Intel-Entwickler Ylian Saint-Hilaire arbeitet an einer nur als "Mesh Networking Project" bezeichneten Peer-to-Peer-Technik, die die Verwaltung von Computern verändern soll. Die Computer in einem Netzwerk sollen sich dabei gegenseitig überwachen, selbst wenn sie heruntergefahren wurden.
Nambu hat erste Teile seines URL-Verkürzers tr.im als Open Source freigegeben. Der Anbieter hat angesichts der Zusammenarbeit von Twitter mit seinem Konkurrenten Bit.ly aufgegeben und will tr.im zu einem Communityprojekt machen.
Oracle hat Berkeley DB 4.8 und Berkeley DB XML 2.5 angekündigt. Beide Datenbankversionen sollen mehr Geschwindigkeit bringen und flexibler skalieren.
Oracle-Chef Larry Ellison wird am Donnerstag eine sogenannte OLTP Database Machine ankündigen, die eine Flashfire genannte Technik von Sun nutzt.
Der Großkonzern Siemens hat seinen Wartungsvertrag mit SAP gekündigt. Für das Walldorfer Softwareunternehmen bedeutet das einen Millionenverlust.
T-Systems betreibt künftig das SAP-System des Automobilzulieferers Continental, abgerechnet wird nur die verbrauchte Rechen- und Speicherkapazität. Eine Mindestabnahme oder eine feste Laufzeit gibt es nicht.
Mit seinen Netzwerkmonitoren will LG die Ressourcen moderner Desktop-PCs effizienter nutzen. Bis zu elf Anwender können so an einem PC gleichzeitig arbeiten, jeder mit einem Netzwerkdisplay.
Linux-Distributor Red Hat hat seinen Network Satellite Server in der Version 5.3 vorgestellt. Die neue Version unterstützt virtuelle Maschinen auf Basis von KVM und bringt Leistungsverbesserungen.
Der Softwaregigant Oracle stößt bei der Übernahme des Server- und Softwarespezialisten Sun auf Widerstand. Offensichtlich gibt es innerhalb der EU-Kommission Stimmen, die sich dagegen aussprechen, die Übernahme durchzuwinken. Man denke über eine tiefere Prüfung nach, heißt es in Branchenkreisen.
Digium hat sein Skype-Plug-in für die freie Telefonanlagensoftware Asterisk veröffentlicht. Damit können Skype-Verbindungen über die Telefonanlage aufgebaut werden.
Der Verkauf von Windows 7 startet zwar offiziell erst am 22. Oktober 2009, doch Unternehmen können Microsofts neues Betriebssystem bereits jetzt erwerben und nutzen.
Oracle vermeldet "Generally Available" für die Oracle Database 11g Release 2. Die Software steht ab sofort zum Download bereit und bringt einige Neuerungen.
IBM startet mit seinem Smart Business Desktop ein Cloud-basiertes Desktopangebot für Unternehmen. Der Desktop kommt als Dienst im Abonnement daher, was IBM auch als "Desktop as a Service" (DaaS) bezeichnet.
VMware führt mit vCenter ein neues Verwaltungsmodell für virtualisierte Serverumgebungen ein. Die Lösung setzt auf VMware vSphere 4.
SAP soll in einem Patentrechtsstreit mit einem kleineren US-Konkurrenten 138,6 Millionen US-Dollar zahlen. Das Gericht in Texas überschritt mit dem Urteil die Forderungen des Klägers.
Netapp hat sein Storage-Betriebssystem Data Ontap 8 vorgestellt. Das soll jetzt vorbereitet sein, um seine Storage-Infrastruktur in die Cloud zu verlegen. Passend dazu bietet Netapp weitere Cloud-Dienste.
Die Red-Hat-Tochter JBoss hat das Java-Messaging-System HornetQ veröffentlicht. Es soll ein Beispiel für Message Oriented Middleware sein.
Das US-Justizministerium hat den Kauf von Sun durch Oracle ohne Auflagen durchgewunken. Die EU-Kommission prüft den Milliardendeal allerdings noch.
