Das Internetunternehmen Yahoo hat nach Börsenschluss in den USA bessere Geschäftszahlen als erwartet gemeldet. Eigentlich hat das Unternehmen einen Nettoverlust gemacht - im abgelaufenen Quartal immerhin 303 Millionen US-Dollar nach einem Nettogewinn von 206 Millionen Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Rechnet man die einmaligen Kosten für die Unternehmenssanierung jedoch heraus, ergibt sich ein operativer Gewinn von 238 Millionen US-Dollar.
Carol Bartz, die frühere Chefin des Designsoftwareherstellers Autodesk, wird Chefin des Internetunternehmens Yahoo. Ihr Vorgänger Jerry Yang musste nach den gescheiterten Übernahmeverhandlungen mit Microsoft abtreten.
Steve Ballmer erhöht den Druck auf Yahoo, die Suchmaschinensparte an Microsoft zu verkaufen. Beide Firmen vollzögen gegenwärtig Wechsel auf Managementebene, sagte er, diese Übergangsperiode sei der richtige Zeitpunkt für einen Vertragsabschluss.
Bekommen RTL & Co. Konkurrenz auf ihrem angestammten Platz im Wohnzimmer? Nach dem Willen von Yahoo soll das Internet künftig auch auf TV-Geräten zu Hause sein. Dazu hat das Unternehmen eine "Widget Engine" entwickelt und gibt nun Vertriebspartnerschaften mit Geräteherstellern wie Samsung und Sony bekannt.
Yahoo will im Umgang mit Nutzerdaten mit gutem Beispiel vorangehen und Daten aus Nutzerprotokollen künftig im Regelfall innerhalb von 90 Tagen anonymisieren.
Yahoo bohrt die Inbox seines E-Mail-Dienstes auf und verspricht eine intelligentere Inbox, die beispielsweise für den Nutzer besonders wichtige E-Mails ganz oben anzeigt. Zugleich öffnet Yahoo den Dienst für Applikationen Dritter.
Die EU fordert von Google, Nutzerdaten nur sechs Monate aufzubewahren. Das US-Unternehmen lehnt das ab, es will bei den derzeitigen neun Monaten Speicherdauer bleiben.
Das Internetunternehmen Yahoo Deutschland schließt zwei seiner Sales-Niederlassungen. Dichtgemacht werden die Verkaufsbüros in Hamburg und Düsseldorf. Laut Yahoo-Deutschland-Sprecherin Judith Sterl fallen dabei keine Arbeitsplätze weg.
Im monatelangen Gezerre um eine Übernahme von Yahoo durch Microsoft hat Konzernchef Steve Ballmer neue Signale ausgesendet. Microsoft habe weiter Interesse an Yahoos Suchmaschinensparte. Es wäre für beide Firmen besser, lieber "früher als später" zu einem Abschluss zu kommen.
Microsoft hat Yahoos ehemaligen technischen Leiter für Suchmaschinen- und Online-Werbetechnik zu sich geholt. In ähnlicher Position soll Dr. Qi Lu nun Microsoft beim Aufbau des eigenen Onlinegeschäfts helfen.
Google hat bei der Internetsuche in Deutschland eine monopolartige Stellung. In Japan hingegen liegt Yahoo vorn. Das belegen aktuelle Zahlen der Marktforscher von ComScore.
Yahoo-Gründer Jerry Yang gibt nach nur 17 Monaten den Posten des Konzernchefs auf. Das gab das Unternehmen am 17. November 2008 (Ortszeit) bekannt. Yang führt die Geschäfte noch so lange weiter, bis ein Nachfolger gefunden ist.
Yahoo will aus einem auf zwei Jahre angelegten Werbevertrag mit DivX vorzeitig aussteigen. DivX reagiert darauf mit einer Umsatzwarnung und Klage gegen Yahoo.
Microsoft-Chef Steve Ballmer hat neuerlichen Gesprächen über eine Übernahme des Internetunternehmens Yahoo eine Absage erteilt. "Wir sind nicht daran interessiert, rückwärts zu gehen und die Übernahme aufs Neue zu prüfen", sagte er am 7. November 2008 auf einer Konferenz in Sydney.
