Sein seit einem Jahr propagiertes WiMAX-Modul für Notebooks hat Intel jetzt erstmals im Praxisbetrieb gezeigt. Die Funktechnik mit einigen Megabit pro Sekunde soll in kommenden Centrino-Generationen Einzug halten.
Den Telekommunikationsunternehmen laufen die Kunden weg. Mit einer verbesserten Netzinfrastruktur und günstigeren Preisen oder Kombipaketen wollen die Unternehmen gegensteuern. Von vollmundigen Marketing-Versprechen erwarten sie dagegen wenig: Lediglich 27,7 Prozent der Unternehmen planen hier Investitionen.
Das US-Unternehmen Wi-LAN hat mit Nokia einen ersten Lizenznehmer für sein Patent-Portfolio gewonnen. Wi-LAN verfügt nach eigenen Angaben über fundamental wichtige Patente in den Bereichen CDMA, WLAN, WiMAX und ADSL und will diese ggf. auch vor Gericht durchsetzen.
DBD (Deutsche Breitband Dienste) will bundesweit drahtlose Breitbandanschlüsse per WiMAX anbieten und hat sich um die entsprechenden Frequenzen bei der Bundesnetzagentur beworben. Insgesamt haben sich sechs Unternehmen um die Frequenzen im Bereich 3.400 MHz bis 3.600 MHz beworben, die von der Bundesnetzagentur noch in diesem Jahr versteigert werden. Drei Unternehmen planen ein bundesweites Angebot.
Nur sechs Unternehmen haben sich für die von der Bundesnetzagentur ausgeschriebenen Frequenzen im Bereich 3.400 MHz bis 3.600 MHz beworben, die für drahtlose Breitband-Anwendungen ("Broadband Wireless Access-Anwendungen" BWA) genutzt werden können. Die Telekom hatte sich vor kurzem aus dem Bieterwettstreit verabschiedet.
Samsung hat mit dem SPH-P9000 ein sehr kompaktes Notebook in einem außergewöhnlichen Gehäuse mit Mobilfunktechnik vorgestellt. Das Gerät hat WiMAX an Bord und läuft mit einem Transmeta-Prozessor, der mit 1 GHz getaktet ist. Das Notebook verwendet Windows XP als Betriebssystem.
Drahtlose Internetzugänge auf Basis der Funktechnik WiMAX wird es bei T-Com nicht geben. Das Unternehmen verzichtet auf die Teilnahme an der entsprechenden Frequenzversteigerung. Stattdessen will die Festnetzsparte der Telekom den Ausbau von T-DSL vorantreiben und weiteren Kunden einen Internetzugang auf diesem Weg anbieten.
Für 2008 hat Nokia ein erstes WiMAX-fähiges mobiles Endgerät angekündigt. Bereits Ende 2007 wollen die Finnen mit der Flexi WiMAX Basisstation eine Möglichkeit bieten, ohne großen Aufwand ein Netz der neuen Funktechnik zu errichten. Die Nokia-Basisstationen sollen bei Bau und Betrieb nur geringe Kosten für den Betreiber von WiMAX-Netzen verursachen.
Unter dem Namen "WiMAX Connection 2250" bietet Intel einen neuen WiMAX-Chip an, der neben Verbindungen in einem standortgebundenen, festen WiMAX-Netzwerk auch einen nahtlosen Übergang in andere WiMAX-Netzwerke und damit mobiles WiMAX ermöglicht.
Ab heute können interessierte Unternehmen bei der Bundesnetzagentur Anträge auf Zulassung zur Versteigerung von Frequenzen für "Broadband Wireless Access" (BWA) im Bereich von 3,4 bis 3,6 GHz stellen, die unter anderem für WiMAX genutzt werden können. Die Versteigerung der Frequenzen soll noch im Dezember 2006 beginnen.
Siemens hat nach eigenen Angaben zum ersten Mal NGMN im Betrieb gezeigt. Hinter dem Akronym verbirgt sich das "Next Generation Mobile Network" und bezeichnet das Mobilfunknetz der vierten Generation. Es soll bis 2010 die Nachfolge von UMTS antreten.
WiNetworks und NDS demonstrieren auf der International Broadcast Conference 2006 (IBC) in Amsterdam interaktives mobiles Fernsehen über das WiMax-Netzwerk auf mobile Endgeräte.
