Mit Audio- und Video-Codecs lassen sich Ton und Bewegtbild effizient komprimieren und dekomprimieren. Dabei unterscheiden sich Videocodecs auch anhand ihrer Ausrichtung: Es gibt Codecs für schmalbandige Anwendungen wie z.B. im Handy und für hohe Datenraten wie etwa bei der Blu-ray-Disc. Prominente Codecs sind H.264 / MPEG-4 AVC, MPEG-4 ASP (DivX, XviD) und MPEG-2, das nicht nur bei der DVD, sondern auch auf einigen Blu-ray-eingesetzt wird. Prominente Beispiele sind MPEG-2
Otoy hat zusammen mit Mozilla einen bemerkenswerten Videocodec vorgestellt, der das Potenzial hat, die Codec-Landschaft nachhaltig zu verändern. Und das liegt nicht daran, dass der ORBX genannte Codec laut Entwickler bei gleicher Qualität etwa 25 Prozent kleinere Dateien erzeugt als H.264.
Die Fernmeldeunion ITU hat den Nachfolger des Video-Kompressionsstandards H.264 offiziell freigegeben. Mit H.265 können Ultra-HD-Videos mit niedriger Datenrate übertragen werden.
Das aktuelle FFmpeg 1.1 kann Audiodateien in das Opus-Format umwandeln. Außerdem wurden die Funktionen des FLAC-Encoders erweitert und die Schnittstelle zu den diversen Werkzeugen verbessert.
Geht es nach zwei Forschern der Universität Bath, werden Pixel bereits in fünf Jahren Geschichte sein. Die beiden arbeiten mit VSV an einem Videocodec, der Bilder mit Vektoren statt mit Pixeln darstellt.
Das FFmpeg-Projekt hat sein gleichnamiges Multimedia-Framework in der Version 1.0 fertiggestellt. Die Sammlung freier Codecs und Werkzeuge wurde nochmals erweitert.
Der Audiocodec Opus ist von der Internet Engineering Task Force zum Internetstandard avanciert. Die Entscheidung ist im RFC 6716 festgehalten. Opus ist damit der erste freie Open-Source-Audiocodec mit diesem Status.
Die IETF hat den Audiocodec Opus akzeptiert. Dieser sollte damit nach letzten minimalen Korrekturen in sechs bis acht Wochen zum Internetstandard werden. Entwickelt wurde Opus von Mozilla, Skype und Xiph.Org.
Von dem Videocodec-Paket Perian wird es nur noch eine Version geben. Danach sind noch 90 Tage Support geplant. Sollte sich keiner finden, der das Projekt übernimmt, dann wird es beendet. Der Quellcode bleibt aber verfügbar.
Forscher an der TU Berlin und der Charité nutzen einen neuen Ansatz bei der Entwicklung neuer Videocodecs: Sie messen per EEG, wie Zuschauer auf Verzerrungen im Videobild reagieren, statt sich nur auf deren Wahrnehmung zu verlassen.
Geht es nach Mozilla-Entwickler Andreas Gal, wird Firefox in Zukunft auch unfreie Codecs wie H.264 und MP3 unterstützen. Er hat einen Patch eingereicht, mit dem Firefox die vom Betriebssystem bereitgestellten Codecs nutzen kann.
Unter dem Codenamen "Duclair" hat das WebM-Projekt die mittlerweile vierte Version seines VP8-SDK veröffentlicht. Die neue Version trägt die Versionsnummer 1.0.
Die Sammlung freier Codecs und Werkzeuge für Audio- und Videokonvertierung namens Ffmpeg 0.10 ist um zahlreiche Formate erweitert worden. Der Quicktime-Codec unterstützt beispielsweise unkomprimierte v410- und v308-Videoformate.
Die freie Codecsammlung FFmpeg liegt in Version 0.9 vor und soll unter anderem bessere Unterstützung für Android bringen. Es ist die erste große neue Version, seit das Projekt gespalten wurde.
Die MPEG verfolgt zwei Ansätze, um einen lizenzfreien Videocodec fürs Web zu standardisieren. Im Februar 2011 kündigte die MPEG an, einen gebührenfreien Videocodec für das Internet zu entwickeln.
Xvid 1.3.2 löst die Version 1.3.1 ab. Der MPEG-4-basierte Videocodec bringt einige Korrekturen mit sich, die vor allem Unix-Nutzer betreffen.
Mit dem für den Crystal-HD-Chip verantwortlichen Treiber können künftig im freien Videoplayer Mplayer-Videos herunterskaliert werden, bevor sie in den Speicher kopiert werden. Das soll auf mancher Hardware die CPU-Last verringern.
Mplayer2 ist als Fork gestartet und sollte die ursprüngliche Anwendung um etliche Funktionen erweitern. Inzwischen ist eine erste Version erschienen, die beispielsweise auf eine interne Ffmpeg-Bibliothek verzichtet.
Die freie Codec-Sammlung Libav wird in Debian, Ubuntu und Gentoo integriert. Libav stellt eine Reihe von Multimediacodecs und Werkzeugen zur Verfügung. Das Projekt entstand als Abspaltung nach einem internen Streit mit Ffmpeg-Entwicklern.
