf, Reisen und Wohnungsmarkt.

Besonders die hohen Telekommunikationskosten und der Mangel an japanischen Internetapplikationen seien Hemmschuhe auf dem Weg Japans in die E-Commerce-Gesellschaft.

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Über 65 Prozent der 20 Millionen japanischen Internetuser gehen über die privatisierte Telefongesellschaft NTT online, die nach Angaben von Anderson Consulting innerhalb der letzten 23 Jahre keine Tarifsenkungen mehr vorgenommen hat.

Die Studie berichtet allerdings von einem Flat-Rate-Versuchsprojekt in Tokio und Osaka, bei dem monatlich umgerechnet rund 75 US-Dollar für uneingeschränkten ISDN-Internetzugang zu entrichten sind. Sony hat bereits einen drahtlosen Hochgeschwindigkeits-Zugang für japanische Großstädte in der Schublade.

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