Ab sofort stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gemeinsam mit ChaNet, einer Studenteninitiative aus Berlin, auf der Website www.sicherheit-im-internet.de speziell für Schüler und junge Leute aufbereitete Themen rund um IT-Sicherheit zur Verfügung.





















Der Beitrag der Informationswirtschaft und insbesondere der Telekommunikation zur gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung wächst gegenüber den anderen Sektoren weiterhin überdurchschnittlich. Zu diesen Ergebnissen kommt das Wissenschaftliche Institut für Kommunikationsdienste (WIK) in der für das BMWi erarbeiteten Studie "Entwicklungstrends im Telekommunikationssektor bis 2010".
Die Karlsruher Informatikstudenten Gerhard Bocksch, Georg Dummer, Ivan Ivanov, Manuel Odendahl und Alexander Paar sowie ihr Betreuer Dr. Fridtjof Feldbusch haben bei den World Finals des internationalen Wettbewerbs der IEEE Computer Society in Washington D.C. den zweiten Platz belegt.
Mit der Zunge sehen: Diese Idee soll Blinden zu mehr Mobilität verhelfen. Sie wurde bereits vor 40 Jahren vom US-Neurobiologen Paul Bach-y-Rita entwickelt. Dank finanzieller Unterstützung durch das National Eye Institute haben Forscher der Universität von Wisconsin die Idee in ihrem "Tactile Vision Substitution System" (TVSS) umgesetzt.
Laut Prof. Dr. Edgar Einemann aus dem Studiengang Informatik/Wirtschaftsinformatik der Hochschule Bremerhaven haben die deutschen Landkreise einen großen Nachholbedarf bei ihren Internet-Auftritten. In seiner nun veröffentlichten Studie zeigten sich insbesondere Mängel bei den Dialog-Möglichkeiten zwischen Bürger und Politik bzw. Ämtern.
Der Aufbau transnationaler Forschungskooperationen und hochleistungsfähiger Netze zwischen der europäischen Industrie und Forschungseinrichtungen ist ein wesentlicher Bestandteil des Programms Information Society Technologies (IST). Durch dieses Programm werden von der Europäischen Union Projekte aus dem Bereich der Informationstechnologie gefördert.
Nachdem das Bundesministerium für Wirtschaft bereits im letzten Jahr einen Gründerwettbewerb ausgelobt hatte, fiel heute in Köln auch der Startschuss für den Gründerwettbewerb Multimedia 2001. Interessenten sind aufgerufen, "innovative Geschäftsideen für Unternehmensgründungen im Bereich Multimedia" bis Ende des Jahres beim VDI/VDE oder unter www.gruenderwettbewerb.de einzureichen.
Prozessorhersteller AMD hat mitgeteilt, dass der von dem Tokyo Institute of Technology konzipierte Cluster PRESTO III, der aus 78 AMD-Athlon-Prozessoren besteht, in die Top 500 aufgenommen wurde. Die Liste, die im Juni 2001 auf der in Heidelberg veranstalteten International Supercomputer Conference veröffentlicht wurde, enthält damit zum ersten Mal einen Rechner, der auf AMD-Athlon-Technik basiert.
Das Euro-Business-College baut in Minden einen neuen Studiengang im Bereich internationales IT-Management auf. Ab Oktober können sich 26 Studentinnen und Studenten in drei Jahren zu IT-Consultants ausbilden lassen. Mit dem neuen Studiengang hat das Euro-Business-College in enger Zusammenarbeit mit dem Softwarehaus AMADEE einen Studiengang entwickelt, der den Anforderungen des hochspezialisierten Arbeitsmarktes gerecht wird.
Nachdem IBM erst kürzlich mit seiner Strained-Silicon-Technologie neue Geschwindigkeitsrekorde und Stromsparmöglichkeiten in Aussicht gestellt hat, kündigte das Unternehmen nun ein neues Transistor-Design an. Es basiert zwar weiterhin auf IBMs Silizium-Germanium-Technologie, soll jedoch im Vergleich zu aktuellen Designs trotzdem eine um 80 Prozent höhere Leistung und einen halbierten Energiebedarf liefern.
