Lang erwartete Premieren und traurige Abschiede, hoffnungsvolle Missionen und peinliches Scheitern hat das Jahr 2011 der Weltraumfahrt gebracht. Ein Rückblick.
Virgin Galactic wird in etwa zwei Jahren die ersten Weltraumflüge anbieten. Erst wenn die Sicherheit der Passagiere gewährleistet ist, soll das kommerzielle Programm starten.
Es ist der erste kommerzielle Raumflughafen der Welt: Virgin Galactic, das Raumfahrtunternehmen von Richard Branson, hat den Spaceport America eingeweiht, von dem aus Touristen ins All fliegen können.
Spaceship Two statt Spaceshuttle: Der Vizechef des eingestellten Raumfährenprogramms der US-Weltraumbehörde Nasa wechselt zum Raumfahrtunternehmen Virgin Galactic. Dort soll er künftig für die Durchführung der kommerziellen Raumflüge verantwortlich sein.
Eine dänische gemeinnützige Organisation will diese Woche eine Rakete ins All schießen. Die Dänen wollen in Zukunft auch selbst ins All fliegen.
Der britische Unternehmer Richard Branson hat ein Tauchboot vorgestellt, das zu den tiefsten Punkten in mehreren Ozeanen hinabtauchen soll. Er selbst will den tiefsten Punkt im Atlantik besuchen. Das Projekt hatte Bransons verstorbener Freund Steve Fossett angestoßen.
Das Spaceship Two, mit dem Virgin Galactic spätestens 2012 kommerzielle Raumflüge durchführen will, hat einen ersten bemannten Testflug absolviert: Das Flugzeug wurde vom Mutterschiff in knapp 14 Kilometer Höhe transportiert und kehrte dann im Gleitflug zur Erde zurück.
Virgin Galactic hat den nächsten Schritt zum kommerziellen Raumflug gemacht. Auf dem Raumflughafen in der Mojave-Wüste hat das von Richard Branson gegründete Unternehmen sein erstes Raketenflugzeug, das SpaceShipTwo, vorgestellt, das künftig sechs zahlende Passagiere auf einen Ausflug ins All mitnehmen soll. Das Testprogramm beginnt 2010.
Virgin Galactic hat einen weiteren großen Schritt in Richtung des kommerziellen und privaten Weltraumtourismus gemacht. Virgin-Gründer Richard Branson präsentierte zusammen mit SpaceShipOne-Designer Burt Rutan in der Mojave-Wüste das WhiteKnightTwo (WK2). Dieses soll das SpaceShipTwo und damit tausende private Astronauten, wissenschaftliche Experimente und Lasten in den Weltraum befördern.
Mit dem Vorwerk Kobold VR100 kann die Wohnung automatisch gesaugt werden. Anders als bei den Roombas des Marktführers iRobot kartographiert der Vorwerk-Saugroboter die Räume per Laser, findet so zwischendurch schneller zur Ladestation und setzt den Saugvorgang dann dort fort, wo er unterbrochen wurde.
(Vorwerk Roboter Staubsauger)
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