Über eine Pflichtmitteilung, die eigentlich nur Börsianer interessiert, ist jetzt herausgekommen, dass Verisign im Jahr 2010 angegriffen wurde und bei dem Angriff Daten entwendet wurden. Die SSL-Infrastruktur sei aber nicht kompromittiert worden, versicherte Symantec eilig.
Der URL-Verkürzer Bitly stellt seine Server künftig in einem Rechenzentrum von Verisign unter, das seinerseits zwei der DNS-Rootserver betreibt und Registry für einige Top-Level-Domains ist.
Verisign, Betreiber der Top Level Domains .com, .net und .name, hat von der Icann das Recht gefordert, Websites, die Schadsoftware verbreiten oder gegen Behörden vorgehen wollen, vom Netz nehmen zu dürfen.
Symantec hat den Kauf der Zertifizierungsstelle für digitale Zertifikate von Verisign bestätigt. Firmenchef Salem sprach von einem fairen Preis für die Aktionäre beider Konzerne.
Symantec plant offenbar eine weitere große Übernahme. Der Softwarekonzern soll für große Teile von Verisign 1,3 Milliarden US-Dollar geboten haben. Dabei stehen alle Geschäftsbereiche außer den Domain Name Services auf dem Einkaufszettel.
Verisign will bis zum ersten Quartal 2011 die Einführung von DNSSEC für die Top-Level-Domains .com und .net abschließen. Das System soll "Man in the Middle"- und Cache-Poisoning-Angriffe verhindern.
Die Verisign-Tochter Thawte will ihr Angebot persönlicher E-Mail-Zertifikate samt dem Web of Trust zum 16. November 2009 einstellen. Die Server werden dann abgeschaltet, alle ausgestellten Zertifikate widerrufen.
VeriSign warnt als Verwalter aller .com-Domains davor, dass immer mehr Denial-of-Service-Attacken auf die VeriSign-Server beobachtet werden. Langfristig sieht VeriSign kaum eine Möglichkeit, solche Angriffe abzuwehren. Ein Ausfall der Server würde einem Ausfall des Internets gleichkommen.
Das TC TrustCenter wird nach der Übernahme seiner Mutterfirma GeoTrust durch VeriSign wieder ein eigenständiges Unternehmen. GeoTrust hat eine Übernahmevereinbarung mit VeriSign unterzeichnet, die im zweiten Halbjahr 2006 in Kraft treten soll.
VeriSigns Umsatz geht zurück, der Bereich Communications Services, zu dem auch die Marken Jamba und Jamster gehören, machte deutlich weniger Umsatz. Der Vorsteuergewinn sank nur leicht.
VeriSign stellt mit Backup Plus eine Backup-Lösung für Netzbetreiber bereit, worüber Kunden die Adressbücher ihrer Handys sichern können. Damit sollen Datenverluste bei Diebstahl oder Beschädigung eines Mobiltelefons verhindert werden. Die Backup-Daten werden dazu automatisch per Mobilfunknetzverbindung übermittelt.
Die ICANN hält an ihrer Entscheidung, die Verwaltung der Top-Level-Domain erneut an VeriSign zu vergeben, fest. Einige Registrare hatten den geplanten Vertrag scharf kritisiert, doch die ICANN schmetterte diese Kritik nun ab.
VeriSign hat das US-Unternehmen m-Qube übernommen, das sich vornehmlich mit der Entwicklung, Auslieferung und Abrechnung von Inhalten für Mobilfunknetze beschäftigt. Der Kaufpreis liegt bei 250 Millionen US-Dollar.
VeriSign will mit der Übernahme von Kontiki in den Markt für Breitbandinhalte einsteigen. Kontiki betriebt eine Peer-to-Peer-Plattform, über die sich Inhalte mit großem Volumen verbreiten lassen.
Entgegen aller Kritik hat sich der ICANN-Vorstand mehrheitlich für eine erneute Vergabe der .com-Registry an VeriSign entschieden. Noch bedarf die Vereinbarung der Zustimmung durch das US-Handelsministerium. Dann werden zugleich sämtliche Rechtsstreitigkeiten zwischen ICANN und VeriSign beigelegt.
Eine Gruppe von großen Registraren fordert grundlegende Änderungen am aktuellen Vertragsentwurf zur weiteren Vergabe der .com-Registry an VeriSign. ICANN und VeriSign hatten kürzlich einen modifizierten Entwurf vorgelegt, den VeriSign als letztes und bestes Angebot bezeichnet.
