Die lange Käufersuche der Telecom Italia für den deutschen Breitbandanbieter Hansenet nähert sich ihrem Ende. Schon am Donnerstag könnte die spanische Telefónica endgültig den Zuschlag erhalten. Bisher war das Unterfangen am Kaufpreis gescheitert.
Der spanische Telekomkonzern Telefónica will in Deutschland bei Geschäftskunden wachsen. Derzeit liegt der Marktanteil der Telefónica-Tochter O2 dort bei sieben Prozent. Experten bescheinigen O2 gute Chancen.
Alice könnte in den nächsten Tagen verkauft werden. Die spanische Telefónica verhandelt mit dem Eigner Telecom Italia und ist optimistisch, eine Einigung erzielen zu können.
EU-Telekommunikationskommissarin Viviane Reding greift in die Auktion zur größten Frequenzvergabe seit zehn Jahren im deutschen Mobilfunk ein. Reding erklärte dem Chef der Bundesnetzagentur, die dabei vorgesehenen Auktionsregeln seien nicht mit EU-Recht vereinbar, so die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Der O2-Mutterkonzern Telefónica kündigt Tests für die vierte Mobilfunkgeneration auf Basis von LTE (Long Term Evolution) an. Mit sechs Anbietern von LTE-Technik hat der Mobilfunkanbieter die Durchführung von Testprojekten in Deutschland und fünf weiteren Ländern vereinbart.
Das erste WebOS-Smartphone Pre von Palm kommt am 13. Oktober 2009 zum Preis von 481 Euro auf den deutschen Markt. Das Mobiltelefon kann mit beliebigen SIM-Karten verwendet werden, weil es keinen SIM-Lock gibt. Wird das Palm Pre mit einem O2-o-Vertrag gekauft, verringern sich die Anschaffungskosten.
Die Deutsche Telekom will beim Breitbandausbau in Deutschland nicht mit Auflagen belastet werden. Das hat Konzernchef René Obermann mit Blick auf die Bundestagswahl gefordert. Konkurrent Telefónica will bei der anstehenden Versteigerung der digitalen Dividende Beschränkungen für die D-Netz-Betreiber.
T-Mobile Großbritannien verliert seine Eigenständigkeit und soll in einem Joint Venture mit France Télécom aufgehen. Zusammen sind die Mobilfunkbetreiber über 8 Milliarden Euro wert.
Die Telekom verhandelt gleich mit drei Branchengrößen über den Verkauf seiner Landestochter T-Mobile UK. Bis zu 4 Milliarden Euro könnte der Verkauf bringen.
O2 erhöht die Bandbreiten seines SDSL-Wholesale-Angebots. Zunächst stehen bis zu 5,7 MBit/s über eine Kupferdoppelader zur Verfügung. Im kommenden Jahr will die Telefónica-Tochter dann auch höhere Bandbreiten anbieten.
O2 Germany hat im letzten Halbjahr erheblich mehr Umsatz mit Datendiensten gemacht. Anders als die Konzernmutter konnte der Telekommunikationskonzern den Gewinn steigern und 450.000 Neukunden gewinnen.
Telefónica wird Palms Pre in einigen europäischen Ländern exklusiv anbieten. In Deutschland wird die Telefónica-Tochter O2 das Gerät ab dem vierten Quartal 2009 verkaufen.
Die Deutsche Telekom würde ihre Landestochter T-Mobile UK bevorzugt gegen ein anderes Mobilfunkunternehmen in Zentral- oder Osteuropa eintauschen. Besonders für Vodafone Turkey interessiert sich Konzernchef René Obermann.
Neben Vodafone ist die spanische Telefónica am Kauf von T-Mobile Großbritannien interessiert. Auch France Telekom prüft ein Angebot. Ein Bieterwettstreit um den Mobilfunkbetreiber, den Experten mit bis zu 4 Milliarden Euro bewerten, könnte entstehen.
O2 Deutschland wechselt nach nur knapp zwei Jahren seinen Vorstandsvorsitzenden aus. Sein relativ unbekannter Nachfolger Rene Schuster kommt von einer Londoner Unternehmensberatung.
