Um Botnetze zu bekämpfen, fordert der Chef von Microsofts Trustworthy Computing Group, Scott Charney, die Einführung von "Gesundheitszertifikaten" für PCs. Nur noch "gesunde" private PCs sollen dann problemlos eine Internetverbindung erhalten.
Die Trusted Computing Group (TCG) hat Spezifikationen für die sogenannte "Full Disk Encryption" veröffentlicht. Damit soll ein einheitlicher Standard geschaffen werden, den alle Hersteller implementieren können. Die Spezifikation unterteilt sich in verschiedene Standards, um sowohl Desktop- und Notebookspeicher als auch Server abzudecken.
Die Spieleplattform der Zukunft ist der PC - jedenfalls dann, wenn in Asien und Indien Durchbrüche beim Kopierschutz gelingen. Das sagt Nolan Bushnell, Gründer von Atari, laut Gamesindustry.biz. Er setzt auf digitales Rechtemanagement durch TPM-Chips, die fest auf neuen Motherboards installiert sind.
Eine neuseeländische Regierungskommission hat heute erste Empfehlungen zum Umgang mit "Trusted Computing" (TC) und "Digital Rights Management" (DRM) vorgelegt. Weder Trusted Computing noch Digital Rights Management dürfen so eingesetzt werden, dass der zukünftige Zugang zu Regierungsdokumenten versperrt werden könnte. Der Einsatz entsprechender Technik darf nur in einer Weise erfolgen, dass der Schutz der Privatsphäre gewährleistet ist. Und schließlich dürfe die Sicherheit der Regierungscomputer nicht durch TC oder DRM gefährdet werden, empfiehlt die zuständige State Service Commission.
Die Trusted Computing Group (TCG) will Handys und die darauf laufenden Applikationen sicherer und "vertrauenswürdiger" machen. Dazu hat das Industriekonsortium jetzt einige Beispielszenarien vorgelegt und für das erste Halbjahr 2006 die Veröffentlichung einer entsprechenden Spezifikation angekündigt.
Seit Freitag verbreitet sich im Web die Meldung, Intel habe spezielle Funktionen für "Digital Rights Management" bei digitalen Medien in seine neuen 945-Chipsätze integriert. Gegenüber Golem.de hat der Hersteller dies nun dementiert.
IBM hat eine Variante des ThinkPad-T42- und T42p-Notebooks mit eingebautem Fingerabdrucksensor vorgestellt. Der horizontal angebrachte Sensor ist unterhalb der Pfeiltasten auf dem unteren rechten Teil der Handauflage untergebracht. Der Anwender streicht zur Erkennung mit dem Finger über die Sensoroberfläche, die eine große Fingeroberfläche einliest, um Fehler bei der Identifikation zu vermeiden.
Das Thema "Trusted Computing" bleibt weiterhin umstritten. Während die in der Trusted Compunting Group versammelten Unternehmen Trusted Computing als Technik zur Sicherung von Unternehmensnetzen verkaufen, warnen Kritiker der Technik vor ihrem hohen Missbrauchspotenzial. Der digitale Bürgerrechtsverein "Protect Privacy e.V." hat jetzt einen Offenen Fragebogen an die TCG erstellt, um noch immer offene Fragen bezüglich TCG zu klären.
Georg Greve, Präsident der Free Software Foundation Europe (FSFE), hält das derzeit zu Ende gehende Kartellverfahren von EU-Kommissar Mario Monti gegen den Softwarekonzern Microsoft für eine "absurde Phantomdiskussion". "Proprietäre Softwarehersteller bedrohen die Freiheit der Informationsgesellschaft insgesamt und Brüssel debattiert darüber, ob es ausreichend oder doch schon zu hart ist, einen Konzern zur Veröffentlichung der einen oder anderen Schnittstelle zu verpflichten", so Greve.
TC steht als Abkürzung je nach Standpunkt des Betrachters für "Trusted Computing", "Trustworthy Computing" oder auch "Treacherous Computing" und gehört zu den umstrittensten aktuellen Entwicklungen im IT-Bereich. Während die einen TC als unabdingbar zur Steigerung der IT-Sicherheit bezeichnen, sehen andere darin eine Gefahr für die Privatssphäre von Verbrauchern sowie deren Rechte. Golem.de sprach mit Thorsten Stremlau, ThinkVantage Consultant bei IBM für Europa, den Mittleren Osten und Afrika, über die Möglichkeiten und Vorteile von TC sowie die Kritik, die den Plänen der Trusted Computing Group (TCG) vor allem aus den Bereichen Verbraucher- und Datenschutz entgegenschlägt.