Der MPEG-4-basierte Videocodec Xvid ist in der Version 1.3.1 erschienen. Damit werden Fehler der erst kürzlich erschienenen Version 1.3 beseitigt.
FFmpeg wird Multithread-fähig: Der Entwicklungszweig Mt, kurz für Multithread, wurde in die Hauptquelle des Projektes eingepflegt. So kann FFmpeg beim Decodieren von Videos nun mehrere Prozessorkerne nutzen.
Google hat mit Anthill einen Hardwareencoder für seinen freien Videocodec VP8 für die Implementierung in Chipsätzen veröffentlicht. Der Name der nächsten Softwareversion der Decodierbibliothek steht ebenfalls fest: Cayuga.
Die im Januar beschlossene Abspaltung des FFmpeg-Projekts hat nun einen neuen Namen: Die freie Codecsammlung soll künftig Libav heißen. Die Webseite und der Code sind bereits unter dem neuen Namen erreichbar.
Google hat im aktuellen VP8-Codec den Encoder beschleunigt: Vor allem auf der ARM-Plattform soll VP8 Videos um bis zu 26 Prozent schneller encodieren. Zudem soll die Videoqualität verbessert worden sein.
Xvid 1.3.0 ist fertig. Die neue Version des freien MPEG-4-Codecs ist effizienter als das vorherige Stable-Release 1.2.2 und bleibt zu deren API kompatibel.
Die MPEG will einen gebührenfreien Videocodec für das Internet entwickeln. Bereits Ende Januar 2011 verkündete sie auf dem 95. MPEG-Treffen in Daegu (Korea) die Pläne und will ab März 2011 erste Vorschläge sammeln.
Die MPEG LA sucht nach Patenten, die für Googles freie Videocodecs VP8 und WebM wichtig sind. Die Organisation verwaltet unter anderem einen Patentpool mit Lizenzen für den konkurrierenden Codec H.264.
Das Mplayer-Team hat einen vierten Release Candidate seiner Multimediasoftware veröffentlicht. Fortan verwendet Mplayer die Bibliothek Libbluray zur Wiedergabe von unverschlüsselten Blu-rays.
Ohne Ankündigung hat der Großteil der Entwickler des Ffmpeg-Projekts ein neues Führungsgremium gewählt und den Code der Werkzeug- und Codecsammlung in einem neuen Repository auf ffmpeg.org untergebracht.
Entwickler haben den Code der freien Mediasoftware Mplayer um die Unterstützung des Crystal-HD-Chips von Broadcom erweitert. Bislang kann der Mediaplayer sämtliche in den Chip integrierte Codecs verwenden - außer DivX 3.11.
Ifa 2010 DivX hat auf der Ifa nicht nur seine Partnerschaft mit dem Media Markt und neue DivX-fähige Endgeräte von Partnern angekündigt. Das Unternehmen will ab Freitag auch mit einer Browsererweiterung Flashplayer durch seinen eigenen, deutlich leistungsfähigeren DivX HiQ Webplayer ersetzen.
Der Mediaplayer Winamp spielt in seiner neuen Version 5.58 auch WebM-Videos ab. Googles auf Basis von VP8 entwickeltes, freies Videoformat findet damit einen weiteren Unterstützer.
Einige Entwickler der freien Codecsammlung FFmpeg haben begonnen, eine eigene Implementierung des von Google als Open Source freigegeben Videocodecs VP8 zu schreiben. So soll ein kleinerer und schnellerer Decoder entstehen. Eine erste Version liegt bereits vor.
Google stellt diverse On2-Produkte ein, bietet aber eine letzte, nun kostenlose Version einiger der Produkte nochmals zum Download an - und übergibt sie zur Weiterentwicklung an Wildform.
Die Videobibliothek FFmpeg wartet in der neuen Version 0.6 mit zahlreichen Erweiterungen auf und unterstützt so zusätzliche Codecs- und Containerformate. Darunter findet sich auch das neue freie Webvideoformat WebM einschließlich VP8.
Google hat erste Verbesserungen am mittlerweile freien Videocodec VP8 vorgenommen, der im Webvideoformat WebM zum Einsatz kommt. Auch erste unabhängige Entwickler haben Verbesserungen beigesteuert. Sowohl Encoder als auch Decoder dürften damit bald schneller werden.
Mittlerweile können über 300 Millionen verkaufte, zertifizierte Geräte DivX-Filme wiedergeben. Dazu zählen DVD-Player, Blu-ray-Player, Digitalfernseher, Handys, Spielekonsolen und andere Unterhaltungselektronik.
Mit DivX Plus liefert DivX Inc. ein neues Softwarepaket aus Codec, Player, Webplayer und Videokonverter. Der Umgang mit DivX-Videos soll damit einfacher und komfortabler werden - bisher jedoch nur unter Windows.
Skype hat den Silk-Code der Internet Engineering Task Force (IETF) als Entwurfsvorschlag für einen Internettelefonie-Standard eingereicht. Der Silk-Audio-Codec ist seit 2009 in der proprietären Skype-Software im Einsatz.
