Die Ubuntu-Distribution wurde von Multimillionär Mark Shuttleworth als Debian-Fork begründet und gewann innerhalb kurzer Zeit an Popularität. Shuttleworths Firma Canonical sponsert die Entwicklung der Distribution, deren Namen "Menschlichkeit" bedeutet. Ubuntu soll die Nutzung vereinfachen und liefert dafür auch eine beschränkte Softwareauswahl mit, als Desktop kommt Gnome zum Einsatz. Daneben existieren die offiziellen Varianten Kubuntu mit KDE und Xubuntu mit Xfce. Mit Edubuntu gibt es zudem eine Version für den Einsatz an Schulen sowie zahlreiche, inoffizielle Varianten.
Für Microsofts Multitouch-Tisch Surface 2.0 gibt es einen Open-Source-Treiber. Er nutzt Libusb, um Eingaben umzusetzen. Der Code soll später im Linux-Kernel integriert werden.















Auf dem Ubuntu Developer Summit diskutieren Canonical-Entwickler erneut über die Integration der X.org-Alternative Wayland. Bislang funktioniert jedoch noch nicht einmal die im aktuellen Ubuntu 12.04 integrierte Preview-Version.
Auf dem Ubuntu Developer Summit hat Electronic Arts betont, es plane keine nativen Spieleversionen für Linux. Gegenwärtig beschränkt sich das Angebot im Ubuntu Software Center auf zwei kostenlose Browserspiele, eines davon für das proprietäre Flash-Format.
Als Basis für Ubuntu 12.10 planen die Entwickler den Linux-Kernel 3.5 oder 3.6 sowie Gnome 3.6. Die 2D-Variante von Unity soll wegfallen. Zudem beginnt Electronic Arts die Zusammenarbeit mit Canonical.
In einer Keynote hat Canonical-Mäzen Mark Shuttleworth bestätigt, dass es eine Ubuntu-Variante für Smartphones geben wird. Ein erster Veröffentlichungstermin von Ubuntu TV soll demnächst verkündet werden.
Für das aktuelle Ubuntu 12.04 alias Precise Pangolin haben die Entwickler bei Canonical die meiste Arbeit in Unity gesteckt. Das hat sich gelohnt. Der Ubuntu-Desktop lässt sich aber immer noch kaum anpassen.
Der Linux-Kernel 3.2 wird länger gepflegt. Den Support übernimmt Debian-Entwickler Ben Hutchings. Debian 7 wird den Kernel enthalten. Er soll dort auch als Realtime-Kernel erhältlich sein.
Ein vorläufiger Terminplan für die Entwicklung von Ubuntu 12.10 steht fest. Es soll am 18. Oktober 2012 erscheinen. Den Codenamen hat Mark Shuttleworth ebenfalls bekanntgegeben: Quantal Quetzel.
Mit Canonicals Awesome sollen Anfragen, die für Amazon Web Services geschrieben sind, für die Nutzung mit Openstack übersetzt werden. Zudem bietet Rackspace nun auch Openstack-Dienste an.
Kubuntu erhält künftig finanzielle Unterstützung von Blue Systems. Der Hauptverantwortliche Jonathan Riddell verlässt Canonical, arbeitet aber weiter Vollzeit für das Projekt.
Einer Umfrage zufolge sind fast alle Ubuntu-Anwender männlich, zwischen 25 und 35 Jahre alt und schätzen die Linux-Distribution vor allem wegen ihrer Sicherheit und Geschwindigkeit.
Unter dem Namen Anonymous OS ist eine Linux-Distribution im Umlauf, die von den Mitgliedern des Anonymous-Kollektivs erstellt sein soll. Die Gruppe meldet über Twitter, das OS sei ein Fake und mit Trojanern verseucht.
Der Displayserver Wayland und der Compositor Weston sind ab sofort in den Quellen von Ubuntu 12.04 verfügbar. GTK-Anwendungen können Wayland jedoch nicht nutzen, GTK müsste dazu neu kompiliert werden.
Im aktuellen Grafiktreiber für Linux-Gastsysteme hat VMware hardwarebeschleunigte 3D-Unterstützung implementiert. Ein entsprechendes Kernel-Modul ist bereits in Linux 3.2 enthalten.
Das aktuelle Backtrack 5 R2 erhält in Zukunft häufiger Updates für seinen Ubuntu-basierten Unterbau. Dazu wurde ein eigenes Repository eingerichtet. Neben Aktualisierungen enthält Backtrack auch neue Prüfwerkzeuge.
