Nokia hat mit dem 5800 XpressMusic nach langer Zeit wieder ein Mobiltelefon mit Touchscreen-Steuerung vorgestellt. Vor allem mit Musikfunktionen soll der Neuling punkten und Nokia hat parallel dazu einen Musikabo-Dienst angekündigt.
Das Webkit-Team hat seinen Web Inspector deutlich erweitert. Ähnlich wie Firebug soll er Webentwicklern das Leben erleichtern und wartet dazu mit zahlreichen neuen Funktionen auf. Auch ein JavaScript-Debugger und ein Profiler wurden integriert.
Mesa Dynamics hat mit Stainless einen Multi-Prozess-Browser für MacOS X auf Basis von Webkit vorgestellt. Ähnlich wie bei Google Chrome oder Internet Explorer 8 laufen alle Tabs in einem eigenen Prozess ab.
Microsoft und Nokia unterstützen die freie JavaScript-Bibliothek jQuery und integrieren sie in ihre offizielle Entwicklungsplattformen. Die komprimiert nur 15 KByte große Bibliothek vereinfacht vor allem die Manipulation von HTML-Elementen und die Verarbeitung von Ereignissen in JavaScript.
Bereits im März 2008 erreichte Webkit 100 von 100 Punkten im Acid3-Test, nun erfüllt die freie Browser-Engine auch die übrigen Kriterien des Tests. Dazu zählt die flüssige Darstellung von Animationen auf vorgegebener Hardware.
Sechs Wochen hatte Angelo DiNardi darauf gewartet, dass der von ihm entwickelte Google-Mail-Client MailWrangler im App Store veröffentlicht wird. Doch statt der Freigabe gab es eine Ablehnung von Apple. Mit der Begründung, dass MailWrangler die gleichen Funktionen wie der im iPhone enthaltene E-Mail-Client biete - und das die Kunden verwirre.
T-Mobile hat zusammen mit HTC und Google das erste Smartphone auf Basis von Android vorgestellt. Es trägt den Namen G1 und ist mit einem Touchscreen sowie einer Minitastatur ausgestattet. Wie auch auf dem Desktop ist überdeutlich das Google-Konzept zu erkennen, Daten und Applikationen ins Internet auszulagern.
Schneller als SquirrelFish, TraceMonkey und auch Googles V8 ist die neue JavaScript-Engine des Webkit-Teams. Sie trägt den Namen SquirrelFish Extreme, kurz SFX. Neue und altebekannte Konzepte und Ideen, die die JavaScript-Ausführung erheblich beschleunigen, wurden umgesetzt.
Adobe hat eine Betaversion der Adobe Integrated Runtime (AIR) für Linux veröffentlicht. Diese basiert auf AIR 1.1 und bietet nahezu den gleichen Funktionsumfang wie die entsprechenden Versionen für Windows und MacOS X.
Rund drei Wochen nach einer ersten Betaversion hat Google die Browsererweiterung Gears für Safari unter MacOS X offiziell veröffentlicht. Diese unterstützt mehr APIs als noch die Beta.
Einen Tag nach der Ankündigung von Google Chrome steht nun die Betaversion des Browsers als Download bereit. Der Browser wurde nach Herstellerangaben von Grund auf neu entwickelt und soll besonders gut auf die Anforderungen moderner Webapplikationen ausgerichtet sein, wie sie auch Google mit Google Docs oder Google Mail selbst anbietet. Vor allem Sicherheit schreibt Google groß und die neue JavaScript-Engine V8 ist deutlich schneller als die der Konkurrenz.
In Form eines Comics hat Google erste Details zu einem eigenen Browser preisgegeben. Demnach entsteht der Browser im Rahmen des Projekts Google Chrome und basiert auf der Rendering-Engine Webkit, nutzt eine eigene, besonders schnelle JavaScript-Implementierung und wird von Hause aus mit Gears geliefert.
Die Trolltech-Entwickler haben die HTML-Rendering-Engine Webkit in die Windows-CE-Version ihres Anwendungsframeworks Qt integriert. Momentan ist die neue Version nur im Quelltext verfügbar.
Die Optimierungstechnik TraceMonkey soll die Ausführung von Javascript in Firefox drastisch beschleunigen und wird in der kommenden Version des Browsers enthalten sein. In einzelnen Teilbereichen wird JavaScript damit 20- bis 40-mal schneller.