Mit Drizzle haben Sun-Mitarbeiter selbst einen MySQL-Fork gestartet, der große Fortschritte macht. Entwicklungsleiter Brian Aker geht derzeit davon aus, dass Drizzle mit dem für Ende 2009 geplanten Milestone Bell reif für den produktiven Einsatz ist.
Microsoft hat eine Community Technology Preview (CTP) seiner SQL Azure Database veröffentlicht. Interessierte können die Datenbank-Cloud kostenlos ausprobieren. Zudem steht ein neuer PHP-Treiber für den SQL-Server und die SQL Azure Database zum Testen bereit.
Microsoft bietet ab sofort einen Release Candidate des Exchange 2010 zum Download an. Die Vorabversion enthält bereits sämtliche für die Final geplanten Funktionen.
MySQL-Gründer Michael "Monty" Widenius kritisiert Suns OEM-Lizenz für MySQL, da diese zu restriktiv sei. Er selbst würde eine solche Lizenz nie akzeptieren und habe sie nicht in dieser Form zu seiner Zeit bei MySQL oder Sun gebilligt.
Microsoft hat die erste Community Technology Preview (CTP) von Microsoft SQL Server 2008 R2 veröffentlicht. Die neue Version enthält unter anderem Business-Intelligence-Funktionen.
Scalr will die Nutzung von Amazons Cloud-Dienst EC2 vereinfachen. Das Open-Source-Projekt bietet eine komplett redundante, sich selbst heilende und skalierende Hostingumgebung an. Dabei steht Scalr auch als SaaS zur Verfügung.
Das Start-up Hexagram 49 arbeitet mit RethinkDB an einer Storage-Engine, die dank aktueller Algorithmen und Ausrichtung auf SSDs anderen Systemen überlegen sein soll. Da RethinkDB als MySQL-Plug-in daherkommt, kann die Datenbank leicht in bestehende Systeme integriert werden.
Mit dem "Landscape Dedicated Server" will Canonical Unternehmen mehr Kontrolle über die Verwaltung von Ubuntu-Systemen geben.
Canonical, das Unternehmen hinter der Linux-Distribution Ubuntu, bietet ab sofort Support und Dienste für den Einsatz von Ubuntu im Desktopbereich an. Dabei richtet sich Canonical an kleine Unternehmen und Einzelpersonen.
Die Europäische Kommission nimmt derzeit die Übernahme von Sun durch Oracle unter die Lupe. Dabei spielt das Thema MySQL offenbar eine gewichtige Rolle, denn die Kommission sucht nach MySQL-Nutzern, um deren Einschätzung einzuholen.
IBM bietet Mobilfunkbetreibern das Tool SNAzzy an. Es analysiert die Kommunikationsdatensätze der Kunden, um soziale Netzwerke aufzuspüren. Wechselt einer der Nutzer den Netzbetreiber, kann die Marketingabteilung versuchen, mit Lockangeboten einen Wechsel eines ganzen Freundeskreises zu verhindern.
Mit dem Update auf Open-Xchange 6.10 bandelt die Linux-basierte Groupware mit sozialen Netzwerken an. Das neue Groupware-Konzept namens "Social OX" tauscht E-Mails und Kontaktdaten auch in Social Networks wie Xing, Facebook und LinkedIn aus und kann externe E-Mail-Accounts abfragen.
Mehr als 100 neue Funktionen verspricht Apple für die neue Version seiner Videobearbeitungssoftware Final Cut Studio. Das Paket besteht aus den Einzelapplikationen Final Cut Pro 7, Motion 4 und Soundtrack Pro 3 sowie Color 1.5 und Compressor 3.5.
Mayflower hat seine FAQ-Lösung phpMyFAQ in der Version 2.5 veröffentlicht. In knapp zweijähriger Arbeit wurde der noch auf PHP 4 basierende Code nach PHP 5 portiert, wodurch die Software bedeutend schneller sein soll.
Google will den Umstieg von Lotus Notes zu Google Apps vereinfachen und bietet dazu ein Migrationsprogramm an.
Citrix bietet jetzt auch eine kostenlose Variante seiner Managementsoftware Citrix Essentials an. Die Express Edition unterstützt allerdings nicht Citrix' eigenen Hypervisor, sondern Microsofts Hyper-V.