VeriSign übernimmt mit der 3united Mobile Solutions ag einen Anbieter von Infrastrukturdiensten für Internet- und Telekommunikationsnetzwerke. Das Unternehmen mit Sitz in Wien besitzt und betreibt ein eigenes Netzwerk, das direkt mit über 50 Mobilnetzbetreibern in Verbindung steht.
Im Oktober 2005 hatte die ICANN einen Entwurf zur Verlängerung des Registry-Vertrages mit VeriSign für die Top-Level-Domain .com vorgelegt, zog ihn aber aufgrund heftiger Proteste zurück. Nun gibt es einen neuen Vertragsentwurf, demzufolge VeriSign weiterhin bis 2012 die .com-Registry führen soll.
Verisign hat angekündigt, das in Seattle beheimatete Unternehmen CallVision zu übernehmen, das sich mit der Entwicklung von Online-Abrechnungs- und Analysewerkzeugen befasst.
Die ICANN hat auf der Sitzung vom 30. November 2005 keinen Beschluss über die weitere Verwaltung von Domains mit der Endung .com getroffen und die Entscheidung vertagt. Da in diesem Jahr keine weitere ICANN-Sitzung mehr ansteht, wird die künftige Verwaltung von .com-Adressen nun erst im kommenden Jahr entschieden.
Die World Association of Domain Name Developers (WADND) verklagt die ICANN und auch deren Vertragspartner Verisign wegen Kartellvergehen, Konspiration, Monopolisierung und illegaler Preisfestsetzung im Hinblick auf .com- und .net-Domains und ist damit nicht allein. Auch innerhalb der ICANN regt sich Widerstand: Die Registrare befürchten eine permanente Monopolisierung aller .com- und .net-Domains durch VeriSign mit der Möglichkeit für das Unternehmen, die Preise regelmäßig zu erhöhen.
ICANN und VeriSign haben all ihre Streitigkeiten beigelegt, die sich unter anderem an VeriSigns SiteFinder entzündet hatten. Zugleich wurde vereinbart, dass VerSign nun bis 2012 die Verwaltung der Top-Level-Domain ".com" behalten soll.
VeriSign meldet für das dritte Quartal insgesamt ein Umsatzplus von 28 Prozent auf 415 Millionen US-Dollar. Der Gewinn klettert von 40 auf 45 Millionen US-Dollar. Das Geschäft mit mobilen Inhalten, zu dem auch das Berliner Unternehmen Jamba gehört, läuft allerdings weniger gut.
Die Ankündigung von VeriSign kommt wenig überraschend, machte das Gerücht doch schon in der letzten Woche die Runde: VeriSign übernimmt mit Moreover Technologies einen Anbieter von RSS-Aggregator-Lösungen. Zuvor hatte VeriSign schon den Blog-Ping-Dienst Welblogs.com aufgekauft.
Die eBay-Tochter PayPal übernimmt VeriSigns Payment-Gateway, um es mit seiner eigenen Abrechnungsplattform für Händler zusammenzulegen. Im Rahmen einer strategischen Kooperation soll VeriSign aber zugleich eBay und PayPal mit Sicherheitsdienstleistungen versorgen.
AOL kauft das Blog-Netzwerk Weblogs Inc. von Jason McCabe Calacanis, zu dem neben rund 85 weiteren Blogs auch das recht bekannte Blog Engadget zählt. VeriSign übernimmt derweil den Blog-Ping-Dienst Weblogs.com von Dave Winer.
VeriSign schluckt den IT-Sicherheitsspezialisten iDefense für rund 40 Millionen US-Dollar, um die eigene Position im Bereich IT-Sicherheit zu stärken. Entsprechende US-Medienberichte bestätigte VeriSign Deutschland gegenüber Golem.de.
VeriSign wird auch weiterhin die Top-Level-Domain ".net" als Registry verwalten, das entschied jetzt die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN). Das Ergebnis kann wenig überraschen, lag VeriSign doch bei einer Bewertung der Bewerber vorn.
VeriSign teilte in seinem Quartalsbericht "Domain Name Industry Brief" mit, dass es nun weltweit 76,9 Millionen registrierte Domains gibt. Allein im ersten Quartal 2005 wurde im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres eine achtprozentige Steigerung gemessen. Im Vergleich zum vierten Quartal 2004 wurde gar ein 22-prozentiges Wachstum festgestellt.
VeriSign will künftig auch SSL-Zertifikate mit einer Laufzeit von drei Jahren anbieten. Ab Mai 2005 sollen die Zertifikate für Unternehmen erhältlich sein und helfen, Kosten für Administration und Verteilung zu senken.