Der durch seine XPC genannten Barebone-PCs im Würfelformat bekannte taiwanische Hersteller Shuttle arbeitet an einem Computersystem für den Einbau in Kraftfahrzeuge. Auf der Messe "CarTronics" wurde das Konzept bereits funktionsfähig vorgeführt, es soll im Jahr 2007 auf den Markt kommen.
Der amerikanische Netzwerkanbieter Sprint will massiv in die Funktechnik WiMAX auf Basis des neuen Standards IEEE 802.16e-2005 investieren. Dadurch könnte sich WiMAX zu einer ernsthaften Konkurrenz zu UMTS entwickeln. 2007 und 2008 wird Sprint etwa 3 Milliarden US-Dollar an Investitionen in den Ausbau des Netzes stecken.
Der größte deutsche Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) will ein eigenes WiMax-Netz aufbauen, um Endkunden per Funk anzubinden, meldet die Financial Times Deutschland.
Rund 900 Millionen US-Dollar erhält das US-Unternehmen Clearwire von Intel und Motorola. Allein Intel investiert 600 Millionen US-Dollar von drahtlosen Breitband-Diensten auf Basis von WiMAX. Motorola übernimmt im Zuge der Transaktion die Clearwire-Tochter NextNet Wireless.
Eigentlich wollte die Bundesnetzagentur Frequenzen für "breitbandige drahtlose Verteilsysteme", unter die auch WiMAX fällt, im Rahmen eines flexiblen Registrierungsverfahrens vergeben. Interessenten sollte so möglichst schnell ein Zugang zum Spektrum eröffnet werden. Doch das Interesse an den Frequenzen um 3,5 GHz lag weit über den Erwartungen und den verfügbaren Frequenzen, so dass es nun zu einer Versteigerung kommen wird.
Im Rahmen eines Fachkongresses in den USA hat Fujitsu sein erstes System-on-a-Chip (SoC) für den drahtlosen Weitverkehrsfunk WiMAX vorgestellt. Der Baustein vereint die beiden wichtigsten Teile einer Netzwerkkomponente und soll so wenig Strom verbrauchen, dass er auch in mobile Geräte passt.
Der Chip-Hersteller Marvell kauft Intels Kommunikations- und Applikationsprozessor-Geschäft für rund 600 Millionen US-Dollar. Dazu zählt ein Teil der XScale-Prozessoren samt der Familien PXA9xx (Codename Hermon), die in den Blackberry-Modellen der Serie 8700 zum Einsatz kommen sowie die Serie PXA27x alias Bulverde, die im Palm Treo und dem Motorola Q steckt.
In Indien hat Intel in Zusammenarbeit mit einer Augenklinik in deren Umkreis fünf Filialen eingerichtet, die per WLAN an das Krankenhaus angebunden sind. Die Funkverbindungen reichen dabei mehrere Kilometer weit, die Ärzte betreiben über die schnellen Verbindungen Ferndiagnose.
Intel zeigt zusammen mit der NDS Group die Übertragung von Fernseh- und Videoangeboten über WiMAX. Dabei kommt Fixed-WiMAX zum Einsatz, so dass die Inhalte zunächst zu einem feststehenden WiMAX-Endgerät und von dort per WLAN auf ein Notebook übertragen werden, aber auch eine direkte Übertragung mit mobilem WiMAX ist geplant.
Intel hat angekündigt, in den nächsten fünf Jahren ingesamt mehr als eine Milliarde US-Dollar in so genannten Entwicklungsländern zu investieren. Damit sollen Bildungs- und Förderprojekte angestoßen und letztlich auch neue Absatzmärkte erschlossen werden.
Motorola hat das US-Unternehmen Orthogon Systems übernommen. Das Privatunternehmen gilt als Spezialist für fest installierte Datenfunknetzwerke. Motorola will mit der Neuerwerbung seine MOTOwi4-Lösungen erweitern. Die MOTOwi4-Plattform umfasst WiMAX, Canopy-Lösungen, Mesh-, Breitband-per- Stromnetz- und Backhaul-Lösungen für private und öffentliche Netze.
Der österreichische Autobahnbetreiber ASFINAG will noch 2006 einen Teil der A2 im Bereich Klagenfurt-Ost mit WLAN versorgen. Das Unterfangen wird als Feldversuch betitelt und soll bei erfolgreichem Ergebnis ausgeweitet werden.
Intel gründet über seinen Investment-Arm Intel Capital zusammen mit dem britischen Provider Pipex Communications ein Unternehmen, das große Gebiete in Großbritannien mit WiMAX versorgen soll. Das auf den Namen Pipex Wireless getaufte Unternehmen soll ganze Städte zum "Hotspot" machen.
