Die X.org-Entwickler arbeiten daran, eine erste Version der Direct Rendering Infrastructure 2 (DRI2) in ihren X-Server zu integrieren. DRI gewährt Programmen den Zugriff auf die Hardware, um direktes Rendering, etwa für OpenGL-Anwendungen, zu nutzen. Ziel der Neufassung ist unter anderem ein einfacheres Design.
Der Compositing-Window-Manager Compiz wurde in der Version 0.6 veröffentlicht und enthält neue Standard-Plug-Ins. Zudem verwendet Compiz nun ein Meta-Datensystem auf XML-Basis sowie ein neues Logging-Framework.
Mit etwas Verspätung haben die Entwickler die Version 7.3 ihrer freien Implementierung des X-Window-Systems veröffentlicht. X11R7.3 bringt unter anderem den X-Server X.Org 1.4 mit, der den Umgang mit wechselnden Eingaberäten verbessert.
Der Entwickler des "Multi-Pointer X Server" (MPX) hat diesen um Unterstützung für Multi-Touch-Eingabe erweitert. In Verbindung mit einem Touchpad lässt sich so auch ein Linux- oder Unix-System durch Berührung und Gesten bedienen. Zum Ausprobieren gibt es die neuen Funktionen derzeit noch nicht.
Mit X11R7.2 ist nun die dritte modulare Version des X-Servers erschienen. Verbesserungen an den Funktionen für 3D-Effekte sowie ein neues Sicherheits-Framework zählen zu den Neuerungen dieser Version. Darüber hinaus sind unter anderem auch neue Versionen der Grafikchip-Treiber enthalten.
In dem X-Server von X.org stecken mehrere Sicherheitslücken, die zu Integer Overflows führen können. Ausgenutzt werden können sie zwar nur von einem bereits authentifizierten Client, betroffen sind allerdings alle Versionen seit X.org 6.8.2. Patches stehen bereits zum Download bereit.
Der Window-Manager Compiz ist in der Version 0.3.6 erschienen, mit der KDE-Nutzer erstmals die KDE-Fensterdekorationen in Verbindung mit Compiz einsetzen können. Compiz nutzt OpenGL-Beschleunigung um so in Verbindung mit X-Server-Erweiterungen wie Aiglx und Xgl grafische Effekte auf dem Desktop darzustellen.
Die X.org-Entwickler haben den dritten Release Candidate (RC) ihres X-Servers in der Version 7.2 veröffentlicht. Damit werden noch einige Fehler korrigiert. Sofern nun keine großen Probleme mehr auftreten, soll die fertige Version am 11. Dezember 2006 erscheinen. Enthalten sind unter anderem auch neue Versionen der Grafikchip-Treiber.
Mit "Glucose" hat der bei Trolltech beschäftigte Entwickler Zack Rusin eine neue Beschleunigungsarchitektur für X.org vorgestellt. Diese setzt auf OpenGL und ist für einfache Rendering-Aufgaben gedacht. Momentan gibt es Glucose aber nur über den X.org-Entwicklungszweig.
Thinstuff Touch ist ein kommerzieller Remote-Desktop-Protocol-Server (RDP) für Linux, mit dem X11-Sitzungen über einen RDP-Client genutzt werden können. Das von Microsoft stammende Protokoll wurde dafür in eine angepasste X.org-Variante implementiert, die nur wenig Bandbreite in Anspruch nehmen soll und damit eine hohe Leistung im lokalen Netzwerk verspricht.
Der X.org-Entwickler Dave Airlie hat einen freien Treiber für ATIs Radeon X1300 geschrieben, darf diesen aber nicht veröffentlichen. Er nutzte unter einem "Non-Disclosure Agreement" (NDA) freigegebene Informationen und erhielt bislang von ATI keine Erlaubnis zur Veröffentlichung des Treibers.
Mit X11R7.1 steht nun die erste Aktualisierung für X.org 7.0 zur Verfügung, das im Dezember 2005 als erstes Major-Release seit fast zehn Jahren erschien. Die neue Version verbessert einige Teile des X-Servers und integriert die von Red Hat entwickelte Beschleunigungsarchitektur AIGLX, mit der sich 3D-Effekte darstellen lassen.
Das X Window System XFree86 ist nun in Version 4.6.0 erschienen. Lange war XFree86 der Standard-X-Server in den meisten Linux-Distributionen. Nach Querelen unter den Entwicklern und einer Lizenzänderung in Version 4.4.0 wurde XFree86 jedoch zunehmend von X.org abgelöst. Dennoch arbeiten die Entwickler weiter an ihrem System.