Mozilla-Entwickler haben den Browser Firefox 3 auf das GUI-Toolkit Qt portiert. So soll sich der Browser unter Linux besser in die Desktopumgebung KDE integrieren und langfristig auf Nokias Embedded-Linux Maemo laufen.
Intels erstes "System on a Chip" für Geräte der Unterhaltungselektronik ist fertig. Der Halbleiterhersteller zeigte den Medienprozessor "CE 3100" in einem Samsung-Fernseher in San Francisco. In Zusammenarbeit mit Yahoo bringt das System über Widgets populäre Webanwendungen auf den Fernseher. Es ist dabei sehr einfach über eine Fernbedienung steuerbar.
Openmoko will mehr, als nur ein weiteres Linux-Smartphone bauen. Das Gerät soll komplett offen sein - von der Hardware bis zur Software. Das Modell Neo Freerunner soll auch für Endanwender geeignet sein. Bis dahin gibt es aber noch einiges zu tun.
Das KDE-Projekt hat KDE 4.1 wie geplant veröffentlicht. War KDE 4.0 noch für Entwickler gedacht, soll KDE 4.1 reif genug sein, um von Endanwendern als Desktop-Oberfläche benutzt zu werden. Ein paar der Anwendungen funktionieren jetzt auch unter MacOS X und Windows.
Die Entwicklung des Web geht Google zu gemächlich. Es dauert Jahre, bis neue Standards in den großen Browsern umgesetzt sind, und noch länger, bis ausreichend viele Nutzer diese installiert haben. Das will Google ändern und bastelt selbst am Browser der nächsten Generation.
Die freie Silverlight-Umsetzung Moonlight ist in einer neuen Version erschienen, die von Webkit-Browsern verwendet werden kann. Der "Windowless"-Modus steht weiterhin nur Firefox-Nutzern zur Verfügung.
Apple hat einen Sicherheitspatch für MacOS X 10.4. sowie 10.5. veröffentlicht, um insgesamt 25 Sicherheitslecks zu beseitigen. Viele der Sicherheitslücken lassen sich von Angreifern zum Ausführen von Schadcode ausnutzen. Auch für die Mac-Version von Safari gibt es einen Sicherheitspatch, um einen Fehler zu korrigieren.
Anderthalb Jahre hat es gedauert, jetzt steht die 3er-Version von Firefox als Download bereit - mit kleiner Verzögerung. Die neue Browserversion hat einen deutlich verbesserten Lesezeichenmanager, über den auch der Browserverlauf verwaltet wird. Das beschert neue Komfortfunktionen, die die Arbeit im Web vereinfachen.
Meta soll Webinhalte in Spiele und 3D-Anwendungen bringen. Dabei handelt es sich um einer Portierung von Apples auf KHTML basierender Browser-Engine Webkit, die sich in OpenGL- und andere 3D-Applikationen einbetten lässt. So können im Spiel Inhalte aus dem Web angezeigt werden.
Qt Jambi 4.4 bietet Java-Entwicklern die Funktionen, die Trolltech bereits mit dem C++-Framework Qt 4.4 vorgestellt hat. Dazu gehört die integrierte HTML-Rendering-Engine WebKit.
Das WebKit-Projekt legt zu: Der unter anderem in Apples Safari eingesetzte Unterbau hat eine schnellere JavaScript-Engine spendiert bekommen. Verglichen mit dem Vorgänger soll die neue Engine um den Faktor 1,6 schneller arbeiten. Insbesondere Web-2.0-Anwendungen dürften von den Verbesserungen profitieren.
Der Linux- und Unix-Desktop KDE 4.1 liegt in einer ersten Beta-Version vor. Darin wurden die Funktionen der Desktop-Shell Plasma weiter ausgebaut. Erstmals sind die KDE-Programme auch für Windows und MacOS X erhältlich.
Die neue Version CS4 von Adobe Dreamweaver bringt zahlreiche Neuerungen für Webdesigner und Entwickler: WebKit als Rendering-Engine, einen Code-Navigator mit Überblick, Unterstützung für Ajax- und JavaScript-Frameworks und die Integration von Smart Objects aus der Bildbearbeitung Adobe Photoshop.
