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Allianz für multimediale SD-Memory-Card

/ Jens Ihlenfeld
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Matsushita Electric(öffnet im neuen Fenster) (Panasonic/Technics), SanDisk(öffnet im neuen Fenster) und Toshiba(öffnet im neuen Fenster) gaben gestern die Gründung(öffnet im neuen Fenster) der SDAssociation (SDA) bekannt, die einen Industriestandard für SD (Secure Digital) Memory Cards entwickeln und promoten soll.

Zu Beginn sollen der in Kalifornien beheimatete SDA etwa 100 Unternehmen angehören, darunter auch ARM, Canon, Casio, Compaq, Diamond Multimedia/S3, Eastman Kodak, HP, IBM, LG Electronics, Liquid Audio, Microsoft, Motorola, NEC, Olympus, Qualcomm, RealNetworks, Samsung, Sharp, Symbian, TDK, Toyota und die Universal Music Group.

Das erste offizielle Treffen der Vereinigung soll Ende Januar stattfinden.

Im August 1999 hatten Matsushita, SanDisk und Toshiba angekündigt, gemeinsam eine sichere, SDMI-konforme Speicherkarte der nächsten Generation – die SD Memory Card – entwickeln zu wollen. Die SD Memory Card soll die in Digital-Kameras und MP3-Playern verwendeten SmartMedia-, CompactFlash- und MultiMediaCards um ein Format ergänzen, das dem wachsenden Bedarf an Methoden zur Verbesserung des Urheberschutzes für Rechteinhaber gerecht wird.

Die Karten sollen zunächst mit 32 MByte Kapazität hergestellt werden, 64 MByte sollen dann im Jahr 2000 und 256 MByte im Jahr 2001 folgen. Die mit 9 Pins ausgestatteten Karten sollen dabei Datentransferraten von bis zu 10 MByte pro Sekunde erreichen und in der Lage sein, mehrere Flashspeicher aufzunehmen, um so auf einfache Weise eine Kapazität zu erreichen, die auch für Videoanwendungen ausreichen und einen Schreibschutzschalter besitzen. Die neuen Lesegeräte sollen die gebräuchlichen MultiMedia-Cards aufnehmen können, um eine gewisse Abwärtskompatiblität zu gewährleisten.


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