Bezahlfernsehen gibt es künftig auch in Deutschland über die Xbox 360: Microsoft und Sky kooperieren. Bei der Programmauswahl hilft auf Wunsch die Bewegungssteuerung Kinect.
In der Radio- und TV-Woche vom 10. bis 16. Oktober bietet die Dokusektion von Wissenschaft über Künstlerisch bis Investigativ alles, was das Herz begehrt. Und Ijon Tichy steht bald auf dem Programm.
Geschichte wird lebendiger, wenn sie erzählt wird und nicht nur als Auflistung von Jahreszahlen daherkommt. Das Internetangebot Gedächtnis der Nation bietet eine Sammlung mit Zeitzeugenberichten zur deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert.
Microsoft baut sein Angebot an Streaming-Partnern für die Xbox 360 weiter aus. Und erlaubt es Zuschauern, mit Spracherkennung und Gestensteuerung nach neuen Videos zu suchen und die Wiedergabe zu steuern.
In der Radio- und TV-Woche vom 3. bis 9. Oktober macht Arte uns das Essen madig. Das DLF erzählt, warum der Neubau des Betonsarkophages in Tschernobyl sinnlos ist und 3Sat bringt eine Bürokomödie.
Die ARD-Chefin will beruhigen. Trotz des Mehrbedarfs von ARD und ZDF in Höhe von 1,47 Milliarden Euro sollen die Rundfunkgebühren nicht erhöht werden.
Die Radio- und TV-Woche vom 26. September bis zum 2. Oktober liefert für jeden etwas: einen abgedrehten Sci-Fi-Film, eher Nachdenkliches mit Robin Williams, Gott spielende Biologen und fast vergessene Maßnahmen der Finanzkrise.
Die Öffentlich-Rechtlichen wollen mehr Geld. Davon soll ein großer Teil für Sportrechte ausgegeben werden.
Die Radio- und TV-Woche vom 19. bis 25. September wird von der Zukunft und der Raumfahrt dominiert. Filmisch durch Star Trek und Dark City, und bei den Dokumentationen geht es um die Maßnahmen von heute für die Welt von morgen.
Neben einem US-iTunes-Account gibt es nun eine weitere Möglichkeit, sich zeitnah US-Serien anzuschauen. NBCs neue Version der iPad-App ermöglicht Streaming nach Deutschland.
Die Radio- und TV-Woche vom 12. bis zum 18. September beschäftigt sich mit Elektroautos. Schließlich steht die IAA in Frankfurt ins Haus. Dazu gibt es noch den Lebensbericht eines Comiczeichners, einen Libyenüberblick und russische Science-Fiction-Literatur.
Nach den Verhaftungen zweier Männer in Berlin wegen Terrorverdachts wiederholt sich das Ritual: Politiker und Polizei fordern eine Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung, und Bürgerrechtler richten sich dagegen.
Fernsehsendungen des ZDF können nun mit einer nativen App auf dem iPhone und dem iPad sowie mit Android-Geräten abgerufen werden. Die Zeitungsverleger sind aufgrund des geringen Leistungsumfangs der App beruhigt.
In der Radio- und TV-Woche vom 5. bis zum 11. September bekommt der Zuschauer die Gelegenheit, fast eine Stunde lang Heft- und Buchcover im TV anzuschauen. Genauso bildgewaltig kommt ein Wim-Wenders-Film daher. Ansonsten wird im Programm eher geredet.
Die Konvergenz zwischen dem Internet und den klassischen Sendemedien Rundfunk und Fernsehen lassen Medienpolitiker neu über Regulierungsfragen nachdenken. Die Lizenzpflicht für Fernsehsender und Online-Videoangebote könnte in absehbarer Zeit fallen.
Die Berliner Piratenpartei könnte den Einzug ins Berliner Abgeordnetenhaus schaffen und hat in einer Meinungsumfrage schon die FDP überrundet. Auf einem Wahlplakat heißt es: "Netze in Nutzerhand".
Filme mit räumlicher Tiefe zeigt das 3DS künftig auch in Deutschland. Nintendo bietet eigenes Material an und greift auf die Archive des ZDF zurück. Die Videos kommen auch über Hotspots der Telekom auf das Handheld.
Das spannende Experiment Youtube Live kommt möglicherweise nicht nach Deutschland. Google soll seinem Partner wegen der Rechtsunsicherheit eine Absage erteilt haben.
Das Fernsehprogramm und das Internetangebot des ZDF waren gestern zeitweilig nicht erreichbar. Auslöser war offenbar ein Stromausfall der Sendebetriebstechnik des ZDF in Mainz.