Motorola hat das Motodev Studio für die Java-ME-Entwicklung aktualisiert. Die Entwicklungsumgebung basiert auf Eclipse und soll in Zukunft noch in drei weiteren Varianten verfügbar sein. Damit können Programmierer alle von Motorola eingesetzten Handyplattformen abdecken.
Trolltech hat sein Anwendungs-Framework Qt in der Version 4.4 veröffentlicht. Die neue Version enthält einige große neue Funktionen wie die Integration der HTML-Rendering-Engine WebKit und des Multimedia-Frameworks Phonon. Durch das Concurrency-Framework sollen sich Anwendungen leichter für Mehrprozessorsysteme entwickeln lassen.
Mozilla-Entwickler John Resig arbeitet an einem JavaScript-Benchmark namens Dromaeo. Die Test-Suite fasst diverse Einzeltests zusammen und soll letztendlich zu einer einheitlichen JavaScript-Benchmark-Plattform für alle Browser reifen. Dazu arbeitet Resig eng mit allen Browser-Herstellern zusammen.
Trolltech hat einen Release Candidate des C++-Frameworks Qt 4.4 veröffentlicht. Bis zur finalen Version soll es nun nicht mehr lange dauern. Vor allem die Entwickler der Linux- und Unix-Desktop-Umgebung KDE dürften darauf warten.
Wenn die Entwickler eines Mozilla-basierten Browsers ausgerechnet am 1. April bekanntgeben, sie wollten künftig Apples WebKit als Rendering-Engine verwenden, darf man das wohl als unglücklich bezeichnen. So richtig ernst genommen wurde das Epiphany-Team nämlich nicht. Doch offensichtlich meinen die Programmierer des Gnome-Browsers es ernst: In Zukunft soll Epiphany nur noch WebKit unterstützen.
Wenn es um Fehlerbehebungen geht, liegen das Webkit-Projekt von Apple und der norwegische Browser-Hersteller Opera mit ihren Browser-Engines offenbar ganz vorne. Beide Browser haben den Acid3-Test fast bestanden und 100 Punkte erreicht. Nur kleine Fehler sollen die beiden Projekte noch plagen, darunter einige kosmetische und der Umstand, dass der Acid3-Test selbst nicht ganz fehlerfrei ist. Wer jetzt tatsächlich Erster war oder ist, ist derzeit schwer auszumachen.
Der Acid3-Test beinhaltete einen Einzeltest, der von keinem der Browser bestanden wird und auch nicht bestanden werden soll. Das Hauptproblem: Will ein Browser den Test bestehen, besteht die Gefahr, dass zahlreiche Webseiten nicht mehr richtig angezeigt werden können.
Wie gewohnt ist sechs Monate nach Gnome 2.20 eine neue Version der Linux- und Unix-Desktop-Oberfläche erschienen. Gnome 2.22 bietet erstmals einige grafische Effekte. Zusätzlich sind auch neue Programme enthalten. Doch auch unter der Haube gab es größere Änderungen, denn die Entwickler haben mit GVFS den Ersatz für die Altlast GnomeVFS eingeführt.
Das Web Standards Project (WaSP) hat den Acid3-Test fertiggestellt. Insgesamt 100 kleine Tests, die unter anderem in den Bereichen HTML, CSS, SVG, ECMAScript und DOM2 durchgeführt werden, erwarten aktuelle und zukünftige Browser. Noch besteht kein Browser den Test, aber einige Browserentwickler sind schon an der Arbeit, um gefundene Fehler zu korrigieren.
Mit AIR 1.0 und Flex 3.0 hat Adobe seine neue Plattform für so genannte Rich Internet Applications (RIAs) veröffentlicht. Dabei handelt es sich um Webapplikationen, die Techniken wie HTML, CSS, JavaScript und Flash nutzen, aber statt im Browser in einer eigenen Runtime-Umgebung auf dem Desktop ablaufen und so die Vorteile von Web- und Desktop-Applikationen kombinieren sollen.
Die KDE-Entwickler arbeiten nun mit Trolltechs Qt 4.4 als Grundlage. Die Version des Frameworks bietet eine zusätzliche Funktion, auf die einige der KDE-Unterprojekte bereits gewartet haben.
