Abo
  • IT-Karriere:

BfG Bank - Bankkunde wird von Beweislast befreit

Artikel veröffentlicht am ,

Hegt ein Kunde den Verdacht, seine Bank habe einen Transaktionsauftrag nicht korrekt ausgeführt oder dieser sei manipuliert worden, so befindet sich der Kunde heute in der Beweispflicht: Um eine Regulierung des Schadens verlangen zu können, muss der Bankkunde zweifelsfrei belegen, dass dem Finanzdienstleister ein Fehler unterlaufen ist - die BfG Bank AG will den Spieß nun umdrehen.

Stellenmarkt
  1. TenneT TSO GmbH, Bayreuth
  2. Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Neckarsulm

Bei allen Transaktionen, die über das Internet abgewickelt werden, nimmt sich die Bank selbst in die Beweispflicht. Begründung: Das moderne Online-Banking sei absolut sicher und manipulationsgeschützt, so die BfG Bank.

Die BfG Bank AG teilt mit, dass entsprechend geänderte Allgemeine Geschäftsbedingungen ab sofort in Kraft treten. Den Kunden wird die Neuerung beim nächsten Internet-Klick ins Konto online mitgeteilt. Die Umkehr der Beweislast bezieht sich ausschließlich auf das Homebanking und das Wertpapier-Ordering via Internet. Die weiteren Kommunikationswege zwischen Bank und Kunde bleiben davon unberührt.

Die BfG Bank ist nach eigenen Angaben das erste überregionale deutsche Kreditinstitut, das eine derartig kundenfreundliche Beweislast-Regelung findet. In der Praxis bedeutet dies: Ist ein Bankkunde der Auffassung, die Bank habe eine Online-Transaktion fehlerhaft durchgeführt, muss die Bank ihrerseits nachweisen, dass die Buchung dem Kundenauftrag entspricht.

Die häufigste Fehlerquelle für Missverständnisse bei der Abwicklung elektronischer Geschäfte dürfte jedoch weniger in der Verarbeitung der Daten als vielmehr in den oft zu komplizierten Interfaces zu finden sein. So trägt auch bei der BfG Bank weiterhin der Kunde das Risiko für falsche oder missverständliche Eingaben.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 199,90€
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy Note 10 und 10 Plus - Hands on

Samsung hat seine neuen Note-Modelle gezeigt und wir haben sie ausprobiert.

Samsung Galaxy Note 10 und 10 Plus - Hands on Video aufrufen
Elektromobilität: Die Rohstoffe reichen, aber ...
Elektromobilität
Die Rohstoffe reichen, aber ...

Brennstoffzellenautos und Elektroautos sollen künftig die Autos mit Verbrennungsantrieb ersetzen und so den Straßenverkehr umweltfreundlicher machen. Dafür sind andere Rohstoffe nötig. Kritiker mahnen, dass es nicht genug davon gebe. Die Verfügbarkeit ist aber nur ein Aspekt.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Himo C16 Xiaomi bringt E-Mofa mit zwei Sitzplätzen für rund 330 Euro
  2. ADAC-Test Hohe Zusatzkosten bei teuren Wallboxen möglich
  3. Elektroroller E-Scooter sollen in Berlin nicht mehr auf Gehwegen parken

Probefahrt mit Mercedes EQC: Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit
Probefahrt mit Mercedes EQC
Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit

Mit dem EQC bietet nun auch Mercedes ein vollelektrisch angetriebenes SUV an. Golem.de hat auf einer Probefahrt getestet, ob das Elektroauto mit Audis E-Tron mithalten kann.
Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

  1. Mercedes EQV Daimler zeigt elektrische Großraumlimousine
  2. Freightliner eCascadia Daimler bringt Elektro-Lkw mit 400 km Reichweite
  3. Mercedes-Sicherheitsstudie Mit der Lichtdusche gegen den Sekundenschlaf

Google Maps: Karten brauchen Menschen statt Maschinen
Google Maps
Karten brauchen Menschen statt Maschinen

Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung.
Von Sebastian Grüner

  1. Kartendienst Google bringt AR-Navigation und Reiseinformationen in Maps
  2. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  3. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich

    •  /