Nach dem Platzen der Zusammenarbeit mit Google hat Yahoo-Chef Jerry Yang Verhandlungsbereitschaft mit Microsoft signalisiert. Wenn der Preis stimme, sei er bereit, Yahoo zu verkaufen.
Google hat die Zusammenarbeit mit Yahoo auf dem Gebiet der Onlinewerbung beendet. Grund sind die Bedenken der Wettbewerbsbehörde, die beide Partner nicht ausräumen konnten. Yahoo bedauert Googles Entscheidung, aufzugeben, statt die Partnerschaft "vor Gericht zu verteidigen".
Google und Yahoo haben ihre gemeinsamen Pläne überarbeitet, nachdem die Verhandlungen mit den US-Wettbewerbshütern über die Zusammenarbeit bei der Onlinewerbung zu scheitern drohten. Die Neufassung sieht eine Beschränkung von Yahoos Einkünften aus dem gemeinsamen Werbegeschäft sowie eine Verkürzung der Zusammenarbeit von zehn auf zwei Jahre vor.
Google und Yahoo wollen ihre Zusammenarbeit bei der Onlinewerbung aufgeben. Das berichtet das Wall Street Journal. Grund ist, dass sie keine Einigung mit dem US-Justizministerium über mögliche Auflagen erzielen können.
US-Unternehmen und Menschenrechtsgruppen haben Richtlinien zum Verhalten der Informations- und Kommunikationstechnologiebranche in Ländern veröffentlicht, in denen Meinungsfreiheit und Menschenrechte geringer geachtet werden als in westlichen Ländern. Firmen verpflichten sich, die Behörden solcher Ländern bei der Beschränkung der Privatsphäre und Meinungsfreiheit nicht zu unterstützen.
Das Internetunternehmen Yahoo erlitt in seinem dritten Quartal einen Gewinneinbruch um 64 Prozent auf 54 Millionen US-Dollar (4 Cent pro Aktie), nach 151 Millionen US-Dollar (11 Cent pro Aktie) im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Konzernführung kündigte die Entlassung von mindestens 1.300 Beschäftigten bereits in den nächsten zwei Monaten an.
Das Internetunternehmen Yahoo könnte bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen am 21. Oktober 2008 neue Entlassungspläne verkünden. Zusätzlich zu den 1.000 Stellen, deren Abbau die Firma schon im Januar 2008 verkündete, sollen weitere 1.000 Arbeitsplätze wegfallen, berichten US-Medien.
Yahoo startet ein universelles Profil für seine Nutzer. Sie sollen damit an einer zentralen Stelle ihre Identitäten im Netz, ihre Aktivitäten, Interessen und Kontakte verwalten können. Dank entsprechender APIs sollen auch externe Webseiten die Profile nutzen können.
Die eBay-Tochter Skype gibt ihrem Joint-Venture-Partner Tom Online die alleinige Schuld im laufenden Abhörskandal in China. Der Mehrheitseigner halte sich nicht an die Absprachen, nach denen verbotene Begriffe in Instant Messaging ausgefiltert und gelöscht, nicht aber abgespeichert und Dritten zur Verfügung gestellt werden dürften.
Tom-Skype, ein Gemeinschaftsunternehmen der Hongkonger Internetfirma Tom Group und des US-Konzerns eBay, überwacht laut eines Forschungsberichts der University of Toronto die Textnachrichten sowie Verbindungsdaten seiner Nutzerschaft in China und leitet die Informationen offenbar an die Regierung weiter. Tom-Skype bietet eine chinesische Version von eBays VoIP- und Instant-Messaging-Software Skype an.
Mehrere demokratische Abgeordnete des US-Repräsentantenhauses haben die Zusammenarbeit zwischen Google und Yahoo verteidigt. Das berichten unterschiedliche US-Medien. In einem Brief rufen sie das US-Justizministerium dazu auf, die Kooperation nicht zu unterbinden.
Der neue Aufsichtsrat des Internetunternehmens Yahoo hat grünes Licht für Verhandlungen mit dem Medienkonzern Time Warner gegeben. Darin geht es möglicherweise um eine Fusion Yahoos mit AOL.
