Die im Jahre 2001 von Jimmy Wales gegründete freie Enzyklopädie Wikipedia wird von einer Vielzahl freiwilliger Autoren in mehreren Sprachen verfasst. Der Begriff setzt sich zusammen aus den Bestandteilen "Wiki" und "Encyclopedia". Ersteres steht für ein Online-System, bei dem jeder direkt mitmachen und neue Beiträge einstellen bzw. bestehende verändern kann. Die Inhalte der Wikipedia werden unter der "GNU-Lizenz für freie Dokumentation" (GNU FDL) veröffentlicht. Hinter dem Projekt steht die Non-Profit-Organisation "Wikimedia Foundation".
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich ist verärgert, dass die Website des CDU-Abgeordneten Ansgar Heveling übernommen wurde. "Heveling hatte eine andere Meinung und die Internetaktivisten legen seine Homepage lahm", tadelte Friedrich das Defacement.
Dorothee Bär, stellvertretende CSU-Generalsekretärin und Vorsitzende des CSU-Netzrats, hat sich in einem Gastbeitrag im Handelsblatt gegen Ansgar Heveling von der Schwesterpartei CDU gewandt. Sie rät dem erklärten Gegner der Internet-Community, als Berufspolitiker aufzuhören.
Der CDU-Mann Ansgar Heveling schimpft über die breite Opposition gegen die Internetsperrgesetze Sopa und Pipa in den USA. Unter #hevelingfacts wird er bei Twitter dafür verhöhnt, seine Seite wurde gehackt.
Unter dem Eindruck der breiten Proteste gegen die Internetsperrgesetze Sopa und Pipa werden sich US-Senat und das Repräsentantenhaus wohl im Jahr 2012 nicht mehr trauen, die Gesetze abzustimmen.
Mehrere einflussreiche US-Abgeordnete haben nach den Onlineprotesten erklärt, die beiden Gesetzesentwürfe zum Schutz des Urheberrechts nicht mehr zu unterstützen. Unter den neuen Gegnern sind auch Parlamentarier, die an den Entwürfen mitgearbeitet haben.
Die Wikimedia Foundation hat eine offizielle Wikipedia-Anwendung für Android-Smartphones und -Tablets veröffentlicht. Mit der kostenlosen Anwendung Wikipedia Mobil können als Besonderheit einzelne Artikel zum Offlinelesen gespeichert werden.
Die englische Wikipedia ist am heutigen Mittwoch aus Protest gegen zwei US-Gesetzesentwürfe unerreichbar. Es gibt aber dennoch Wege, Inhalte aus der Onlineenzyklopädie aufzurufen.
Die für den heutigen Mittwoch angekündigten Proteste gegen die US-Gesetze Sopa und Pipa haben begonnen. Websites wie Wikipedia, Wordpress.org und BoingBoing sind schwarz, andere wählen eine etwas weniger drastische Art des Protests.
Aus Protest gegen zwei US-Gesetze zum Schutz des geistigen Eigentums wollen die englische Wikipedia sowie weitere US-Websites am 18. Januar 2012 offline gehen. US-Präsident Obama hat durchblicken lassen, dass er die Gesetze mit einem Veto stoppen will.
Die Chefin der Wikimedia Foundation will die Kontrolle über die weltweiten Spendensammlungen in den USA konzentrieren. Wikimedia Deutschland hat nichts dagegen, denn die finanziellen Bedingungen zur Förderung freien Wissens seien nicht überall gleich. Deutschland habe in dieser Hinsicht Möglichkeiten, die woanders fehlten.
Die Spendenkampagne der Wikimedia Deutschland endet heute. Trotz eines Rekorderfolgs leidet die deutsche Sprachversion der freien Enzyklopädie Wikipedia unter den größten Problemen beim Zuwachs neuer Autoren.
Die jährliche Wikimedia-Spendenkampagne ist mit einem neuen Rekord abgeschlossen worden. Die häufig wiederholten Banner mit Projektgründer Jimmy Wales und anderen Wikimedia-Mitarbeitern wurden von einigen Nutzern der Wikipedia als nervig empfunden.
Die Wikimedia Foundation testet einen visuellen Editor für ihre freie Enzyklopädie Wikipedia. Autoren sollen Texte damit direkt im fertigen Layout schreiben können, ohne sich mit der Mediawiki-Syntax auseinandersetzen zu müssen.
Reporter haben Lobbyisten der Agentur Bell Pottinger heimlich gefilmt, als die erklärten, wie sie Wikipedia-Einträge und Google im Sinne ihrer Kunden beeinflussen.
Sergej Brin, einer der Google-Gründer, hat dem Mitmachlexikon Wikipedia eine halbe Million US-Dollar gespendet.
Sagen Sie jetzt nichts! Loriots Erbin hat erwirkt, dass Wikipedia die Bilder von Briefmarken aus dem Eintrag über den berühmten Humoristen entfernen muss. Darauf waren Zeichnungen von den Herren im Bad, dem sprechenden Hund oder dem Frühstücksei zu sehen.