Die TV- und Radio-Woche vom 6. bis zum 12. Juni zeigt wieder einmal, dass Radio-Hörspiele oft zu wenig beachtet werden. Informationsfluss AG nimmt viel von der heutigen Datenschutzproblematik voraus.
Der Norddeutsche Rundfunk soll ein Schreiben verschickt haben, in dem zur Zahlung von GEZ-Gebühren für ein Autoradio aufgefordert wurde. Dabei stützte sich der Sender auf Erkenntnisse der Polizei, die den Wagen besichtigt haben soll.
Die TV-Woche vom 30. Mai bis zum 5. Juni wartet mit der TV-Premiere eines Films von 1929 auf. Allerdings zu nachtschlafender Zeit. Es lohnt sich aber trotzdem, wachzubleiben, denn beim Ansehen drängt sich der Gedanke auf, dass Max Frisch nur geklaut hat.
In der TV- und Radiowoche vom 23. bis 29. Mai macht das ZDF zu viel auf virtuelle Jugend; Arte demonstriert, wie ein Fernsehsender mit einem umstrittenen Film umgehen kann, und Deutschlandfunk versucht sich mit subtilem Food-Horror zur besten Hörzeit.
Mario Sixtus ist wieder als Elektrischer Reporter auf Sendung. Die 15-minütige Sendung wird sich um den digitalen Wandel in Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur drehen.
Die TV-Woche vom 9. bis zum 15. Mai versucht sich an der Regulierung von Biobanken, löst einen Krimi auf, den kaum jemand gesehen hat und bietet einen Simpsons-Film-Referenzen-Tag. Und präsentiert Sperma, Knochenmark und Masturbation in einem Satz ganz ohne Giggity Giggity Goo.
Die öffentlich-rechtlichen Sender der Ketten ARD und ZDF wollen im kommenden Jahr ein kommerzielles Angebot für Video-on-Demand starten. Gegen Gebühr oder werbefinanziert sollen Zuschauern Inhalte aus den Archiven der Sender zugänglich gemacht werden.
Die in der Bevölkerung unbeliebte GEZ braucht 250 neue Mitarbeiter. Dagegen regt sich jetzt in Schleswig-Holstein Unmut. Der Apparat der GEZ dürfe nicht aufgebläht werden.
Hausbesitzer, die sich durch unangemeldete Besuche von Mitarbeitern der GEZ belästigt fühlen, können sich dagegen mit einem Hausverbot wehren, hat das Amtsgericht Bremen entschieden.
Infineon-Chef Peter Bauer vertritt unpopuläre Positionen. Er will keine Frauenquote bei dem Chiphersteller und lehnt einen schnellen Ausstieg aus der Atomenergie ab. Beides sei unmöglich, meint er.
Die TV-Woche vom 18. bis zum 24. April endet mit dem Osterfest. Das verspricht jede Menge alter Bibelschinken, aber auch Fans unmonumentaler Filme kommen auf ihre Kosten. Golem.de guckt versucht trotzdem, auch etwas abseits von Hasen und Eiern zu finden.
Öffentlich-rechtliche und private Medienunternehmen haben sich zur Deutschen Content Allianz zusammengeschlossen. Sie fordern von der Politik, die Interessen von Medienunternehmen besser im Internet durchzusetzen und von ihrer "einseitigen Fokussierung auf die technischen Infrastrukturen" abzurücken.
Jesta Digital, vormals Fox Mobile, will seinen mobilen Film- und Fernsehdienst Bitbop demnächst auch in Deutschland anbieten. Für 9,99 Euro im Monat sollen Nutzer darüber Fernsehsendungen auf Abruf unbegrenzt anschauen können.
ZDF und 3sat nehmen das Computermagazin Neues im Sommer aus ihrem Programm. Die Themen Gaming und Netzkultur werden durch das neue Format Pixelmacher auf ZDF Kultur abgedeckt.
Nach aufmerksamer Verfolgung des TV-Programms über Monate hinweg ist auffällig: Die thematische Ausrichtung der Dokumentationen in den öffentlich-rechtlichen Programmen unterliegen scheinbar wiederkehrenden Zyklen. Auf in eine wässrige TV-Woche vom 21. bis 27. März.
ARD und ZDF überraschen mit zunehmender Sonderberichterstattung, allerdings nur bei Kernschmelzen, Revolutionen und Schneefällen. Selbst RTL rafft sich heute, am 12. März, zu einer Sondersendung auf. Die TV-Woche vom 14. bis 20. März kommt deshalb ohne Gewähr.