Das US-Justizministerium will möglicherweise die Zusammenarbeit zwischen Google und Yahoo unterbinden, berichtet das Wall Street Journal. Das Ministerium hat einen bekannten Anwalt angeheuert, um eine Klage zu prüfen. Der Verband der US-Werbetreibenden hat das Ministerium aufgefordert, die Kooperation der beiden Internetunternehmen zu unterbinden.
Der Online-Auktionsplattform-Betreiber eBay expandiert weiter nach Südkorea. Für über 400 Millionen US-Dollar soll ein Anteil an dem lokalen Konkurrenten Gmarket gekauft werden, der Auktionen und Onlineshopping bietet. Mit Yahoo ist seit Juni 2006 bereits ein US-Unternehmen an Gmarket beteiligt.
Yahoo hat eine Vorschau auf seine User-Interface-Bibliothek YUI 3.0 veröffentlicht. Die neue Generation der JavaScript-Bibliothek soll kleiner, schneller, konsistenter, sicherer und zugleich mächtiger werden, verzichtet dazu aber auf eine Abwärtskompatibilität mit YUI 2.
Yahoo startet mit Fire Eagle eine offene Plattform, mit der Nutzer ihren Aufenthaltsort im Web zur Verfügung stellen und gleichzeitig regeln können, wie diese Information genutzt werden kann. Fire Eagle beschränkt sich auf die Rolle des Vermittlers der Daten und arbeitet mit Diensten wie Plazes zusammen.
Yahoo-Nutzer werden künftig selbst entscheiden können, ob sie personalisierte Werbung auf Yahoos Seiten zu sehen bekommen. Damit reagiert Yahoo auf eine Untersuchung des US-Kongresses.
Der Internetkonzern Google hat erklärt, dass seine 1-Milliarde-US-Investition in AOL eine Fehlentscheidung war. In einer Einreichung an die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC bezeichnete Google die Beteiligung von 5 Prozent an AOL, die im Jahr 2005 im Abwehrkampf gegen Microsoft erfolgte, als "beeinträchtigt". Hohe Abschreibungen könnten anstehen.
Der Medienkonzern Time Warner hat die internen Vorbereitungen für die Abspaltung seiner Internetsparte AOL abgeschlossen. Nun steht die Entscheidung an, ob das Anzeigen- und Contentgeschäft verkauft wird oder in einer Partnerschaft mit Yahoo und Microsoft aufgeht. Am Internetzugangsgeschäft ist EarthLink interessiert.
Earthlink will möglicherweise die Zugangssparte von AOL kaufen. Das ließ Earthlink-Chef Rolla Huff gegenüber Analysten durchblicken. Verkaufsverhandlungen machte er jedoch vom Ausgang der Gespräche von Time Warner mit Microsoft und Yahoo abhängig.
HP, Intel und Yahoo starten eine gemeinsame Open-Source-Testumgebung für Cloud-Computing, die mehrere Rechenzentren umfasst. Damit sollen finanzielle und logistische Barrieren bei der Forschung im Bereich Cloud-Computing abgebaut werden.
Der Softwarehersteller Microsoft spaltet seinen Konzernbereich "Platforms & Services Division (PSD)" auf - in "Windows/Windows Live" und "Online Services". Firmenchef Steve Ballmer ist mit den Leistungen des Onlinebereichs offenbar unzufrieden. Der bisherige PSD-Chef Kevin Johnson verlässt Microsoft, um bei Juniper Networks den Chefsessel zu übernehmen.
Das Internetunternehmen Yahoo musste in seinem zweiten Quartal einen Gewinneinbruch um 18 Prozent hinnehmen. Die bisherigen Kosten für die Abwehr der feindlichen Übernahmeattacken durch Microsoft beziffert Yahoo bereits mit 22 Millionen US-Dollar.
Yahoo hat sich mit seinem Großaktionär Carl Icahn geeinigt, der bei der kommenden Jahreshauptversammlung eigentlich den Aufsichtsrat stürzen wollte. Eine von Icahn gebildete Gruppe hätte die Führung im Aufsichtsrat übernehmen, Yahoo zerschlagen und die Suchmaschinensparte an Microsoft verkaufen sollen. Der für den 1. August 2008 angesetzte Putsch findet nun nicht statt.
