Software des Unternehmens Cipsa aus dem spanischen Córdoba soll seit Jahren Schadcode enthalten, der zeitgesteuert die IT-Systeme der Anwenderfirmen lahmlegt. Der Hersteller konnte dann Rechnungen für Servicedienstleistungen schreiben. Die Polizei hat drei Manager verhaftet.
Motorola kündigt mit dem ES400 eine neue Generation von Handhelds für Unternehmen an. Der mobile Computer wird als Enterprise Digital Assistant (EDA) bezeichnet und integriert Funktionen zur Sprach- und Datenübertragung.
Die Firma Dögel IT-Management aus Halle stellt mit Evalaze eine Lösung zur Applikationsvirtualisierung für Windows vor. Die Applikationen laufen dabei in einer Sandbox ab, so dass sich leicht mehrere Versionen einer Software auf einem System nutzen lassen.
Twitter übernimmt Smallthought Systems, die Macher der Onlinedatenbank DabbleDB sowie des Analysesystems Trendly. Für Nutzer von DabbleDB sind das keine guten Nachrichten.
Die freie Groupwarelösung Tine 2.0 ist in einer neuen Version erschienen. Das neue Hauptrelease 2010/03 trägt den Codenamen Mialena und wartet mit einem optimierten Userinterface, Verbesserungen bei Activesync und einem deutlich beschleunigten E-Mail-Client auf.
Der Chef der Software AG, Karl-Heinz Streibich, hat Kaufangebote erhalten. Wenn alle Faktoren stimmen, wäre eine Zustimmung des Haupteigners möglich, sagt er. Auch wenn SAP ein passender Partner sei, sei ein Verkauf aber unwahrscheinlich.
Ingres bietet seine neue Datenbank-Engine Ingres Vectorwise ab sofort zum Download an. Das zusammen mit der CWI-Ausgründung Vectorwise und Intel entwickelte Datenbanksystem soll große Datenmengen bis zu 70-mal schneller verarbeiten als herkömmliche Systeme.
Fujitsu hat eine CAD-Engine entwickelt, die als Teil eines 3d-CAD-Systems die Entwicklung von Maschinen beschleunigen soll. Das System verarbeitet eine Million Bauteile in 0,2 Sekunden.
Mit einer speziell an Unternehmen gerichteten Version seiner Cloud-Plattform App Engine greift Google Amazon an. Künftig will Google auch SQL-Server zur Verfügung stellen und den Wechsel zu anderen Plattformen erleichtern.
Mit eSignatures startet Adobe einen Dienst zum elektronischen Unterschreiben von PDF-Dokumenten. Auf diesem Weg will Adobe das Schließen von Verträgen oder Unterzeichnen von Stillschweigevereinbarungen (NDAs) vereinfachen.
In einem Interview verteidigt SAP-Chef Jim Hagemann Snabe die Übernahme des US-Partners Sybase. Der Softwarekonzern hatte vor wenigen Tagen für den US-amerikanische Hersteller von Datenbanken und mobilen Softwareanwendungen etwa 5,8 Milliarden US-Dollar (4,6 Milliarden Euro) geboten. Einige Analysten hatten das Gebot als zu hoch kritisiert.
Adobe hat sein digitales Rechtemanagement-System für die Flash-Plattform ausgebaut. Unter anderem bietet Flash Access 2.0 Rechteinhabern und Distributoren die Möglichkeit, den analogen Videoausgang von Anzeigegeräten zu deaktivieren.
Mit der Übernahme von Sybase will SAP die Verbreitung von SAP-Lösungen über mobile Plattformen beschleunigen. Die Steuerung und Analyse von Geschäftsprozessen soll künftig über verschiedenste Endgeräte möglich sein.
SAP will wieder milliardenschwere Übernahmen tätigen, um neue Softwaretechnologie in den Konzern zu holen. Co-Chef Jim Hagemann Snabe versprach zudem reumütig, die Kundenbeziehungen zu verbessern und das Innovationstempo zu beschleunigen. Das hat der Hersteller von Unternehmenssoftware laut Branchenexperten bitter nötig.
Flexibel und schneller als Konkurrenten wie Lighttpd, Nginx und Apache soll der freie Webserver Cherokee sein, der in der Version 1.0 veröffentlicht wurde.
Die Apache Software Foundation (ASF) hat auf einen Schlag sechs neue Top-Level-Projekte angekündigt, ein Rekord für die Organisation. Dazu zählt der Apache Traffic Server ebenso wie die Projekte Mahout, Tika, Nutch, Avro und HBase.
