Die Deutsche Telekom will den Webhoster Strato von Freenet kaufen. Das erfuhr das Handelsblatt übereinstimmend aus Unternehmens- und Finanzkreisen.






Die Telekom wagt offenbar einen neuen Anlauf zur Übernahme des US-Mobilfunkbetreibers Sprint Nextel. Seit den letzten Sondierungen im Mai 2006 hat sich der Börsenwert der Firma mehr als halbiert.
Die Deutsche Telekom will beim Breitbandausbau in Deutschland nicht mit Auflagen belastet werden. Das hat Konzernchef René Obermann mit Blick auf die Bundestagswahl gefordert. Konkurrent Telefónica will bei der anstehenden Versteigerung der digitalen Dividende Beschränkungen für die D-Netz-Betreiber.
Die Telekom bietet ab sofort VDSL auch ohne Zwangskopplung mit dem IPTV-Angebot Entertain an. Allerdings führt die Telekom mit den Doubleplay-Tarifen auf Basis von VDSL ein Traffic-Limit ein, das es in der Variante mit Entertain nicht gibt.
T-Mobile Großbritannien verliert seine Eigenständigkeit und soll in einem Joint Venture mit France Télécom aufgehen. Zusammen sind die Mobilfunkbetreiber über 8 Milliarden Euro wert.
Die Deutsche Telekom erteilt größeren Zukäufen auf absehbare Zeit eine Absage. Stattdessen konzentriert sich der Konzern in den kommenden Monaten auf drei Dinge: die Partnerschaft für die angeschlagene Mobilfunktochter T-Mobile UK; Stärkung der lahmenden T-Mobile USA sowie den Erwerb zusätzlicher Mobilfunkfrequenzen. Alles in allem fallen Milliardeninvestitionen an.
Die Telekom verhandelt gleich mit drei Branchengrößen über den Verkauf seiner Landestochter T-Mobile UK. Bis zu 4 Milliarden Euro könnte der Verkauf bringen.
Die Telekom-Tochter Gamesload bietet bereits länger per Download Spiele für PC, Browser und Handys an. Jetzt erweitert das Unternehmen sein Angebot um Titel für Konsolen plus deren Zubehör und Hardware.
IFA 2009 Noch bietet die Telekom keine VDSL-Produkte für Geschäftskunden an, auf der IFA taucht aber erste Hardware auf, die die Telekom explizit auch für Unternehmenskunden positioniert.
IFA 2009 Die Telekom erweitert ihr IPTV-Angebot um drei neue Sender und bringt einen Mediareceiver mit größerer Festplatte auf den Markt. Der Programm Manager, mit dem sich Aufnahmen per Internet planen lasen, soll demnächst für alle Kunden kostenlos sein.
Das Bundeskartellamt hat gegen die Telekom, Vodafone und Ewetel Verfahren wegen des Verdachts auf Wettbewerbsbehinderung im Zusammenhang mit dem gemeinsamen VDSL-Ausbau eröffnet, meldet die Welt.
Ex-Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke hindert die Opfer der Telekom-Spitzelaffäre weiter daran, Akteneinsicht zu nehmen. Die Anwälte richten sich nun an die Staatsanwaltschaft und fordern die Freigabe.
Die Telekom hat eine Beteiligung an einem indischen Softwareunternehmen, Devas Multimedia, erworben, das an TV und Internet über Satellit und Mobilfunk arbeitet. Die Firma ist Partner der indischen Raumfahrtbehörde und hat einen Wert von 443 Millionen US-Dollar.
Der Bundesverband Glasfaseranschluss (Buglas), zu dem Festnetzbetreiber wie Netcologne und M-Net gehören, verhandelt weiter mit der Telekom über den Zugang zur VDSL-Infrastruktur. Breko und VATM haben die Verhandlungen ihrerseits für gescheitert erklärt.
Die Verhandlungen der Verbände Breko und VATM mit der Telekom über einen Zugang der Telekom-Konkurrenten zur VDSL-Infrastruktur sind gescheitert. Es habe keinen Konsens in der Frage gegeben, so die Verbände. Die Telekom hatte zuvor schon den Regulierer angerufen.
Über T-Home-Entertain können ab 25. September 2009 keine Fernsehsender von Sky Deutschland mehr empfangen werden. Das zuvor als Premiere bekannte Pay-TV-Unternehmen hatte im Juli 2009 bereits den IPTV-Exklusivvertrag mit der Telekom einseitig gekündigt - Anlass soll ein Telekom-Werbespruch gewesen sein.
Die Telekom zieht die Konsequenz aus der Panne beim Mobile-TV. Wie lange nur Schmalkost geboten wird, hängt auch von den technischen Realitäten des kommenden Wochenendes ab.
Ohne die griechische OTE wären Umsatz und operativer Gewinn der Deutschen Telekom im zweiten Quartal gesunken. Die Analysten hatten beim Gewinn erheblich mehr erwartet. Die mobile Datennutzung bleibt jedoch ein Wachstumstreiber.
