Die Browser-Engine Webkit unterstützt in der aktuellen Entwicklerversion sogenannte 3D-Transforms. Damit lassen sich Elemente auf Webseiten im dreidimensionalen Raum positionieren und in Kombination mit CSS Transitions bewegen.
Ein Browser nach Unix-Philosophie, das ist die Idee hinter Uzbl. Der Browser ist entsprechend minimal gehalten und beschränkt sich auf das Darstellen von Webseiten. Alles andere, und das beinhaltet auch die Eingabe einer URL, wird über externe Scripte abgewickelt.
Qt Software, vormals Trolltech, arbeitet daran, das Script-Backend seines C++-Frameworks Qt auf WebKits JavaScriptCore (JSC) umzustellen. Die Funktionen des QtScript-API sollen dabei erhalten bleiben, nur die Geschwindigkeit soll steigen.
Eine Sitemap gehört eigentlich auf jede Webseite, denn sie erleichtert dem Besucher das Entdecken von Bereichen, die sonst kaum zu finden wären. Die Slickmap von Matt Everson ist eine besonders schlanke Sitemap mit optisch ansprechendem Design.
Für Mozilla ist Firefox 3.5 mehr als eine neue Version, von einem "großen Upgrade für das Web selbst" ist die Rede. Tatsächlich bietet Firefox 3.5 zahlreiche Neuerungen, mit denen sich eine neue Generation von Webapplikationen entwickeln lässt. Neben einer schnelleren JavaScript-Engine sorgen dafür vor allem Funktionen aus HTML 5.
Googles Webbrowser Chrome erhält eine erweiterte Unterstützung für Entwicklerwerkzeuge. So steht nun ein JavaScript-Debugger und -Profiler zur Verfügung.
Mit dem iPhoneOS 3.0 bringt Apple nicht nur neue Funktionen, sondern beseitigt auch 46 Sicherheitslöcher. Während iPhone-Besitzer kostenlos auf die neue Version wechseln können, müssen iPod-Touch-Besitzer bezahlen, um die Sicherheitslücken im Gerät zu schließen.
Mit Titanium Mobile ermöglicht Appcelerator nun auch die Entwicklung von iPhone- und Android-Applikationen mit Web-Technik. Zudem lassen sich mit HTML, CSS und JavaScript Applikationen für Windows, MacOS X und Linux entwickeln.
Apples Browser Safari gibt es ab sofort in der Version 4 für MacOS- und Windowsnutzer. Der neue Browser bringt neue Funktionen für Anwender sowie Webdesigner und soll außerdem schneller arbeiten.
Computex Googles Betriebssystem Android steht auch für die MIPS-Plattform zur Verfügung. Das soll Android den Weg in neue Bereiche ebnen - jenseits von Telefonen. Einige MIPS-Partner zeigen auf der Computex bereits erste Geräte.
Das im Februar 2009 von Sony Ericsson als Studie vorgestellte Symbian-Smartphone Idou hat einen neuen Namen und kommt als Satio auf den Markt. Es besitzt als eines der neuen Topprodukte von Sony Ericsson eine 12,1-Megapixel-Kamera und ist mit Walkman-Funktionen bestückt.
Der von Google entwickelte Browser Chrome steht in der Version 2.0 zum Download bereit. Neben einigen Verbesserungen wurde die JavaScript-Engine V8 optimiert. Die JavaScript-Engine soll schneller sein als in der bisherigen Finalversion des Browsers.
Apple hat für Safari 3.x und die Betaversion von Safari 4.x jeweils ein Update veröffentlicht, um drei gefährliche Sicherheitslecks im Browser zu beseitigen. Alle Sicherheitslücken können dazu missbraucht werden, schadhaften Programmcode auszuführen und Kontrolle über ein fremdes System zu erlangen. Die Fehler betreffen die Windows- und Mac-Version von Safari.
Weit mehr als 50 Sicherheitslücken beseitigt Apple in MacOS X mit einem aktuellen Patch. Viele Komponenten des Betriebssystems weisen Fehler auf, die zur Ausführung von Schadcode missbraucht werden können. Auch in Apples Webbrowser mussten Fehler beseitigt werden.
T-Mobile hat in Deutschland damit begonnen, das Update auf Android 1.5 für das G1 zu verteilen. Damit erhält das G1 einige neue Funktionen, mit denen die Bedienung des Smartphones komfortabler werden soll.
Google hat die Version 1.5 seines Smartphone-Betriebssystems Android zusammen mit dem entsprechenden SDK veröffentlicht. Das Update bringt Android-Geräte einige neue Funktionen.
T-Mobile rüstet sein Android-Smartphone G1 mit einer neuen Version von Googles Betriebssystem aus. Google hatte Android 1.5 Mitte April 2009 angekündigt und eine Vorabversion des Android SDK 1.5 veröffentlicht.
