Giga: Keine Chance für Handys powered by Windows

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Die Microsoft-Initiative "Powered by Windows" wird sich bei Internet-Handys und anderen mobilen Kleingeräten mit Zugang zum World Wide Web nicht durchsetzen, meint die Marktforschungs- und Beratungsgesellschaft Giga Information Group in ihrer Analyse "Microsoft Mobile Explorer Muddies the Waters".

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Damit erteilen die Auguren dem Versuch des weltgrößten Softwareherstellers, durch die Umbenennung von "Windows CE" in "Powered by Windows" den Markt der Nicht-PCs aufzurollen, eine klare Absage. Gute Chancen räumen die Marktforscher hingegen dem Microsoft Mobile Explorer ein, der unabhängig vom Betriebssystem am Handy die Darstellung von Webinhalten ermöglicht.

Als Vorteil gegenüber vergleichbaren Microbrowsern wertet Giga die Möglichkeit des Mobile Explorer sowohl WLM-Seiten, die für Kleinstgeräte optimiert sind, als auch herkömmliche HTML-Seiten darstellen zu können. Dieses Feature zusammen mit der Marketingmaschine von Microsoft und der strategischen Kooperation mit Ericsson könnte dem bisherigen Marktführer bei Microbrowsern, phone.com, erheblich zusetzen, urteilt Giga.

"Es ist nicht auszuschließen, dass phone.com bei WML-Browsern ähnlich wie Netscape bei HTML-Browsern, von Microsofts Macht sozusagen an die Wand gedrückt wird", meint Giga-Analyst Carl Zetie. Dann würde künftig zwar nicht in jedem Internet-Handy ein Windows-Betriebssystem stecken, aber 90 Prozent der Geräte hätten ein Microsoft-Explorer-Logo auf dem Display.

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