Apple verzögert die Herausgabe des Quellcodes zweier Webkit-Bestandteile des iOS 4.3 seit fast zwei Monaten. Die Bibliotheken Webcore und Javascriptcore stehen unter der LGPL und der BSD-Lizenz.
Thomas Fuchs hat mit MicroJS eine Sammlung von Micro-Frameworks in Javascript gestartet. Die dort versammelten Bibliotheken decken nur wenige Funktionen ab, sind aber allesamt weniger als 5 KByte groß.
Opera hat unter dem Namen Dragonfly eine Sammlung von Entwicklerwerkzeugen veröffentlicht. Ähnlich wie Firebug oder der Inspector des Webkit-Projekts soll Dragonfly Webdesignern und Entwicklern das Leben leichter machen.
Todd Ditchendorf hat nach dreieinhalb Jahren die finale Version 1.0 seines Browserbaukastens Fluid veröffentlicht, mit der unter Mac OS X websitespezifische Anwendungen erzeugt werden, die als separate Programme lauffähig sind.
Apple hat mit iTunes 10.2.2 eine aktualisierte Version seiner Mediensoftware für Windows und Mac OS X veröffentlicht, die zahlreiche Fehlerbehebungen bei der Synchronisation mit mobilen Geräten enthält.
Mit der neuen Symbian-Version "Anna" hat Nokia auch seinen Smartphone-Webbrowser überarbeitet. Die mobile Internetnutzung soll damit schneller und bequemer werden.
Einem Entwickler ist es gelungen, eine lauffähige Version von Qt samt Webkit-Engine mit Clang zu kompilieren. Damit könnte Qt künftig auch dort eingesetzt werden, wo Entwickler den unter der GPL stehenden Compiler GCC nicht verwenden wollen, etwa unter BSD.
Wer für das jüngst erschienene Gnome 3 entwickeln will, der findet eine umfassende Einleitung und einen Überblick über die benötigten Werkzeuge auf einer Webseite speziell für Programmierer.
Mozilla hat den Support für Gecko-Embedding eingestellt. Der auf der Gecko-Engine basierende Camino-Browser gerät damit in Bedrängnis und dementsprechend bereiten sich die Entwickler auf einen Wechsel vor.
Mit Canvas und WebGL bieten moderne Browser vielfältige Möglichkeiten, um 2D- und 3D-Animationen im Browser darzustellen, was aber leicht den Stromverbrauch erhöhen kann. Dem will Google mit Chrome künftig entgegenwirken und orientiert sich dabei an einer Idee von Mozilla.
Firefox 4 ist praktisch fertig. Im aktuellen Release Candidate wurden keine groben Fehler gefunden, so dass dieser wohl ohne Änderungen als Final-Version veröffentlicht wird. Zeit, sich die zahlreichen großen und kleineren Neuerungen von Mozillas neuem Browser anzusehen.
Apple hat einige Fehler in seinem Browser Safari behoben. Das Update auf Version 5.0.4 soll vor allem für mehr Stabilität sorgen - sowohl bei der Darstellung von Webseiten als auch beim Druck und den Browser-Plugins.
Mit iOS 4.3 gibt es wenige, aber dafür um so brauchbarere Neuerungen. Das iPhone 4 wird zum handlichen WLAN-Router, das iPad bekommt die ursprüngliche Funktion des Schiebeschalters zurück und die Privatfreigabe erspart zuweilen lästiges Synchronisieren von iOS-Geräten.
Mit Wallaby hat Adobe eine erste Testversion eines Flash-zu-HTML5-Konverters veröffentlicht. Damit sollen sich komplexe Flash-Animationen in HTML5 umwandeln und auf Geräten mit Webkit-Browsern abspielen lassen.
Nokia verkauft sein Geschäft mit kommerziellen Qt-Lizenzen und dem zugehörigen Support an Digia, will aber weiterhin in die Entwicklung von Qt investieren.
Die Khronos Group hat ihren Standard für hardwarebeschleunigte 3D-Grafik im Web freigegeben: WebGL 1.0 wird von Apple, Google, Mozilla und Opera unterstützt, lediglich Microsoft setzt den 3D-Standard bisher nicht um.
Google hat seine Chrome Developer Tools überarbeitet, um Entwicklern bessere Informationen an die Hand zu geben. So zeigt Chrome nicht, was die Rendering-Engine interpretiert hat, sondern was wirklich vom Server ausgeliefert wurde.