Bei einer automatischen Fehleranalyse des X Window Systems wurde die größte Sicherheitslücke in X.org seit sechs Jahren entdeckt. Lokale Benutzer können unter Ausnutzung dieses Fehlers Programmcode mit Root-Rechten ausführen. Die Überprüfung des Quellcodes mit der Analyse-Software Coverity fand im Auftrag des US-Heimatschutzministeriums statt, die Entwickler haben die Lücke bereits geschlossen.
Xming, ein freier X-Server für Windows, steht nun in einer neuen Version bereit, die ein verbessertes Tastatur-Mapping bietet. Xming basiert zwar auf dem Quelltext von Cygwin/X, ist aber unabhängig von der Unix-Umgebung für Windows.
Das unter der GPL veröffentlichte Xynth-Projekt bietet ein System zur Grafikdarstellung auf eingebetteten Geräten. Neben Linux unterstützt es auch Windows, Sonys PlayStation sowie die Sony PlayStation Portable (PSP). Auch Gtk+-Programme laufen unter Xynth.
Red Hats freie Linux-Distribution Fedora Core 5 steht ab sofort zum Download bereit. Diese enthält die freie .Net-Variante Mono und AIGLX für hardwarebeschleunigte Effekte des X-Servers. Zudem sind die aktuellen GNOME- und KDE-Versionen sowie der Hypervisor Xen 3.0 enthalten. Der Kernel akzeptiert vorerst jedoch ausschließlich GPL-Treiber.
Mit AIGLX hat Red Hat jetzt eine Alternative zu Novells XGL/Compiz vorgestellt. Der leicht erweiterte X Server AIGLX unterstützt ebenfalls per OpenGL beschleunigte Grafikfunktionen und kann so die Möglichkeiten moderner Grafikkarten ausnutzen.
David Reveman, Entwickler bei Novell, hat den aktuellen Quellcode des Xgl-Servers veröffentlicht. Novell war zuvor in die Kritik geraten, da die Entwicklung des OpenGL-basierenden X-Servers hinter verschlossenen Türen stattfand und Entwickler keinen Zugang zum Quelltext hatten.
Mit X11R7.0 hat X.Org erstmals seit fast zehn Jahren ein neues Major-Release des X Window Systems veröffentlicht. Die neue Version ist modularisiert und erscheint zusammen mit X11R6.9, das mit identischen Funktionen wie die Version 7.0 daherkommt, aber mit dem traditionellen Build-System imake erstellt wurde und monolithisch ist. Mit der Modularisierung erhoffen sich die Entwickler, die weitere Entwicklung von X.Org zu beleben.
Die Firma Imendio AB hat damit begonnen, das GTK+-Toolkit auf MacOS X zu portieren. Dabei setzt sie auf Apples objektorientiertes Cocoa-API, um eine native GTK+-Version zu erstellen. Anwendungen, die das GIMP-Toolkit nutzen, könnten damit neben Linux und Windows bald auch nativ auf Apples Betriebssystem laufen.
Die X.Org-Entwickler haben den ersten Release Candidate der Versionen 6.9 und 7.0 ihres X-Servers veröffentlicht und nähern sich damit weiter einer stabilen modularen Version. Beide basieren auf dem gleichen Quelltext, aber während X.Org 6.9 noch wie gewohnt als monolithische Software daherkommt, stellt X.Org 7 den ersten Schritt hin zu einer modularen Architektur für das X Window System dar.
StarNet Communications legt seine Ausgabe von X Window für Windows-Systeme, X-Win32 PC X, in der Version 7 neu auf. Dabei setzt StarNet auf der aktuellen Version 6.8.2 von X.org auf, verspricht aber eine komfortable Einbindung von X11 in die Windows-Oberfläche und bietet 13 neue Erweiterungen.
Eine der meistbeachteten Präsentationen auf der diesjährigen KDE-Konferenz "aKademy" im spanischen Malaga, die am Sonntag endete, war Zack Rusins "Beauty and Magic for KDE". Im Interview mit Golem.de sprach Rusin über seine Arbeit und erläuterte die Pläne von KDE und X.org für die Zukunft des Desktops.
Adam Jackson kündigte die Veröffentlichung des "nullten" Release-Candidates von X.Org 6.9 und 7.0 an. Beide basieren im Grunde auf dem gleichen Quelltext, aber während X.Org 6.9 noch wie gewohnt als monolithische Software daher kommt, stellt X.Org den ersten Schritt hin zu einer modularen Architektur für das X Window System dar.