Entwickler aus dem IBM-Labor im israelischen Haifa haben eine Software entwickelt, die vertrauliche Daten schützt. Die Software mit dem Namen Magen erkennt vertrauliche Daten etwa in einer Patientenakte oder in einer Kundenkartei und macht sie auf dem Bildschirm unkenntlich. Die Daten bleiben dabei unverändert.
Die JBoss Enterprise Application Platform 4.3 hat das Common-Criteria-Sicherheitszertifikat der Sicherheitsstufe EAL2+ erhalten. Das soll die Eignung der Middleware für Regierungen und unternehmenskritische Anwendungen bestätigen.
Die freie Community Edition der Dokumentenmanagementsoftware Alfresco ist in der Version 3.2 erschienen. Ein Smartphone-Client ermöglicht den Zugriff über mobile Geräte. Die neue Version ist kompatibel zu Amazons Cloud-Service.
Microsoft will den Internet Explorer 8 ab 25. August über die Windows Server Update Services (WSUS) ausliefern. Systeme mit Internet Explorer 6 und 7 werden dann automatisch aktualisiert, wenn der Administrator das nicht unterbindet.
Oracle wird in Europa bis zu 1.000 Arbeitsplätze streichen. Das erfuhr die größte französische Gewerkschaft von der Geschäftsleitung von Oracle Frankreich.
Oracle hat den Geschäftsbericht für das am 31. Mai 2009 beendete Quartal vorgelegt. Der Umsatzrückgang ist der stärkste seit sieben Jahren, aber der Ausblick für das laufende Quartal optimistisch.
Das quelloffene Content Management System (CMS) ImpressCMS ist vor kurzem in der Entwicklerversion 1.2 Alpha2 veröffentlicht worden und soll mit Hilfe der Community bald in die Betaphase gelangen. Neu an der Alpha2 ist unter anderem eine Verwaltung für Google-Adsense-Werbung.
Der gemeinnützige Verein OpenOffice.org Deutschland veranstaltet am 6. und 7. Oktober 2009 den "1. Deutschen OpenOffice.org-Kongress für Wirtschaft und Verwaltung" (OOoKWV). Die Veranstaltung findet im Kurhaus Kolonnaden in Wiesbaden statt.
Talend hat seine Datenintegrationssoftware um eine Echtzeitlösung erweitert. Die soll mit vorhandenen SOA-Lösungen zusammenarbeiten und ist plattformunabhängig.
Das Open Service Availability Framework (OpenSAF) ist in der Version 3.0 erschienen. Die Hochverfügbarkeitsmiddleware enthält neue Benachrichtigungsdienste und unterstützt Java-Schnittstellen.
Für die Groupware Scalix gibt es jetzt ein ActiveSync-Plug-In. Damit lässt sich ein Push-E-Mail-Server einrichten. Kontakte und Termine lassen sich synchronisieren. Passend dazu wurde der Scalix Server aktualisiert.
Das freie Content-Management-System (CMS) Magnolia ist in der Version 4.1 mit einem erweiterten Standard Templating Kit verfügbar. Die kostenpflichtige Enterprise Edition enthält ebenfalls zusätzliche Funktionen.
Unter der Bezeichnung Smart Business startet IBM eigene Cloud-Dienste. Damit will IBM Unternehmen einen verlässlichen Weg bieten, um IT-Funktionen standardisieren und auf Wunsch in IBMs Cloud zu übertragen.
Yahoo hat eine eigene Distribution von Apache Hadoop angekündigt. Die bei Yahoo intern eingesetzte Hadoop-Version stellt das Unternehmen Dritten im Quelltext zur Verfügung.
In chinesischen Internetcafés lässt die Regierung jeden Tastaturanschlag aufzeichnen. Golem.de besuchte in Taiwan ein kleineres Unternehmen, das die Router und die Software dafür herstellt - und mit bemerkenswerter Offenheit darüber spricht.
Linotype bietet eine neue Schriftartensammlung, GoldEdition 2.0. Auf der im Holzkasten verpackten DVD finden sich alle PostScript- und TrueType-Fonts aus den Schriftenbibliotheken von Linotype, Monotype und ITC.
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