Die alte Tante ZDF ist doch noch für Überraschungen gut. Zwar nicht im TV selbst, aber im Netz: mashups.zdf.de. Tatsächlich verwurstet das ZDF ältere TV-Serienklassiker selbst und das auch noch in hoher Produktionsqualität. Die TV-Woche vom 21. bis zum 27. Februar ist hingegen recht seriös.
Thomas Knüwer fordert, Monika Piel und Volker Herres sollen den Mubarak machen. Bei der Berichterstattung über den Mubarak-Rücktritt hat das ÖR aber noch im letzten Moment die Kurve bekommen, der MDR hat sogar während einer Kochsendung per Laufband berichtet! Auf geht es also in die TV-Woche vom 14. bis zum 20. Februar.
In der TV-Woche vom 17. bis zum 23. Januar 2011 gibt es einen zufälligen Zusammenhang zwischen einer alten TV-Serie und einer aktuellen Dokumentation und einen Nachklapp zu 2030 - Aufstand der Jungen.
Die GEZ in ihrer jetzigen Form könnte länger bestehen bleiben als erwartet: Es gibt Spekulationen, dass der Landtag von Nordrhein-Westfalen nach der Novelle des Jugendmedienschutzstaatsvertrages auch die neue Rundfunkabgabe stoppt.
Ein Einsehen hat 3Sat, verschont uns mit Weihnachtsgedudel und beschert uns ein vollkommen weihnachtsliedgutfreies Wochenende. Ansonsten geht es in der TV-Woche vom 13. bis zum 19. Dezember querbeet - mit Vampiren, Zombies UND halbnackten Wilden.
Der Zahlungsdienstleister Paypal hat eine Aussage eines Mitarbeiters korrigiert, wonach das Wikileaks-Konto auf Druck der US-Regierung gesperrt wurde. Das sei aufgrund der Nutzungsrichtlinien des Unternehmens geschehen. Unterdessen ist das Kreditkartenunternehmen Visa, das Wikileaks ebenfalls gesperrt hat, ebenso Ziel einer DDoS-Attacke geworden wie die US-Politikerin Sarah Palin.
Die ZDF-Mediathek erfordert nun keinen Flash-fähigen Webbrowser mehr, so dass auch iPhone- und iPad-Nutzer auf die Videostreams zugreifen können. Eine ebenfalls neue mobile Variante der ZDF-Mediathek ist für unterwegs und verschiedene Endgeräte gedacht.
Kabel Deutschland bietet ein neues HDTV-Paket namens Kabel Digital Home HD an. Es ersetzt die bisherige HD-Option und ist die hochauflösende Alternative zu Kabel Digital Home.
Die Deutsche Telekom bietet ihren Entertain-Kunden ab Dezember ein aufpreispflichtiges HD-Paket. Es enthält zusätzliche HD-Sender aus den Bereichen Film, Serie, Sport, Musik und Dokumentation.
Die TV-Woche vom 22. bis zum 28. November nimmt die Klimakonferenz ab dem 29. November in Mexiko-City zum Anlass für bessere und schlechtere Sendungen. Und pünktlich zum einjährigen Golem.de guckt ballen sich eine Reihe nerdinduzierter Filme: Wing Commander, Hellboy, Elektra, Lara Croft: Tomb Raider und Robocop.
Der Vergabeausschuss des halbstaatlichen Filmfernsehfonds Bayern will zehn Projekte mit einer Gesamtsumme von 413.000 Euro fördern. Der höchste Betrag entfällt auf den Bereich Prototypenentwicklung: Hier können drei Projekte mit insgesamt 196.000 Euro rechnen.
Kabel Deutschland speist sechs neue hochauflösende Fernsehsender in sein Kabelnetz ein. Bisher war dort das HDTV-Angebot im Free-TV auf die öffentlich-rechtlichen Sender beschränkt.
Die Ministerpräsidentenkonferenz hat die Reform der GEZ-Gebühr abgesegnet. Wenn die Landesparlamente jetzt zustimmen, wird der Entwurf Mitte Dezember 2010 unterzeichnet. Doch es gab Änderungen gegenüber dem letzten Entwurf.
Immer mehr Spitzenpolitiker der Regierungspartei FDP wollen die GEZ-Reform in der jetzigen Form abwehren. Die Konferenz der Ministerpräsidenten soll den Entwurf am 15. Dezember 2010 nicht unterschreiben.
Sender und Verlage seien von der contentsaugenden Suchmaschine Google und den Vertriebsplattformen von Apple bedroht. Die Konzerne wollten die Hoheit über fremde Produkte.
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