Nach über einem halben Jahr Entwicklung und ersten Testinstallationen hat Intel sein bisher "Community PC" genanntes Konzept zusammen mit der indischen Regierung offiziell vorgestellt. Vor allem in ländlichen Gebieten sollen Dörfer so besser an die Staatsstruktur angebunden werden.
Intel hat über seine Investmentsparte Intel Capital einen Beteiligungsfonds aufgesetzt, der in brasilianische IT-Unternehmen investieren soll. Der Fond hat ein Volumen von 50 Millionen US-Dollar.
Der Telekommunikationsanbieter Arcor gibt sich auf der CeBIT 2006 kämpferisch - einerseits sieht Arcor-Chef Harald Stöber im Jahr 2006 weiterhin große Wachstumschancen, andererseits wurde Widerstand gegen die staatliche Unterstützung der Telekom beim Ausbau des Glasfasernetzes angekündigt. Außerdem startet auch Arcor im Frühsommer mit dem Angebot von WLAN-Handys.
Am ersten Tag des IDF Spring 2006 überstrahlte die neue Core-Architektur beinahe alle anderen Neuerungen. Doch Mobile-Chef Sean Maloney demonstrierte mit dem Konzept "Robson", wie sich ein Notebook in gut drei Sekunden starten lässt.
Die Telekom will künftig auch dort eine Flatrate anbieten, wo das festnetzbasierte T-DSL nicht verfügbar ist. Dazu legt die Telekom eine Flatrate für T-DSL via Satellit auf, die auch den Rückkanal per Modem oder ISDN umfasst.
TelDaFax wartet mit neuen Angeboten im Bereich WLAN und WiMAX auf. Das Unternehmen will seinen Kunden künftig als Roaming-Partner Zugang zu Hotspots verschiedener Netzbetreiber ermöglichen und dadurch eine möglichst deutschlandweite Abdeckung erreichen.
Intel investiert über seinen Venture-Capital-Arm in den Heidelberger WiMAX-Anbieter Deutsche Breitband Dienste (DBD). Das Unternehmen will das Geld nutzen, um seine Breitbanddienste in Deutschland weiter auszubauen.
Außerhalb der deutschen Ballungszentren ist die Breitbandversorgung beispielsweise mit DSL immer noch ein Flickenteppich: Auf dem Land ist die Verfügbarkeit von Breitbandanschlüssen für viele Kommunen mittlerweile ein Standortfaktor geworden, der mit alternativen Breitbandtechniken gedeckt werden könnte. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) und der VATM haben für interessierte Verbände, Unternehmen und Kommunen eine Dokumentation herausgebracht, welche Möglichkeiten abseits von DSL bestehen, Gebiet für Breitbandanbindungen zu erschließen.
WiMax wird sich voraussichtlich ab 2008 gegen DSL durchsetzen, prognostizieren zumindest die Marktforscher von Steria Mummert Consulting. Mit maximalen Übertragungsraten von 109 MBit/s und einer Reichweite von bis zu 50 Kilometern werde WiMax in etwa die gleiche Marktbedeutung einnehmen wie WLAN heute.
Der Wissenschaftliche Arbeitskreis für Regulierungsfragen sieht ein mögliches neues Monopol für die Telekom im Breitbandbereich kritisch. Die Telekom will in ausgewählten Ballungsräumen per VDSL Internetzugänge mit 50 MBit/s anbieten, drängt aber darauf, dieses Netz zunächst allein nutzen zu können.
Die Bundesnetzagentur hat mit dem Zuteilungsverfahren für "breitbandige drahtlose Verteilsysteme" im Rahmen des so genannten "Broadband Wireless Access" (BWA) begonnen. Darüber sollen in erster Linie Teilnehmeranschlüsse, wie beispielsweise funkgestützte Internetzugänge auf Basis von WiMAX, angeboten werden.
Die IEEE hat mit 802.16e einen Standard für mobile Wireless Metropolitan Area Networks (WMAN) verabschiedet. Damit wird WiMAX nun mobil, d.h. es kann auch unterwegs genutzt werden wie WLAN und ist nicht länger nur auf eine an einen Standort gebundene Nutzung beschränkt.
Arcor startet in Kaiserslautern mit WiMAX einen Pilotversuch. Zusammen mit dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck und Kaiserslauterns Oberbürgermeister Bernhard J. Deubig gab Arcor-Chef Harald Stöber heute den Startschuss. Arcor versorgt die Stadt nun über ein lokales Funknetz mit Internetanschlüssen.
