Eine effiziente Videokompression spielt in vielen Bereichen eine wichtige Rolle: bei Filmdownloads, bei Video-on-Demand, Handy-Videos, Videokameras, DVDs, Blu-ray Discs und Videoschnitt.
Die Fernmeldeunion ITU hat den Nachfolger des Video-Kompressionsstandards H.264 offiziell freigegeben. Mit H.265 können Ultra-HD-Videos mit niedriger Datenrate übertragen werden.
Die Moving Picture Experts Group (MPEG) hat sich auf einen Entwurf für den Videokompressionsstandard HEVC alias H.265 geeinigt, der doppelt so effizient sein soll wie H.264/AVC. Zudem gibt es einen Entwurf für die HEVC-Erweiterung SVC.
Von dem Videocodec-Paket Perian wird es nur noch eine Version geben. Danach sind noch 90 Tage Support geplant. Sollte sich keiner finden, der das Projekt übernimmt, dann wird es beendet. Der Quellcode bleibt aber verfügbar.
Forscher an der TU Berlin und der Charité nutzen einen neuen Ansatz bei der Entwicklung neuer Videocodecs: Sie messen per EEG, wie Zuschauer auf Verzerrungen im Videobild reagieren, statt sich nur auf deren Wahrnehmung zu verlassen.
Xvid 1.3.2 löst die Version 1.3.1 ab. Der MPEG-4-basierte Videocodec bringt einige Korrekturen mit sich, die vor allem Unix-Nutzer betreffen.
Der MPEG-4-basierte Videocodec Xvid ist in der Version 1.3.1 erschienen. Damit werden Fehler der erst kürzlich erschienenen Version 1.3 beseitigt.
Xvid 1.3.0 ist fertig. Die neue Version des freien MPEG-4-Codecs ist effizienter als das vorherige Stable-Release 1.2.2 und bleibt zu deren API kompatibel.
Microsoft hat ein Patent für Videokompression mit GPU-Unterstützung anerkannt bekommen. Beim US-Patentamt eingereicht worden war es bereits im Jahr 2004.
Mittlerweile können über 300 Millionen verkaufte, zertifizierte Geräte DivX-Filme wiedergeben. Dazu zählen DVD-Player, Blu-ray-Player, Digitalfernseher, Handys, Spielekonsolen und andere Unterhaltungselektronik.
Mit DivX Plus liefert DivX Inc. ein neues Softwarepaket aus Codec, Player, Webplayer und Videokonverter. Der Umgang mit DivX-Videos soll damit einfacher und komfortabler werden - bisher jedoch nur unter Windows.
Von Handbrake ist vor einigen Tagen die Version 0.9.4 für Linux, Mac OS X und Windows erschienen. Das Videokompressionstool soll nun beim H.264-Encoding deutliche Verbesserungen gegenüber der vor etwa einem Jahr erschienenen Version 0.9.3 aufweisen.
IFA 2009 DivX-Plus-HD-Videos mit H.264- und AAC-Kompression, Menüs, Kapiteln, mehreren Tonspuren und Untertiteln lassen sich bald auch in Webseiten einbinden. Dazu wird der DivX Webplayer überarbeitet.
Ein neuer H.264-Kompressions-Algorithmus verspricht die wahrgenommene Bildqualität herkömmlicher H.264-Encoder - allerdings bei bis zu 30 Prozent niedrigeren Datenraten. Ersonnen wurde "DicasVico" vom Berliner Unternehmen Dicas.
Der kostenlose Audio- und Video-Konverter MediaCoder kann ab der Version 0.7.1 erste Berechnungen auf Geforce-Grafikkarten auslagern. Bisher war eine CUDA-Unterstützung eher bei kommerziellen Transcodern zu finden.
Die DivX-Tochter Mainconcept will mit fünf Codec-Paketen für Premiere Pro die Bearbeitung von HD-Videos verschiedener Formate erleichtern. Eine Demoversion der verschiedenen Komponenten der MPEG Pro HD 4 Plug-In Suite steht zum Download zur Verfügung.
Die neue Xvid-Version 1.2.2 beseitigt Sicherheitslücken. Entsprechend wichtig stuft das Entwicklerteam das Update von älteren Versionen des freien MPEG-4-Codecs ein.
Auf der CES sind die Entwickler des Videokompressions-Standards H.264/MPEG-4 AVC mit dem wichtigsten US-Fernsehpreis ausgezeichnet worden. Zwei der Leiter der Gruppe kommen aus Deutschland.
Die Windows-Version der neuen Videokompressionssoftware DivX steht zum Download bereit. Mit H.264 und AAC will das DivX-Team neue Maßstäbe setzen und vor allem im High-Definition-Bereich wieder konkurrenzfähig werden.