Für die kürzlich von der LiMo Foundation angekündigte Linux-Plattform für Mobiltelefone ist nun auch ein Software Development Kit (SDK) in Arbeit. Das soll verschiedene Werkzeuge liefern, um für die LiMo-Plattform zu entwickeln. Ferner wurden die ersten Geräte angekündigt, auf denen die LiMo-Software laufen wird.
Eine erste Beta-Version des Unix- und Linux-Desktops Gnome 2.22 bietet eine Vorschau auf die Funktionen, an denen die Entwickler derzeit noch feilen. Zu den auffälligsten Änderungen zählt, dass der Webbrowser Epiphany eine neue Rendering-Engine verwendet. Außerdem ist ein neuer VNC-Client Teil der Desktop-Umgebung.
Gut zehn Jahre nach der letzten HTML-Fassung liegt jetzt der erste Entwurf von HTML 5 vor. Die offene und lizenzfreie Spezifikation soll das bestehende HTML um "Rich Web Content" erweitern. Neue Schnittstellen, um zweidimensionale Grafiken zu zeichnen, die bessere Einbettung von Video- und Audioinhalten sowie zahlreiche neue Elemente zur besseren Auszeichnung in HTML-Seiten sind die Besonderheiten von HTML 5.
Schon 2005 sprachen die KDE-Entwickler davon, den Desktop neu erfinden zu wollen. Das neue Desktop-Konzept, Plasma, war der erste Vorbote von KDE 4, das weitere radikale Änderungen an der Architektur des Unix- und Linux-Desktops ankündigte. Nun ist KDE 4.0 verfügbar, die erste Version aus der 4.x-Reihe, die zwar noch nicht alle angekündigten Funktionen, aber zumindest die Grundlagen dafür enthält.
Es hat ein paar Jahre gedauert, bis KDE 4.0 in greifbare Nähe rückte. Doch am heutigen 11. Januar 2008 wurde nun die erste Version der neuen Generation veröffentlicht. Golem.de sprach mit dem von Trolltech bezahlten KDE-Entwickler Aaron Seigo über die Neuerungen.
Alexander Clauss hat die vierte Version seines Webbrowsers iCab fertiggestellt, der vor allem durch zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten auffällt. Das Internettaxi ist einer der ältesten Browser für den Macintosh und nutzt nun die moderne Webkit-Engine, um Webseiten darzustellen.
Das C++-Framework Qt 4.4 ist ab sofort als Technical Preview verfügbar. Diese Version gibt eine Vorschau auf die enthaltenen Funktionen, ist aber noch weit vom fertigen Produkt entfernt. Zu den Neuerungen zählen das integrierte WebKit und Phonon.
Der norwegische Softwarehersteller Trolltech beruft KHTML- und WebKit-Entwickler Lars Knoll in sein Management Team. Als Vice President of Engineering soll Knoll ab sofort die weltweite Entwicklungsorganisation von Trolltech mit Teams in Norwegen, Deutschland und Australien leiten.
Nach der Ankündigung der Open Handset Alliance hat Google nun Details zu seiner Handy-Plattform Android sowie das bereits angekündigte Software Development Kit (SDK) vorgestellt. Damit können Entwickler ab sofort Android-Applikationen erstellen. Android nutzt diverse Open-Source-Technologien und setzt diese zu einer Plattform zusammen.
Die Online-Handelsplattform eBay hat eine Betaversion einer Desktop-Applikation vorgestellt, die auf Adobe AIR basiert. Die "eBay Desktop" getaufte Software macht dabei eigentlich nichts anderes, als die Weboberfläche von eBay selbst - vorausgesetzt sie hätte ein durchgängiges AJAX-Interface-Konzept.
Trolltech wird Apples HTML-Rendering-Engine WebKit in sein C++-Framework Qt integrieren. Ab Qt 4.4 sollen Programmierer so einfach Webfunktionen in ihre Anwendungen einbauen können. Sobald WebKit zu Qt gehört, wird es auch in die Embedded-Variante Qtopia gelangen.
Mit dem E51 erweitert Nokia seine E-Serie um ein weiteres S60-Telefon mit WLAN und HSDPA. Besonders das Lesen und Schreiben von E-Mails soll mit dem E51 vereinfacht werden. Zudem integriert Nokia eine Download-Anwendung, um Zusatzprogramme direkt auf das Telefon installieren zu können.
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