16 Wirtschaftsinformatik-Professoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich im Projekt "Virtual Global University (VGU)" zusammengeschlossen haben, wollen ab kommendem Herbst einen Master-Studiengang in Wirtschaftsinformatik anbieten. Prof. Dr. Gerhard Knolmayer von der Universität Bern kooperiert mit 16 anderen Wirtschaftsinformatik-Professoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im Projekt "Virtual Global University (VGU)".
Wissenschaftler der Technischen Universität Clausthal entwickeln zurzeit mit Förderung der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) ein neuartiges Verfahren zum Aufbau keramischer Prototypen. Im Forschungsschwerpunkt "Rapid Prototyping" am Institut für Nichtmetallische Werkstoffe soll so durch selektives Laser-Sintern der Aufwand der Modell- und Formenherstellung für komplexe keramische Körper drastisch verringert werden.
Das Universitäts-Diplom in Informatik nach nur sieben Semestern zu erwerben - das will die Universität Ulm künftig besonders engagierten Studenten ermöglichen. Zum Wintersemester 2001/02 eröffnet die Fakultät für Informatik - zunächst für eine Versuchsphase von fünf Jahren - einen Intensiv-Diplomstudiengang Informatik (ISI), der ein volles Studienjahr gegenüber der Regelstudienzeit von neun Semestern erspart.
Der Automobilhersteller Audi hat sich für ein Linux-Clustersystem mit Intel-Prozessortechnologie von Fujitsu Siemens Computers als strategische Computer- Plattform für sein neues "Stochastic Competence Center" entschieden. Das integrierte System basiert auf 52 Pentium III Dual Processor Nodes und 24 Pentium 4 Single Processor Nodes, ausgestattet mit einem Hauptspeicher von insgesamt 57 GB und einem großzügig bemessenen internen Plattenspeicher von insgesamt 10 TByte.
Eine Forschergruppe am GMD-Institut für Autonome intelligente Systeme (AiS) hat einen preisgünstigen 3D-Laserscanner entwickelt, der als präziser und schneller Sensor auf mobilen Robotern zum Einsatz kommen soll und diesen ermöglicht, ihre natürliche Umgebung wie komplette Räume und Gebäude dreidimensional zu erfassen.
Um virtuelle Gegenstände nicht nur darstellen, sondern auch anfassen und ihre Konsistenz erspüren zu können, werden im Verbundprojekt "HASASEM" haptische Displays entwickelt. Deren veränderliche Oberfläche soll beispielsweise in der Medizin auch bei minimalinvasiver Operationstechnik das "Abtasten" von Gewebe ermöglichen, da dessen Beschaffenheit und Festigkeit übermittelt wird.
›digital sparks‹ ist ein Publikations- und Förderprojekt für Studierende im Bereich Neue Medien. Das Projekt ist eine virtuelle Ausstellung für Kunst- und Designarbeiten, die am Computer entwickelt wurden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung will damit die Möglichkeit schaffen, interessante Arbeiten von Studierenden an deutschen Hochschulen bereits während ihrer Ausbildung der interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Das Internet wird zunehmend zum meistgenutzten Informationsmedium im Studium. Die fach- und sachgerechte Nutzung weist jedoch noch erhebliche Defizite auf. Dies ist das Ergebnis einer Studie zur Nutzung elektronischer Informationen in der Hochschulausbildung, die die Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vorgelegt hat.
Infineon und Canon haben ein gemeinsames Forschungsprojekt zur Entwicklung von Photolithographie-Systemen auf Basis der 157-Nanometer-Belichtungstechnologie über Fluor-Laser (F2) vereinbart. Mit dieser Zusammenarbeit soll die Entwicklung von 157-nm-Lithographie-Anlagen sowie die nachfolgende Einführung dieser Technologie in den Herstellungsprozess von Halbleiterbauelementen beschleunigt werden. Infineon plant die Einführung der 157-nm-Lithographie-Technik für die Fertigung von Speicher- und Logikprodukten.
Intel-Forscher haben die These, dass dem Moore-Gesetz keine Grenze nach oben gesetzt ist, wieder einmal aufs Neue belegt. Im Versuch konnten die Wissenschaftler Silizium-Transistoren mit nur 20 Nanometer Größe herstellen, die es um 2007 herum ermöglichen sollen, Prozessoren mit 20 GHz und weniger als einem Volt Betriebsspannung zu produzieren. Das Moore-Gesetz besagt, dass sich die Komplexität neuer Prozessoren alle 18 Monate verdoppelt.