Der neue Videocodec DivX 7 lässt noch etwas auf sich warten. DivX Inc. hat ihn nun offiziell für den Januar 2009 angekündigt.
Kaum ist die neue Xvid-Version 1.2.0 erschienen, da folgt auch schon die 1.2.1, um Fehler zu beseitigen. Die API des Codecs bleibt kompatibel zu den Versionen 1.2.0 und 1.1.3.
Vom Xvid-Codec ist die stabile Version 1.2.0 veröffentlicht worden. Im Vergleich zur Vorgängerversion 1.1.3 sollen Codec und VFW-Frontend besser auf mehrere Prozessorkerne und 64-Bit-Code optimiert sein.
Für Mac-Nutzer ist das Videocodec-Paket Perian in der Version 1.1.1 erschienen, die einige Fehler beseitigt. Zudem wird damit auch Quicktime in die Lage versetzt, weitere Videokompressionsformate abzuspielen.
Die DivX-Tochter MainConcept hat den DivX-Codec auch in sein plattformübergreifendes Codec SDK integriert, genauer gesagt in dessen neue Version 7.6. Das SDK ist für die Entwicklung von Anwendungen für die Rundfunk- und Filmindustrie gedacht - bei der DivX Inc. mit einem Komplettpaket für Onlinevideodistribution und einer großen Basis an DivX-kompatiblen Geräten auf Erfolg hofft.
Etwa ein Jahr nach der Übernahme durch DivX hat die deutsche Audio- und Video-Codec-Schmiede MainConcept ihre Konvertersoftware MainConcept Reference in der neuen Version 1.6 für Windows vorgestellt. Mit dieser können Rundfunk- und Filmindustrie nun auch DivX-Videos für die vielen dazu kompatiblen Endgeräte erstellen.
Die PlayStation 3 wird in Zukunft zu den DivX-fähigen Abspielgeräten zählen. Laut DivX Inc. ist die Zertifizierung der PS3 derzeit in Arbeit. Auch die Xbox 360 könnte bald DivX-fähig werden.
Das auf dem PC beliebte MPEG-4-Kompressionsformat DivX soll auch im Mobilfunkbereich ein Zuhause finden. Noch gibt es zwar nur zwei Samsung-Smartphones mit vorinstallierter DivX-Wiedergabe-Software, doch DivX Inc. hofft, Schritt für Schritt noch weitere mobile Endgeräte mit DivX - und über eine Art mobiles Stage6 - auch mit Inhalten versorgen zu können.
Mit der Unterstützung des Video-Kompressionsstandards H.264 alias MPEG-4 Part 10 oder AVC (Advanced Video Coding) im Flash-Player dürfte Adobe dem Markt einen deutlichen Schub geben. Die effizienter komprimierten Videos - die etwa mit Quicktime und vielen anderen Anwendungen erzeugt werden können - lassen sich so eingebettet in Webseiten oder im Vollbildmodus mit Hardware-Beschleunigung allein mit dem Flash-Player abspielen.
Es gibt nun eine kostenlose Software, die als grafische Oberfläche für das zu den DivX Media Tools zählende Kommandozeilen-Utility DivXMux.exe dient. Es vereint Video-, Audio- und Untertitel-Datenströme in einer DivX-Datei.
Für kurze Zeit bietet DivX Inc. kostenlose Seriennummern für seinen sonst kostenpflichtigen Video-Codec "DivX Pro", der beim Kodieren mehr leistet als der einfache DivX-Codec. Die Aktion richtet sich sowohl an Windows- als auch an Mac-Nutzer.
Microsofts Xbox-Team hat nun im Detail erklärt, was das gestrige Software-Update der Xbox 360 im Bereich der Videocodec-Unterstützung mit sich bringt. So werden H.264-Videos nicht nur abgespielt, wenn sie im MPEG-4- (.mp4, .m4v, mp4v), sondern auch wenn sie im QuickTime-Container (.mov) stecken.
Die bisher beschränkten Video-Abspielmöglichkeiten des Netzwerk-Players "Apple TV" entdecken nun auch Software-Anbieter wie Sonic Solutions. Letzterer liefert mit der neuen Mac- und Windows-Software "Roxio Crunch" die üblichen Konvertierungsmöglichkeiten und beinhaltet neben Voreinstellungen für iPods auch solche für Apple TV und das kommende iPhone.
Mit der überarbeiteten Quicktime-Erweiterung Fip4Mac WMV Version 2.11 kann Macs nun kostenlos die Wiedergabe des Windows Media 9 Advanced Profile - auch bekannt als VC-1 Advanced Profile (WVC1) - beigebracht werden. Für den kostenpflichtigen Encoder-Teil der von Telestream stammenden Software gibt es auch einige Verbesserungen.