Die Trusted Computing Group, Nachfolger der Trusted Computing Platform Alliance (TCPA), hat jetzt eine neue Spezifikation für ihren Sicherheits-Chip "Trusted Platform Module" (TPM) veröffentlicht. Die Version 1.2 der Spezifikation baut auf den älteren noch von der TCPA entwickelten Spezifikationen auf. Die ersten TPMs auf Basis der neuen Spezifikation sollen in der zweiten Jahreshälfte 2004 auf den Markt kommen.
HP hat zwei neue Business-Notebooks der nc6000- und nc8000-Serie angekündigt, die - ausgestattet mit einer Embedded-Sicherheitslösung von Infineon - "Trusted Computing" unterstützen. Infineons "ProtectTools Embedded Security" ist dabei als Option integriert und entspricht der TCG-Spezifikation 1.1 b (Trusted Computing Group, vormals TCPA).
Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat ein ausführliches Paper zum Thema Trusted Computing veröffentlicht, das Vor- und Nachteile des Systems aus Sicht des Verbrauchers darstellt. Dabei sieht die EFF vor allem die von der Trusted Computing Group (TCG), alias TCPA, geplanten "Remote Attestation" kritisch. Mit dem Konstrukt "Owner Override" macht die EFF aber einen Gegenvorschlag, der dem User bei gleich bleibendem Sicherheitsniveau mehr Rechte einräumt als die Konzepte der TCG.
Sun Microsystems tritt der Trusted Computing Group (TCG) als "Promoter Member" bei. Damit erhält Sun einen Sitz im Board of Directors der TCG, der Nachfolge-Organisation der Trusted Computer Platform Alliance (TCPA).
Mit dem Enforcer Project alias The Bear haben Rich MacDonald, Sean W. Smith, John Marchesini und Omen Wild vom Dartmouth College eine TCPA- bzw. TCG-Implentierung für Linux veröffentlicht. Dabei stellen sie neben dem Kernel-Modul Enforcer eine TCG-fähige Version des Bootmanagers LILO und eine TCG-Bibliothek für Applikationen zur Verfügung.
IBM und Adobe haben angekündigt, dass man den in einigen IBM-Notebooks und Desktoprechnern verbauten Sicherheitschip, der auf TCPA 1.1b (jetzt TCG) aufbaut, nutzen will, um künftig besonders stark gegen Manipulationen und andere Eingriffe gesicherte PDF-Dokumente und dazugehörige Signaturen zu erstellen bzw. zu verifizieren.
Zur 12. Windows Hardware Engineering Conference (WinHEC) gab Microsoft einige weitere Details zur "Next-Generation Secure Computing Base" - kurz NGSCB - bekannt. Die NGSCB ist besser bekannt unter der Bezeichnung "Palladium", die Microsoft aber seit kurzem nicht mehr verwendet. Damit soll im Zusammenspiel mit TCPA-Hardware ein "vertrauenswürdiges (trustworthy)" Computersystem aufgebaut werden, wobei NGSCB Bestandteil der kommenden Windows-Version mit dem Codenamen Longhorn sein soll.
Mit der Trusted Computing Group (TCG) haben AMD, HP, IBM, Intel und Microsoft jetzt eine neue Industrie-Organisation gegründet, die "Vertrauen und Sicherheit" auf breiter Front in Computer-Plattformen und Endgeräten vorantreiben soll. Dazu sollen offene Standards geschaffen werden, die in verschiedenen Plattformen, von Handys und PDAs über PCs bis hin zu Servern zum Einsatz kommen sollen.
Unter dem Motto "TCPA - Whom do we have to trust today?" wurden im Rahmen des CCCeBIT-Treffens Forderungen des Chaos Computer Clubs in Bezug auf "trusted computing" an die IBM-Entwickler übergeben. Der CCC möchte damit in eine Diskussion über Sinn und Zweck von Trusted-computing-Konzepten und speziell des kommenden TCPA-Systems einsteigen.
Die Initiativen der IT-Industrie zur Schaffung von so genannten "vertrauenswürdigen Computerplattformen", insbesondere die Trusted Computing Platform Alliance (TCPA), sollen ein wichtiges Thema des Unterausschusses "Neue Medien" des Deutschen Bundestages sein, das kündigte Jörg Tauss, medienpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, jetzt an.