Die italienischen Wikipedianer haben ihre Protestaktion gegen einen Gesetzentwurf beendet. Die Onlineenzyklopädie ist wieder online.
Das italienische Parlament berät derzeit über ein Gesetz, das nach Ansicht der Wikipedianer die Existenz der Mitmachenzyklopädie bedroht. Während der Zeit, in der die Abgeordneten über den Entwurf debattieren, ist die Onlineenzyklopädie nicht erreichbar: Die Wikipedianer haben sie versteckt.
Der Fortbestand des Projekts Wiki-Watch ist infrage gestellt. Einer der Gründer soll Wikipedia-Artikel im Sinne des Pharmakonzerns Sanofi-Aventis geändert haben.
Über eine Petition will die Wikipedia die Unesco dazu bringen, die Onlineenzyklopädie in das Weltkulturerbe aufzunehmen. Die Idee dazu ist in Deutschland entstanden.
Um die Bevölkerung besser über den Stand der Krebsforschung und -behandlung zu informieren, ermuntert die britische Forschungsorganisation Cancer Research UK Wissenschaftler, Beiträge in der Wikipedia zu bearbeiten und neue Artikel einzustellen.
Ein Redakteur der Berliner Zeitung hat sich mit den Mechanismen des Webs einen Scherz erlaubt. Er erfand für die Karl-Marx-Allee der Hauptstadt die Bezeichnung "Stalins Badezimmer". In den folgenden Jahren verbreitete sich der Begriff, bis der Journalist versuchte, das zu stoppen.
Über die elektronischen Stifte Livescribe Pulse und Echo lassen sich Informationen aus der Wikipedia offline abrufen. Der Anwender muss dazu nur den gewünschten Suchbegriff auf das Spezialpapier von Livescribe schreiben.
Eine von den Medienrechtlern der Universität in Frankfurt an der Oder eingerichtete Webseite soll Nutzern einen Blick hinter die Kulissen der Onlineenzyklopädie Wikipedia ermöglichen. Zum Start des Programms am heutigen Freitag haben die Initiatoren zudem die Ergebnisse einer Umfrage unter den Administratoren der deutschen Wikipedia veröffentlicht.
WikiBhasha ist ein Werkzeug, mit dem Nutzer Wikipedia-Artikel aus dem Englischen in andere Sprachen übersetzen können. Das von Microsoft entwickelte Programm soll dabei helfen, kleinere Ausgaben der Onlineenzyklopädie mit mehr Inhalten auszustatten.
Das von der EU geförderte Projekt P2P Next hat mit dem Swarmplayer 2.0 eine Software veröffentlicht, mit der sich in Webseiten eingebettete Videos per Bittorrent verteilen lassen. Bei der Wikipedia ist diese Technik bereits im Einsatz.
In Rahmen eines Pilotprojekts erstellt die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) einen Monat lang gesprochene Versionen der jeweiligen Wikipedia-Artikel des Tages.
Die US-Bundespolizei hat gefordert, eine Abbildung ihres Signets aus Wikipedia zu entfernen. Die Betreiberin der Onlineenzyklopädie, die Wikimedia Foundation, lehnt das jedoch ab. Sie ist der Auffassung, das Zeichen rechtmäßig zu nutzen.
Eine Applikation für das iPad lässt die Inhalte der Wikipedia in einem ganz anderen Aussehen erscheinen: Ein Artikel aus der Onlineenzyklopädie sieht dann aus wie ein Artikel in einer Zeitschrift oder wie ein Beitrag aus einem alten, gedruckten Lexikon.
Das Landgericht Hamburg hat in einem Urteil vom 26. März 2010 (325 O 321/08) eine Verantwortlichkeit des Vereins Wikimedia Deutschland für einen Wikipedia-Artikel verneint. Ähnlich hatte zuvor auch das Landgericht Köln entschieden.
Eine Wissensdatenbank für Roboter soll im Rahmen eines europäischen Forschungsprojektes entstehen. Roboter sollen darin Konzepte über Räume und Handlungen abrufen können, um sich in neuen Umgebungen zurechtzufinden. Und sie können eigene Erkenntnisse hochladen, damit andere Roboter davon lernen.
Im April 2010 werden die Angebote der Wikimedia Foundation ein neues Aussehen erhalten. Ziel sei es, so die Stiftung, die Seiten leichter für Leser und Mitarbeiter nutzbar zu machen. Die Wikipedia soll Ende April umgestellt werden.
Die unter anderem von Mozilla getragene Open Video Alliance startet ihr Projekt "Let's Get Video on Wikipedia" mit dem Ziel, die freie Enzyklopädie mit Videos im freien Format Ogg Theora zu bestücken.
