Das Open-Source-Projekt Encyclopodia hat für Windows, MacOS und Linux Möglichkeiten geschaffen, den Textinhalt der Enzyklopädie Wikipedia auf den iPod zu bringen. Encyclopodia wurde nach Angaben der Verantwortlichen erfolgreich mit einem iPod der 3. Generation und einem iPod Mini getestet. Es sollte aber auch mit anderen iPod-Modellen laufen, teilte man mit.
Mit einer Satzungsänderung will der Verein Wikimedia Deutschland den Weg für eine Geschäftsstelle freimachen. Nach einem potenziellen Leiter sucht Wikimedia bereits in Print-Anzeigen.
Am 16. und 17. Juni 2006 veranstaltet der Verein Wikimedia Deutschland e.V. in Göttingen die weltweit erste Wikipedia-Academy. Die Veranstaltung richtet sich an Dozenten und Studierende aller Fakultäten und bietet Workshops, Diskussionsrunden und Vorträge rund um das freie Enzyklopädieprojekt Wikipedia.
Der E-Book-Anbieter Beam-Bibliothek und die Palm-User-Group Neuss/Düsseldorf haben eine aktualisierte Version der Offline-Variante der Wikipedia für PDAs und Smartphones erstellt, in der nun mehr Artikel und Stichworte enthalten sind. Im Vergleich zur Vorversion hat sich der Speicherbedarf mehr als verdoppelt, weshalb nun eine Speicherkarte mit mindestens 1 GByte erforderlich ist.
Die einstweilige Verfügung gegen den Verein Wikimedia Deutschland im Streit um die Nennung des bürgerlichen Namens des Hackers Tron wurde heute vom Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) aufgehoben. Die einstweilige Verfügung hatte dem Verein untersagt, von ihrer Domain wikipedia.de auf die Artikel der deutschsprachigen Wikipedia unter de.wikipedia.org weiterzuleiten.
Die elektronische Wörterbuch-Software Babylon nutzt ab sofort die Inhalte der Wikipedia, so dass man bei der Online-Enzyklopädie bequem nach Begriffen nachschlagen kann. Gesuchte Begriffe lassen sich bequem per Mausklick an die Windows-Software übertragen, worin die Wikipedia-Daten dann erscheinen.
Eigentlich wollte das Amtsgericht Charlottenburg heute seine Entscheidung über die gegen den Verein Wikimedia Deutschland erwirkte einstweilige Verfügung verkünden. Zweifel am Mandat von Rechtsanwalt Thorsten Feldmann, der den Verein vertritt, sorgen nun aber erneut für eine Verzögerung.
Am heutigen Dienstag wurde mündlich über eine umstrittene einstweilige Verfügung gegen den deutschen Wikimedia-Verein verhandelt. Das Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) hatte zuvor die Vollstreckung der Verfügung gegen Zahlung einer Sicherheitsleistung ausgesetzt, nun will man nochmals über den Sachverhalt nachdenken.
Die Wikipedia-Biographie eines Mitglieds des US-Repräsentantenhauses wurde von dessen eigenem Mitarbeiter zu seinen Gunsten geändert. Wie die Zeitung Lowell Sun in ihrer Online-Ausgabe berichtet, hat der Büroleiter des Politikers Marty Meehan den Eintrag über den Abgeordneten im Juli 2005 durch einen Text ersetzt, den einer seiner Praktikanten verfasst hatte. Darin wurden ungünstige Details aus der Biografie Meehans verschwiegen.
Die deutsche Wikipedia soll innerhalb der nächsten vier Jahre gedruckt werden, in 100 Bänden. Dieses Ziel verfolgt der Zenodot-Verlag, der bereits für die WikiPress-Reihe verantwortlich ist. Der erste Band soll schon im Oktober 2006 gedruckt werden.
Nachdem am Donnerstag die Domain Wikipedia.de auf Grund einer einstweiligen Verfügung abgeschaltet werden musste, setzte das Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) die Vollstreckung der einstweiligen Verfügung nun bis zu einer mündlichen Verhandlung aus. Die Weiterleitung von Wikipedia.de auf de.wikipedia.org ist damit zunächst wieder möglich.
Derzeit ist die deutschsprachige Ausgabe der Enzyklopädie Wikipedia nicht mehr unter der Domain wikipedia.de zu erreichen. Grund ist nach Angaben von Wikimedia Deutschland - Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e.V. eine vom Amtsgericht Berlin-Charlottenburg am 17. Januar 2006 erwirkte einstweilige Verfügung.