Die Mobilfunk- und Festnetzinfrastruktur von O2 und Telefonica werden künftig unter dem Dach der Telefonica O2 vereint. Auch im Unternehmensbereich ist eine stärkere Zusammenarbeit geplant. Das Unternehmen verspricht sich davon Synergieeffekte.
Der spanische Telefonica-Konzern und Vodafone bereiten jeweils ein Übernahmeangebot für die Telecom-Italia-Tochter Hansenet (Alice) vor. Das hat die Nachrichtenagentur Bloomberg aus informierten Kreisen erfahren. Auch United Internet soll Interesse signalisiert haben.
Telefónica versucht, die deutschen Firmen Hansenet und United Internet zu übernehmen. Damit könnte ein mächtiger Wettbewerber zur Deutschen Telekom entstehen.
Der Mobilfunkbetreiber O2 Germany ist hochzufrieden mit dem Verkauf seiner mobilen Internetzugänge. 2008 stieg die Zahl der Kunden, die die Datendienste nutzen, um 42 Prozent. Der Umsatz in dem Bereich wuchs um 26 Prozent, der Absatz der Datensticks verzehnfachte sich, doch die Einnahmen pro Kunde sanken.
Der Wettbewerberverband VATM fordert eine Absenkung des Mietpreises für die Teilnehmeranschlussleitung (TAL) auf der letzten Meile durch die Deutsche Telekom. Die von der Telekom geforderte Erhöhung würde die Abnehmer eine Viertelmilliarde Euro pro Jahr kosten.
Vier Konkurrenten der Deutschen Telekom drehen den Spieß um: Während der Exmonopolist mehr Geld für die "letzte Meile" will, fordern Alice, QSC, Telefónica und Versatel eine Senkung der TAL-Entgelte um 25 Prozent und drohen mit Investitionsstopp.
Lycos Europe, einst größtes europäisches Internetportal, ist am Ende. Die Suche nach einem neuen Großaktionär war erfolglos, Firmenchef Christoph Mohn will nun versuchen, den Großteil des Geschäftsbetriebes zu verkaufen und den Rest zu schließen. Die meisten der rund 700 Mitarbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz.
Der Mobilfunkbetreiber O2 Deutschland kann durch sinkende Preise und Druck der Bundesnetzagentur trotz Kundenzuwachs nicht mehr Gewinn erzielen. Die Nutzung des mobilen Internet hat sich zugleich nahezu verdoppelt.
Der Ausbau des Mobilfunknetzes von O2 schreitet voran. Der Netzbetreiber verkündet, dass das GSM-Netz nun 99 Prozent der deutschen Bevölkerung erreicht. Für das Unternehmen wurde ein wichtiges Etappenziel erreicht, um bis Ende 2009 ein nahezu flächendeckendes GSM-Mobilfunknetz für Deutschland anzubieten zu können.
Das Mobilfunknetz von O2 in Deutschland unterstützt neuerdings auch den schnellen Datenfunk EDGE. In Süddeutschland können O2-Kunden bereits mit EDGE-fähigen Mobiltelefonen ins Internet gehen, die übrigen Regionen werden in den kommenden Tagen dazugeschaltet. Der HSDPA-Ausbau kommt ebenfalls voran.
Der DSL-Anbieter Hansenet will das Unternehmen offenbar mit dem Konkurrenten Versatel Deutschland verschmelzen. Auch mit der spanischen Telefónica, über deren Festnetz Hansenet Kundenanschlüsse betreibt, werde bereits verhandelt. Der Preis der unter dem Markennamen Alice bekannten Tochter der Telecom Italia soll bei über 1 Milliarde Euro liegen.
Das Internetunternehmen Lycos Europe hat seine Suche nach einem neuen Großaktionär noch nicht abschließen können. "Hier kann ich noch keine Wasserstandsmeldung geben", sagte Firmensprecherin Frauke Riva Golem.de. "Bis Ende des Jahres wollen wir jedoch zu einem Abschluss kommen." Zugleich häuft Lycos bei sinkenden Umsätzen steigende Verluste an.
