Microsoft weiter mit guten Zahlen
Microsoft meldete gestern einen Rekordumsatz von 6,11 Milliarden US-Dollar für das am 31. Dezember 1999 abgelaufene Quartal, 18 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahresquartal, in dem man 5,2 Milliarden US-Dollar umsetzte. Der Gewinn lag bei 2,44 Milliarden US-Dollar bzw. 0,44 Cent pro Aktie und damit um 22 Prozent über dem des entsprechenden Vorjahresquartals.
Der Gewinn enthält bereits einen Abzug von 0,3 Cent pro Aktie, die Microsoft als Einmalzahlung an Caldera abführt, mit denen man sich in einem Rechtsstreit außergerichtlich geeinigt hatte. Ohne diese Zahlung läge der Gewinn gar um 31 Prozent über dem entsprechenden Vorjahresquartal.
Der Erfolg sei auf die große Nachfrage, insbesondere in Asien, zurückzuführen, erklärte John Connors, Chief Financial Officer bei Microsoft.
Im nächsten Quartal erwartet Microsoft weiter deutliche Umsatz- und Gewinnsteigerungen, wenn auch Connors die Erwartungen fast traditionell zu dämpfen versucht. Ab 17. Februar soll mit Windows 2000 das bislang größte und aufwendigste kommerzielle Softwareprodukt ausgeliefert werden.