In der jüngsten Spendenaktion der Wikimedia Foundation kamen insgesamt 350.000 US-Dollar zusammen. Dies ist zwar eine Rekordsumme, eigentlich waren aber 500.000 US-Dollar angestrebt worden. Für das erste Quartal 2006 rechnet die Stiftung nämlich bereits mit über 538.000 US-Dollar an Ausgaben.
Detailinformationen über ein Objekt jederzeit abrufbar ohne langes Suchen - das ist ein Traum vieler Handy-Besitzer. Auf dem 22C3 in Berlin stellen die Macher des Semapedia-Projektes eine Lösung vor.
Viele Themen bestimmten das Jahr 2005, einige davon wollen wir in unserem vierteiligen Jahresrückblick noch einmal Revue passieren lassen. Der Blick nach hinten mit etwas Abstand lässt das Eine oder Andere deutlicher werden und bietet zugleich Stoff zum Nachdenken, nachdenken über das, was 2006 zu erwarten ist. Der erste Teil richtet seinen Blick auf die Themen freie Software, freies Wissen und freie Dokumente, aber auch Patente spielen eine Rolle.
Seit geraumer Zeit diskutieren die an der Wikipedia Beteiligten über die Einführung geprüfter Artikel bzw. stabiler Artikel-Versionen. Mittlerweile zeichnet sich ein entsprechendes System ab und Wikipedia-Gründer Jimmy Wales erläuterte die Pläne gegen über der Financial Times.
Um künftig bei besonders kontroversen Themen die Vandalismusgefahr zu senken, hat die US-Wikipedia mit der so genannten Semi-Protection ein sanftes Inhaltsschutzverfahren verabschiedet. Bislang konnten Artikel nur komplett für Änderungen gesperrt werden.
Die renommierte Fachzeitschrift Nature hat Artikel aus der englischen Ausgabe der freien Enzyklopädie Wikipedia sowie der Encyclopaedia Britannica miteinander verglichen. Die Qualitätsunterschiede zwischen beiden sind nicht sonderlich groß, auch wenn Kritiker derzeit anderes behaupten.
Unter WikipediaClassAction.org wird derzeit eine Sammelklage gegen die Wikimedia Foundation, die hinter der freien Enzyklopädie Wikipedia steht, vorbereitet.
In den letzten Wochen gab es einigen Wirbel um die Wikipedia, aufgrund falscher Artikel in der englischen Ausgabe, die längere Zeit stehen blieben, sowie in größerem Umfang aus einem DDR-Lexikon kopierte Texte in der deutschen Variante. Als Konsequenz aus diesen Vorkommnissen wagt die freie Enzyklopädie nun ein Experiment: Nicht mehr jeder kann ohne weiteres in der US-Version einen neuen Artikel einstellen.
Neben den großen Suchmaschinen, die Wikipedia integrieren, gibt es nun eine weitere externe Suche für die freie Enzyklopädie. Die LuMriX-Suche kann unter anderem parallel in mehreren Sprachen suchen und bietet auf Wunsch Ergebnisse von Google zur weiteren Recherche.
Die Entwickler des KDE-Musik-Players amaroK haben ihre Software in der Version 1.3 vorgelegt, die unter anderem Inhalte der freien Enzyklopädie Wikipedia einbindet. Auch Podcasts werden nun unterstützt.
Bei Wikipedia wird hohe Quantität mit hoher Qualität verwechselt. Dieser Ansicht ist Brockhaus-Sprecher Klaus Holoch. Zwar verfolge Brockhaus Wikipedia mit Interesse, aber man könne Wikipedia nicht mit einer klassischen Enzyklopädie vergleichen, so Holoch im Interview mit dem Deutschlandradio.
Das vom Redaktionsbüro Diehl betriebene Internetportal für Bildungsinformationen bildungsklick.de geht mit der freien Enzyklopädie Wikipedia hart ins Gericht. In den Artikeln finden sich nach einer Hochrechnung von bildungsklick.de rund 1 Million Rechtschreibfehler, was vor allem vor dem Hintergrund problematisch sei, dass Wikipedia mitunter zum Einsatz im Unterricht empfohlen wird.
Yahoo hat es vorgemacht, Web.de zieht jetzt nach und integriert ebenfalls die freie Enzyklopädie in seine Suche. Auch die in der Wikipedia hinterlegten Bilder lassen sich gezielt durchsuchen. Noch läuft das neue Angebot aber als Beta-Version.
Die deutsche Wikipedia honoriert Artikelschreiber, wenn diese quasi auf Bestellung arbeiten und fehlende Artikel für die Online-Enzyklopädie schreiben oder bestehende Artikel deutlich verbessern. Bei den von Wikipedia-Aktivisten bereitgestellten Belohnungen handelt es sich zumeist um Sachpreise.
