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E-Commerce-Boom in Großbritannien

/ Andreas Donath
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Das Königreich Großbritannien scheint nach einer Untersuchung der Unternehmensberatung Ernst & Young den Platz 2 nach den USA im Bereich Online-Einkaufen einzunehmen.

So seien mehr als zehn Prozent der britischen Haushalte 1999 auf Online-Einkaufstour gegangen. Diese Zahl soll sich in den nächsten zwei Jahren verdreifachen.

Als Kaufmotive werden in der Studie die Vergleichbarkeit der Preise, Bequemlichkeit und die Angebotsvielfalt aufgeführt.

Doch auch Bedenken der potenziellen Käufer wurden laut. Insbesondere die Kreditkartensicherheit und Datenschutzsorgen halten viele davon ab, online einzukaufen. Aber auch einfacher abzustellende Probleme wie hohe Zustellkosten und Probleme beim Kleidungskauf wurden angeführt.

Am häufigsten werden im Königreich Bücher, CDs, Computer und computerverwandte Produkte gekauft. Zu den beliebtesten Shops zählen Amazon, QXL, Lastminute, Easyjet und Ticketmaster.

Neue Anbieter müssen sich darauf einstellen, sehr viel Geld für Werbung ausgeben zu müssen: die meisten Shopper tippen die Adressen ihrer Onlineshops aus dem Gedächtnis ein und sind sehr loyale Käufer.

Der typisch britische Internetkäufer ist recht jung, zwei Drittel sind unter 40 Jahre alt und gut situiert: Mehr als die Hälfte der Käufer können ein Haushaltsnetto von rund 30.000 Pfund vorweisen. Zwei Drittel der Käufer sind Männer, wovon die Hälfte verheiratet ist.


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