In einer noch nicht näher benannten Version der Werkzeugsammlung für Audio- und Videokonvertierung FFmpeg haben die Entwickler die Unterstützung etlicher neuer Codecs integriert.
Einer Mitteilung der Dolby Labs zufolge steckt in Windows 7 bei den Versionen Home Premium, Professional, Enterprise und Ultimate bereits ein Codec für das Format "Dolby Digital Plus". Er ermöglicht 7.1-Ton auch für Fernsehausstrahlungen, ist jedoch in Deutschland kaum verbreitet.
Ein neuer H.264-Kompressions-Algorithmus verspricht die wahrgenommene Bildqualität herkömmlicher H.264-Encoder - allerdings bei bis zu 30 Prozent niedrigeren Datenraten. Ersonnen wurde "DicasVico" vom Berliner Unternehmen Dicas.
Die DivX-Tochter Mainconcept will mit fünf Codec-Paketen für Premiere Pro die Bearbeitung von HD-Videos verschiedener Formate erleichtern. Eine Demoversion der verschiedenen Komponenten der MPEG Pro HD 4 Plug-In Suite steht zum Download zur Verfügung.
Die neue Xvid-Version 1.2.2 beseitigt Sicherheitslücken. Entsprechend wichtig stuft das Entwicklerteam das Update von älteren Versionen des freien MPEG-4-Codecs ein.
DivX hat eine Vorschauversion eines hardwarebeschleunigten DivX 7 für Windows 7 veröffentlicht. DivX Plus HD im Matroska-Container (.mkv) findet damit auch in das Media Foundation Framework des Vista-Nachfolgers Einzug.
Nun gibt es auch eine MacOS-X-Version des Videocodecs DivX 7. Allerdings hinkt sie der Windows-Version deutlich hinterher und bereitet Probleme.
Die freie Silverlight-Implementierung Moonlight soll in Zukunft Videos von Nvidia-Grafikchips decodieren lassen. Dieser Schritt soll vor allem aus patentrechtlicher Sicht bedeutend sein.
Mit mp3HD stellt Thomson eine MP3-Erweiterung für verlustfreie Aufnahmen vor. Entsprechende Dateien sollen sich mit bestehenden MP3-Playern abspielen lassen, bieten aber mit einem entsprechenden mp3HD-Decoder eine höhere Audioqualität.
Die Programm- und Bibliotheksammlung FFmpeg ist jetzt in der Version 0.5 verfügbar. Dabei wurde vor allem die Unterstützung für die unzähligen implementierten Codecs stark verbessert.
MainConcept hat neue DirectShow-Filter für Windows vorgestellt. Die Filter sind nicht nur für Privanwender, sondern auch für die Broadcastindustrie interessant, denn sie beinhalten eine Unterstützung für die Formate H.264/AVC, MPEG-2, MPEG-4 Part 2/ H.263 und DVCPRO HD sowie Sonys PSP und Apples iPod bis hin zu Blu-ray und AVCHD.
Moonshine soll Windows-Media-Dateien unter Linux wiedergeben. Wahlweise direkt im Firefox oder in einer extra Anwendung. Um die Codec-Installation soll sich der Anwender nicht kümmern müssen.
Gamera ist ein besonderer Hubschrauber: Er wird mit Muskelkraft angetrieben. Eine Pilotin hat ihn vom Erdboden abheben lassen. Aus Platzgründen dauerte der Flug nur wenige Sekunden.
(Fliegen Mit Muskelkraft)
Wissenschaftler haben einen Exoplaneten ausgemacht, dessen Größe und Temperatur die Bedingungen für die Entwicklung von Leben bieten. Kepler 22b heißt der Planet, der etwa 600 Lichtjahre von der Erde entfernt ist.
(Exoplaneten)
Die Wikimedia Foundation hat eine offizielle Wikipedia-Anwendung für Android-Smartphones und -Tablets veröffentlicht. Mit der kostenlosen Anwendung Wikipedia Mobil können als Besonderheit einzelne Artikel zum Offlinelesen gespeichert werden.
(Kostenlose Wikipedia App)
HP arbeitet an einem Tablet-PC mit Windows 8 Pro, einer Laufzeit von über acht Stunden und offensichtlich mit Intel-Architektur. Der Tablet-PC wäre damit anwendungskompatibel zu x86-Code und trotzdem ziemlich leicht.
(Windows 8 Tablet)
Bevor Samsung das Galaxy S3 Mini offiziell vorstellt, sind alle Details zum Android-Smartphone bekanntgeworden. Das 4-Zoll-Gerät hat einen Super-Amoled-Touchscreen, 16 GByte Flash-Speicher, Dual-Band-WLAN und wird mit Android 4.1 alias Jelly Bean ausgeliefert. Mittlerweile wurden alle Daten bestätigt.
(Galaxy S3 Mini)
Microsofts Tablet Surface Pro mit 128 GByte Speicherkapazität soll dem Anwender nur 83 GByte Platz lassen für eigene Daten. Der Rest ist belegt. Beim 64-GByte-Modell bleiben nur 23 GByte für die eigenen Daten übrig.
(Microsoft)
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