Google gibt einen Ausblick auf die kommende Version seines Handybetriebssystems Android 1.5. Es basiert auf dem Cupcake-Zweig des Android-Projekts und bringt zahlreiche neue Funktionen und APIs.
Appcelerator hat eine dritte Vorabversion von Titanium veröffentlicht. Die Software erlaubt, mit Webtechnik wie HTML und JavaScript plattformunabhängige Desktopapplikationen zu entwickeln. In der PR3 wartet die Software mit verbesserter Python- und Ruby-Unterstützung auf und erstellt automatisch Installationspakete für Windows, Linux und MacOS X.
Der Unix- und Linux-Desktop Gnome ist in der Version 2.26 verfügbar, die wie üblich Verbesserungen quer durch die Komponenten der Software enthält. Dazu zählen eine Videochatfunktion in Empathy und eine bessere Exchange-Anbindung für Evolution. Andere geplante Funktionen wurden verschoben.
Googles Browser Chrome geht in die nächste Betaphase. Die neue Betaversion wartet mit einer deutlich schnelleren JavaScript-Enginge sowie neuen Funktionen auf, die die freie Rendering-Engine WebKit mitbringt.
Mit einer Studie will Microsoft belegen, dass der kommende Internet Explorer 8 zu den schnellsten Browsern am Markt gehört. Dabei konzentriert sich Microsoft auf die Messung der Ladezeit realer Webseiten und vergleicht eine Vorabversion des IE8 mit älteren stabilen Versionen von Chrome und Firefox.
Nokia hat eine neue Vorabversion des C++-Frameworks Qt für die Smartphone-Plattform S60 veröffentlicht. Die neue Version basiert auf Qt 4.5. Qt-Anwendungen sollen sich jetzt wie native S60-Programme verhalten.
Das JavaScript-Framwork Qooxdoo wartet in der Version 0.8.2 mit einem Inspektor genannten Debugging-Werkzeug auf, das sich an Firebug orientiert, aber unabhängig vom Browser funktioniert. Die Bibliothek bietet weitere nennenswerte Veränderungen.
Die freie Browser-Engine WebKit betritt neues Territorium: Genuitec hat mit WebKit for SWT 0.5 die Engine als eingebettete Java-Komponente veröffentlicht, Nokia liefert WebKit mit seiner aktuellen C++-Bibliothek Qt in einer besonders schnellen Variante aus.
Nokia hat die neue Version 4.5 des C++-Frameworks Qt veröffentlicht. Es ist die erste Version, die unter der LGPL steht. Passend dazu ist die IDE Qt Creator in der Version 1.0 erschienen und es gibt jetzt ein Qt SDK, das eine komplette Qt-Entwicklungsumgebung einrichtet. Nokia öffnet die Qt-Infrastruktur und lässt Beiträge von externen Entwicklern zu.
Nach einjährigem Betatest hat das kanadische Unternehmen Torch Mobile den WebKit-Browser Iris für Windows Mobile veröffentlicht. Damit haben Besitzer eines Windows-Mobile-Geräts nun eine größere Auswahl an Browsern und sind nicht mehr auf den Internet Explorer oder auf Opera Mobile angewiesen.
Apple hat eine öffentliche Betaversion seines Browsers Safari 4 veröffentlicht. Die neue Version wartet mit wesentlichen Neuerungen auf, die im Rahmen des Webkit-Projekts entstanden sind. Dazu zählt unter anderem eine deutlich schnellere JavaScript-Engine, die Apple Nitro nennt, sowie Elemente aus HTML 5 und CSS 3.
Dem Google-Handy Magic von Vodafone fehlt im Vergleich zum G1 von T-Mobile eine echte Tastatur. Dadurch ist der Neuling dünner als das erste Android-Gerät. Und es gibt noch mehr Unterschiede zwischen den beiden ersten Android-Smartphones.
Das vor einem Jahr auf dem Mobile World Congress in Barcelona erstmals vorgestellte Nüvifone konnte dieses Jahr das erste Mal ausprobiert werden. Das Nüvifone G60 arbeitet mit Linux und setzt den Schwerpunkt auf Navigation, so dass entsprechendes Kartenmaterial mitgeliefert wird.
Bitstream startet zum Mobile World Congress 2009 eine öffentliche Betaversion seines Handybrowsers Bolt. Bolt tritt unter anderem gegen Opera Mini an, läuft auf Java-fähigen Handys, Blackberrys sowie Windows Mobile und kann Flash-Videos abspielen.
Mit Bespin hat Mozilla einen freien Code-Editor im Browser vorgestellt. Die Software ist in JavaScript geschrieben und lässt sich von Entwicklern weitgehend an die eigenen Bedürfnisse anpassen.
Google hat seiner JavaScript-Engine V8, die im Browser Chrome zum Einsatz kommt, eine neue Implementierung Regulärer Ausdrücke verpasst. Irregexp ersetzt JSCRE.