Ab dem Wintersemester 2001 kann man erstmals den Studiengang Computermathematik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg beginnen. Computermathematik ist ein anwendungsorientierter Studiengang, in dem solide Mathematik- und Informatikausbildung vereint werden sollen.
Ein Studienangebot der virtuellen Fachhochschule in Lübeck soll ab dem Wintersemester 2001/ 2002 in Lübeck an der Fachhochschule und an sechs weiteren Hochschulen im Norden angeboten werden. Im Herbst 1998 fiel der offizielle Startschuss für eines der Bundesleitprojekte im Hochschulbereich der Bundesrepublik. Mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sollte eine Virtuelle Fachhochschule (VFH) unter Federführung der Fachhochschule Lübeck aufgebaut werden. Nun sind die ersten Ergebnisse für die Öffentlichkeit präsentierbar.
Mit der bundesweiten Werbekampagne "be.it - Werde Informatikerin!" will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMB+F) mehr Mädchen und junge Frauen für das Informatik-Studium gewinnen. Derzeit beträgt der Frauenanteil an den Erstsemestern in Informatik 17 Prozent und soll bis zum Jahre 2005 auf 40 Prozent gesteigert werden.
IBM-Forscher haben einen Weg gefunden, Silizium so zu modifizieren, dass der Elektronenfluss durch Transistoren beschleunigt wird. Die unter dem Namen "Strained Silicon" vorgestellte Silizium-Modifikation soll die Geschwindigkeit von Chips um bis zu 35 Prozent erhöhen, den Energiebedarf senken und bereits 2003 produktionsreif sein.
Zusammen mit den Partnern Siemens, Infineon, Eppendorf Instrumente GmbH sowie dem Fraunhofer Institut für Siliziumtechnologie ISIT will die November AG kostengünstige und nutzerfreundliche analytische Werkzeuge für die moderne Biotechnologie bereitstellen.
Nach der Erfindung von MP3 entwickelt das Fraunhofer-Institut nun MPEG-7, womit der User direkt in den Inhalten zum Beispiel von Musikdateien suchen kann. In der neuen Ausgabe der Zeitschrift Online Today beschreibt MP3-Erfinder Professor Karlheinz Brandenburg die neue Technik.
Der Online-Workshop "Schnelle und erfolgreiche E-Mail-Kommunikation im Büroalltag" von Akademie.de ist jetzt in Berlin, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein als Bildungsurlaub anerkannt worden. Damit können Angestellte den ihnen gesetzlich zustehenden Bildungsurlaub auch im Rahmen einer Weiterbildung übers Internet nutzen.
An den Universitäten Essen, Bamberg und Erlangen-Nürnberg entsteht derzeit in einem Verbundprojekt der bundesweit erste virtuelle Weiterbildungsstudiengang für Wirtschaftsinformatik, der für Graduierte aller Studiengänge zugänglich sein soll.
Für den weiteren Ausbau seiner Position im DRAM-Markt hat Infineon Technologies ein neues 1.765 Quadratmeter großes Entwicklungszentrum im amerikanischen Bundesstaat Vermont eröffnet. Am neuen Standort in Williston sollen in erster Linie High-Performance-DRAMs (Dynamic Random Access Memory) für den PC-Desktop-, Server- und Workstation-Markt entwickelt werden. Im Rahmen der Entwicklung, Tests und des Einsatzes neuer Speicherlösungen bei Kunden soll das Zentrum eng mit dem Bereich Memory Products von Infineon zusammenarbeiten.
Knapp 14 Millionen DM hat das nordrhein-westfälische Bildungsministerium den Schulträgern zugewiesen, damit sie ihre Schulen unmittelbar für das Lernen mit Neuen Medien unterstützen können. Eine entsprechende Mitteilung ist jetzt an die fünf Bezirksregierungen gegangen, teilte das Ministerium mit.
Nachdem die IHK Hannover und Mainfranken die in vielen Bundesländern abgebrochenen Abschlussprüfungen für die IT-Berufe durchgeführt und für gültig erklärt haben, folgen ihnen nun auch die IHK München und die IHK Oberbayern: Beide erkennen die am 15. Mai 2001 durchgeführten Abschlussprüfungen für die IT-Berufe als gültig an.
