Nachdem der erste Abschnitt der UMTS-Auktion gestern mit einer Lizenzsumme von über 98 Milliarden zu Ende ging, wurde diese heute mit dem zweiten Auktionsabschnitt fortgeführt. Diesmal kommen fünf einzelne Frequenzblöcke à 5 MHz unter den Hammer.
Die hohen Lizenzkosten von etwa 16 Milliarden DM je Betreiber sowie die noch für den Netzausbau benötigten Mittel setzen die zukünftigen UMTS-Betreiber unter Druck. Das Beratungsunternehmen Cluster Consulting erwartet deshalb, dass diese durchschnittliche monatliche Umsätze von etwa 100 DM je Nutzer erwirtschaften müssen, um die getätigten Investitionen zu amortisieren.
Nach 173 Runden geht die Versteigerung von UMTS-Frequenzen zu Ende. Als Ergebnis ergeben sich 6 Lizenzen zu je etwa 16 Milliarden DM. Damit ist die Grenze von 100 Milliarden DM zwar nicht überschritten worden, das Ergebnis kann sich aber dennoch sehen lassen.
Bundeswirtschaftsminister Dr. Werner Müller hat dem Bundeskabinett über den Stand der Versteigerung von Lizenzen für den Betrieb der dritten Mobilfunkgeneration berichtet und dabei die wirtschaftliche Bedeutung von UMTS für den Standort Deutschland hervorgehoben.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) fordern die Bundesregierung auf, mindestens ein Prozent des Gewinns aus der Versteigerung der Mobilfunklizenzen zur Verfügung zu stellen, um die Auswirkungen der UMTS- Technologie auf Mensch und Umwelt zu erforschen.
Die Erlöse aus der Versteigerung der UMTS-Lizenzen müssen nach Ansicht des Deutschen Industrie- und Handelstages (DIHT) zur dauerhaften Senkung der Staatsschulden eingesetzt werden. "Finanzminister Hans Eichel, bleibe hart", forderte deshalb der Präsident des DIHT, Hans Peter Stihl.
Am zehnten Tag der Versteigerung der UMTS-Frequenzen kommt Spannung auf, denn mit debitel steigt der erste Anbieter aus dem Milliardenpoker aus. Debitel hatte zuletzt 9,767 Milliarden DM für zwei Frequenzpakete geboten.
Mehr als 50 Milliarden DM sind jetzt insgesamt bei der Versteigerung der UMTS-Frequenzen geboten. Das Höchstgebot von MobilCom Multimedia liegt derzeit bei 8,3915 Milliarden für zwei Frequenzpakete.
Nach einhundert Bieterrunden übersteigen die Gebote bei der Versteigerung der UMTS-Frequenzen die Marke von 30 Milliarden DM.
Carsten Kreklau, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), kritisierte Überlegungen des Bundesfinanzministers Hans Eichel, eine Gebührenpflicht für multimediafähige Personalcomputer einzuführen.
Bei der Versteigerung der UMTS-Lizenzen haben die Gebote heute erstmals die 20-Milliarden-Marke geknackt. Damit liegen die Gebote nun über der von Finanzminister Hans Eichel avisierten Marke.
Der Hongkonger Tycoon Li Kashing ist fest entschlossen, sich bei der Versteigerung in Mainz mindestens zwei der deutschen Handy-Frequenzen zu sichern. Der chinesische Unternehmer Li, der als einer der reichsten Männer der Welt gilt, bietet in Deutschland gemeinschaftlich mit E-Plus.
Bei der von der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) derzeit veranstalteten Versteigerung von UMTS-Frequenzen sind in der 61. Bieterrunde erstmals insgesamt über zehn Milliarden DM geboten worden.
Die Versteigerung der UMTS-Frequenzen, die derzeit von der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post durchgeführt wird, läuft weiterhin noch schleppend. Die anfängliche Aufregung ist weitestgehend in Langeweile umgeschlagen.
Anlässlich der heutigen Versteigerung von UMTS-Lizenzen an Mobilfunkanbieter durch die Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation (RegTP) in Mainz warnen der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) vor dem massiven Ausbau der Mobilfunknetze. Die beiden Verbände sehen die notwendige Sicherheit für Anwohner und Nutzer nicht gewährleistet.
In der dritten Bieterrunde gaben erstmals alle Wettbewerber um die UMTS-Lizenzen ein Gebot ab, nachdem sich Viag Interkom und debitel in den ersten beiden Runden zurückhielten. Damit würden nach aktuellem Stand Mannesmann Mobilfunk, Viag Interkom, MobilCom und die Group 3G Lizenzen erhalten.
