Mannesmann - mit gutem Ergebnis gegen Vodafone
Der EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Goodwill-Amortisation) des Mannesmann-Konzerns belief sich auf rund 4,3 Milliarden Euro und lag damit um etwa 37 Prozent über dem des Vorjahres. Davon entfielen etwa 1,1 Milliarden Euro auf Engineering & Automotive. Der proportionale EBITDA des Unternehmensbereiches Telecommunications stieg um etwa 70 Prozent auf rund 2,2 Milliarden Euro. Diese starke Steigerung sei insbesondere durch den Erfolg der Mobilfunkaktivitäten und die deutliche Reduzierung der Anlaufverluste im Festnetz erreicht worden, so Mannesmann. Der Kundenbestand in den kontrollierten Mobil- und Festnetzgesellschaften erreichte Ende des Jahres fast 36 Millionen. Das Wachstum bei den Mobilfunkkunden in den kontrollierten Gesellschaften Mannesmann D2, Omnitel und Orange betrug über 70 Prozent. Allein im vierten Quartal kamen netto mehr als 4 Millionen Kunden im Mobilfunk hinzu. Die Zahl der Internet-Kunden betrug zum Ende des Jahres 2,6 Millionen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, das hohe Goodwill-Abschreibungen und Finanzierungskosten wegen der Telekommunikationsakquisitionen des Jahres 1999 enthält, lag mit etwa 1,4 Milliarden Euro leicht über dem von 1998. Orange ist dabei auf Grund der Goodwill-Abschreibungen und Finanzierungskosten zeitanteilig mit rund -100 Millionen Euro enthalten. Der Umsatz ist 1999 auf rund 23,2 Milliarden Euro gestiegen. Gegenüber 1998 ergab sich damit ein Plus von etwa 22 Prozent. Etwa zwei Drittel des Zuwachses beruhte laut Mannesmann auf der Erweiterung des Konsolidierungskreises mit Schwerpunkt im Bereich Telecommunications. Maßgeblichen Anteil am Wachstum darüber hinaus hatte der Geschäftsverlauf von Mannesmann D2. Auf Grund der höheren Steuerquote lag das Netto-Ergebnis – wie bereits angekündigt – unter dem Vorjahresniveau.