Vier führende PHP-Softwareentwickler Deutschlands haben die PHP-Schulungssite thinkphp.de ins Leben gerufen, auf der Unternehmen sowie Softwareentwickler kostenlose Schulungsunterlagen finden. Diese Unterlagen stehen allesamt unter der Open Publication Licence, können also von jedermann verwendet, geändert, ergänzt und in eigenen Schulungen eingesetzt werden.
Am 1. Oktober 2001 startet an der Universität Würzburg der MBA-Studiengang "Business Integration". Er soll eine Kombination von Betriebswirtschaftslehre und Informationstechnologie für die Management-Weiterbildung bieten. Angesprochen sind Hochschulabsolventen mit mindestens dreijähriger Berufspraxis. Bewerbungen sind bis 16. Juli möglich.
Die Fachhochschule Stuttgart - Hochschule der Medien, die ab dem 1. September 2001 aus den bisherigen Hochschulen für Bibliotheks- und Informationswesen sowie für Druck und Medien gebildet wird, startet zum Wintersemester 2001/02 ihren neuen Studiengang Informationsdesign. Bei diesem Bachelor-Studiengang geht es um die Aufbereitung von Informationen für die unterschiedlichsten digitalen und Printmedien.
Das Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS) und die Firma NEC European Supercomputer Systems wollen gemeinsam das Potenzial der neuen Intel-Prozessoren (Codename Itanium) für den Einsatz in der technischen Simulation ausloten. Dazu wurde ein dreijähriger Kooperations- und Forschungsvertrag geschlossen, der die Zusammenarbeit im Bereich des Supercomputing fortsetzt.
Die Abschlussprüfungen für Auszubildende in den IT-Berufen in der IHK-Region Hannover sind gültig und werden nicht wiederholt. Darauf weist die IHK Hannover im Zusammenhang mit anderslautenden Pressemeldungen ausdrücklich hin. Gestern waren im Rest der Bundesrepublik die Prüfungen abgesagt oder abgebrochen worden, da die Prüfungsaufgaben zuvor im Internet aufgetaucht waren.
Nachdem es bereits in den letzten Jahren immer wieder zu Unstimmigkeiten über die IHK-Prüfungen zu den neuen IT-Berufen gekommen war, mussten die bundesweit einheitlichen Prüfungen zum Fachinformatiker in diesem Jahr abgebrochen werden. Grund: Die Prüfungsaufgaben waren gestern vorab detailliert im Internet aufgetaucht.
Intel hat die erste 300-mm-Wafer-Versuchs- und Forschungsanstalt eröffnet. Die Anlage RP1 (Research and Pathfinding) kostete rund 250 Millionen US-Dollar und forscht hinsichtlich der Produktion von größeren Wafern mit einem Durchmesser von 300 mm.
Infineon Technologies kündigte heute an, dass es seinem Münchner Forschungslabor gelungen ist nachzuweisen, dass die bisher übliche Chip-Verdrahtungstechnologie auch für Halbleiter-Generationen der Jahre 2011 bis 2014 angewandt werden kann.
Metallteile vom Computer räumlich ausdrucken lassen - was am heimischen PC eher selten möglich sein dürfte, spielt im Maschinenbau eine große Rolle. Mit verschiedenen Verfahren werden in diesen Branchen heute Prototypen und Formen für Spritzguss-Anlagen, Düsen für Extruder oder andere Werkzeuge hergestellt. Die Begriffe Rapid Prototyping und Rapid Tooling deuten an, worum es geht: Geschwindigkeit zählt, wenn neue Produkte gefertigt und auf dem Markt eingeführt werden sollen. Ein Verfahren, mit dem sich auch geometrisch komplexe metallische Werkstücke direkt von den CAD-Daten ausdrucken lassen, wird erstmals in Europa vom Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM in Bremen eingesetzt.
Der Ingenieur Konrad Zuse hatte mit seiner Z3 den ersten frei programmierbaren Rechner konstruiert. Am 12. Mai 1941 führte der Berliner Erfinder, der an der Technischen Hochschule Berlin in Charlottenburg studierte, seine Rechenmaschine Z3 einer kleinen Gruppe von Wissenschaftlern zum ersten Mal vor. Relativ unbemerkt von der Öffentlichkeit hatte Zuse damit seinen Traum von der automatischen Rechenmaschine erfüllt. 60 Jahre später will jetzt ein Team von Wissenschaftlern der Technischen Universität Berlin und der Freien Universität Berlin einen funktionierenden Nachbau vorstellen.
