Das Kürzel "VoIP" steht für die Übertragung von Sprache über das Internet Protokoll, also "Voice over IP" (VoIP), z.B. um Telefongespräche über ein IP-Netz wie das Internet abzuwickeln. Die Sprache wandert wie auch andere Daten über das Internet, bis sie ggf. in das normale Telefonnetz geleitet wird, um so auch herkömmliche Festnetzanschlüsse zu erreichen. Die Technik verspricht auf Seiten der Anbieter erhebliche Kosteneinsparungen gegenüber herkömmlichen Netzen und fasst mit zunehmender Breitband-Durchdringung auch verstärkt im Endkundengeschäft Fuß.
Die Berliner Regierung hat einen Trojaner zur Quellen-Telekommunikationsüberwachung bei der Firma Syborg bestellt. Die Piratenpartei hielt dagegen, dass Behörden bereits einen richterlichen Beschluss an VoIP-Anbieter wie Skype schicken und dann mithören könnten.
Die aktuelle Entwicklerversion von Googles Browser Chrome unterstützt WebRTC. Zusammen mit Mozilla und Opera arbeitet Google an dieser Schnittstelle zur Echtzeitkommunikation im Web. Damit lassen sich Webapplikationen für VoIP, Chat und Videotelefonie entwickeln.
Das Speedphone 700 der Telekom ist lieferbar. Das Android-basierte WLAN-Telefon ist auch zum E-Mail-Schreiben und Websurfen gedacht.
Die Bundesregierung lässt beim Bundeskriminalamt die Software Finspy testen. Sie liest zum Abhören von Voice-over-IP-Gesprächen den Audiostream eines Computers direkt aus dem Kopfhörer und dem Mikrofon aus.
Das Galaxy S Wifi 3.6 ist der kleinste und günstigste der drei Android-Mediaplayer von Samsung ohne UMTS-Modem. Er verfügt auch bloß über einen Monolautsprecher.
Microsoft-Konzernchef Ballmer wird bei den Beschäftigten immer unbeliebter. Das geht so weit, dass der Aufsichtsratsvorsitzende Bill Gates öffentlich zu Spekulationen Stellung nimmt, er würde an die Unternehmensspitze zurückkehren.
Von einem Android-Gerät lassen sich mit der neuen Skype-Version Fotos und Videos direkt an andere Skype-Nutzer versenden. Zudem soll Skype 2.6 nun sparsamer mit dem Akku umgehen.
Die Erkenntnis, dass GSM-Netze nicht sicher sind, hat sich zumindest bei IT-Sicherheitsexperten durchgesetzt, aber viel bewegt hat sich nicht, resümiert der an den GSM-Hacks maßgeblich beteiligte Harald Welte. Derzeit befasst er sich mit der Sicherheit von Satellitentelefonen.
AVM liefert die Fritzbox 6840 LTE aus. Sie kostet 330 Euro und ist die erste Fritzbox für einen Breitbandzugang über LTE.
Aus Skype können nun auch Facebook-Nutzer angerufen und mit ihnen Videotelefonate geführt werden, sofern sie die Skype 5.4. Beta für Mac oder Skype 5.7 Beta für Windows installiert haben.
Der Berliner VoIP-Spezialist Snom stellt zwei neue SIP-Telefone vor, das Snom 720 und das Snom 760. Die Geräte richten sich vor allem an Vieltelefonierer.
Skype hat Skypekit for Desktop 4.02 veröffentlicht. Damit können andere Anwendungen auf die Videotelefoniefunktionen von Skype zugreifen - auch unter Mac OS X und Linux.
Der Skandal um den Staatstrojaner für die Onlinedurchsuchung weitet sich immer weiter aus. Jetzt hat der Chaos Computer Club (CCC) eine neuere Version der Malware untersucht. Mit fast dem gleichen Ergebnis wie bei der ersten Enthüllung.
Der Chef der Piratenpartei geht davon aus, dass die illegalen Funktionen des Staatstrojaners für die Onlinedurchsuchung bewusst versteckt wurden. Der Verfassungsbruch sei mit voller Absicht geschehen.
Der Auslandsgeheimdienst BND verfügt wohl über eine Auswahl von Staatstrojanern mit weiteren illegalen Fähigkeiten. Diese Software soll der Geheimdienst auch an andere Behörden weitergegeben haben.
