Noch bis 1871 gab es in Deutschland viele Klein- und Kleinststaaten, die mehr oder weniger autonom nebeneinander lagen. Zwischen all diesen Staaten gab es Zollgrenzen. So konnte ein Salztransport von Bad Reichenhall nach der freien Hansestadt Hamburg bis zu 10 Zollgrenzen durchqueren. Jedesmal war Zoll fällig, weil die Kleinstaaten fast immer knapp bei Kasse waren.






Die Musik-Tauschbörse Napster kann vorübergehend nicht zum Austausch von Dateien genutzt werden. Der populäre File-Sharing-Service ist laut Angaben auf der Website so lange außer Betrieb, bis die Datenbanken an die neue Kopierschutztechnologie angepasst werden konnten.
Mit der neuen Version der Napster Software, die client-seitig installiert werden muss, sollen wieder mehr Songs für den Tausch über den Zentraldienst möglich werden, der zuletzt mit der akustischen Fingerabdruckmethode TRM von Relatable Audiodateien anhand ihres Tonprofils zu erkennen versuchte.
Der US-Anbieter von kostenlosem Online-Speicherplatz, i-drive, will sich in Zukunft auf die Bereiche Storage Infrastructure Software und das Dienstleistungsgeschäft konzentrieren. Konkret bedeutet dies, dass der kostenlose Online-Speicher-Dienst eingestellt wird.
Napster und MusicNet gaben jetzt ein Kooperation bekannt, die Napster den Zugriff auf die Musik der an MusicNet, einem Joint Venture von Real Networks und AOL Time Warner, beteiligten Plattenfirmen erlaubt. Zu diesen zählen BMG Entertainment, EMI und die Warner Music Group.
Napster hat ein Lizenzabkommen mit der Softwarefirma Relatable abgeschlossen, wodurch künftig mit Hilfe von akustischen Merkmalen über Napster Angebote urheberrechtlich geschützte Songs erkannt und gesperrt werden können.
In einer erneuten gerichtlichen Anhörung im Fall Napster gab sich Richterin Marylin Patel nicht begeistert über die Effektivität der Napster-Filter. Sie bezeichnete die Bemühungen von Napster als schmachvoll.
Die Recording Industry (RIAA) hat das zuständige Gericht gefragt, ob es nicht anordnen könne, dass Napster künftig andere Filtermaßnahmen ergreifen muss. Am liebsten hätte die Musikindustrie allerdings ein Filter-In-System, bei dem nur ausdrücklich frei kopierbare Musikstücke künftig in den Datenbanken von Napster erscheinen und getauscht werden dürfen.
Mittels der Software NapCameBack soll durch wilde Buchstabentauscherei in Dateinamen von MP3-Songs Napsters neue Filterpolitik unterlaufen und weiterhin der Tausch eigentlich gesperrter Titel ermöglicht werden.
Um der Verfügung des San Francisco District Court vom 5. März gerecht zu werden und die von der Musikindustrie benannten Musikstücke zu sperren, will Napster jetzt mit Gracenote zusammenarbeiten, die mit der CDDB einen umfassenden Service zur Identifikation von Musiktiteln anbieten.
Die umstrittene Musiktauschbörse Napster muss nach einer Verfügung des Bezirksgerichtes des Northern District of California noch vor einem endgültigen Urteilsspruch - d.h. ab sofort - sämtliche Titel, die Urheberrechte Dritter verletzen, aus dem System verbannen, sofern man davon Kenntnis erlangt, dass die Titel fremdem Urheberrecht unterliegen. Die Informationen soll die Musikindustrie liefern.
Napster will - auch ohne direkte gerichtliche Anordnung - schon ab diesem Wochenende den Tausch vieler tausend urheberrechtlich geschützter Musikstücke mit einer eigens entwickelten Filtertechnologie verhindern. Die Basis dazu soll eine Liste von Plattenfirmen und einzelnen Künstlern liefern.
Ungeachtet der Diskussion um den Weiterbetrieb versammelt sich bei Napster über die Länder hinweg eine große Fangemeinde zum Musiktausch. Dies belegen auch die Ergebnisse aus dem monatlich erscheinenden Digital Media Report von MMXI Europe. In Deutschland konnte im Januar 2001 die zur Nutzung der Musiktauschbörse notwendige Napster-Applikation mit 1,23 Millionen Besuchern und 10,2 Prozent Reichweite Rang 25 erzielen.