Die Telekom will ihren Wettbewerbern Kabelkanalanlagen, unbeschaltete Glasfaserstrecken (Dark Fiber) und Multifunktionsgehäuse zur Verfügung stellen und hat dazu bei der Bundesnetzagentur entsprechende Entgelte beantragt, denn in Verhandlungen konnte sich der Exmonopolist nicht mit seinen Konkurrenten auf einen Preis einigen.
Studenten der School of Design Thinking in Potsdam haben ein Telekonferenzsystem entwickelt, das es weit entfernten Familienmitgliedern ermöglichen soll, engen Kontakt zu halten. Kern ist ein lebensgroßer, mobiler Bildschirm, der den Eindruck vermittelt, der Angehörige sei anwesend.
Die Telekom bietet mit T-Banking ab sofort eine Onlinebanking-Applikation für das iPhone an. Das Angebot ist bankenunabhängig und bringt das T-Online-Banking der Telekom auf iPhone und iPod touch.
In Mannheim schaffen die Konkurrenten Vodafone und Deutsche Telekom, was andernorts nicht gelingt. Sie errichten gemeinsam ein VDSL-Netz, um bis zum Herbst dieses Jahres 50.000 Haushalte mit 50 MBit/s zu versorgen.
Die Deutsche Telekom schreibt mit ihrem Bundesliga-Angebot hohe Verluste. Wie das Handelsblatt aus Branchenkreisen erfuhr, haben bisher nur rund 30.000 Kunden ein Bundesliga-Paket bei dem Bonner Konzern gebucht. Die Liga hat als Lockmittel versagt, doch der Konzern investiert weiter in Fußball.
Nach der Einigung mit Vodafone hat sich die Telekom auch mit United Internet (1&1) auf eine Vermarktung von VDSL-Anschlüssen verständigt. Beide Unternehmen werden auf dieser Basis Breitbandanschlüsse mit bis zu 50 MBit/s im Downstream anbieten.
Vodafone Deutschland wird VDSL-Anschlüsse der Deutschen Telekom unter eigener Marke anbieten. Dadurch könnten die Preise für die schnellen Internetzugänge sinken.
Im Streit um den zügigen Ausbau des Breitbandnetzes für schnelles Internet bahnt sich eine überraschende Allianz an. Die Bundesnetzagentur will die Telekom-Anbieter mit der Energiebranche zusammenbringen. Im Hintergrund laufen bereits Verhandlungen. Mit hohem Luftdruck können Glasfaserkabel in Leerrohre hineingeblasen werden.
Die Deutsche Telekom würde ihre Landestochter T-Mobile UK bevorzugt gegen ein anderes Mobilfunkunternehmen in Zentral- oder Osteuropa eintauschen. Besonders für Vodafone Turkey interessiert sich Konzernchef René Obermann.
Neben Vodafone ist die spanische Telefónica am Kauf von T-Mobile Großbritannien interessiert. Auch France Telekom prüft ein Angebot. Ein Bieterwettstreit um den Mobilfunkbetreiber, den Experten mit bis zu 4 Milliarden Euro bewerten, könnte entstehen.
Die Telekom klagt gegen eine Regulierungsentscheidung, die den Konzern zwingt, neue Schaltverteiler an Ortseingängen einzurichten. "Damit gerät ein wichtiger Bestandteil der Breitbandinitiative in Gefahr", kritisiert der Chef des Wettbewerberverbands VATM, Gerd Eickers.
Vodafone prüft eine Übernahme von T-Mobile Großbritannien. Dafür würde der britische Weltmarktführer Vodafone bis zu 4 Milliarden Euro bezahlen.
Die Telekom bringt mit dem Tarif Call & Surf Comfort VDSL 25 zum 15. Juni 2009 einen VDSL-Tarif ohne Zwangskopplung mit dem IPTV-Angebot Entertain. Das Produkt wurde bereits auf der Cebit angekündigt, nun hat die Telekom Details veröffentlicht.
Die Deutsche Telekom startet mit Polylooks eine Onlinebildagentur für Microstock-Fotografie. Sie richtet sich an Profi- und engagierte Hobby-Fotografen, die über die Website digitales Bildmaterial zum Kauf anbieten können.
Die Deutsche Post hat sich mit der Telekom und United Internet zerstritten und legt nun eine eigene Version für De-Mail vor, die rechtsverbindliche E-Mails, einen Identifizierungsdienst und eine gesicherte Onlinedokumentenablage ermöglichen soll.
T-System kauft in Spanien zu. Mit dem IT-Dienstleister Metrolico übernimmt die Telekom-Tochter ein Unternehmen mit 1.150 Beschäftigten, das schwerpunktmäßig für Banken arbeitet.
Die Telekom erweitert ihr Geschäftskundenangebot um CompanyConnect 10M, eine symmetrische Internetanbindung mit bis zu 10 MBit/s über Kupferleitungen. Die Bandbreite ist je nach Bedarf skalierbar.