Cassandra-Entwickler Jonathan Ellis hat mit Matt Pfeil das Unternehmen Riptano gegründet, das Dienstleistungen rund um Apaches freies NoSQL-System anbieten soll.
Das Apache-Projekt Hadoop verstößt möglicherweise gegen ein Patent von Google, doch das will Google nicht gegen die Open-Source-Projekte ins Feld führen. Damit ist ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor des Projekts aus der Welt.
Microsoft hat die Entwicklung seines Datenbank-Management-Systems SQL Server 2008 R2 abgeschlossen. Ab Mai 2010 soll die Software erhältlich sein.
Mit dem neuen Mail Archiving Service bietet Astaro die Möglichkeit, E-Mails nach gesetzlichen Anforderungen zu archivieren. Daten werden in einer von Astaro zur Verfügung gestellten Cloud gespeichert und stehen Anwendern später per Plugin oder Webinterface zur Verfügung.
Mit Windows Intune startet Microsoft einen Dienst zur Verwaltung von Windows-PCs in kleinen und mittleren Unternehmen mit 25 bis 500 Rechnern. Die Systeme können damit über eine zentrale Website verwaltet werden.
Die von Facebook entwickelte und an die Apache Software Foundation übergebene NoSQL-Datenbank Cassandra wurde in der Version 0.6.0 veröffentlicht. Es ist die erste Cassandra-Ausgabe als Apache-Top-Level-Projekt.
Oracle hat zu seinem Patchday im April 2010 insgesamt 47 Sicherheitspatches veröffentlicht. Erstmals mit dabei ist auch ein Patchpaket für Software von Sun.
Pascom hat seine auf Asterisk basierende VoIP-Telefonanlage Mobydick in der Version 6 veröffentlicht und zugleich eine neue, kostenlose Communityvariante eingeführt.
Automattic, das Unternehmen hinter der freien Blogsoftware Wordpress, startet mit Vaultpress einen Sicherungsdienst für Wordpress-basierte Blogs. Vaultpress erstellt laufend Backups und patcht Blogs bei auftretenden Sicherheitslücken automatisch.
Oracle hat seine freie Embedded-Datenbank Berkeley DB in der neuen Version 11g Release 2 veröffentlicht. Diese bietet eine SQL-Schnittstelle und steht auch für Android zur Verfügung.
Novell hat eine Preview-Version der Kollaborationsplattform Pulse auf seiner diesjährigen Hausmesse Brainshare vorgestellt. Gegenwärtig steht die Preview nur geladenen Gästen auf der Brainshare zur Verfügung, eine Cloud-Implementierung soll ab Mitte 2010 verfügbar sein.
Die Tokioter Börse (Tokyo Stock Exchange, TSE) hat Linux als Standardbetriebssystem ihres neuen Handelssystems ausgewählt. Das System soll kurze Wartezeiten bei hoher Zuverlässigkeit ermöglichen.
Mayflower hat die freie Groupware Suite PHProjekt von Grund auf neu geschrieben und in der Version 6.0 veröffentlicht. Die Software steht nun unter der LGPL und setzt verstärkt auf Ajax.
Das von Google gestartete Projekt Opensocial ist in der Version 1.0 erschienen. Genutzt wird Opensocial heute unter anderem von Xing und StudiVZ, um Applikationen von Drittanbietern auf ihren Plattformen zu ermöglichen.
Unter dem Namen Prometheus Foundation will die Projektgruppe Collaborative Open Source Application Development (COSAD) ein Entwicklungsprojekt ins Leben rufen, das eine gemeinsame Open-Source-Software-Plattform für Makler und Versicherer schaffen soll.
Mit dem Apps Marketplace öffnet Google seine Online-Office-Suite für externe Entwickler und stellt einen Shop für integrierte Businessapplikationen bereit.
Während einige Drizzle-Entwickler Oracle in den vergangenen Wochen in Richtung Rackspace verlassen haben, hat Projektleiter Brian Aker einen Ausblick auf die Zukunft des MySQL-Forks gegeben.
Cebit Das Beratungsunternehmen Itomig hat für die Stadt Böblingen einen S/MIME-SMTP-Proxy entwickelt, der Unternehmens-E-Mails zentral und vollautomatisch signiert. Die Software steht ab sofort als Open Source zur Verfügung.