Schon kurz vor Beginn der UMTS-Versteigerung um 10 Uhr ging auf den Webseiten der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post nicht mehr viel, mittlerweile haben die Server offenbar ganz den Dienst quittiert.
Seit 10 Uhr werden von der Regulierungsbehörder für Post und Telekommunikation Frequenzpakete für die dritte Mobilfunkgeneration, UMTS, versteigert. Die Schätzungen, über welche Einnahmen sich Finanzminister Hans Eichel hier freuen darf, driften weit auseinander. Wurde anfangs noch mit bis zu 120 Milliarden DM gerechnet, gehen vorsichtige Schätzungen mittlerweile von 20 Milliarden aus.
Fast in Echtzeit können die Bundesbürger in dieser Woche miterleben, wie sich die Taschen von Finanzminister Hans Eichel beziehungsweise der Finanzkasse füllen: Mit umfangreichen Tabellen und einer Live-Kamera sorgt die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) dafür, dass sich Internet-Nutzer stets über den jeweils letzten Stand der teuersten Auktion, die jemals in Deutschland stattgefunden hat, informieren können. Das berichtet der Spiegel in der aktuellen Ausgabe.
Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Siegmar Mosdorf, hob in Bonn die Bedeutung der dritten Mobilfunkgeneration UMTS für den Standort Deutschland hervor: "Das Internet hat unseren Alltag verändert, UMTS verändert das Internet", sagte Mosdorf anlässlich einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Präsidenten der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post, Klaus-Dieter Scheurle, zu den Perspektiven des Mobilfunks.
Eine Woche vor Beginn der UMTS-Auktion, die ab dem 31. Juli 2000 beginnt, erhält Bundesfinanzminister Hans Eichel nach einem Bericht des Wirtschaftsmagazins 'Capital' aus dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin eine Hiobsbotschaft.
Die Initiative Mobiles Netz (IMN) hat Bundeskanzler Gerhard Schröder in einem offenen Brief aufgefordert, zehn Prozent der Einnahmen aus der Versteigerung der UMTS-Frequenzen zur Förderung des mobilen Internets zu verwenden. Die UMTS-Frequenzen werden in Deutschland ab dem 31. Juli 2000 im Versteigerungsverfahren vergeben. Es wird mit Milliardenerlösen gerechnet, die als Einnahmen in den Staatshaushalt einfließen.
Nach einer Umfrage des Hamburger Forschungs- und Beratungsinstituts MediaTransfer unter 1.200 Internetusern sind bereits knapp 60 Prozent der Befragten über die Möglichkeiten dieser Technologie informiert. 70 Prozent zeigten sich an der Nutzung des neuen Standards zur Übertragung breitbandiger Daten interessiert, nachdem ihnen das Leistungsspektrum des neuen Mobilfunk-Standards aufgezeigt wurde.
Deutsche Unternehmen sehen den Endkunden im Mittelpunkt des Geschäfts der neuen Generation des Mobilfunks: 84 Prozent der befragten Großunternehmen erwarten Geschäfte mit mobilen Endkunden als wichtigste UMTS-Anwendung. Dies geht aus einer Marktstudie über das kommende Universelle Mobiltelekommunikationssystem UMTS hervor, die das Unternehmen Ericsson Consulting jetzt vorgestellt hat. Eine zusätzliche Befragung von Endkunden ergab, dass Werbung aufs Mobiltelefon unter bestimmten Bedingungen akzeptiert wird.
Auf einer Pressekonferenz in Hongkong kündigten heute Hutchison Whampoa, NTT DoCoMo und KPN Mobile an, im Bereich der dritten Mobilfunkgeneration in Europa zusammenarbeiten zu wollen. Die Vereinbarung umfasst eine Zusammenarbeit in Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Belgien.
Die Telekommunikationsunternehmen KPN, Hutchison Whampoa und NTT DoCoMo wollen offenbar im Hinblick auf UMTS in Europa zusammenarbeiten. Entsprechende Verhandlungen über eine 35-Prozent-Beteiligung von KPN und DoCoMo an Hutchison finden derzeit statt.
Laut Informationen der Financial Times Deutschland berät das Bundesfinanzministerium darüber, weniger UMTS-Lizenzen als zunächst geplant zu versteigern. Grund dafür ist die stetig abnehmende Anzahl der möglichen Bieter und die dadurch befürchteten Mindereinnahmen.
Der niederländische Mobilfunkbetreiber Ben und T-Mobile International, die Mobilfunktochter der Deutschen Telekom, Europas größte Telekommunikationsunternehmen, haben ein Memorandum of Understanding unterschrieben und werden sich danach gemeinsam durch das niederländische Unternehmen "3G Blue" um eine UMTS-Lizenz in den Niederlanden bewerben.