Weltweit arbeiten Open-Source-Entwickler sowie Novell, Red Hat und Sun daran, den X11-Desktop zu modernisieren. Mit Xgl, Luminocity und Enlightenment 17 wird Linux in puncto Grafik-Interface mit anderen kommerziellen Systemen aufschließen und sogar mehr Möglichkeiten der Visualisierung bieten. Golem.de bietet einen Überblick der aktuellen Entwicklungen unter anderem in bewegten Bildern.
Lange war Xfree86 das Standard-X-Window-System in vielen Linux-Distributionen. Nach Querelen unter den Entwicklern und einer Lizenzänderung, die mit der Version 4.4.0 eingeführt wurde, wird Xfree86 aber zunehmend von X.org verdrängt. Dennoch legten die Xfree86-Entwickler jetzt die Version 4.5.0 vor.
Xgl ist ein vollwertiger X Server, der jedoch nicht eigene Treiber mitbringt, sondern OpenGL verwendet, um den Bildschirminhalt zu rendern. Dabei bietet er von Spielen gewohnte Performance beim Verschieben von transparenten Fenstern und Videos. Er nutzt dazu die erst im Oktober veröffentlichten XDamage- und XComposite-Erweiterungen, die unter anderem echt transparente Fenster in X11 ermöglichen.
Die XLiveCD erlaubt es Nutzern von Microsoft Windows, sich mit entfernten Unix-Computern zu verbinden, um dort grafische Applikation auszuführen und auf dem eigenen Windows-PC anzuzeigen. Dabei läuft die Software direkt von der CD, eine Installation ist nicht notwendig.
Die X.Org-Foundation warnt vor einer kritischen Sicherheitslücke in der Bibliothek libXpm, die Teil ihres X Window Systems ist und in vielen Applikationen zum Einsatz kommt. Mit speziell präparierten XPM-Grafiken lassen sich entsprechende Applikationen zum Absturz bringen und möglicherweise auch fremder Code ausführen.
Mit X11R6.8 haben die X.Org-Entwickler eine neue Version ihres X-Servers veröffentlicht, der zunehmend XFree86 im Linux-Bereich verdrängt. Neben besseren Treibern wartet X11R6.8.0 aber auch mit einigen lange erwarteten, neuen Funktionen auf. So unterstützt der X-Server unter anderem echte transparente Fenster und Schatten.
Mit X11R6.8 nähert sich eine neue Version des von X.Org entwickelten X-Servers, der mit einigen neuen Funktionen und Erweiterungen ausgestattet ist. Ein Feature-Freeze ist für Freitag, den 13. August 2004, geplant.
Die X.Org Foundation hat nach ihrer Neuformierung jetzt die erste Version ihres X Window System veröffentlicht. Das neue X Window System Version 11 Release 6.7 (X11R6.7) baut auf X11R6.6 sowie auf XFree86 4.4 Release Candidate 2 auf und kombiniert aktuelle Entwicklungen beider Projekte.
Die freie X-Windows-Implementierung XFree86 ist in der Version 4.4 erschienen und wartet mit zahlreichen Verbesserungen auf. Dennoch bleibt der neuen Version der Weg in viele Linux-Distributionen verwehrt, nachdem die Entwickler ihr Projekt vor kurzem unter eine neue Lizenz gestellt haben.
Der Ruf nach einer grundlegenden Überarbeitung des unter Unix verbreiteten X Window Systems wird immer wieder laut, dennoch ist das vor rund 20 Jahren entwickelte System bis heute der Standard in der Unix-Welt. Mark Thomas hat als Abschlussarbeit seines Masters-Studiums am Imperial College in London mit Y die Grundlage für einen möglichen Nachfolger von X entwickelt.
Nachdem das Open-Source-Projekt XFree86 Ende Januar 2004 eine Änderung seiner Lizenz modifiziert hat, zeigt dies nun erste Auswirkungen. So kommt in MandrakeLinux 10.0, statt wie geplant das neue XFree86 4.4, die ältere Version 4.3 zum Einsatz, die noch unter der alten Xfree86-Lizenz veröffentlicht wurde.
Der IT-Sicherheits-Spezialist iDefense warnt vor einer Sicherheitslücke im freien X-Server XFree86. Angreifern ist es durch einen Pufferüberlauf möglich, Root-Rechte zu erlangen.
Nachdem es im letzten Jahr erhebliche Unruhen unter den Entwicklern des Xfree86-Projekts gab, scheint nun wieder Ruhe einzukehren. Hatte sich noch Ende 2003 die Gruppe von Xfree86-Kernentwicklern aufgelöst, so hat sich das Projekt jetzt mit X.org, dem ehemaligen X Konsortium zusammengeschlossen und nutzt nun die Plattform freedesktop.org.