Mit dem nun erschienenen Version 6.5 des beliebten Videocodecs DivX hat endlich ein De-Interlacer seinen Weg in den zugehörigen DirectShow-Decoder gefunden, so dass im Halbzeilenformat vorliegende Videos sauberer dargestellt werden. Auch für die Aufzeichnung beispielsweise von Fernsehsendungen bringt der neue Codec Verbesserungen.
Damit in Zukunft jeder auf einfache Weise DivX-6-Videos mit integrierten Menüs und Kapiteln erstellen kann, hat das DivX-Team nach der Veröffentlichung der neuen Software "DivX Author" nun auch dem bekannten Videodatei-Konvertierer "DivX Converter" einen Teil der erweiterten DivX-6-Funktionen beigebracht. Noch liegt der neue DivX Converter 6.5 allerdings nur in einer Beta-Version für Windows-Nutzer vor.
Zehn Monate nach dem Erscheinen der stabilen Version 1.1.0 des freien MPEG-4-basierten Videocodecs Xvid hat dieser nun die Version 1.1.1 erreicht. Laut Xvid-Team werden damit vor allem Fehler beseitigt. Nachtrag: Mittlerweile folgte Xvid 1.1.2 und beseitigt übersehene Fehler des Vorgängers.
Wer anstelle des "DivX Converter" lieber die freie Alternative "Dr. DivX OSS" einsetzt, findet letztere nun in der finale Version 2.0.0 vor. Dr. DivX stammt eigentlich vom DivX-Team, nachdem die Software durch den DivX Converter ersetzt wurde, hat sich die enttäuschte Fangemeinde daran gemacht den Doktor als Open Source wiederzubeleben - unterstützt von DivX.
Die Matsushita-Marke Panasonic und Sony haben die Spezifikation 1.0 ihres neuen, effizienten Aufzeichnungsformats AVCHD für hochauflösende Videokameras fertig gestellt - andere Hersteller können AVCHD nun für ihre Videokameras und Abspielgeräte lizenzieren. Anders als es ursprünglich angekündigt wurde, ist AVCHD nun nicht mehr nur an 8-cm-DVDs gebunden, sondern kann von Lizenznehmern auch in Verbindung mit anderen Speichermedien eingesetzt werden.
Mit der PCI-Steckkarte Canopus FireCoder lassen sich laut Hersteller MPEG-2 und MPEG-4-Videos in hoher Qualität herstellen - da die Steckkarte die Kompression erledigt, soll dies in erheblich kürzerer Zeit als mit reinen Softwarelösungen geschehen können.
Das XviD-Team hat die stabile Version 1.1.0 seines MPEG-4-basierten Videocodecs im Quellcode veröffentlicht. Im Vergleich zur im April 2005 erschienenen XviD 1.1.0-Beta 2 wurden einige Probleme beseitigt und auch die VFW- und DShow-Frontends verbessert.
Mit DivX 6.1 hat DivX Networks seinem Video-Codec eine neue Versionsnummer spendiert, die verschiedene Prozessor-Optimierungen mit sich bringt - vor allem für HyperThreading- und Dual-Core-Prozessoren. Dazu kommen noch einige weitere Verbesserungen, unter anderem ein Lanczos-Filter für scharfe Bilder nach einer Skalierung.
DivX 6 für Windows-PCs ist schon seit einigen Monaten verfügbar, nun veröffentlichte DivX Networks seinen MPEG-4-ASP-basierten Video-Codec endlich auch für Apple-Macintosh-Nutzer. Seit DivX 6 lassen sich auch DivX-Filme mit Menü und Kapiteln erstellen, zudem wurde die Kompression im Vergleich zu DivX 5.x verbessert.
Die MAS Elektronik AG will ab Mitte Januar 2005 mit zwei neuen Versionen ihrer bekannten DivX-DVD-Player Xoro HSD 310 und Xoro HSD 415 aufwarten. In Zusammenarbeit mit Nero (ehemals Ahead Software) und Ateme wurden die Geräte um Unterstützung für das ebenfalls auf MPEG-4 setzende Videokompressionsformat Nero Digital erweitert - entsprechende Dateien lassen sich mit Nero Burning Rom bzw. Nero Recode 2 recht einfach erstellen.
Noch bis zum 8. November 2004 dauert es, dann soll Nvidias Treiber- und Software-Paket "Pure" die Video-Prozessor-Einheit von GeForce-6-Grafikchips ansprechen können. In verschiedenen Hardware-Foren tauchten jedoch Berichte auf, dass ausgerechnet die teuren GeForce-6800-Grafikkarten mit einem defekten Video-Prozessor ausgestattet sind - dem widerspricht Nvidia jedoch.
