• IT-Karriere:
  • Services:

Telekom: Umsatz gehalten - Gewinn halbiert

Artikel veröffentlicht am ,

Die Deutsche Telekom AG hat am Vormittag ihr vorläufiges Konzernergebnis für das Gesamtjahr 1999 bekannt gegeben - dabei verzeichnete die Deutsche Telekom AG zwar eine leichte Umsatzsteigerung um 0,3 Prozent, der Gewinn brach jedoch ein und liegt 45 Prozent unter dem des Vorjahres. Bei den publizierten Ergebnissen handelt es sich um Zahlen auf Basis des aktuellen Kenntnisstandes, die gegenüber der Publikation der endgültigen Zahlen, die für den 19. April 1999 geplant sind, abweichen können.

Stellenmarkt
  1. KION Group AG, Frankfurt am Main
  2. INTENSE AG, Würzburg, Saarbrücken, Köln

Der Umsatz der Deutschen Telekom AG lag im Jahr 1999 bei 35,3 Milliarden Euro und stieg um 0,1 Milliarden gegenüber 1998 an. Der Gewinn verringerte sich von 2,2 Milliarden Euro um eine Milliarde Euro auf 1,2 Milliarden Euro. Darin nicht enthalten sind rund 524 Millionen Euro aus der Fakturierung für Wettbewerber, die 1999 nicht mehr im Umsatz berücksichtigt werden.

Neben dem fortgesetzten Boom in den Wachstumsbereichen Mobilfunk, Online, Anschluss und Systemlösungen ist dies, so die Deutsche Telekom AG, auf die erfolgreiche Internationalisierungsstrategie zurückzuführen. So wurde die österreichische Mobilfunkgruppe max.mobil seit dem 1. Januar 1999 mit einem Umsatz von rund 0,8 Milliarden Euro und das britische Mobilfunkunternehmen One2One seit 1. Oktober 1999 mit rund 0,5 Milliarden Euro Umsatz erstmals vollkonsolidiert.

Wie mehrfach angekündigt, konnte der mit den Tarifsenkungsmaßnahmen verbundene Margenrückgang in der Telefonnetzkommunikation nicht aufgefangen werden. Darüber hinaus sind auch Goodwill-Abschreibungen sowie Anlaufverluste bei den strategischen Beteiligungen One2One und max.mobil mit insgesamt rund 0,4 Milliarden Euro angefallen, so die Telekom.

Im Vorjahresvergleich sind außerdem die Kosten aus der Kapitalerhöhung im Juni 1999 mit rund 0,2 Milliarden Euro zu berücksichtigen.

Zum 31.12.1999 reduzierte sich die Zahl der Beschäftigten im Konzern (ohne Matav/max.mobil/One2One/sonstige) gegenüber dem Stand zur gleichen Zeit des Vorjahres um ca. 4 Prozent auf rund 172.900. 1999 wurden damit rund 6.300 Stellen abgebaut. Diese Zahl liegt unter der des Jahres 1998, in dem es aufgrund von Veränderungen der steuerlichen Rahmenbedingungen für Abfindungszahlungen ab 1.1.1999 zu "Vorzieheffekten" gekommen war.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,79
  2. (-10%) 53,99€
  3. 15,00€
  4. (-10%) 35,99€

Folgen Sie uns
       


Kuschelroboter Lovot angesehen (CES 2020)

Lovot ist ein kleiner Roboter, der bei seinem Besitzer für gute Stimmung sorgen soll. Er lässt sich streicheln und reagiert mit freudigen Geräuschen.

Kuschelroboter Lovot angesehen (CES 2020) Video aufrufen
Magenta-TV-Stick im Test: Android-TV-Stick gleicht Magenta-TV-Schwächen nicht aus
Magenta-TV-Stick im Test
Android-TV-Stick gleicht Magenta-TV-Schwächen nicht aus

Eine bequeme Nutzung von Magenta TV verspricht die Telekom mit dem Magenta-TV-Stick. Wir haben uns die Hardware angeschaut und dabei auch einen Blick auf Magenta TV geworfen. Der Dienst hat uns derzeit noch zu viele Schwächen.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Peacock NBC Universal setzt gegen Netflix auf Gratis-Streaming
  2. Joyn Plus+ Probleme bei der Kündigung
  3. Android TV Magenta-TV-Stick mit USB-Anschluss vergünstigt erhältlich

IT-Gehälter: Je nach Branche bis zu 1.000 Euro mehr
IT-Gehälter
Je nach Branche bis zu 1.000 Euro mehr

Wechselt ein ITler in eine andere Branche, sind auf dem gleichen Posten bis zu 1.000 Euro pro Monat mehr drin. Welche Industrien die höchsten und welche die niedrigsten Gehälter zahlen: Wir haben die Antworten auf diese Fragen - auch darauf, wie sich die Einkommen 2020 entwickeln werden.
Von Peter Ilg

  1. Softwareentwickler Der Fachkräftemangel zeigt sich nicht an den Gehältern

Digitalisierung: Aber das Faxgerät muss bleiben!
Digitalisierung
Aber das Faxgerät muss bleiben!

"Auf digitale Prozesse umstellen" ist leicht gesagt, aber in vielen Firmen ein komplexes Unterfangen. Viele Mitarbeiter und Chefs lieben ihre analogen Arbeitsmethoden und fürchten Veränderungen. Andere wiederum digitalisieren ohne Sinn und Verstand und blasen ihre Prozesse unnötig auf.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Arbeitswelt SAP-Chef kritisiert fehlende Digitalisierung und Angst
  2. Deutscher Städte- und Gemeindebund "Raus aus der analogen Komfortzone"
  3. Digitalisierungs-Tarifvertrag Regelungen für Erreichbarkeit, Homeoffice und KI kommen

    •  /