Das G1 ist das erste Google-Telefon auf dem deutschen Markt, T-Mobile beginnt am 2. Februar 2009 mit dem Verkauf. Im Test musste das Android-Smartphone die Vorzüge der neuen Plattform unter Beweis stellen.
Mit einem Paukenschlag hat Palm das Jahr 2009 eingeläutet und gezeigt, dass der ehemalige PDA-Primus dem Mobilfunkmarkt neue Impulse bescheren kann. Palms neues WebOS ist zusammen mit dem Pre-Smartphone die spannendste Neuentwicklung im Handysegment seit Apples iPhone.
In Deutschland bringt T-Mobile exklusiv das Google-Handy G1 im Februar 2009 auf den Markt. Das Android-Smartphone zeichnet sich durch enge Anbindung an die Dienste von Google aus und ist mit einem Touchscreen sowie einer QWERTZ-Tastatur versehen.
Ein einfaches JavaScript-Framework zur Entwicklung mobiler Webapplikationen soll XUI sein. Andere Bibliotheken wie Prototype, MooTools, YUI, Ext und auch jQuery seien auf mobilen Endgeräten zu langsam, meinen die Entwickler.
In der Entwicklerversion von Google Chrome 2.0 wurden vier neue Funktionen integriert. Die kommende Chrome-Version bietet Profile, eine automatische Vervollständigung von Formularfeldern, eine neue Zoomfunktion sowie eine Autoscroll-Option. Außerdem wurde eine Unterstützung für Greasemonkey-Scripts integriert.
Auf der CES 2009 in Las Vegas hat Palm der Öffentlichkeit erstmals den Nachfolger von PalmOS vorgestellt. Das Smartphone-Betriebssystem von Palm heißt WebOS und besitzt eine enge Verzahnung mit Internetdiensten. Das erste WebOS-Smartphone trägt den Namen Pre.
Das Web entwickelt sich zu einer Plattform für Anwendungen. Dank JavaScript-Engines, die dramatisch schneller werden, dank der neuen Möglichkeiten von HTML 5 und der Einbindung in soziale Netze, bekommt Windows neue Konkurrenz. Denn das Betriebssystem verliert seine Bedeutung als Plattform für Anwendungen.
Einige Entwickler haben Googles Android-Plattform innerhalb von vier Stunden auf einem Netbook zum Laufen gebracht. Sie gehen davon aus, dass sich ein Android-Netbook in kurzer Zeit auf den Markt bringen lässt und Google auf mehr als nur den Handymarkt abzielt.
Qt Software hat eine neue Beta der Entwicklungsumgebung Qt Creator sowie des Qt-Frameworks in der Version 4.5 veröffentlicht. Die IDE ist erstmals im Quelltext als Open Source verfügbar. Qt 4.5 unterstützt 64-Bit-Macs.
Adobe hat ein größeres Update für AIR veröffentlicht. Erstmals steht Adobes Framework für auf Flash und HTML basierende Desktopapplikationen auch für Linux in einer Final-Version zum Download bereit.
Webapplikationen auf den Desktop bringen, das will auch Appcelerator und macht mit Titanium Adobes AIR oder Microsofts Silverlight Konkurrenz. Allerdings setzt Appcelerator dabei konsequent auf Offenheit, Webstandards und Open Source.
Der japanische Browser Lunascape bietet drei Renderingengines in einem Paket. Er kombiniert die Stärken der modernen Browser Firefox und Safari mit der Kompatibilität des Internet Explorers zu alten Webseiten. Dabei lässt sich jederzeit zwischen den verschiedenen Browserengines hin- und herschalten.
Mit Cruz hat Fluid-Autor Todd Ditchendorf einen neuen Webbrowser vorgestellt, der auf eine offene Plugin-Architektur setzt. Selbst der Browser ist ein Plugin.
Am Mittwoch, dem 22. Oktober 2008, liefert T-Mobile in den USA mit dem G1 das erste Android-Smartphone aus. Ab heute ist, wie von Google angekündigt, das Betriebssystem im Quelltext als Open Source verfügbar.
Nokia hat mit dem 5800 XpressMusic nach langer Zeit wieder ein Mobiltelefon mit Touchscreen-Steuerung vorgestellt. Vor allem mit Musikfunktionen soll der Neuling punkten und Nokia hat parallel dazu einen Musikabo-Dienst angekündigt.
Das Webkit-Team hat seinen Web Inspector deutlich erweitert. Ähnlich wie Firebug soll er Webentwicklern das Leben erleichtern und wartet dazu mit zahlreichen neuen Funktionen auf. Auch ein JavaScript-Debugger und ein Profiler wurden integriert.
Mesa Dynamics hat mit Stainless einen Multi-Prozess-Browser für MacOS X auf Basis von Webkit vorgestellt. Ähnlich wie bei Google Chrome oder Internet Explorer 8 laufen alle Tabs in einem eigenen Prozess ab.
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