Ein Anbieter von Antivirensoftware soll den Staatstrojaner so angepasst haben, dass der Angriff nicht angezeigt wurde. Das geht aus einem unbestätigten Medienbericht hervor.
Während über den Einsatz der illegalen Funktionen des Staatstrojaners weiter Unklarheit herrscht, geht der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages zum Gegenangriff über. Der Chaos Computer Club habe sich mit der Veröffentlichung der Binärdateien möglicherweise strafbar gemacht, heißt es in einem Gutachten.
Piratenpartei-Chef Sebastian Nerz erwartet von der Münchner Staatsanwaltschaft Gerechtigkeit in der Klage gegen Innenminister Joachim Herrmann.
Der Staatstrojaner wurde aus Bayern an andere Bundesländer verteilt. Brandenburg will Backdoor:W32/R2D2.A von einer Bundesbehörde erhalten haben.
Die vom Chaos Computer Club veröffentlichte staatliche Trojanersoftware ist echt. Das hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann erklärt. Allerdings könne es sich aber um eine reine Testversion handeln. Der CCC bestreitet das und behauptet, der Trojaner sei über zwei Jahre im Einsatz gewesen.
Der vom Chaos Computer Club veröffentlichte Staatstrojaner könnte von der Firma Digitask stammen. Der Hersteller "spezieller Sicherheits- und Kommunikationslösungen für Behörden" soll bereits den Bayerntrojaner entwickelt haben.
Eine neue Software soll Betreiber virtueller Telefonanlagen vor Datendiebstahl und Gebührenbetrug schützen. Entwickelt wurde sie von der Hochschule Darmstadt und Toplink. Sie soll 2012 veröffentlicht werden.
Steve Ballmer wird vom Aufsichtsrat mit einer Bonuskürzung bestraft. Grund sind Leistungsschwächen im Bereich Tablets und bei Windows Phone 7.
Skype hat seine Android-App überarbeitet. Ab der Version 2.5 unterstützt sie Videogespräche auf weiteren Smartphones und verbessert die Kompatibilität zu Bluetooth-Headsets.
Skype-Videotelefonate mit iPhone-Nutzern sollen durch Entwacklung künftig eine bessere Qualität haben. Außerdem können iPhone-, iPad- und iPad-2-Nutzer nun Bluetooth-Headsets mit den Skype-Apps nutzen.
Meg Whitman wird den Kurs von Léo Apotheker bei HP fortsetzen. Auftragshersteller in Taiwan erwarten dagegen, dass die Ausgründung der PC-Sparte rückgängig gemacht wird.
Google wird in Europa bald seinen Dienst Google Voice anbieten. Derzeit laufen noch interne Tests, sagte ein Manager auf dem European Pirate Summit.
Mozilla will Funktionen zur Echtzeitkommunikation auf Basis von Googles Open-Source-Projekt WebRTC in sein Kommunikationsprojekt Rainbow und dieses später in Firefox integrieren, kündigt Anant Narayanan von den Mozilla Labs an.
Congstar bietet mit Smart 100 einen Tarif für Smartphone-Besitzer an. Der Tarif umfasst 100 Freiminuten, eine SMS- und Datenflatrate innerhalb Deutschlands. Dafür fallen monatlich 20 Euro an. Außerdem gibt es eine neue Option für den 9-Cent-Tarif.
Mit der neuen Version 2.1 von Skype für Android lässt sich die Videotelefonfunktion auf Geräten mit Android 2.2 nutzen, allerdings nur mit Einschränkungen. Komfortable Videotelefonfunktionen erfordern zwingend Android 2.3 alias Gingerbread.
Skype ist nun auch auf das iPad angepasst worden. Auf dem iPad 2 sind damit zudem Videotelefonate möglich.
Für die Windows-Plattform ist Skype 5.5 erschienen. Damit kann mit Facebook-Kontakten gechattet werden. Dabei haben die Skype-Entwickler unsauber gearbeitet und gefährliche Sicherheitslücken in die Software integriert.