Canonical hat eine erste Beta von Ubuntu 12.04 veröffentlicht. Darin ist das neue Head-up-Display zu sehen, das als Alternative zum herkömmlichen Anwendungsmenü gedacht ist - ungewohnt, aber praktisch.
MWC 2012 Canonical hat erstmals Ubuntu für Android im laufenden Betrieb gezeigt. Zum Selbstinstallieren ist es aber nicht gedacht.
Mit der Mitte 2012 erwarteten Version von Opensuse 12.2 wird die Distribution erstmals ARM-Chips auf Basis der Architektur ARM v7 unterstützen. Das bekannte Pandaboard soll als Referenzplattform dienen.
MWC 2012 Canonical will in der kommenden Woche auf dem Mobile World Congress 2012 Ubuntu für Android zeigen. Android und Ubuntu laufen gleichzeitig und sind eng miteinander verzahnt, so dass das Smartphone mit Monitor und Tastatur zum Desktoprechner wird.
Canonical will in dem Linux-Kernel in Ubuntu 12.04 die Energiesparoption RC6 für Intels Sandy Bridge standardmäßig aktivieren. Patches, die Intel-Entwickler bereitgestellt haben, werden offiziell erst in Kernel 3.4 übernommen.
Viele der Funktionen des Head-Up Displays für Ubuntu sind bereits in den KDE-Oberflächen über Plugins für KRunner integriert. Ein KDE-Entwickler arbeitet nun an einem Plugin, das auch Funktionen von Anwendungsmenüs erreichbar machen soll.
Canonical hat mit dem Business Remix eine Ubuntu-Variante für Unternehmen zusammengestellt. Auf der Installations-CD sind zahlreiche proprietäre Anwendungen, etwa VMware View.
Canonical wird Kubuntu nicht mehr finanziell unterstützen. Der zuständige Entwickler wird anderen Aufgaben zugeteilt. Kubuntu soll künftig in einer Reihe mit Edubuntu oder Lubuntu als Community-Projekt weiter existieren.
Mit reichlich Aktualisierungen, aber ohne die für die finale Version geplanten Neuerungen hat Canonical die zweite Alpha von Ubuntu 12.04 veröffentlicht. Als Basis läuft der Linux-Kernel 3.2.2.
Die Linaro-Entwickler haben die Rahmenbedingungen für den Einsatz des Unity-Desktops für mobile Geräte fast fertiggestellt. Damit läuft Canonicals Desktop in der 3D-Version mit OpenGL ES 2.0.
In Ubuntu 12.04 sollen herkömmliche Menüs durch das von Canonical entworfene Head-Up Display (HUD) ersetzt werden. Später soll HUD noch durch eine Spracheingabe ergänzt werden.
Kernel-Maintainer Greg Kroah-Hartman hat seine Pläne für die noch zu unterstützenden Linux-Kernel erläutert. Ubuntu übernimmt die Pflege einer älteren Kernel-Version und will die Version 3.2 zum Langzeit-Kernel machen.
Das Ubuntu-Design-Team hat Pläne für Änderungen an den Systemeinstellungen veröffentlicht. Ein neues GUI für den Activity-Log-Manager soll für mehr Privatsphäre sorgen.
CES 2012 Canonical hat eine TV-Variante seiner Linux-Distribution Ubuntu vorgestellt. Dazu wurde der Unity-Desktop angepasst, der neben dem Zugriff auf Fernsehsender auch spezielle Linsen für Musik und Youtube bietet.
Für den Zugriff auf Canonicals Onlinespeicher Ubuntu One gibt es eine App für iOS. Sie bietet die gleichen Funktionen wie die Android-Version und ist ebenfalls kostenlos.
Wegen einer Sicherheitslücke in der von Oracle vertriebenen Java-Version werden die entsprechenden Pakete aus den Ubuntu-Repositories entfernt.
Canonical hat eine erste Alpha von Ubuntu 12.04 alias Precise Pangolin veröffentlicht. Der Musikplayer Banshee wurde durch Rhythmbox ersetzt, die Entscheidung darüber ist aber noch nicht endgültig.
Ein Team zur Umsetzung von Ubuntu-TV bildet sich zurzeit heraus und diskutiert erste Entwicklungsphasen. Ein Designkonzept für die Nutzung von Ubuntu auf Fernsehern und Set-Top-Boxen existiert bereits.