O2 Germany hofft auf ein Ende des Preiskampfes beim Mobilfunk. "Ich erwarte auf dem Niveau, auf dem wir uns heute bewegen, nicht noch mehr Preisdruck", sagte O2-Finanzvorstand André Krause. O2 habe im zweiten Quartal zwar Kunden hinzugewonnen, "aber zu günstigeren Tarifen".
Das Telekommunikationsnetz von O2 und das der Telefónica Deutschland wachsen zusammen: Das Netz soll schneller und leistungsfähiger werden, so dass der Kunde bei O2 in Zukunft breitbandige Angebote nutzen kann, ohne unter dem zunehmenden Datenverkehr zu leiden.
Lycos Europe soll eigentlich verkauft werden, doch die Großaktionäre Bertelsmann und die spanische Telefónica werden ihre Anteile nach einem Bericht nicht los. Der Zustand des Unternehmens erschwert die Lage, operative Verluste werden seit Jahren erwirtschaftet, ohne dass es einen Lichtblick gibt.
Der Mobilfunkbetreiber O2 Germany hat im ersten Quartal 2008 rund 536.000 Neukunden gewonnen. Damit hat die deutsche Landestochter der spanischen Telefónica mehr als 13 Millionen Kunden. "Zum Kundenwachstum tragen insbesondere auch unsere Partner Alice Mobile, Fonic und Tchibo bei. Über diese Kanäle konnten wir im ersten Quartal knapp 240.000 Kunden gewinnen", erklärte O2-Finanzvorstand André Krause.
E-Plus und O2 könnten in Zukunft zusammengehören, zumindest wenn sich die Informationen der Financial Times Deutschland bestätigen. Das Blatt berichtet, der spanische Telekomkonzern Telefónica, zu dem O2 gehört, erwäge den Kauf seines niederländischen Rivalen KPN, dem E-Plus gehört.
Der O2-Deutschland-Chef Jaime Smith Basterra will kein Personal mehr abbauen. Ein weiterer Abbau sei nicht geplant. Der Personalstand sei bereits jetzt auf das gewünschte Niveau abgesenkt worden, teilte Smith mit.
Rückschlag für die Musik- und Filmindustrie im Kampf gegen Filesharing-Nutzer. Das höchste europäische Gericht hat die Privatsphäre von Internetnutzern aufgewertet. Das Gericht urteilte, die Herausgabe von Nutzerdaten durch einen Provider in einem Zivilprozess sei mit europäischem Recht nicht vereinbar.
Ende November 2007 wurde der Vorwurf bekannt, die Deutsche Telekom würde Wettbewerber behindern, weil der Ex-Monopolist die Umstellung von Telefonanschlüssen bewusst verzögere. Nun erwägt die Bundesnetzagentur Vertragsstrafen, falls ungerechtfertigte Verzögerungen in solchen Fällen auftreten.
O2 hat die Umsatzzahlen für das dritte Quartal 2007 vorgelegt. Nach wie vor sinkt der durchschnittliche Umsatz, den der Mobilfunker über die Handytelefonate verdient. Doch die Kundenzahlen wachsen weiter - insbesondere dank Fonic und Tchibo.
Telefónica O2 Europe will bis 2010 in Deutschland 3,5 Milliarden Euro investieren und setzt einen neuen Schwerpunkt im Europa-Markt. Die Summe soll für den Ausbau des Mobilfunkgeschäfts und der DSL-Infrastruktur verwendet werden. Damit will der Mutterkonzern die Marktposition von O2 im Mobilfunkmarkt ausbauen.
In der am Montag, den 23. Juli 2007 erscheinenden Ausgabe berichtet die Zeitschrift c't über Fehlkonfigurationen bei DSL-Providern. Dadurch kann man auf Kosten anderer Nutzer - und mit deren IP-Adresse - mitsurfen, aber unter Umständen auch Windows-Freigaben einsehen. Bereits die Vorab-Berichterstattung sorgte für viel Wirbel und zahlreiche Missverständnisse.