Das HP-Unternehmen Palm hat mit dem Pre3 ein neues WebOS-Smartphone vorgestellt, das deutlich größer als die bisherigen Pre-Modelle ist. Dafür erhält der Nutzer einen 3,58 Zoll großen Touchscreen. Der Neuling hat einen 1,4-GHz-Prozessor und eine aufschiebbare QWERTZ-Tastatur.
Palm stellt als HP-Unternehmen mit dem Veer ein besonders kompaktes WebOS-Smartphone vor. Trotzdem muss nicht auf Komfortfunktionen wie eine aufschiebbare QWERTZ-Tastatur und WLAN-n verzichtet werden.
Die Khronos Group hat einen letzten Entwurf für WebGL veröffentlicht. Der 3D-Standard soll hardwarebeschleunigte 3D-Grafik im Browser ermöglichen.
RIM hat eine Betaversion der Blackberry Webworks Platform veröffentlicht. Damit sollen Webentwickler künftig Applikationen für RIMs Tablet Blackberry Playbook entwickeln können. Zudem stellte RIM neue APIs für seine Smartphone-Plattform vor.
Beliebige Teile einer Webseite sollen sich künftig im Vollbildmodus darstellen lassen, nicht nur Videos. Webkit bietet als erste Browserengine in den aktuellen Entwicklerversionen eine entsprechende Unterstützung, andere werden folgen.
In der neuen Version 2.4 von GnuCash setzt das Entwicklerteam nicht mehr auf die Gtk-HTML-Engine, sondern nutzt für die Ausgabe Webkit. Zudem verwendet die Software die Datenbanken MySQL, PostgreSQL oder SQLite als Backend.
Die US-Online-Bibliothek Netflix hat im November 2010 ihr Angebot für Sony Playstation 3 überarbeitet. Die neue Bedienoberfläche wurde dabei komplett in HTML5 realisiert und die Browserengine Webkit dazu auf Sonys Spielekonsole portiert.
Apple beseitigt einige Fehler in seinem Browser Safari. Die Updates auf Safari 5.0.3 und 4.1.3 schließen insgesamt 27 Sicherheitslücken in dem Browser. 24 der Sicherheitslücken eignen sich, um Code auf Opfersystemen einzuschleusen.
Der mobile Browser Skyfire 2.0 steht ab sofort wieder in Apples US-App-Store fürs iPhone zum Download bereit. Der Browser kann über einen Proxy-Dienst in Webseiten eingebettete Flash-Videos abspielen.
Mozilla hat eine zweite Beta seines mobilen Browsers Firefox 4 für Android und Maemo veröffentlicht. Die neue Version ist deutlich schneller und verfügt über ein gründlich überarbeitetes Userinterface.
Das W3C rückt von den Ergebnissen seiner offiziellen HTML5-Testsuite ab. Microsoft hatte PR-wirksam darauf hingewiesen, dass der Internet Explorer 9 darin besser abschnitt als die Konkurrenz, sehr zu deren Missfallen.
Mit der Schlagzeile Flash fürs iPhone hat der mobile Browser Skyfire in den vergangenen Tagen Aufregung verursacht, obwohl er noch gar nicht erschienen war. In der Nacht zum Donnerstag war es dann so weit und Skyfire 2.0 wurde im App Store freigeschaltet, um wenige Stunden danach vom Entwickler wieder zurückgezogen zu werden.
Zusammen mit Google arbeitet Adobe an neuen Möglichkeiten für Textlayouts mit Hilfe von HTML und CSS. Dazu wurde die Webkit-Engine um neue Funktionen erweitert, von denen Adobe hofft, dass sie es in die Standards des W3C schaffen werden.
Nach rund 10 Millionen Downloads der Betaversion des Internet Explorer 9 reicht Microsoft eine sechste und letzte Platform Preview des Browsers nach. Damit unterstützt der Browser nun auch 2D-Transforms aus CSS3 und ist nochmals schneller.
Mit dem Blackberry Bold 9780 hat Research In Motion (RIM) nach dem Blackberry Torch ein weiteres Smartphone mit Blackberry 6 vorgestellt. Der Neuling besitzt wie sein Vorgänger keinen Touchscreen, wie es beim Torch-Modell der Fall ist.
In den vergangenen Jahren versuchte Microsoft mit dem betagten Windows Mobile gegen die Konkurrenz von iPhone und Android anzukämpfen - ohne Erfolg. Nun soll Windows Phone 7 wieder Terrain zurückerobern. Dabei setzt Microsoft auf eine spezielle Bedienoberfläche, die in der Praxis ihr Können beweisen muss.