Nach dem Urteil gegen seinen Online-Musik-Tauschdienst hat Napster am Freitag Berufung eingereicht. Nun müssen die 25 Richter des "9th Circuit" entscheiden, ob der Fall noch einmal aufgerollt wird.
Das Angebot von Napster, sowohl den großen als auch den unabhängigen Plattenfirmen innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Gesamtsumme von einer Milliarde US-Dollar zu zahlen, um im Gegenzug den Musiktauschdienst weiter betreiben zu dürfen, stößt bei den Plattenfirmen auf wenig Gegenliebe. Vor allem die Höhe der Zahlung erscheint vielen als zu niedrig.
Um eine gerichtliche Schließung abzuwenden, bietet Napster der Musikindustrie jetzt eine Milliarde US-Dollar an Lizenzgebühren über die nächsten fünf Jahre für urheberrechtlich geschützte Musik, die über Napster getauscht wird, an.
Trotz Bertelsmann-Einstieg geht der Prozess um die Musiktauschbörse weiter. Während die Plattenindustrie auf hohe Schadenersatzzahlungen hofft, stehen schon zahlreiche Napster-Nachfolger in den Startlöchern.
Napster hat erste Details zum geplanten Abo-Service bekannt gegeben. Die Musiktauschbörse will das in den vergangenen Monaten entwickelte System zum sicheren Datenaustausch in Peer-to-Peer-Netzen zusammen mit der Bertelsmann-Tochter Digital World Services umsetzen.
"Wir sind enttäuscht über die Entscheidung. Dieser Entscheidung zufolge könnte Napster abgeschaltet sein, noch bevor die Sache wirklich entschieden ist", kommentiert Hank Barry, CEO von Napster das gestrige Urteil. Man achte zwar die Entscheidung des Gerichts, will aber weiter nach Mitteln und Wegen suchen, um Napster vor der Abschaltung zu bewahren. Konkret heißt das, Napster wird in die nächste Instanz ziehen.
Nach einem monatelangen Befragungsverfahren verkündete ein US-Berufungsgericht jetzt seinen Urteilsspruch über die Rechtmäßigkeit der Musik-Tauschbörse Napster. Das Gericht bestätigte praktisch in allen juristisch wichtigen Punkten die Meinung der vorgelagerten einstweiligen Verfügung eines US-Bezirksgerichts, das im Juli 2000 verfügt hatte, dass Napster alle Titel, auf die Urheberrechte angemeldet sind, aus seinen Verzeichnissen entfernen muss.
IBM kündigte heute eine Erweiterung für das IBM Electronic Media Management System (EMMS) an, IBMs Lösung für die digitale Distribution von Musik. Zu den wichtigsten neuen Funktionen zählt dabei die "Superdistribution", die den Rechteinhabern auch eine Beschränkung der Nutzung von z.B. Musikdateien beim Verteilen über Peer-to-Peer-Tauschbörsen wie Napster erlauben soll.
Die edel music AG, nach eigenen Angaben das zweitgrößte unabhängige Musiklabel der Welt, ist nach Bertelsmann neuer strategischer Partner der Internet-Musiktauschbörse Napster. Edel music wird seinen gesamten Katalog für den Filesharing-Service zur Verfügung stellen, den Napster derzeit gemeinsam mit der Bertelsmann eCommerce Group (BeCG) entwickelt.
Seit Donnerstagmorgen mussten viele Napster-User, die Songs von Rage against the Machine auf ihren Rechnern anbieten, feststellen, dass ihnen der Zugang zum Musiktauschservice verwehrt wird. Allerdings ist die Band selber nicht dafür verantwortlich - sie reagierte ähnlich überrascht wie die unzähligen Musikfans.
Gegenüber Online Today spricht der Chef der Bertelsmann e-Commerce Group über die Zukunft von Napster. Das Tauschprinzip bleibe bestehen, aber Napster werde Garantiegeber für Musik in 1A-Qualität werden. Dieser Top-Service werde den Nutzern dann etwas wert sein.