Der Mobilfunk-Service-Provider Talkline zieht sich aus dem Rennen um eine deutsche UMTS-Lizenz zurück. Der auf UMTS bezogene Business-Plan werde sich aus Sicht des Unternehmens bei den zu erwartenden hohen Lizenz-Einstandskosten für Talkline keinesfalls rechnen.
Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) hat 11 Bewerber zur Teilnahme an der Versteigerung der Lizenzen zur dritten Mobilfunk-Generation zugelassen. Der Antrag der Nets AG musste abgelehnt werden. Er erfüllte die Anforderungen der Zulassungsvoraussetzungen aus dem Telekommunikationsgesetz nicht.
In wenigen Wochen werden die großen Telefonkonzerne bei der Versteigerung der deutschen UMTS-Lizenzen bis an die Grenze ihrer finanziellen Möglichkeiten gehen. Doch ob sich die immensen Investitionen in absehbarer Zeit auszahlen, ist fraglich. Die Ursache: Der Normalverbraucher hat derzeit keinen Bedarf an einem UMTS-Handy, weil die geeigneten Dienstleistungsangebote fehlen. Ein Massenmarkt ist somit nicht in Sicht. Und nur durch das übliche Telefonieren lässt sich der neue Handy-Standard nicht refinanzieren, so das Fazit der Experten der Mummert + Partner Unternehmensberatung.
Am 19. Juni 2000 findet von 13.00-17.00 Uhr in Ulm das Symposium des BMBF "Mobilkommunikation von morgen" statt. Dort werden neben Konzepten und Ergebnissen aus der bisherigen Förderung des BMBF erstmalig die Grundkonzeption und ersten Ergebnisse des Förderschwerpunktes UMTSplus einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert.
Die Infineon Technologies AG hat gestern die Eröffnung eines neuen Development Centers in Linz, Österreich, bekannt gegeben. Das Entwicklungszentrum mit dem Namen Danube Integrated Circuit Engineering GmbH & Co. KG (DICE) konzentriert sich auf die Entwicklung von Chips für die nächste Generation von UMTS (Universal Mobile Telecommunications System)-Mobilfunkgeräten.
Zwölf Unternehmen haben bis zum Freitag, den 28. April 2000 um 15.00 Uhr, ihre Bewerbungsunterlagen zum Versteigerungsverfahren zur Vergabe von Lizenzen zur dritten Mobilfunk-Generation in Deutschland bei der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post abgegeben.
Der britische Mobilfunkbetreiber Orange will nach eigener Aussage an der deutschen Auktion von UMTS-Lizenzen teilnehmen.
Die Auktion um UMTS-Lizenzen in Großbritannien ist beendet, insgesamt werden 22.477.400.000 Pfund bezahlt. Zu den Gewinnern der Auktion zählen TIW, Vodafone, BT, One2One und Orange.
Sony will die Handys der dritten Mobifunkgeneration mit Technik von Texas Instruments und Software von Symbian bauen, die zudem auch Sonys Memory Stick verarbeiten können.
Kurz vor Ablauf der Bewerbungs-Frist am 28. April 2000 erklärt Kim Frimer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Talkline GmbH, man wolle an der Versteigerung der Lizenzen für den Mobilfunk der 3. Generation - UMTS - teilnehmen.
Das Bundeskartellamt hat der Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens durch die MobilCom AG und die France Telecom S.A. zugestimmt. Gleichzeitig hat das Bundeskartellamt die Teilnahme des Joint Ventures am UMTS-Auktionsverfahren genehmigt.
Nach einem Artikel des Nachrichtenmagazins Focus hat MobilCom-Chef Gerhard Schmid in Paris Gespräche mit der France Télécom geführt.
Der Präsident der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post, Klaus-Dieter Scheurle, gab die Festlegungen und Regeln zur Vergabe von Lizenzen für Universal Mobile Telecommunications System (UMTS) / International Mobile Telecommunications 2000 (IMT-2000), der Mobilkommunikation der dritten Generation, bekannt.
Die Viag Telecom, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der VIAG AG, hat jetzt eine Lizenz zum Aufbau eines UMTS-Netzes (Universal Mobile Telecommunications System) im Fürstentum Liechtenstein erhalten. Von Liechtenstein aus will Viag Telecom europäische GSM- und UMTS-Produkte entwickeln und bald grenzüberschreitende Mobilfunkdienste in Deutschland, Österreich und der Schweiz anbieten.