Im April kündigte Yahoo an, der freien Enzyklopädie Wikipedia unter die Arme greifen zu wollen. Nun hat Yahoo die ersten 23 Server für die Wikipedia bestellt.
Das KDE-Team will mit der Wikipedia künftig enger zusammenarbeiten und den Desktop enger mit der freien Enzyklopädie verzahnen. So sollen die Wikipedia-Inhalte auf den KDE-Desktop gebracht und in Anwendungen integriert werden.
Der auf elektronisches Publizieren spezialisierte Verlag Directmedia hat seine Lese-Software für Linux und MacOS X unter der GPL veröffentlicht. Die Software kommt unter anderem auf der aktuellen Wikipedia-DVD von Directmedia zum Einsatz.
Bei der deutschen Yahoo-Suche wurde nun damit begonnen, Wikipedia-Inhalte in die Suchmaschine zu integrieren. Zunächst wurden aber nur Länderinformationen der Wikipedia übernommen, weitere Themenbereiche werden erst später eingebunden. Anfang April 2005 gab Yahoo bekannt, die Wikimedia-Stiftung mit Hardware und Support zu unterstützen.
Da die aktuelle Ausgabe der Wikipedia auf DVD schnell vergriffen war und nachprodiziert werden musste, plant Directmedia nun weitere Veröffentlichungen auf Basis von Inhalten aus der freien Enzyklopädie - diesmal in gedruckter Form.
Kurz nachdem die Wikipedia auch auf einer DVD gekauft werden kann, stehen nun passende ISO-Images zum Download bereit, um sich die Enzyklopädie auf DVD zu brennen. Die DVD-Version umfasst über 200.000 Artikel und ist auf dem Wikipedia.de-Stand vom 3. März 2005.
Microsoft orientiert sich offenbar an der Wikipedia was das eigene Nachschlagewerk Encarta angeht. Zumindest kündigte Aaron Patterson, Program-Manager im MSN-Encarta-Team jetzt an, künftig verstärkt auf Beiträge der eigenen Nutzer setzen zu wollen.
Yahoo wird der gemeinnützigen Wikimedia Foundation unter die Arme greifen und für deren freie Enzyklopädie Wikipedia Hardware und Support bereit stellen. Bereits vor einigen Wochen wurde bekannt, dass Wikimedia mit Yahoo-Konkurrent Google verhandelt. Zudem wird die Wikipedia in Yahoos Suchmaschine integriert.
Die deutsche Version der Wikipedia gibt es jetzt in einer Offline-Version auf DVD, die eine aktualisiere Neuauflage der CD-Ausgabe vom Herbst 2004 ist. Die DVD-Version hat der Verlag Directmedia Publishing mit Unterstützung der Wikipedia-Gemeinschaft herausgegeben.
Vom 4. bis zum 8. August 2005 findet in Frankfurt am Main unter dem Titel "Wikimania 2005" die erste internationale Wikimedia-Konferenz statt. Kern der Konferenz bilden die Wikimedia-Projekte sowie die Forschung im Bereich des freien Wissens. Auch die sozialen Aspekte der Wiki-Kultur sollen nicht zu kurz kommen.
Klassische Enzyklopädien und Nachschlagewerke geraten zunehmend unter Druck. War es einst Microsofts Encarta, die den Etablierten zeigen sollte, was ein umfangreiches elektronisches Nachschlagewerk im Vergleich zu einer gedruckten Ausgabe bieten kann, ist es heute die Wikipedia, die die Möglichkeiten des Internets auf ganz andere Art und Weise nutzt. Golem.de sprach mit Britta Best, in Microsofts Home & Retail Division unter anderem für das Produkt Marketing von Encarta verantwortlich, über die Ausrichtung der Encarta und deren Position im Vergleich mit der Wikipedia.
Die Wikipedia-Version für PDAs und Smartphones steht nun in der Version 1.6 bereit und bietet deutlich mehr Artikel, was die Dateigröße massiv nach oben getrieben hat. Daher passt die aktuelle Version auch nicht mehr auf eine 256-MByte-Speicherkarte, so dass mindestens eine 512-MByte-Variante benötigt wird.
Die Wikipedia ist derzeit nur mit einer kurzen Statusseite im Netz. Nach einem Problem mit der Stromzufuhr im Rechenzentrum, von dem alle Wikipedia-Server betroffen waren, arbeitet man derzeit an einer Wiederherstellung der Datenbank - mindestens eine Kopie hat überlebt.