Nokia ändert seine Entwicklerstrategie und setzt künftig ausschließlich auf Qt. Symbian tritt in den Hintergrund. Über konkrete Versionen wie Symbian^3 und Symbian^4 will Nokia nicht mehr sprechen.
Apps, die auf jedem Gerät laufen, kostenlos oder kostenpflichtig, und die über App Stores oder direkt von ihren Entwicklern verteilt werden. So in etwa stellt man sich bei Mozilla eine offene App-Plattform vor. Eine entsprechende Definition samt Prototyp wurde veröffentlicht.
Rund sechs Wochen nach Veröffentlichung von Chrome 6 legt Google wie angekündigt die stabile Version von Chrome 7 nach. Neben zahlreichen Fehlerkorrekturen bietet die neue Version Neuerungen bei HTML5 und beim Blocken von Cookies.
Gary Kovacs wird Nachfolger von John Lilly als Chef der Mozilla Corporation, die zur gleichnamigen Stiftung gehört und den Browser Firefox entwickelt.
Updates ohne Ende: Der Start des WeTab verlief holperig. Seit dem Verkaufsstart wurde das System dreimal nachgebessert, weitere Aktualisierungen sollen folgen. Das WeTab funktioniert zwar, entscheidende Funktionen fehlen oder aber sind unvollständig. Der einstige iPad-Killer ist eine Baustelle.
Nach dem offenen Videoformat WebM stellt Google mit WebP ein neues Bildformat vor. Es soll Jpeg ersetzen und dank besserer Kompression und damit verringertem Bandbreitenbedarf das Web schneller machen.
Mozilla will seine mobile Applikation Firefox Home, die derzeit für das iPhone erhältlich ist, auf weitere Betriebssysteme und Geräte bringen. Einem eigenen Browser für Apples Smartphone erteilte Mozilla wieder einmal eine deutliche Absage.
Research In Motion (RIM) hat auf seiner Blackberry Devcon 2010 wie erwartet ein eigenes Tablet vorgestellt. Beim Blackberry Playbook setzt RIM auf ein neues Betriebssystem namens Blackberry Tablet OS, das auf dem Mikrokernel Neutrino von QNX basiert und mit einer freien Entwicklungsplattform geliefert wird.
Apples Zugeständnisse bei den iOS-Entwickler-Richtlinien und für iPhone-Reparaturen in der EU haben die EU-Kommission versöhnt. Zwei gestartete Voruntersuchungen gegen den US-Konzern werden gestoppt.
Mit leichter Verspätung wird das WeTab an Vorbesteller ausgeliefert. Ein erster Eindruck von Golem.de vom fertigen Gerät: Das Tablet wirkt solide und funktioniert recht gut. Kritikpunkte gibt es dennoch, auch wenn ein erstes Update einige Funktionen nachliefert.
Thomas Fuchs hat mit Zepto.js ein minimales Javascript-Framework speziell für mobile, auf Webkit basierende Browser veröffentlicht, wie sie auf iPhone und iPad, Android-Smartphones und in Palms WebOS zum Einsatz kommen.
Die Browser-Engine Webkit unterstützt seit kurzen die Script-Attribute async und defer. Mit den mit HTML5 eingeführten Attributen soll sich das Laden von Webseiten beschleunigen lassen.
Dell hat den Android-Code für das Smartphone Streak veröffentlicht. Zuvor hatten sich Anwender beschwert, dass der Quellcode trotz GPL noch nicht öffentlich verfügbar war.
Mozilla ist mit Jägermonkey auf dem richtigen Weg, um bei der Javascript-Geschwindigkeit wieder zur Konkurrenz aufzuschließen. Das belegen aktuelle Benchmarks, die Mozilla-Entwickler Rob Sayre veröffentlicht hat.
Apple passt mit sofortiger Wirkung seine iOS-Entwickler-Richtlinien an und zieht einige Anfang 2010 eingeführte Einschränkungen zurück. Zudem veröffentlicht Apple erstmals seine internen Richtlinien für die Zulassung zum App Store.
Das Ubuntu-Team hat die einzige Betaversion von Ubuntu 10.10 alias Maverick Meerkat veröffentlicht. Die nächste Ubuntu-Version wird mit einem überarbeiteten Installer und einem neuen Softwarecenter erscheinen.
Genau zwei Jahre nach Veröffentlichung der ersten Chrome-Beta hat Google seinen Browser in der Version 6 veröffentlicht. Der Browser ist schneller und verfügt über ein vereinfachtes Userinterface.
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