Das von Ericsson, Nokia und Psion gegründete Joint Venture Symbian hat mit dem Elektronik-Hersteller Sanyo einen weiteren namhaften Lizenznehmer für seine Mobil-Plattform EPOC gefunden. Sanyo will eine Reihe von leistungsfähigen Kommunikationsgeräten auf EPOC-Basis entwickeln, die auf Mobiltelefon- und Handheld-Funktionen verschmelzen.















Auf der JavaOne Conference, die vom 6. bis 9. Juni in San Francisco stattfindet, wollen Symbian und Sun ein javafähiges Mobiltelefon vorstellen. Die Absicht, Mobiltelefone in Zukunft mit Java auszustatten, hatten beide Unternehmen bereits auf der CeBIT 1999 abgekündigt.
Sony will die Handys der dritten Mobifunkgeneration mit Technik von Texas Instruments und Software von Symbian bauen, die zudem auch Sonys Memory Stick verarbeiten können.
Mit der soeben gegründeten hundertprozentigen Tochtergesellschaft Psion InfoMedia Limited hofft der britische Handheld-Hersteller Psion auf das Erschließen von Informations- sowie Entertainmentwelten im Consumer-Bereich, die sich aus der Konvergenz digitaler Audio-, Video- und Kommunikationstechnologien sowie dem Internet ergeben.
Opera Software hat die erste Beta-Version des Web-Browsers Opera für Symbians EPOC-Plattform veröffentlicht. Die Software soll auf allen EPOC-Handhelds laufen, wie z.B. den Psion-Serie-5-Geräten.
Macromedia und Intuwave kündigten auf der CeBIT an, gemeinsam mobilen Content auf Basis von Macromedia Flash anbieten zu wollen. Intuwave will dazu den Macromedia Flash Player auf die Symbian-Plattform, EPOC, portieren.
Heute haben Symbian und Psion offiziell "Quartz" vorgestellt, eine auf dem EPOC-Betriebssystem aufsetzende Referenz-Plattform für drahtlose, Stift-gesteuerte Kommunikationsgeräte. Deren Funktionen reichen von der Telefonie bis zum E-Mail-Versand und Webbrowsing; sie unterstützen Bluetooth und GPRS und können neben EPOC-Anwendungen auch Java-Applikationen ausführen.