Die DBD Deutsche Breitband Dienste GmbH startet heute in Berlin in Zusammenarbeit mit Intel ein kommerzielles WiMAX-Angebot für Privat- und Geschäftskunden. Die Kunden werden per Funk (IEEE 802.16-2004) mit bis zu 3,5 MBit/s angebunden. Der Startschuss fällt in Pankow, Schritt für Schritt sollen weitere Bezirke mit WiMAX erschlossen werden.
Nach Berechnungen des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) wird es in Deutschland zum Jahresende rund 10 Millionen DSL-Anschlüsse geben, rund 50 Prozent mehr als Ende 2004. Damit verfügt etwa jeder vierte Haushalt über einen DSL-Anschluss.
Mit seiner xMax getauften Funktechnik verspricht xG Technology Großes, soll die xMax doch ein Vielfaches der Leistung aktueller Funktechnologien wie WLAN (IEEE 802.11) und WiMAX (IEEE 802.16) liefern. XG Technology spricht von der hundertfachen Leistung, wobei xMax vor allem durch hohe Effizienz, d.h. hohe Datentransferraten über hohe Reichweiten auch bei sehr kleiner Sendeleistung glänzen soll.
In einem Interview mit der Berliner Zeitung hat Palm-Chef Ed Colligan bekräftigt, dass sein Unternehmen sich künftig vermehrt der Entwicklung von Smartphones widmen wird. Im unteren Preissegment will man allerdings auch künftig PDAs ohne Telefonfunktion anbieten, doch diese seien dann eher für den Privatgebrauch gedacht.
Am 8. November 2005 soll der Startschuss für das erste kommerzielle WiMAX-Netz im Berliner Bezirk Pankow fallen. Privat- und Geschäftskunden sollen in der weitgehend DSL-freien Zone Internet und VoIP per Funk nutzen können.
Motorola und Intel wollen bei WiMAX und insbesondere dessen mobiler Variante IEEE 802.16e zusammenarbeiten. Die beiden Unternehmen planen, dem WiMAX-Forum gemeinsam entsprechende Spezifikation vorzulegen.
Düsseldorf gehört zu den ersten 13 Kommunen weltweit, in denen eine neue regionale Funknetz-Infrastruktur auf Basis von WiMAX aufgebaut wird. Bis Februar 2006 wollen die Partner Intel, Capgemini und Siemens die Landeshauptstadt mit WiMAX vernetzen.
Nokia setzt auf mobiles WiMAX als Alternative zu UMTS. Anders als die aktuellen WiMAX-Implementierungen auf Basis von 802.16a soll die e-Version die mobile Nutzung der Funktechnik erlauben. Eine erste erfolgreiche Datenverbindung konnte Nokia jetzt in seinem deutschen Forschungslabor durchführen.
Samsung zeig auf seinem 4G-Forum den mobilen Einsatz von WiMAX bzw. dem sehr ähnlichen WiBro (Wireless Broadband) basierend auf IEEE 802.16e in einem fahrenden Bus. Die erste WiMAX-Generation wird noch nicht auf den mobilen Einsatz ausgelegt sein.
Das Investment-Unternehmen von Intel hat eine millionenschwere Beteiligung in das australische Unternehmen Unwired Australia gesteckt, das WiMAX-Netzwerke aufbaut. Unwired Australia erhält von Intel Capital 37 Millionen Australische Dollar (rund 22,9 Millionen Euro) für den Aufbau weiterer City-Netze nach dem WiMAX-Konzept.
Die DBD Deutsche Breitband Dienste GmbH startet unter der Marke "MAXXtelekom" das erste flächendeckende Breitband-Netz auf WiMAX-Basis. Auf diese Weise will man ganz Heidelberg mit einem drahtlosen Internetzugang versorgen. Dabei sollen Bandbreiten bis zu 8 MBit/s erreicht und auch VoIP angeboten werden. Eine Ausweitung auf weitere Städte ist geplant.
Geht es nach dem Willen von Intel, soll das Internet immer und überall gegenwärtig werden, getragen von stromsparenden und leistungsstarken Chips in mobilen Endgeräten. Intel fasst dies unter dem Schlagwort "Mobility Ubiquity" zusammen und meint neben Notebooks auch Handys und Smartphones. Hier zeigte Intel einen Prototypen der nächsten XScale-Generation mit 1,25 GHz.
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