Im Bundestag wird derzeit eine Gesetzesnovelle verhandelt, mit der das Urheberrecht an die digitale Informationsgesellschaft angepasst und somit nach Vorbild des amerikanischen Digital Millennium Copyright Act (DMCA) das Umgehen von Kopierschutzmaßnahmen unter Strafe gestellt werden soll. Damit würde allerdings auch das Recht auf die Privatkopie faktisch abgeschafft werden. Im Interview mit Golem.de warnt John Perry Barlow, Frontmann der Band Grateful Dead und Mitbegründer der Electronic Frontier Foundation (EFF), vor den Folgen einer derartigen Gesetzesänderung.
Auch der Notebook- und Embedded-Prozessor-Hersteller Transmeta entwickelt derzeit einen x86-Prozessor, der Datenschutz- und Urheberrechts-Sicherheitsfunktionen nach dem sehr umstrittenen TCPA integriert. Fertig gestellt wurde nun das erste funktionsfähige Muster eines entsprechenden Crusoe-TM5800-Prozessors.
"Mehr Sicherheit für den PC" versprechen die von Intel geleitete Trusted Computing Platform Alliance, kurz TCPA, und Microsofts Palladium-Initiative. Was dem Anwender als Schutz vor Viren und Würmern schmackhaft gemacht wird, zielt aber vor allem auf Raubkopien und kann auch die legale Nutzung von Dateien und Programmen erheblich einschränken, so das Computermagazin c't in der aktuellen Ausgabe 22/02.
Die Trusted Computing Group (TCG) hat Spezifikationen für die sogenannte "Full Disk Encryption" veröffentlicht. Damit soll ein einheitlicher Standard geschaffen werden, den alle Hersteller implementieren können. Die Spezifikation unterteilt sich in verschiedene Standards, um sowohl Desktop- und Notebookspeicher als auch Server abzudecken.
TC steht als Abkürzung je nach Standpunkt des Betrachters für "Trusted Computing", "Trustworthy Computing" oder auch "Treacherous Computing" und gehört zu den umstrittensten aktuellen Entwicklungen im IT-Bereich. Während die einen TC als unabdingbar zur Steigerung der IT-Sicherheit bezeichnen, sehen andere darin eine Gefahr für die Privatssphäre von Verbrauchern sowie deren Rechte. Golem.de sprach mit Thorsten Stremlau, ThinkVantage Consultant bei IBM für Europa, den Mittleren Osten und Afrika, über die Möglichkeiten und Vorteile von TC sowie die Kritik, die den Plänen der Trusted Computing Group (TCG) vor allem aus den Bereichen Verbraucher- und Datenschutz entgegenschlägt.
Mit der Trusted Computing Group (TCG) haben AMD, HP, IBM, Intel und Microsoft jetzt eine neue Industrie-Organisation gegründet, die "Vertrauen und Sicherheit" auf breiter Front in Computer-Plattformen und Endgeräten vorantreiben soll. Dazu sollen offene Standards geschaffen werden, die in verschiedenen Plattformen, von Handys und PDAs über PCs bis hin zu Servern zum Einsatz kommen sollen.
O2 krempelt den werbefinanzierten Handytarif Netzclub komplett um. Künftig gibt es nur noch einen werbefinanzierten Tarif mit gedrosselter Datenflatrate. Die beiden anderen durch Werbung finanzierten Tarife werden nicht mehr angeboten.
(Netzclub)
Unitymedia hebt auf Druck des Kartellamts die Verschlüsselung des privaten digitalen Fernsehprogramms auf. Damit soll die Übernahme von Kabel BW möglich werden.
(Unitymedia)
Im Juni 2012 will LG das Quad-Core-Smartphone Optimus 4X HD auf den deutschen Markt bringen. Das Smartphone wird mit Android 4 alias Ice Cream Sandwich ausgeliefert und hat einen 4,7 Zoll großen IPS-Touchscreen mit einer hohen Auflösung.
(Lg Optimus 4x Hd)
Google hat auf seiner Entwicklerkonferenz Google I/O mit Nexus Q einen Konkurrenten für Apple TV vorgestellt. Die kleine Kugel bringt sämtliche Medien auf den Fernseher, ist aber auch erheblich teurer als Apples TV-Box.
(Nexus Q)
Microsoft hat die Editionen und Preise für den Windows Server 2012 veröffentlicht. Insgesamt wird es vier Editionen geben: Datacenter, Standard, Essentials und Foundation. Windows Home Server wird es nicht mehr geben.
(Windows Server 2012)
Nokia hat die Karten- und Navigationssoftware Maps in der Version 3.0 für die Windows-Phone-Smartphones der Lumia-Reihe veröffentlicht. Nutzer können sich damit auf dem Fußweg navigieren lassen, was auch ohne Internetverbindung funktioniert. Außerdem wurde Indoor-Kartenmaterial integriert.
(Nokia)
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