Der Softwarekonzern Microsoft erneuert seine Fusionsgespräche mit AOL, der Onlinesparte des Medienkonzerns Time Warner. Die Zusammenlegung der Internetaktivitäten der beiden Firmen ist der Alternativplan, falls Microsoft die feindliche Übernahme von Yahoo nicht gelingt. Microsoft bleiben kaum andere Optionen.
Das Internetunternehmen Yahoo hat ein neues, gemeinsames Angebot von Microsoft und dem Investor Carl Icahn abgelehnt. Wie Yahoo bekanntgab, war geplant, das Unternehmen aufzuspalten. Trotz des neuerlichen Scheiterns bewegen sich die Gegner aber ein Stück aufeinander zu.
Mit BOSS ("Build Your Own Search Service") bietet Yahoo Dritten die Möglichkeit, auf Basis des Yahoo-Index eigene spezifische Suchmaschinen zu bauen. Dabei kann das Ranking der Ergebnisse neu definiert und bearbeitet sowie die Darstellung an die eigenen Wünsche angepasst werden.
Yahoo-Chef Jerry Yang hat Microsoft und dem Investor Carl Icahn vorgeworfen, dem Internetunternehmen mit ihrem neuerlichen Kaufvorstoß nur noch schaden zu wollen. Es sei eine "wirklich falsche Entscheidung", Icahn und seinem Schattenaufsichtsrat zu folgen.
Der Softwarekonzern Microsoft hat offiziell erklärt, die Übernahmeverhandlungen mit Yahoo sofort wieder aufzunehmen, falls auf der Aktionärsversammlung des Internetkonzerns im kommenden Monat ein neues Board of Directors und ein neuer Vorstand an die Macht kommen.
Microsoft gibt seine Übernahmepläne für das Internetunternehmen Yahoo offenbar nicht auf. Geplant ist nun eine komplette Zerschlagung des Konkurrenten. Während der Softwarekonzern sich weiterhin für das Suchmaschinengeschäft Yahoos interessiert, könnten die Medienkonzerne Time Warner und News Corp. die übrigen Sparten unter sich aufteilen.
Die Suchmaschinenbetreiber Google und Yahoo indizieren künftig auch Dateien im Flash-Format (SWF) von Adobe. Inhalte des auf Vektorgrafiken basierenden Animations- und Grafikformats wurden bislang von den Suchmaschinen im Internet so gut wie gar nicht erfasst.
Das Internetunternehmen Yahoo reorganisiert seine Produktentwicklung. Der Umsatz soll durch Zentralisierung wachsen. Nach dem gescheiterten Übernahmeversuch durch Microsoft waren Zweifel aufgekommen, ob Yahoo allein überlebensfähig ist. Großanleger protestierten, und eine Reihe von Topmanagern verließ das Unternehmen.
Microsoft könnte nach einer Entmachtung von Yahoos Chef Jerry Yang erneut versuchen, das Unternehmen zu übernehmen. Dies schloss Microsofts Konzernmanager Kevin Johnson in einem Interview nicht aus. Sollte Yahoo eine neue Führungsspitze erhalten, werden die Karten neu verteilt.
Yahoo bietet seinen E-Mail-Dienst in Kürze unter zwei alternativen URLs an: ymail.com und rocketmail.com. Sie sollen aussagekräftige Nutzernamen ermöglichen. Die Vielzahl der registrierten Nutzer bei Yahoo Mail erschweren das immer mehr, räumte der Anbieter ein. Am heutigen 19. Juni 2008 sollen die Domains verfügbar sein.
Bei Onlinewerbung kooperiert Yahoo künftig mit Google. Die nichtexklusive Vereinbarung sieht vor, dass Google-Werbung auf Yahoos Webseiten eingebunden wird. Erst kürzlich verkündete Yahoo, dass Microsoft kein Interesse mehr an einer Übernahme des Suchmaschinenbetreibers habe.
Die Gespräche zwischen Yahoo und Microsoft über eine Beteiligung, eine Zusammenarbeit oder komplette Übernahme von Yahoo sind offiziell ohne Ergebnis beendet worden. Das teilte Yahoo mit. Microsoft habe sein Interesse an einer Übernahme von Yahoo verloren.
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