EMusic, kommerzieller Anbieter von digitaler Musik, will in Zukunft User davon abhalten, bei EMusic heruntergeladene Songs über die Musiktauschbörse Napster weiterzugeben. Ab sofort setzt EMusic daher eine Software ein, die bei Napster angebotene Songs nach ihrer Herkunft überprüft.
"Mehr Musik, weniger Geld, bessere Qualität." So positiv sieht für Christian Seidl, Redaktionsleiter des Jugendmagazins "jetzt" der Süddeutschen Zeitung, die Zukunft der Verbreitung von Musik über das Internet aus.
Nachdem Bertelsmann sich bei dem MP3-Tauschdienst Napster eingekauft hat, wird es dem Vernehmen der Beteiligten nach mit der kostenlosen Nutzung voraussichtlich bald vorbei sein. Bertelsmann hat angekündigt, in Zukunft von den Napster-Usern Geld für die Nutzung zu verlangen, wobei die unautorisierte Zahl von 4,95 Dollar pro Monat sicherlich noch nicht das letzte Wort gewesen ist.
Die Bertelsmann AG und das von der US-Musikindustrie unter Beschuss genommene Unternehmen Napster Inc. gaben heute die Gründung einer strategischen Allianz zur Weiterentwicklung des gleichnamigen Filesharing-Service bekannt. Die von der Bertelsmann AG neu gegründete Bertelsmann eCommerce Group (BeCG) und Napster werden hierfür ein neues Geschäftsmodell entwickeln.
Napster hat jetzt die erste offizielle Version seiner Software für MacOS veröffentlicht. Diese soll nach Mac aussehen, sich nach Mac anfühlen aber wie Napster funktionieren, verspricht das Unternehmen.
Die zum Bertelsmann-Konzern gehörende BMG startet jetzt mit einem kommerziellen Download-Angebot. Über angeschlossene Network-Sites wie Lycos sollen zunächst etwa 100 Singles und Alben bekannter Künstler zum Download angeboten werden.
Das Format DivX könnte den Kino- und Video-Markt vor ähnliche Schwierigkeiten stellen wie MP3 zuletzt den Musik-Markt, so das Ergebnis einer Umfrage des Hamburger Forschungs- und Beratungsinstituts MediaTransfer AG unter 1.000 Internetnutzern.
Nach einer Studie der amerikanischen Marktforschungsgesellschaft Forrester drohen der Musikindustrie und den Buchverlagen Milliardenverluste wegen Piraterie. Weder könne die illegale Verbreitung durch die Bekämpfung Napster-ähnlicher Tauschringe noch durch den Einsatz von Digital Rights Management eingedämmt werden.
Intel-CTO Patrick Gelsinger kündigte heute, am letzten Tag des Intel Developer Forums, die Gründung einer Industriearbeitsgruppe für Peer-to-Peer Computing an. Diese soll sich der Analyse von kritischen Punkten von Peer-to-Peer Computing wie Sicherheit, Speichermanagement und Interoperabilität widmen.
Die Plattenfirma Universal hat bekannt gegeben, dass man ab dieser Woche versuchsweise Songs im Internet zum Download anbieten wolle. Das Angebot umfasst zu Beginn etwa 60 Songs von Künstlern wie Blink 182, George Benson und Luciano Pavarotti und soll wöchentlich erweitert werden.
Die Debatte und das juristische Tauziehen um Napster und die Verbreitung von digitalisierter Musik sind noch nicht überstanden und schon steht ein Konkurrent der Musiktauschmaschine in den Startlöchern.
Offenbar hat die deutsche Landesgruppe der IFPI (International Federation of the Phonographic Industry) versucht, die kurzzeitig gültige einstweilige Verfügung gegen Napster zu nutzen, um auch hier zu Lande aufzuräumen. So erhielten die Betreiber mehrerer deutscher Websites (u.a. gnutella.de, mpex.net, zdnet.de, mp3-world.net) am letzten Freitag die Aufforderung von Clemens Rasch, dem Justiziar der IFPI Deutschland, alle Links auf napster.com bis zum Sonnabend dem 29.07 um 17.00 Uhr zu löschen. Sollte dies nicht geschehen, droht die IFPI in ihrem Schreiben weitere rechtliche Schritte an.