Skype arbeitet an der Beseitigung einer kürzlich in Skype für Windows entdeckten Sicherheitslücke. Mittels der Cross-Site-Scripting-Schwachstelle (XSS) könnten Angreifer Nutzerprofile zum Aufruf von schadhaften Webseiten oder Schadcode verwenden.
Techcrunch will von einem Insider erfahren haben, dass Facebook an einer sehr engen Einbindung von Skype arbeitet. Mit über 750 Millionen Mitgliedern könnte Facebook Microsofts proprietärem Videochat- und VoIP-Dienst - zu deutlich mehr Nutzern verhelfen.
Forscher der Duke University im US-Bundesstaat North Carolina haben mit Android-Smartphones eine Methode zum Stromsparen bei WLAN-Verbindungen entwickelt. Das "Sleepwell" genannte Verfahren benötigt keine Änderungen an den WLAN-Protokollen.
Die Androidversion von Skype kann nun auch für Videotelefonate verwendet werden. Skype 2.0 für Android hat außerdem eine neu gestaltete Bedienoberfläche erhalten.
KPN, Vodafone und Deutsche Telekom dürfen VoIP und Messaging in ihren Mobilfunknetzen in den Niederlanden nicht mehr blockieren oder mit Gebühren belegen. Ein entsprechendes Gesetz für Netzneutralität hat das Parlament verabschiedet.
Speziell für Jugendliche und junge Erwachsene hat Vodafone den Prepaid-Tarif Callya Smartphone Fun gestartet. Für Nutzer unter 18 Jahren kostet der Tarif monatlich 9,99 Euro, danach steigt der Monatspreis auf 14,99 Euro.
Derzeit ist keine Anmeldung bei Skype möglich, so dass der Dienst nicht nutzbar ist. Erst kürzlich ist Skype ausgefallen, diesmal soll der Fehler bis etwa 15:30 Uhr beseitigt sein.
Skype will gegen die vom russischen Programmierer Efim Bushmanov per Reverse Engineering entwickelte Open-Source-Implementierung des Skype-Protokolls vorgehen, wie das Unternehmen ankündigt.
Per Reverse Engineering hat der russische Programmierer Efim Bushmanov das Protokoll der VoIP-Software Skype entschlüsselt und als Open Source veröffentlicht.
Mit WebRTC hat Google ein HTML5-Framework für Echtzeitkommunikation unter einer BSD-ähnlichen Lizenz veröffentlicht. WebRTC bietet einfache HTML- und Javascript-APIs für die Entwicklung von webbasierten Videotelefonie- und SIP-Anwendungen.
Computex 2011Asus zeigt auf der Computex auch ein neues 7-Zoll-Tablet mit Android 3.0 alias Honeycomb. Das Eee Pad Memo 3D bietet auch eine Stifteingabe, ein Bluetooth-Headset und eine räumliche Darstellung ohne 3D-Brille.
Skype-Anwendern wird derzeit eine Windows-Software zur Installation angeboten. Auch wenn Nutzer diese ablehnen, installiert sich die Software und lässt sich auch nicht ohne weiteres wieder löschen.
Skype für Mac ist nun ebenfalls in einer neuen Version erschienen. Sie beseitigt Loginprobleme und Abstürze wegen einer fehlerhaften Konfigurationsdatei.
Ein neuer Skype-Client für Windows-Nutzer hilft gegen Loginprobleme. Eine Version für Mac OS X soll heute folgen.
Mit einer Fehlermeldung haben sich Skype-Clients weltweit verabschiedet. Die Abstürze resultierten offenbar aus Serverproblemen - Skype bestätigte mittlerweile auch offiziell Login-Probleme.
Der bekannte Hedgefonds-Manager David Einhorn hat öffentlich die Ablösung von Steve Ballmer bei Microsoft verlangt. Ballmer habe Managementqualitäten wie Charlie Brown von den Peanuts, sagte er.
Digium stellt sein Skype-Plugin für Asterisk zum 26. Juli 2011 ein, nachdem sich Skype entschieden hat, die Zusammenarbeit nicht fortzusetzen.
Eine freie Alternative zu Skype soll GNU Free Call der Free Software Foundation werden: Version 1.0 des GNU SIP Witch Server ist fertig, eine erste Version des passenden Clients wurde ebenfalls veröffentlicht.