VeriSign will seine Installation von 18 geographisch verteilten Name-Servern um Server in weiteren wichtigen Regionen der Welt ausbauen. VeriSign verspricht sich davon schnellere Verbindungszeiten für Domains der Top-Level-Domains .com und .net, die beide von VeriSign verwaltet werden.
Die ICANN hat erste Ergebnisse im Rennen um die Top-Level-Domain ".net" vorgelegt. Das Unternehmen Telcordia Technologies hatte im Auftrag der ICANN die Unterlagen der fünf Bewerber ausgewertet - VeriSign hat dabei die Nase vorn.
Das Mozilla-Team wird die Unterstützung der "International Domain Names" (IDN) entgegen ersten Plänen doch nicht in seinen Web-Browsern deaktivieren. Stattdessen hat man eine Möglichkeit gefunden, die durch Umlaut-Domains möglichen Phishing-Angriffe zu unterbinden. Dazu wird die IDN-Unterstützung in den kommenden Versionen von Firefox und Mozilla überarbeitet. Auch 8.0 Opera soll so erweitert werden, dass derartige Angriffe wirksam unterbunden werden.
Die in mehreren Browsern enthaltene Unterstützung der International Domain Names (IDN) enthält einen Fehler, worüber Phishing-Attacken vorgenommen werden können. Von dem Sicherheitsproblem sind alle Web-Browser betroffen, die Umlaut-Domains verarbeiten. Da dies Microsofts Internet Explorer auch knapp ein Jahr nach der Einführung der Umlaut-Domains nicht beherrscht, ist der Browser in der Standardausführung nicht davon betroffen.
VeriSign erzielte im vierten Quartal 2004 einen Umsatz von 356 Millionen US-Dollar bei einem Gewinn von 115 Millionen US-Dollar. Allein 94 Millionen US-Dollar zum Jahresumsatz steuerte dabei der deutsche Klingelton-Anbieter Jamba bei.
Mit LightSurf will VeriSign einen Spezialisten für Multimedia Messaging (MMS) übernehmen. Der Kaufpreis für das Unternehmen mit 250 Mitarbeitern liegt bei 270 Millionen US-Dollar und wird in VeriSign-Aktien bezahlt.
VeriSign hat jetzt seinen "Domain Report" für das zweite Quartal 2004 veröffentlicht. Demnach wurden im zweiten Quartal 2004 insgesamt 4,6 Millionen neue Domains registriert, was gegenüber dem ersten Quartal 2004 einen Zuwachs von 2,5 Prozent darstellt. Die Anzahl der insgesamt registrierten Domains erreichte mit 64,5 Millionen einen Rekord und liegt damit um 7 Prozent über dem Stand zum Jahresende 2003.
VeriSign kauft das Berliner Handy-Portal Jamba für insgesamt 273 Millionen US-Dollar in bar und Aktien. Jamba verdient sein Geld vor allem mit dem Verkauf von Klingeltönen, Logos und Spielen für Mobiltelefone.
Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) forderte Richter A. Howard Matz auf, die Klage von VeriSign gegen die ICANN abzuweisen. Nach Ansicht von VeriSign hat die ICANN mit ihrem Vorgehen gegen VerSigns SiteFinder ihre Kompetenzen überschritten.
Nachdem seit kurzem Umlaut-Domains langsam Einzug in den Web-Alltag halten, ist Microsofts Internet Explorer immer noch nicht in der Lage, diese neuen Domain-Adressen anzuzeigen. So kann weder der Internet Explorer 5.5 noch die Version 6.0 des Browsers derartige Webadressen ohne Hilfsmittel darstellen. Andere Browser-Hersteller haben ihre Hausaufgaben bereits erledigt, so dass ihre Produkte sich bestens mit Umlaut-Domains vertragen.
VeriSign hat Klage gegen die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) eingereicht. Nach Ansicht von VeriSign hat die ICANN ihre Kompetenzen überschritten. Mit der Klage will VeriSign offenbar die Wiedereinführung seines umstrittenen Sitefinder-Dienstes vorbereiten.
VeriSign ist von dem gemeinnützigen Industriekonsortium EPCglobal mit der Verwaltung des zentralen Servers für den Object Naming Service (ONS) des EPCglobal-Netzwerkes beauftragt worden.
VeriSign verkauft Network Solutions und trennt sich damit von seinem Geschäft als öffentlicher Registrar für Domains. Neuer Eigentümer von Network Solutions wird Pivotal Private Equity, die einen Kaufpreis von insgesamt rund 100 Millionen US-Dollar bezahlen.