Der beliebte Musik-Download-Dienst Napster hat am Freitag vor einem Berufungsgericht einen kleinen Erfolg errungen: Die Verfügung von US-Bundesrichterin Marilyn Patel, nach der Napster bis Freitagnacht alle Titel, auf die Urheberrechte angemeldet sind, aus seinen Verzeichnissen entfernen muss, wurde aufgehoben.
Die US-Musikindustrie hat im Streit mit Napster gestern einen Sieg errungen, denn die US-Bundesrichterin Marilyn Patel verfügte, dass Napster bis Freitagnacht alle Titel, auf die Urheberrechte angemeldet sind, aus seinen Verzeichnissen entfernen muss.
Unter dem Motto: Kaufen war gestern - dem Tauschen gehört die Zukunft, haben die Betreiber von myswap.de eine Tauschbörse gestartet. Myswap bietet den Mitgliedern die Möglichkeit, nicht mehr benötigte Dinge aus fast allen Bereichen kostenlos gegen etwas anderes einzutauschen. Tauschbar ist prinzipiell alles.
Die Napster-Gründer Bill Bales und Adrian Scott haben eine neue Generation des Peer-to-Peer-Netzwerkes Napster angekündigt. Unter dem Namen AppleSoup soll ein benutzerfreundliches und die Kritiker besänftigendes Produkt entstehen, mit dem nicht nur Musikstücke, sondern sämtliche digitalen Inhalte verbreitet werden können.
Die Recording Industry Association of America (RIAA) und die National Music Publishers Association (NMPA) wollen Napster jetzt richtig an den Kragen und beantragen eine Einstweilige Verfügung gegen das Unternehmen. Kern der Argumentation der Kläger ist eine Studie des Marktforschungsinstituts Field Research, die belegen soll, dass die Verwendung von Napster den CD-Konsum der User schmälert.
Aus wie üblich unbekannter Quelle stammt ein neuer Wurmvirus, der diesmal als Schwachstelle das Datenaustauschprogramm Gnutella nutzt, um sich in die Zielsysteme einzunisten.
Schon zur WM 98 gab es Tauschbörsen für Fußballsammelbildchen im Netz. Seit dieser Woche können Verzweifelte, die nie die fehlenden Bilder in den Aufreißtüten finden, ihre Sammel- und Tauschleidenschaft per Computer befriedigen.
Nachdem am 17. Mai der Rapper Dr. Dre Napster eine Liste mit 230.142 Napster-Usern übermittelt hat, die nach Auffassung von Dr.Dre seine Urheberrechte verletzt haben, sperrt Napster nun auch diese User vom Dienst aus.
Angefangen von Autogrammen, Telefonkarten bis hin zu Münzen, Medaillen und Briefmarken gibt es unendlich viele Sammelgebiete. Ab Mai will das Online-Portal Collorum.de die 35 "wichtigsten" Sammelgebiete abdecken, bis zum Sommer ist ein Ausbau auf über 500 Sammelkategorien geplant.
Die Heavy Metal Band Metallica hat den Musik-Tauschservice Napster durch einen Spruch des U.S. District Court for the Northern District of California zur Sperrung von rund 300.000 Usern veranlasst. Nach Recherchen der Consulting-Firma NetPD hatten diese User Metallica-Songs zum Download angeboten.
Napster verlor am Freitag die erste Runde im Prozess um Copyrightverletzungen durch den Musiktauschdienst des Unternehmens. Die Entscheidung folgte einem Hearing vom 27. März vor dem U.S. District Court for the Northern District of California.
Die Heavy Metal Band Metallica will durch ihre Anwälte am Mittwoch die Softwarefirma Napster dazu bringen, rund 340.000 Nicknames von Usern zu sperren, die nach Recherchen der Consulting-Firma NetPD Metallica-Songs zum Download anbieten.
Das erste Plugin für die beliebte MP3-Software Winamp, mit dem auf die Datenbankserver von Napster, einer Onlinesuchmaschine für MP3-Songs, zugegriffen werden kann, stellte der Programmierer Francois Corbier vor.
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