Nicht nur die Deutsche Telekom, sondern auch der Mobilfunkbetreiber O2 will massiv die Personalkosten senken. Nach einem Bericht der Financial Times Deutschland soll ein Sparprogramm bei O2 dafür sorgen, dass mehr als 20 Prozent der Arbeitsplätze (bis zu 1.000 Personen) abgebaut werden. Außerdem wolle man den Netzbetrieb auslagern.
Die großen Netzbetreiber wollen eine Suchmaschine für Handys ins Leben rufen. Ihr Ziel: Google und Yahoo den Werbemarkt für Handy-Suchanfragen nicht allein zu überlassen. Erste Gespräche sollen im Rahmen der Handy-Fachmesse 3GSM in Barcelona stattfinden, wie der Daily Telegraph berichtet.
Ab Freitag, den 27. Oktober 2006, bietet auch O2 hier zu Lande DSL an. Bislang beschränkte sich das mittlerweile zu Telefonica gehörende Unternehmen auf Mobilfunk. Telefonica gehört aber zu den größten DSL-Anbietern hier zu Lande, so dass sich der Schritt regelrecht aufzwängt.
Telefónica will sein Netz zu einer der größten alternativen Breitband-Infrastrukturen im deutschen Markt ausbauen. Bis Mitte 2007 sollen mehr als 500 Städte mit ADSL2+ erschlossen sein, die Anzahl der ursprünglich geplanten Hauptverteiler wird auf mehr als 2.500 erweitert, um rund 60 Prozent aller deutschen Haushalte zu erschließen.
Einem Bericht der Sunday Times zufolge prüft die Deutsche Telekom die Übernahme ihres Pendants "British Telecom". Nach den Informationen der Zeitung ist der frühere Staatsmonopolist British Telecom der Telekom mehr als 25 Milliarden britische Pfund wert - das entspricht rund 36,52 Milliarden Euro.
Die Eidgenössische Kommunikationskommission (ComCom) hat Telefonica seine UMTS- Lizenz für die Schweiz entzogen. Das Unternehmen nutzte die Lizenz nicht und erfüllte damit auch nicht die Versorgungsauflagen, die mit dem Erwerb verbunden waren.
O2 wird ab Mai 2006 Genion um UMTS erweitern. Dabei sollen sowohl zeit- als auch volumenbasierte Tarife angeboten werden. HSDPA soll im Laufe des Jahres folgen, EDGE hingegen steht bei O2 nicht auf dem Plan. Dafür soll es ab Herbst DSL-Angebote geben, die der Mobilfunkanbieter über das Netz des Mutterkonzerns Telefonica realisiert.
Auch der Kölner Internet Provider Host Europe will nun ins Access-Geschäft einsteigen und setzt dabei auf ADSL2+. Zum 1. März 2006 will Host Europe mit der Vermarktung von ADSL2+-Anschlüssen mit bis zu 20 MBit/s in über 25 Großstädten starten. Partner ist dabei die spanische Telefónica.
Mit "ADSL pure" bietet Telefónica kleinen und mittelständischen Unternehmen eine Flatrate für T-DSL, die unabhängig von der gewünschten Bandbreite monatlich 9,90 Euro (netto) kostet. Auch feste IP-Adressen gibt es auf Wunsch dazu.
O2 konnte auch im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2005/2006 seine Kundenzahl in Deutschland deutlich steigern. Sie stieg auf rund 9,8 Millionen, ein Plus von 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zudem kündigte O2 den Einstieg ins DSL-Geschäft an - auf Basis der Infrastruktur des neuen Mutterkonzerns Telefónica.
Telefónica Deutschland kann sich über einen weiteren Kunden für den Ausbau seiner ADSL2+-Infrastruktur freuen: Hansenet wird bei seinem DSL-Angebot künftig auch die Infrastruktur von Telefónica nutzen.
Die spanische Telefongesellschaft Telefonica kauft den britischen Mobilfunk-Anbieter O2 für 26 Milliarden Euro (17,7 Milliarden Britische Pfund). Telefonica will damit sein Europageschäft ausbauen, umfasst die Übernahme doch das Geschäft von O2 in Großbritannien, Deutschland und Irland.
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