Mit ZevenOS 4.0 können auch Ubuntu-Nutzer den Desktop des Projekts installieren. Die ZevenOS-Oberfläche erinnert an BeOS. Den Unterbau von ZevenOS 4.0 bildet das kürzlich veröffentlichte Ubuntu 11.10.
Ubuntu fällt in der Liste der beliebtesten Distributionen bei Distrowatch weiter ab. Linux Mint mit seiner klassischen Gnome-Oberfläche steigt auf Platz 1. Schuld daran soll die massive Kritik an der Benutzeroberfläche Unity sein.
Die PPA-Verwaltung für Ubuntu, Y-PPA-Manager, unterstützt jetzt die KDE-Oberflächen und kann fehlende GPG-Schlüssel importieren.
Das ISO-Abbild von Ubuntu 12.04 könnte um 50 MByte vergrößert werden und würde damit auf keine Standard-CD mehr passen. Und das, obwohl das Mono-Framework und die Anwendungen Banshee und Tomboy entfernt werden.
Die Unity-Oberfläche soll konfigurierbar werden, das wünschen sich auch die Designer bei Canonical. Ihnen fehlten aber die Ressourcen, um diese Funktionen umzusetzen.
Die Entwicklung von Anwendungen für Ubuntu soll einfacher werden. Dazu soll die Dokumentation vereinheitlicht und eine Support-Community für Neueinsteiger etabliert werden.
Ubuntu soll künftig auch auf Smartphones und Tablets und in Fernsehern eingesetzt werden. Die Entwicklung soll nach der Veröffentlichung von Ubuntu 12.04 im April 2012 beginnen.
Wegen seines wirtschaftlichen Erfolgs baut Canonical die interne Organisation um. Mark Shuttleworth wird auch weiterhin die Richtung vorgeben.
Unter dem Namen Precise Pangolin soll im April 2012 Ubuntu 12.04 LTS erscheinen. Die Neuerungen der letzten beiden Ubuntu-Versionen sollen optimiert, die Linux-Distribution selbst soll auf Stabilität getrimmt werden.
Canonical hat für Ubuntu 11.10 die Oberfläche Unity verschönert. Für Ubuntu-Nutzer, die sich nicht mit dem Konzept von Unity anfreunden können, steht die direkte Konkurrenz der Gnome-Shell ebenfalls zur Verfügung.
Als Schutz vor staatlicher Überwachung kann Ubuntu Privacy Remix 10.04r2 gelten. Das abgeschottete Live-System verbietet Zugriffe auf die lokale Festplatte und das Internet, wenn besonders schutzbedürftige Daten bearbeitet werden.
Der Name von Ubuntu 12.04 steht fest: Precise Pangolin - präzises Schuppentier. Die Cloud-Variante der nächsten Version mit Langzeitunterstützung (LTS) soll für x86- und für ARM-Plattformen erscheinen.
Das Projekt Cordia Tab will ein preiswertes Tablet für Entwickler anbieten. Doch vorerst ist Gründer Tomasz Sterna damit gescheitert: Kein einziger chinesischer Hersteller, mit dem er verhandelt hat, will den Sourcecode des Linux-Kernels freigeben.
Canonical hat eine Webseite für App-Entwickler gestartet: Developer.ubuntu.com. Sie bietet Informationen, Werkzeuge und Anleitungen für die Entwicklung von Apps für Ubuntu.
Auch in der zweiten Beta von Ubuntu 11.10 hat Canonical noch weitere Funktionen eingebaut: Das Software Center synchronisiert installierte Software auch über mehrere Rechner.
Ausgelöst durch einen Blogeintrag des Ubuntu-Mitarbeiters Scott James Remnant diskutieren Ubuntu-Entwickler und -Nutzer über den gegenwärtigen Veröffentlichungszyklus von Ubuntu.
Ubuntu 11.10 alias Oneiric Ocelot ist in einer ersten Betaversion erschienen. Damit stehen auch weitgehend alle Änderungen für die finale Version im Oktober fest. Der Unity-Desktop erhielt den letzten Schliff.
Für das aktuelle Ubuntu 12.04 alias Precise Pangolin haben die Entwickler bei Canonical die meiste Arbeit in Unity gesteckt. Das hat sich gelohnt. Der Ubuntu-Desktop lässt sich aber immer noch kaum anpassen.