Der Schnüffelwahn der Telekom kannte offenbar keine Grenzen. Erst durchleuchtete das Unternehmen Telefondaten, dann Bankkonten - und schließlich auch das Sexleben sogenannter Zielpersonen. Das zeigen Unterlagen, die dem Handelsblatt vorliegen - und tief in die Abgründe der Telekom blicken lassen.
Die Staatsanwaltschaft kritisiert Telekom-Konzernchef Obermann wegen seiner Rolle in der Bespitzelungsaffäre. Obermann habe entgegen seinen Beteuerungen nicht genug für die Aufklärung des Skandals geleistet, heißt es in Ermittlungsakten. Bei der internen Untersuchung seien viele Fragen unbeantwortet geblieben.
Die Telekom bietet mit der Option Family eine neue kombinierte Festnetz-Mobilfunk-Flatrate. Familienmitglieder können damit untereinander für 0 Cent pro Minute telefonieren.
Die Spitzelaffäre der Deutschen Telekom erreicht eine neue Dimension. Nach Informationen des Handelsblatts spähte der Staatskonzern nicht nur die Telefondaten von Aufsichtsräten und Journalisten aus. Die Konzernsicherheit der Telekom vergab außerdem über Jahre hinweg Aufträge, um Konten von Mitarbeitern, deren Angehörigen und Dritten durchleuchten zu lassen.
Die Deutsche Telekom und der schwedische Telekommunikationsausrüster Ericsson bringen 16 MBit/s nach Baden-Württemberg. Die Konzerne lassen sich das Modellprojekt aus Steuermitteln mitfinanzieren.
Die Telekom macht aus ihrem Developer Portal den Developer Garden, denn das Unternehmen will viel enger mit der Entwicklercommunity zusammenarbeiten. Dazu stellt die Telekom Dienste und APIs zur Verfügung, mit denen Entwickler die Kerndienste der Telekom nutzen können.
Die Deutsche Telekom verschickte an ISDN-Komfortanschlussinhaber ein Schreiben, in dem das Unternehmen ankündigt, dass diese Anschlussart aus dem Angebot herausgenommen werden soll. Die Verbraucher sollen sich melden und auf das Telekom-Komplettpaket Call&Surf Comfort umsteigen. Diese Praxis ist dem Wettbewerb und Verbänden ein Dorn im Auge, Tele2 will klagen.
Die Deutsche Telekom wird ihre hochangesehene Group Business Security, die illegale Abhörinstallationen aufspürt, nicht mehr extern einsetzen. Spitzelaffäre und Datenschutzpannen im eigenen Haus machten auswärtige Einsätze des Abhörschutzes mit seinen rund 360 Mitarbeitern zu riskant.
Von Januar bis März 2009 hat die Deutsche Telekom 1,1 Milliarden Euro Verlust gemacht. Schuld waren die Wirtschaftskrise und Währungsschwankungen. Bei T-Systems soll es erstmals 1.500 betriebsbedingte Kündigungen geben.
Die Telekom legt ihr Deutschlandgeschäft in einer Gesellschaft zusammen, in der die Bereiche Festnetz und Mobilfunk zusammengeführt werden. "Mobilfunk und Festnetz werden künftig aus einem Guss geplant, gebaut, geführt und vermarktet", so Telekom-Chef René Obermann.
Die Bundesnetzagentur entlässt die Deutsche Telekom in Teilen aus der Regulierung. Die Grundsatzentscheidungen betreffen sowohl den Vorleistungs- als auch den Endkundenbereich.
Für Klaus Zumwinkel und Kai-Uwe Ricke könnte es jetzt ganz dicke kommen. Die Deutsche Telekom ist nämlich zuversichtlich, dass sie ihrem einstigen Aufsichtsratschef und ihrem Exvorstandsvorsitzenden schwerwiegende Verstöße nachweisen kann. Dem Konzern sollen Beweise vorliegen, wie die Telekom dem Handelsblatt bestätigte.
Die Deutsche Telekom will nach Informationen des Handelsblatts die Produktion für Übertragungen der Fußball-Bundesligaspiele im Internet aus strategischen Gründen nicht mehr an ihren bisherigen Partner vergeben. Der Wegfall des Produktionsauftrages wäre für Premiere gleich in doppelter Hinsicht ein herber Verlust.
Die Deutsche Telekom muss wegen Problemen ihrer Auslandstöchter die Prognosen senken. In den USA, Polen und Großbritannien schlägt die Krise durch.
Die Telekom macht mit ihren Schadensersatzforderungen gegen den früheren Aufsichtsrat Klaus Zumwinkel ernst. Er soll für die Bespitzelung von Journalisten, Aufsichtsräten und Gewerkschaftern verantwortlich sein. Auch gegen Exchef Kai-Uwe Ricke will die Telekom vorgehen.
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