Cebit Mit ".print V-Layer Basic" will Thinprint Druckertreiber auf Clientseite überflüssig machen. Damit sollen nur noch auf dem Druckserver Treiber benötigt werden, was vor allem den Arbeitsaufwand für Systemadministratoren verringern soll.
Das Kolab-Konsortium geht in dem neuen Unternehmen Kolab Systems AG auf. Auf Basis eines Partnerschaftsmodells will das neue Unternehmen Pakete, Service und Qualitätssicherung rund um die freie Groupware Kolab anbieten. Dadurch sollen die Serversoftware Kolab, aber auch der Clientteil KDE PIM gestärkt werden.
Cebit Mit mIDentity 3G zeigen Option und Kobil auf der Cebit einen UMTS-Stick, der ohne zusätzliche Software eine sichere Verbindung aufbauen kann, beispielsweise zum firmeneigenen Intranet.
Zend will PHP-Entwicklern die Fehlersuche mit seinem neuen Zend Server 5.0 und dessen Code Tracing erleichtern. Zudem beschleunigt die Software PHP durch diverse Caching-Mechanismen und steht ab sofort in der finalen Version zur Verfügung.
Mit neuen Methoden und Algorithmen will IBM die Analyse sehr großer Datenmengen deutlich effizienter machen. Analysen, die bisher 20 Stunden dauerten, sollen damit auf gleicher Hardware in 20 Minuten möglich sein.
Mit SAP BusinessObjects BI OnDemand führt SAP eine neue, sofort einsatzfähige Lösung für schnelle Datenauswertungen, Berichte und Analysen ein, die auf diverse Datenquellen zurückgreifen kann.
Gear6 erweitert seine Cloud Cache auf Basis von Amazon EC2 und Memcached, so dass Nutzer künftig die Cache-Kapazität im laufenden Betrieb ändern können. So sollen sich die Vorteile einer Cloud-Computing-Lösung besser ausnutzen lassen.
Nach der Übernahme von Doubleclick im Jahr 2008 hat Google jetzt eine neue Generation von Doubleclicks Adserver vorgestellt. Aus Doubleclicks DART for Publishers wird Doubleclick for Publishers (DFP), das zudem künftig auch in der kostenlosen Version DFP Small Business verfügbar ist.
Polycom setzt bei der Videokommunikation künftig auf H.264 High Profile, um hohe Videoqualität bei verringerter Bandbreite zu ermöglichen. So hofft Polycom, das Thema Telepresence auch für kleinere Unternehmen attraktiv zu machen.
IBM Research hat mit Coscripter Reusable History eine Firefox-Erweiterung entwickelt, die minutiös aufzeichnet, was Nutzer auf einer Webseite tun und dies für andere nachvollziehbar macht. Nützlich ist dies beispielsweise für den Helpdesk oder das Erklären komplexer Workflows.
Cebit Die freie Helpdesk-Software OTRS-ITSM wird zur Cebit 2010 in der aktualisierten Version 2.0 vorgestellt. Das neue Change-Management-Modul hilft bei der Umsetzung firmeninterner Änderungen, etwa an Hardware oder Ausstattung. Das Modul soll zunächst nur Investoren zur Verfügung stehen.
Microsofts Live Labs haben mit Pivot eine neue Technik zur Visualisierung von Daten entwickelt, die sich anschließend dynamisch sortieren, organisieren und kategorisieren lassen. Dadurch sollen Korrelationen, Ausnahmen und Trends direkt sichtbar werden.
Oracle tätigt erneut eine Übernahme. Diesmal kauft der US-Softwarekonzern Convergin, ein Startup, das auf Serverprodukte für den Telekommunikationsbereich spezialisiert ist. Der Preis soll laut inoffiziellen Angaben bei circa 90 Millionen US-Dollar liegen.
Die MySQL-Distribution MariaDB ist in einer ersten stabilen Version erschienen und soll MySQL in bestehenden Installation ersetzen. Dahinter steht Monty Program, das Unternehmen von MySQL-Gründer Michael "Monty" Windenius.
Gleichzeitig mit dem offiziellen Start von Microsofts Cloud-Computing-Plattform Azure senkt Amazon die Preise für ausgehenden Traffic bei seinen Cloud-Computing-Angeboten.
Microsoft hat mit Windows Azure und SQL Azure seine ersten Cloud-Computing-Dienste in 21 Ländern gestartet. Ab sofort können Microsofts Partner Dienste auf Basis von Azure verkaufen.
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