Die Artikelzahl des deutschsprachigen Ablegers der Online-Enzyklopädie Wikipedia (de.wikipedia.org) hat die 200.000er-Marke überschritten. Während für die Erstellung der ersten 100.000 Artikel dreieinhalb Jahre nötig waren, vergingen bis zum 200.000sten Artikel nur noch acht Monate.
Google will der Wikimedia-Stiftung Server-Kapazitäten sowie Bandbreiten ohne Bedingungen zur Verfügung stellen, um so die Wikimedia-Projekte zu unterstützen. Wie die hinter der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia stehende Wikimedia-Stiftung mitteilte, bietet der Suchmaschinenbetreiber an, Server sowie unbegrenzte Bandbreite für Inhalte von Wikimedia-Projekten bereitzustellen.
Vor rund einem halben Jahr startete das Projekt "WikiReader Digest", eine wöchentliche Zusammenstellung lesenswerter Artikel aus der Wikipedia. Nun soll der WikiReader Digest auch in Druck gehen.
Von der freien Enzyklopädie Wikipedia kann nun ein CD-Image aus dem Internet geladen werden, um den deutschsprachigen Datenbestand auch offline auf CD zur Verfügung zu haben. Zudem steht eine XML-Datei sowie ein dbz-Archiv zur Verfügung, um mit Letzterem Wikipedia über die Lese-Software Digibib4 zu nutzen.
Die freie Enzyklopädie Wikipedia hat die Marke von einer Million Artikel durchbrochen. Das im Januar 2001 gegründete und komplett von freiwilligen Autoren entwickelte Enzyklopädie-Projekt ist damit das weltweit größte und am schnellsten wachsende Open-Content-Angebot. In über 100 Sprachen kommen jeden Tag über 3.000 Artikel hinzu, etwa zehnmal mehr werden täglich erweitert.
Mit der Version 1.4 ist die mobile Version der Wikipedia massiv gewachsen und belegt nun stolze 217 MByte Speicher, so dass die Software gegen eine Unkostenpauschale auch als CD bestellt werden kann, falls man den entsprechenden Download scheut. Nach wie vor gibt es die mobile Version der Enzyklopädie zudem kostenlos im Internet.
Die Geschichte begann ganz friedlich: Ein Wikipedia-Autor wandte sich per E-Mail an die bayrische Gemeinde Planegg und bat um Erlaubnis, das Gemeindewappen in der freien Enzyklopädie verwenden zu dürfen. Doch die Antwort aus Planegg sorgte erst für Verwunderung unter den Wikipedianern, entfachte dann einen Sturm auf die Website der Gemeinde und raffte nun offenbar deren Gästebuch dahin.
Vor gut drei Jahren gestartet, kann die freie Enzyklopädie Wikipedia heute mit knapp 800.000 Einträgen eine stattliche Sammlung vorweisen, die die meisten herkömmlichen Enzyklopädien in den Schatten stellt. Allein die deutschsprachige Ausgabe zählt deutlich über 100.000 Artikel und wächst täglich um rund 500 weitere Artikel. Golem.de sprach mit Wikipedia-Gründer Jimmy Wales über die Gegenwart und Zukunft der freien Enzyklopädie.
Die freiwilligen Helfer der deutschsprachigen Ausgabe der freien Enzyklopädie Wikipedia haben auf der Konferenz "Wizards of OS" den Verein "Wikimedia Deutschland - Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens" als Tochterorganisation (Chapter) der US-amerikanischen Wikimedia Foundation gegründet. Das deutsche "Chapter" ist die erste nationale Tochter der US-amerikanischen Dachorganisation.
Die freie Enzyklopädie Wikipedia gibt es jetzt zumindest in Auszügen auch in gedruckter Form. Den Anfang machen zwei so genannte "WikiReader" zu den Themen "Schweden" und "Internet". Dabei handelt es sich um eine unregelmäßig erscheinende Heftreihe, die ausgewählte Wikipedia-Artikel zu einem speziellen Thema bündelt und diese in einer redaktionell aufbereiteten Form präsentiert.
Der Herausgeber des PDA-Magazins Beam, Christoph Kaufmann, bietet ab sofort eine PDA-Variante der freien Enzyklopädie Wikipedia kostenlos zum Download an. Da die Datei im Mobipocket-Format zur Verfügung steht, lässt sich Wikipedia für PDAs auf Geräten mit PalmOS, WindowsCE, Epoc sowie Symbian Series 60 nutzen. Dazu sollten diese einen Speicherkartensteckplatz aufweisen, da die Enzyklopädie derzeit 43 MByte Speicher belegt.
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