Canonical hat für Ubuntu 11.10 die Oberfläche Unity verschönert. Für Ubuntu-Nutzer, die sich nicht mit dem Konzept von Unity anfreunden können, steht die direkte Konkurrenz der Gnome-Shell ebenfalls zur Verfügung.
In Ubuntu 11.04 - Codename Natty Narwhal - ist erstmals die umstrittene Unity-Benutzeroberfläche auch in der Desktopversion Standard. Unity ist Canonicals Alternative zu Gnome 3 und optisch verspielter als sein Pendant.
Ubuntu 10.10 bringt einen flotteren Installer und eine neue Schriftart. Das Softwarecenter wurde aktualisiert und bietet erstmals kostenpflichtige Software an. Der Linux-Kernel und Mesa bringen neue Treiber mit. Insgesamt macht das System einen stabilen Eindruck.
Das aktuelle Ubuntu 10.04 LTS überrascht mit neuem Aussehen und weitreichender Anbindung an soziale Netzwerke. Die Bildbearbeitung Gimp weicht der Bildverwaltung F-Spot und dem Filmeditor Pitivi. Als LTS-Version veröffentlicht, soll Lucid Lynx drei Jahre lang gepflegt werden.
Im letzten Release vor der nächsten LTS-Version (Long Term Support) im April 2010 bringt Ubuntu 9.10 alias Karmic Koala insbesondere im Hardwarebereich zahlreiche Neuerungen. Der Systemstart wurde komplett überarbeitet, das Dateisystem Ext4 zum Standard erhoben.
Die Linux-Distribution Ubuntu 9.04 bietet ein neues Benachrichtigungssystem und unterstützt das Dateisystem Ext4. Darüber hinaus bietet die neue Version in erster Linie aktualisierte Komponenten.
Linux soll hübscher werden, sagt Mark Shuttleworth. Mit seiner Firma Canonical arbeitet er daran, Ubuntu und Linux überhaupt für die Massen attraktiver zu machen. Mit Golem.de sprach er über Vorbilder für den Linux-Desktop und die Kritik an Canonical und Ubuntu.
Ubuntu ist noch immer unweigerlich mit Mark Shuttleworth verbunden. Der südafrikanische Multimillionär und Weltraumtourist rief die Linux-Distribution ins Leben und tritt mit seiner Firma Canonical weiterhin als Hauptsponsor auf. Anlässlich der Veröffentlichung von Ubuntu 7.04 hatte Golem.de die Gelegenheit, mit Mark Shuttleworth ein Interview zu führen, in dem er unter anderem über das Verhältnis zu Debian und natürlich die neue Ubuntu-Version sprach.
Seit 2004 die erste Version der Linux-Distribution Ubuntu erschien, ist das System auf Debian-Basis extrem erfolgreich. Der Südafrikaner Mark Shuttleworth gründete die Distribution und die Firma Canonical, Ubuntus Hauptsponsor. Zuvor machte ihn der Verkauf seiner Firma Thawte an VeriSign zum Multimillionär. Bekannt wurde er zudem als zweiter Weltraumtourist. Auf dem LinuxTag 2006 in Wiesbaden sprach er mit Golem.de über die Zukunft von Ubuntu.
Seit der ersten Ubuntu-Version im Oktober 2004 hat die Linux-Distribution vor allem auf dem Desktop an Popularität gewonnen. Doch spätestens mit Ubuntu 6.06, für das es auf dem Desktop drei und auf dem Server fünf Jahre anstatt der regulären 18 Monate Support gibt, soll die Distribution auch in den Enterprise-Bereich vorstoßen. Golem.de sprach über Ubuntus Marktposition mit Malcolm Yates, der bei Canonical - der Firma hinter Ubuntu - für das ISV- und Partnerprogramm zuständig ist.
Die Drosselung mobiler Datenflatrate-Tarife der Deutschen Telekom kann künftig gegen Gebühr aufgehoben werden. Der Kunde erhält dann nochmals das bisherige Datenvolumen mit voller Bandbreite für den restlichen Monat.
(Telekom Tarife 2012)
Microsoft hat eine iOS-Version seiner Photosynth-Software vorgestellt, mit der auf dem iPhone und dem iPad 2 Panoramen aus Einzelfotos interaktiv erstellt werden können. Auf Microsofts Kartendienst Bing Maps werden sie dann an Ort und Stelle eingeblendet.
(Photosynth)
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