Harold Hunt, verantwortlich für das Cygwin/XFree86-Projekt, kündigte jetzt an, dass das Projekt nicht länger Code im CVS-Baum von XFree86.org betreuen werde. Damit zieht sich einmal mehr eine Gruppe von Entwicklern aus dem XFree86.org-Projekt zurück.
Keith Packard und Carl Worth arbeiten mit Cairo an einem Vektor-basierten Rendering-API für das X-Window-System. Das vormals unter dem Namen Xr bekannte Cairo soll ein qualitativ hochwertiges Rendering-Interface für alle Ausgabebereiche von Applikationen bieten, von Labels über Schattierungen auf Buttons bis hin zu zentralen Funktionen zur Bildbearbeitung. Zudem nimmt das Xouvert, das die Weiterentwicklung von Xfree86 beschleunigen will, konkrete Formen an.
Unter der Domain Xouvert.org hat sich jetzt ein neues Open-Source-Projekt von ehemaligen XFree86-Entwicklern formiert. Xouvert.org soll als experimenteller Xfree86-Ableger dienen, der die Weiterentwicklung von XFree86 sowie die Aufnahme neuer Technologien und Treiber beschleunigen soll.
Keith Packard habe im Geheimen einen "Fork" von XFree86 vorbereitet, um dies selber zu leiten, so das XFree86 Core Team. Er habe eine geschlossene Mailingliste eingerichtet, um dort die Zukunft von XFree86 zu diskutieren. Da er aber ablehne, seine Sorgen im XFree86 Core Team zu diskutieren, sei er als Team-Mitglied nicht länger tragbar und gehöre somit nicht länger dem XFree86 Core Team an.
Das von Apple vorgestellte, von Steve Jobs in seiner Keynote aber nicht erwähnte "X11 for MacOS X" erlaubt es, X11-basierte Programme Seite an Seite mit nativen MacOS-X-Anwendungen auf dem gleichen Desktop laufen zu lassen und erleichtert es zugleich, X11-Programme auf den Mac zu portieren. Die X11-Implementation von Apple basiert auf dem XFree86-Projekt und ist für das Quartz-Grafiksystem optimiert und bietet volle Unterstützung von hardwarebeschleunigter 2D- und 3D-Grafik.
LabF.com stellt mit WinaXe Plus 7.0 einen X Server und SSH 2-Client für Microsoft Windows vor. Die Software erlaubt es, von einem Windows-PC Applikationen auf einem entfernten Linux-Server zu verwenden.
Laut einer Meldung des RUS-CERT (Rechenzentrum der Universität Stuttgart) kann das Rastern von Schriften zum Einfrieren der grafischen Unix-Oberfläche, des X-Servers, führen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann es zu X-Server- oder gar Systemabstürzen kommen.
Noch schweigt sich die Website des XFree86-Projekts aus, doch bereits seit einigen Tagen steht die Version 4.1.0 der Open-Source-Implementierung des X-Windows-Protokolls zum Download bereit. Neben einer ganzen Reihe von neuen und verbesserten Treibern hat man sich vor allem der Konfiguration gewidmet.
Mit dem Projekt ML-View will das italienische Unternehmen medialogic ein Remote X-Desktop für Thin Clients und mobile User als Open-Source-Alternative zu Citrix WinFrame oder SCO Tarantella entwickeln. Damit soll es möglich sein, X-Windows-Sessions auf einem Server auszuführen und über eine schmalbandige Verbindung auf dem Client darzustellen.
Trolltech hat jetzt mit Qt 2.3 eine neue Version ihres C++ Cross-Plattform GUI Application Frameworks veröffentlicht. Die neue Version soll vor allem die visuelle Darstellung auf dem Linux-Desktop verbessern. Dazu unterstützt Qt 2.3 Anti-Aliased Fonts sowie True-Type- und Type-1-Schriften für den Druck.
Mit einem verfrühten Weihnachtsgeschenk überraschte das XFree86-Projekt die Nutzer der freien X-Implementation. Mit dem Release der Version 4.02 von XFree86 dürfen sich etliche Nutzer über erste Treiber für XFree86 4.x und alle anderen über einige hübsche neue Features freuen.
X.Org, das weltweite Konsortium, das für die Entwicklung der X-Window-System-Technologie und der entsprechenden Standards verantwortlich ist, stellt jetzt mit X11R6.5.1 eine neue Version zum Download bereit.
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