Eine Millionenspende von Google hat Wikipedia-Gründer Jimmy Wales als Zeichen der Freundschaft zwischen Google und Wikimedia bezeichnet. Google-Mitbegründer Sergey Brin nannte die Wikipedia einen der größten Triumphe des Internets.
Der Verein Wikimedia Deutschland hat seine letzte Spendenaktion mit einem Rekordergebnis beendet. Mit über 614.000 Euro kam nahezu doppelt so viel Geld zusammen wie im Vorjahr. Damals waren es rund 342.000 Euro gewesen.
Die freiwilligen Autoren der deutschsprachigen Sektion der Online-Enzyklopädie Wikipedia haben eine Million Einträge erstellt. Noch ist nicht entschieden, wer den Ruhm des millionsten Artikels für sich vereinnahmen kann.
Mit dem Wikireader stellt Openmoko eine Art Wikipedia für die Hosentasche vor. Das kompakte Gerät kommt minimalistisch daher und soll mit nur drei Knöpfen rund 3 Millionen Wikipedia-Artikel erschließbar machen.
Die englischsprachige Wikipedia übernimmt von der deutschen Ausgabe die eingeschränkte Editierbarkeit von Artikeln über lebende Menschen. Damit sollen Falschmeldungen verhindert werden.
Ein Bundesverfassungsrichter fürchtet, dass anonyme Interessengruppen, die Wikipedia-Artikel verfassen, so die öffentliche Meinung manipulieren. Die Verfasser sollten ihr Gesicht offen im Netz zeigen, fordert Udo Di Fabio.
Die Wikimedia Foundation hat 500.000 US-Dollar von der William and Flora Hewlett Foundation erhalten. Damit soll die weitere Arbeit der Organisation hinter der Wikipedia gefördert werden.
Die Zahl der aktiven Autoren, die an der freien Enzyklopädie Wikipedia mitarbeiten, wächst nicht mehr so stark. Und diejenigen, die mehr als 1.000 Änderungen pro Monat in der Web-2.0-Plattform machen, haben immer öfter das letzte Wort: In der Zeit von 2005 bis 2008 stieg die Zahl ihrer monatlichen "Edits" von 1.740 auf 2.095.
Die New York Times hat die Entführung eines Reporters über sieben Monate vor der Welt - und der Wikipedia geheim gehalten. Jetzt hat die Tageszeitung erklärt, wie das mit Hilfe von Wikipedia-Gründer Jimmy Wales und eines Administrators über ein halbes Jahr lang gelungen ist.
Wikimedia hat mit der Umstellung der Lizenzen begonnen. Ab heute stehen alle Inhalte auch unter einer Creative-Commons-Lizenz. Die englischsprachige Wikipedia erhält als erstes neue Nutzungsbestimmungen. Die anderen Projekte sollen bald folgen.
Die englischsprachige Wikipedia will keine neuen Beiträge oder Änderungen von Mitgliedern der sogenannten Scientology Church mehr zulassen. Das Schiedsgericht der Wikipedia entschied, IP-Adressen, die Scientology zugeordnet werden können, zu blockieren.
Die Inhalte aus der Wikipedia und ihren Schwesterprojekten bekommen eine neue Lizenz. Ab Mitte Juni 2009 werden sie zusätzlich unter einer Creative Commons Lizenz, der CC-BY-SA, stehen. Die neue Lizenz vereinfacht die Nutzung der Inhalte aus der Wikipedia in anderen Projekten.
Zwei Künstler aus den USA, die ein Wikipedia-kritisches Projekt betreiben, sollen dieses umbenennen und ihre Domain der Wikimedia Foundation überlassen. Diese sieht durch den Namen Wikipedia Art ihr Markenrecht verletzt.
Die Wikimedia Foundation verbündet sich mit dem Mobilfunkbetreiber Orange. Die Wikipedia-Community würde zu Unrecht für antikommerziell gehalten, sagte ein Wikimedia-Manager.
Die Wikimedia Foundation hat der Nutzung aller ihrer Domains, darunter auch die der Onlineenzyklopädie Wikipedia, durch den Werbeanbieter Phorm widersprochen. Die Analyse des Nutzerverhaltens und die Erstellung von Profilen sei eine Verletzung der Privatsphäre, begründet die Organisation ihren Entschluss.
Die Wikimedia Foundation hat die Nutzer ihrer Projekte zu einer Onlineabstimmung über eine Lizenzerweiterung aufgerufen. Die Inhalte der Wikipedia und anderer Seiten sollen zusätzlich unter eine Creative-Commons-Lizenz gestellt werden. Das soll es vereinfachen, die Inhalte aus den Projekten weiterzuverbreiten.
Der Verein Wikimedia Deutschland wird 250.000 Bilder aus den Beständen der Deutschen Fotothek erhalten. Das bestätigte Sabine Walz, Sprecherin der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB), Golem.de. Die Bilder sollen unter der Creative Commons cc-by-sa freigegeben werden, erklärt Wikimedia.