Von der Open-Source-Applikation VLC Media Player ist eine neue Version erschienen, die mit bestehenden Sicherheitsproblemen des Webinterfaces sowie einigen anderen Elementen des Programms Schluss macht. Der VLC Media Player 0.8.6e ist ab sofort erhältlich.
Im Sommer 2007 wurde ein Sicherheitsleck im VLC Media Player an die Entwickler gemeldet, der in der aktuellen Programmversion bislang nicht beseitigt wurde. Angreifer können darüber im schlimmsten Fall schadhaften Programmcode ausführen.
Mit einem kleinen Versionssprung von 0.8.6a zu 0.8.6b haben sich die Videolan-Entwickler auf Fehlerbehebungen und kleinere Verbesserungen konzentriert. Insbesondere beim Abspielen von Videos unter MacOS X sowie unter Windows Vista soll der VLC Media Player nun stabiler arbeiten.
Der Media Player VLC ist in der Version 0.8.6 erschienen, die vor allem weitere Codecs unterstützt. Dazu zählt die native Unterstützung von Windows Media Video 9. Für MacOS X steht nun auch ein Universal Binary zum Download bereit. VLC ist auch die Basis von Google Video.
Die Abspielsoftware VLC Media Player ist jetzt in Version 0.8.5 erschienen und bringt unter anderem in der entsprechenden Version eine native Unterstützung für Mac-Intel-Rechner mit. Außerdem unterstützt die neue Version DV von Digitalkameras per FireWire unter Linux.
Die Mediaplayer-Software VideoLAN Client (VLC) wird voraussichtlich nicht weiterentwickelt, sollte es zur geplanten Verschärfung des Urheberrechts in Frankreich kommen. Diese würde verbieten, Software auf den Markt zu bringen, die Kopierschutzmechanismen umgeht, so wie es VLC beispielsweise zum Abspielen von DVDs macht.
Der mit DeCSS bekannt gewordene Jon Lech Johansen hat einen proprietären Algorithmus entschlüsselt, mit dem .NSC-Dateien für Microsofts Windows Media Player geschützt werden. Die Dateien enthalten Streaming-Informationen, so dass mit Johansens Decoder nun auch alternative Clients Zugang zu Streaming-Inhalten für Microsofts Windows Media Player erhalten sollten.
Zusammen mit den ersten Video-Downloads hat Google in dieser Woche auch seinen Google Video Viewer veröffentlicht, ein Plug-in, das Videos direkt im Internet Explorer oder Firefox darstellt. Eigentlich spielt die Software nur Dateien ab, die unter video.google.com gehostet werden - der schon für seine DVD-Kopierschutz-Umgehung DeCSS bekannte Programmierer Jon Lech Johansen ändert dies mit einem Patch.
An fast jedem elektronischen Gerät finden sich Status-LEDs - das japanische Visible Light Communications Consortium (VLCC) will diese oder spezielle LED-Transmitter für die Informationsübertragung im sichtbaren Spektrum des Lichts nutzen. Die der Infrarotübertragung sehr ähnliche Technik soll sich bereits der Marktreife nähern und anders als bei funkgestützten Geräten eine bessere Positionsbestimmung für ortsabhängige Dienste insbesondere in Gebäuden ermöglichen.
TurboPower Software wird sich aus dem Retail-Geschäft von Software-Komponenten und Entwickler-Tools zurückziehen. Seine "Component-Libraries" (VCL, CLX und .Net) will das Unternehmen in diesem Zusammenhang als Open Source freigeben.