VeriSign schaltet seinen umstrittenen Dienst SiteFinder ab, zumindest temporär. Man wolle zusammen mit der Internet Community an einer langfristigen Implementierung arbeiten. Zuvor hatte die ICANN VeriSign formell aufgefordert, den SiteFinder abzuschalten.
Die Internet Society (ISOC) hat sich gegen VeriSigns SiteFinder ausgesprochen. Der Dienst löst auch nicht existierende Domainnamen unter den Top-Level-Domains .com und .net auf und leitet die Nutzer auf eine Website von VeriSign um. Die Internet Society sieht dadurch die Stabilität des Internets gefährdet.
Nachdem die ICANN VeriSign am Freitag aufgefordert hat, seinen SiteFinder-Dienst wieder einzustellen, setzt sich VeriSign zur Wehr. Der SiteFinder löst unbekannte Domain-Namen unter den Top-Level-Domains .com und .net auf und leitet entsprechende Anfragen auf eine Übersichtsseite von VeriSign weiter. Das Internet Architecture Board hat unterdessen eine detaillierte Analyse der durch den VeriSign-Dienst hervorgerufenen Probleme veröffentlicht.
Das Internet Software Consortium (ISC) reagiert auf den Unmut, den VeriSigns SiteFinder ausgelöst hatte. Seit Montag, dem 16. September 2003, werden dank VeriSigns neuem Dienst auch .com- und .net-Domains aufgelöst, die gar nicht existieren. Stattdessen leitet VeriSign die Anfragen auf seinen SiteFinder um. Ein Patch des ISC für den DNS-Server BIND 9 soll nun Abhilfe schaffen.
VeriSign, die seit der Übernahme von Network Solutions die Top-Level-Domains .com und .net verwalten, haben einen neuen Dienst gestartet und lösen unter diesen beiden Top-Level-Domains offenbar alle angefragten Domain-Namen auf. Wer sich vertippt und so versucht, auf eine nicht registrierte Domain zuzugreifen, landet auf einer Übersichtsseite von VerSign.
Die "Internet Corporation for Assigned Names and Numbers" (ICANN) hat der Internet Society (ISOC) die Verwaltung der Registrierungsstelle der .ORG-Domain übertragen. Ab 1. Januar soll die neue, von der ISOC extra gegründete gemeinnützige Organisation "Public Interest Registry" (PIR) die Top-Level-Domain .ORG unter ihre Fittiche nehmen.
Der Sicherheitslösungsanbieter VeriSign und IBM bringen die ersten gemeinsam entwickelten E-Business-Sicherheitsdienstleistungen auf den Markt. Entstanden sind diese im Rahmen einer globalen Allianz, die seit vergangenem Jahr zwischen beiden Unternehmen besteht.
Ubisoft schickt erneut Ezio Auditore als Hauptfigur in den Kampf gegen den Orden der Templer. Assassin's Creed Revelations spielt in Konstantinopel - es soll der letzte Serienteil mit dem italienischen Meuchelmörder sein.
(Assassin's Creed Revelations)
Die Musik-Streaming-Plattform Grooveshark zieht sich aus Deutschland zurück und meckert dabei über die Gema. In den USA muss sich das Unternehmen mit Klagen der Musikindustrie auseinandersetzen.
(Grooveshark)
Samsungs Android-Smartphone Galaxy Note wird das Update auf Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich erst im zweiten Quartal 2012 bekommen. Ende 2011 hatte Samsung das Update für das erste Quartal 2012 versprochen, kann den Termin allerdings nicht einhalten.
(Samsung Galaxy S2 Android 4.0)
Falls Microsoft sein Surface-Tablet wirklich für nur 199 US-Dollar verkauft, werden sich laut Insidern die vier Anbieter von Windows-RT-Tablets, Dell, Samsung, Lenovo und Asus, geschlossen zurückziehen. Microsoft wäre dann auf dem Markt allein.
(Microsoft Surface)
Kompaktkameras werden gerne als Spielzeug abgetan, weil ihre Bildqualität durch fingernagelgroße Sensoren und hohes Bildrauschen oft unterirdisch ist. Sony hat bei der Cyber-shot DSC-RX100 deshalb mit einem übergroßen 1-Zoll-Sensor und einem erheblichen Elektronikaufwand versucht, diesem Manko beizukommen. Es hat sich gelohnt, wie unser Praxistest zeigt.
(Sony Rx100)
Canons Semiprofi-Spiegelrefelexkamera EOS 7D ist seit Oktober 2009 auf dem Markt und die Gerüchte um den Nachfolger Mark II werden dichter. Das neue Modell soll 10 Bilder pro Sekunde erreichen und über 20 Megapixel mit dem APS-C-Sensor aufnehmen.
(Canon News)
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