Philips Semiconductors, ein Unternehmensbereich der Royal Philips Electronics, hat jetzt Einzelheiten seines neuen Spracherkennungschips, dem "Hello IC", mitgeteilt. Der Spracherkennungschip für Befehls- und Steueranwendungen soll beispielsweise während der Autofahrt ermöglichen, die Hände am Lenkrad zu belassen, während man Infotainment-Systeme wie In-Car-DVD, Autoradio und andere Systeme wie die Klimaanlage und den Wählvorgang bei Handys per Sprachsteuerung bedient.
Zur Eröffnung des Berliner Kongresses "Internet - eine Chance für die Demokratie" haben sich Bundesinnenminister Otto Schily und Bundeswirtschaftsminister Werner Müller zur Einbeziehung des Internets bei der öffentlichen Meinungsbildung und der politischen Entscheidungsfindung geäußert. Neue Informations- und Kommunikationstechniken bieten nach Ansicht der Minister Chancen, sowohl bestehende Strukturen zu modernisieren und bürgernah zu gestalten als auch die Bevölkerung stärker einzubinden.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat im Mai des vergangenen Jahres das Marktforschungsunternehmen Infratest Burke und das Institute for Information Economics (IIE) mit der Durchführung eines Forschungsprojektes "Monitoring Informationswirtschaft" beauftragt. Mit insgesamt sechs halbjährlichen quantitativen Fakten-Berichten, ergänzt durch jährlich qualitative Prognosen, wird bis zum Jahr 2003 systematisch der Entwicklungsstand der Informationswirtschaft und ihrer Anwendungsfelder in Deutschland abgebildet.
Im Rahmen einer Kooperation zum Electronic Teaching zwischen dem "Zentrum für Weiterbildung" der Universität Dortmund und dem "Centre for Technical Training" des Philips-Konzerns findet im Mai und Juni die erste Serie von über das Internet durchgeführten Lehrveranstaltungen statt. Thema ist die "Mehrdimensionale TV-Bildsignalverarbeitung". Prof. Dr.-Ing. Hartmut Schröder und sein wissenschaftlicher Mitarbeiter Dipl.-Ing. Ortwin Franzen haben den Kurs für Philips-Mitarbeiter in den weltweit verteilten Forschungs- und Entwicklungsabteilungen angeboten.
Das Fraunhofer Institut für Telematik hat ein so genanntes "Patienten-CD-System" vorgestellt, das dem Kranken unnötige Strahlenbelastung durch Mehrfach-Röntgen ersparen soll. Bei Untersuchungen könne der Arzt künftig Röntgenbilder, aber auch Tomographie- und Ultraschallaufnahmen als digitale Daten schnell auf eine CD-ROM brennen.
Die Universität des Saarlandes entwickelt eine Reihe von Anwendungen des Bereiches e-Learning. Am Lehrstuhl für "Ressourcenadaptive kognitive Prozesse" unter der Leitung von Prof. Jörg Siekmann entstehen drei Projekte in diesem Umfeld.
Die Rechenleistung von Computern soll zukünftig durch eine neuartige Platine, die an der Universität Dortmund entwickelt wurde, erhöht werden. Während Daten auf herkömmlichen Platinen ausschließlich elektrisch übertragen werden, sollen jetzt zusätzlich optische Wellenleiter für eine Erhöhung der Leistungsfähigkeit sorgen. Erreicht wird dies, indem die Platinen schichtweise aufgebaut werden.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat jetzt 1,42 Millionen DM aus dem Förderprogramm "Neue Medien in der Bildung" für ein Projekt bewilligt, das unter dem Titel "REIN - Rechtsinformatik im Netz" derzeit von mehreren Universitäten bundesweit entwickelt wird.
Als "völlig unzureichend" hat Prof. Dr. Heinrich C. Mayr, Präsident der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), die bisher von Bund und Ländern zusätzlich bereitgestellten Mittel bezeichnet, die zur Bewältigung des Andrangs an den Informatik-Fakultäten dienen sollten. Von Anfang 1995 bis Anfang 2001 hat sich laut VDI die Zahl der Studienanfänger in der Informatik fast verdreifacht, die Hochschulkapazitäten sind dem jedoch kaum gewachsen.
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