Der Video-Kompressions-Spezialist On2 Technologies bietet jetzt einen vollständig in Java geschriebenen Player für seine VPX-Video-Kompression an. Damit ist es möglich, mit TrueMotion VP6 kodierte Videos auf diversen Systemen ohne vorherige Installation eines Codecs oder Players abzuspielen. Laut On2 bietet VP im Vergleich zu Windows Media 9, Real 9, H.264/AVC und auch QuickTime MPEG-4 eine bessere Bildqualität.
DivXNetworks bietet den beliebten MPEG-4-basierten Videocodec DivX ab der nun verfügbaren neuen Version 5.2 nicht nur mehrsprachig an, sondern hat gleich den DivX-Player sowie das separat angebotene Kompressionstool Dr. DivX überarbeitet. Zudem nimmt DivXNetworks Abschied von der werbefinanzierten Version das kostenpflichtigen Pro-Codecs - dafür kann DivX 5.2 Pro aber nun ganze 6 Monate vor dem Kauf getestet werden.
Kurz nach der Auslieferung von Makayamas "DVD to Pocket PC Version 1.2" wartet nun auch GData mit einer "DaViDeo 4 für PocketPC" getauften Windows-Software zur Konvertierung von DVD-Filmen in WindowsCE/Pocket-PC-freundliche Formate auf. So sollen WindowsCE-PDAs nicht nur als Adressbuch oder Kalender dahinvegetieren, sondern laut GData als "mobiles Kino" dienen können.
Pegasys hat seinen MPEG-1/2-Encoder TMPGEnc 3.0 XPress nun wie versprochen fertig gestellt. Mit der neuen Software-Version lassen sich nun auch vom DVD-Rekorder aufgezeichnete Filme verarbeiten, bis zu zehnstündige DVDs erstellen, soll die Bedienung dank neuer Bedienoberfläche insbesondere Einsteigern leichter fallen und die Komprimierung bzw. Konvertierung von Videos auf Intels Pentium 4 mit Prescott-Kern beschleunigt werden.
Dass DivX Networks für 2004 Großes mit seinem MPEG-4-basierten Videocodec DivX vorhat, ist bereits vereinzelt zu hören gewesen. In Weihnachts-Newsletter des Unternehmems haben die DivX-Programmierer nun verraten, dass hochauflösende DivX-Filme in Zukunft auch auf Unterhaltungselektronik abspielbar sein werden.
Künftige Versionen des CD/DVD-Brennprogramms "Easy CD & DVD Creator" sowie des Videoeditors VideoWave will Roxio mit DivX-Codec ausliefern und diesen besonders unterstützen. Die Aufnahme, Bearbeitung und Fertigstellung von Videos im verbreiteten und effektiven DivX-Format soll damit deutlich einfacher werden als bisher.
Und wieder gibt es eine neue Version des beliebten MPEG-4-basierten Video-Codecs von DivXNetworks: DivX 5.1.1 soll nicht nur weniger Fehler aufweisen, sondern bei der Videokompression wieder deutlich schneller geworden sein.
Nach Seagate will nun auch Western Digital eine Thunderbolt-Festplatte anbieten. Die externe Festplatte bietet zwei Thunderbolt-Anschlüsse und kann ihre beiden internen Platten als RAID-0 betreiben.
(Thunderbolt Festplatte)
Die Piratenpartei hat die Liste für die Demonstrationen gegen Acta online gestellt. In rund 50 Städten soll es in Deutschland Proteste geben, 19 Länder in Europa sind einbezogen. Polens Regierung tritt bereits den Rückzug an.
(Piratenpartei)
Adobe hat seine Fotoverwaltung und -verbesserungssoftware Lightroom 4 fertiggestellt. Neu ist unter anderem die Möglichkeit, Fotobücher zu erstellen. Diese können ab jetzt beim Fotobuchdienstleister Blurb bestellt werden.
(Lightroom 4)
Für das aktuelle Ubuntu 12.04 alias Precise Pangolin haben die Entwickler bei Canonical die meiste Arbeit in Unity gesteckt. Das hat sich gelohnt. Der Ubuntu-Desktop lässt sich aber immer noch kaum anpassen.
(Ubuntu)
Das Nexus 4 ist in Kooperation von Google und LG entstanden und soll als Referenzplattform für Android 4.2 dienen. Ein kräftiger Vierkernprozessor treibt das schicke Smartphone an. Der niedrige Preis bei Google Play könnte trotz des schwachen Akkus ein Kaufargument sein.
(Nexus4)
Samsung wird noch in diesem Jahr das Galaxy Note 3 auf den Markt bringen. Es wird die Grenzen zwischen Smartphone und Tablet weiter verwischen.
(Samsung Galaxy Note 2)
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